Boeing 787-9 (Foto: El Al).
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El Al weitet internationales Flugangebot im Sommerflugplan 2026 massiv aus

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Die israelische Fluggesellschaft El Al hat für den kommenden Sommer eine umfassende Expansion ihres Streckennetzes angekündigt. Ein zentraler Schwerpunkt liegt dabei auf dem nordamerikanischen Markt, wo das Unternehmen mit 55 wöchentlichen Verbindungen einen historischen Höchstwert erreicht.

Insbesondere die Frequenzen von den New Yorker Flughäfen JFK und Newark werden auf bis zu sieben tägliche Flüge aufgestockt. Auch die Verbindung nach Miami wird um einen wöchentlichen Flug erweitert. Diese Kapazitätserhöhung zielt darauf ab, die starke Nachfrage im Transatlantikverkehr zu bedienen und die Position der Fluggesellschaft als wichtigster Anbieter für Reisen zwischen Israel und den USA zu festigen.

In Fernost verzeichnet El Al ebenfalls ein signifikantes Wachstum. Der Flugplan sieht insgesamt 16 wöchentliche Verbindungen nach Thailand vor, wobei die Strecke nach Bangkok zwei zusätzliche Frequenzen erhält. Die Route nach Tokio, die aufgrund ihrer Beliebtheit bereits seit Anfang 2024 ganzjährig bedient wird, erfährt in der Hochsaison eine Steigerung auf bis zu fünf Flüge pro Woche. Um die erhöhte Passagierzahl effizient zu transportieren, setzt die Gesellschaft auf dieser Strecke vorrangig Großraumflugzeuge vom Typ Boeing 787-10 ein, das größte Modell ihrer Dreamliner-Flotte, welches maximale Sitzplatzkapazitäten bietet.

Innerhalb Europas fokussiert sich El Al verstärkt auf den italienischen Markt. Rom und Mailand werden mit jeweils 17 Flügen pro Woche so häufig wie nie zuvor angeflogen, ergänzt durch Verbindungen nach Venedig und Neapel. Auch der Standort Deutschland profitiert von der strategischen Neuausrichtung: Die Frequenz ab München wird auf bis zu elf wöchentliche Flüge erhöht. Weitere Ausbaumaßnahmen betreffen Amsterdam, Budapest und die portugiesischen Städte Lissabon und Porto. Auf der Strecke nach Amsterdam kommen künftig am Morgen ausschließlich Großraumflugzeuge zum Einsatz, um dem hohen Aufkommen an Umsteigeverbindungen gerecht zu werden.

Shlomi Zafrany, Vizepräsident für kommerzielle Angelegenheiten, betonte, dass der neue Sommerflugplan Teil einer langfristigen Wachstumsstrategie sei, die auf der Stärkung zentraler Gateways basiert. Die Airline reagiert damit auf die globale Marktentwicklung und das steigende Bedürfnis nach direkten Anbindungen an das Drehkreuz Tel Aviv. Neben der Aufrechterhaltung der Kernverbindungen nach Paris und London plant das Unternehmen für die kommenden Monate weitere Initiativen, um neue Marktsegmente zu erschließen. Die Modernisierung der Flotte und die Optimierung der Flugzeiten sollen dabei helfen, die Marktanteile im Wettbewerb mit internationalen Carriern stabil zu halten.

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