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Lufthansa führt neues Langstrecken-Servicekonzept Future Onboard Experience ein

Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa hat zum 29. März 2026 die Einführung ihres neuen Servicekonzepts „Future Onboard Experience“ (Fox) in der First Class gestartet. Mit einem Investitionsvolumen von über 70 Millionen Euro stellt diese Maßnahme eine der umfangreichsten Erneuerungen des Bordprodukts in der jüngeren Unternehmensgeschichte dar. Die Entwicklung von Fox dauerte zwei Jahre an und basierte auf dem Feedback von mehr als 9.000 Passagieren sowie hunderten Besatzungsmitgliedern. Das Konzept zielt darauf ab, sämtliche Serviceprozesse auf Langstreckenflügen zu standardisieren und gleichzeitig ein höheres Maß an Individualität zu ermöglichen. Jens Ritter, CEO von Lufthansa Airlines, betonte zum 100-jährigen Jubiläum des Unternehmens, dass Fox nach dem Roll-out in der First Class sukzessive in alle vier Reiseklassen integriert wird. Im Zentrum der Neuerungen in der First Class steht ein kulinarisches Angebot, das in Zusammenarbeit mit dem Münchner Zwei-Sterne-Koch Christoph Kunz entwickelt wurde. Der Fokus liegt auf einem modernen Fine-Dining-Ansatz, bei dem die Passagiere zwischen kuratierten Gängen in Form von Trilogien und einem umfangreichen Degustationsmenü wählen können. Bestehende Traditionen wie der Kaviarservice bleiben erhalten, wurden jedoch durch neue Elemente wie Blinis und spezielles Besteck aus Perlmutt ergänzt. Zusätzlich wurde das Getränkeangebot um hochwertige Prestige-Cuvées, darunter „La Grande Dame“ von Veuve Clicquot, sowie eine erweiterte Karte mit Cocktails und alkoholfreien Mocktails ausgebaut. Das neue Geschirrdesign unterstreicht dabei die optische Neuausrichtung des Premium-Segments. Ergänzend zum gastronomischen Bereich umfasst das Fox-Konzept eine Kooperation mit der Kosmetikmarke BABOR. Passagiere der First Class erhalten Zugriff auf ein personalisiertes „Amenity Menü“, über das Pflegeprodukte individuell nach Hauttyp und persönlichen Bedürfnissen zusammengestellt werden

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Eurowings startet Expansion am Flughafen Berlin Brandenburg mit neuen Hauptstadtrouten

Die Lufthansa-Tochter Eurowings hat zum Auftakt des Sommerflugplans 2026 ihre Präsenz am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) massiv ausgeweitet. Seit Ende März verbindet die Fluggesellschaft die deutsche Hauptstadtregion nonstop mit London und Lissabon. Die Strecke nach London-Heathrow wird dabei zwölfmal wöchentlich bedient, wobei die Flugzeiten insbesondere auf die Bedürfnisse von Geschäftsreisenden zugeschnitten sind. Durch zwei tägliche Verbindungen an Werktagen in den Randzeiten werden sowohl eintägige Termine als auch flexible mehrtägige Aufenthalte ermöglicht. Parallel dazu wird Lissabon bis zu dreimal wöchentlich angeflogen, was die Anbindung an den südwestlichen Rand Europas stärkt. Diese Entwicklung ist Teil einer langfristigen Wachstumsstrategie, bei der Eurowings zwei zusätzliche Flugzeuge fest am Standort Berlin stationiert hat, womit die dortige Basis nun insgesamt neun Maschinen umfasst. Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, sieht in diesem Schritt ein klares Bekenntnis zum Standort und eine notwendige Stärkung der Luftverkehrsinfrastruktur für die Region. Neben den bereits gestarteten Routen plant die Airline für den weiteren Verlauf der Saison zusätzliche Verbindungen nach Sarajevo sowie in die Urlaubsregionen Olbia, Neapel und Kavala. Insgesamt wächst das Portfolio damit auf 43 Ziele in 20 Ländern an. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass Eurowings durch diese Expansion verstärkt in den Wettbewerb mit anderen europäischen Low-Cost-Carriern tritt, die den Berliner Markt traditionell dominieren. Durch die Erhöhung der Frequenzen auf bestehenden Erfolgslinien wie Mallorca, Stockholm und Zürich sichert sich die Fluggesellschaft wichtige Marktanteile im Segment der Urlaubs- und Städteverbindungen. Insbesondere die Aufstockung der Mallorca-Flüge um sechs wöchentliche Rotationen unterstreicht die hohe Nachfrage nach stabilen Verbindungen zu den

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Sommerflugplan 2026 am Flughafen Erfurt-Weimar tritt mit erweiterten Kapazitäten in Kraft

Mit der Umstellung auf die Sommerzeit hat der Flughafen Erfurt-Weimar seinen neuen Flugplan für das Jahr 2026 aktiviert. Das Programm konzentriert sich auf die Stabilisierung der Passagierzahlen und den Ausbau bewährter Urlaubsverbindungen im Mittelmeerraum sowie in Nordafrika. Die Flughafengeschäftsführung unter Susanne Hermann prognostiziert für das laufende Geschäftsjahr ein Aufkommen von etwa 270.000 bis 300.000 Fluggästen. Ein wesentlicher Aspekt der diesjährigen Planung ist die verstärkte Präsenz der Fluggesellschaft Leav Aviation, die ab Juli Heraklion auf Kreta und ab September die Insel Rhodos jeweils zweimal wöchentlich ansteuert. Damit reagiert der thüringische Landesflughafen auf die anhaltend hohe Nachfrage nach griechischen Destinationen. Ein strategischer Schwerpunkt liegt 2026 auf der Verbindung nach Mallorca. Eurowings erhöht die Frequenz auf mehr als sechs wöchentliche Flüge. Zusätzlich wurde eine exklusive Kooperation für den Kreuzfahrtmarkt etabliert: Im Auftrag von AIDA Cruises bedient Iberia Regional/Air Nostrum die Strecke nach Palma de Mallorca samstags mit einer Bombardier CRJ1000. Diese Charterflüge sind zeitlich präzise auf die Passagierwechsel der im westlichen Mittelmeer operierenden AIDAcosma abgestimmt. Branchenanalysen zeigen, dass solche spezialisierten Zubringerdienste für Regionalflughäfen eine wichtige Säule zur Sicherung der Grundauslastung darstellen, da sie feste Kontingente über die gesamte Sommersaison bis in den November hinein garantieren. Das aufkommensstärkste Ziel bleibt weiterhin Antalya an der türkischen Riviera. Mit SunExpress als Hauptanbieter stehen tägliche Verbindungen zur Verfügung, die durch zusätzliche Kapazitäten von Mavi Gök, Freebird und Pegasus Airlines ergänzt werden. Auch das ägyptische Hurghada wird durch Air Cairo und Red Sea Airlines mehrfach wöchentlich bedient. Neben dem klassischen Pauschalreiseverkehr setzt der Flughafen Erfurt-Weimar verstärkt auf ein

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Flughafen Dortmund erweitert Osteuropa-Angebot um Breslau und Târgu Mureș

Der Dortmund Airport hat sein Streckennetz in Richtung Osteuropa signifikant ausgebaut und bedient seit Ende März 2026 wieder die Ziele Breslau in Polen sowie Târgu Mureș in Rumänien. In Kooperation mit dem Low-Cost-Carrier Wizz Air wurden die Verbindungen feierlich auf dem Vorfeld eingeweiht.  Die polnische Metropole Breslau wird zunächst zweimal wöchentlich angeflogen, wobei die Frequenzen bereits für den kommenden Juni auf drei und für den Winterflugplan auf vier wöchentliche Rotationen hochgestuft werden sollen. Mit einer Flugzeit von etwa 80 Minuten stärkt diese Route die Anbindung an den Südwesten Polens, der sowohl für den Städtetourismus als auch für Geschäftsreisende aufgrund der dort ansässigen internationalen Unternehmen an Bedeutung gewinnt. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass Polen mit nun fünf Zielgebieten einer der wichtigsten Märkte für den Dortmunder Flughafen bleibt. Breslau, oft als „Venedig des Ostens“ bezeichnet, verfügt über eine gewachsene Infrastruktur mit über 100 Brücken und gilt als dynamischer Wirtschaftsstandort für Start-ups. Die Wiederaufnahme dieser Strecke folgt einer strategischen Neuausrichtung von Wizz Air, die ihre Kapazitäten an Sekundärflughäfen wie Dortmund weiter bündelt, um die hohe Nachfrage im Segment der ethnischen Verkehre sowie bei Kurztrips zu bedienen. Der Flughafen Dortmund festigt damit seine Rolle als zentrales Drehkreuz für Verbindungen nach Mittel- und Osteuropa innerhalb des bevölkerungsreichen Ruhrgebiets. Parallel dazu wurde die Verbindung nach Târgu Mureș im Herzen Siebenbürgens neu gestartet. Mit insgesamt neun Destinationen ist Rumänien aktuell das Land mit den meisten Direktverbindungen ab Dortmund. Die Region Transsilvaneien ist nicht nur als kulturelles Zentrum mit ungarischen und deutschen Einflüssen bekannt, sondern dient auch als logistisches

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Neues Radroutennetz verbindet die Standorte im Marchfelder Schlösserreich

Mit dem Beginn der Schlössersaison am 31. März 2026 startet im niederösterreichischen Marchfeld ein erweitertes Freizeitangebot für den Ausflugsverkehr. Durch die Einführung von drei neu konzipierten Radrouten werden die historischen Standorte Schloss Hof, Schloss Eckartsau, Schloss Orth und Schloss Marchegg enger miteinander vernetzt. Das flache Gelände der Region zwischen Wien und Bratislava dient dabei als Grundlage für ein differenziertes Streckenangebot, das sich in verschiedene Schwierigkeitsgrade unterteilt. Die „Kaiserliche Familienrunde“ umfasst etwa 16 Kilometer und führt durch das Gebiet des Nationalparks Donau-Auen, während die „Königliche Runde“ mit 25 Kilometern die barocken Ensembles von Schloss Hof und Marchegg verbindet. Für sportliche Anforderungen wurde die „Schlösserreich-Runde“ geschaffen, die auf einer Länge von rund 60 Kilometern alle vier Hauptstandorte der Region erschließt. Zusätzliche Recherchen zur regionalen Infrastruktur belegen eine verstärkte Anbindung an das überregionale Radwegenetz. Die neuen Routen sind unmittelbar an internationale Fernradwege wie den Donauradweg (EuroVelo 6) und den Iron Curtain Trail (EuroVelo 13) angeschlossen. Um die Erreichbarkeit für Tagestouristen zu optimieren, wurde die Verknüpfung mit dem öffentlichen Schienennetz ausgebaut. Die Bahnhöfe Marchegg und Bad Deutsch-Altenburg fungieren hierbei als zentrale Knotenpunkte, von denen aus beschilderte Zubringerwege direkt in das Schlösserreich führen. Vor Ort stehen zudem Leihsysteme wie „Nextbike“ an strategischen Punkten wie Schloss Hof zur Verfügung, um Besuchern ohne eigenes Fahrrad die Nutzung des Netzes zu ermöglichen. Die wirtschaftliche Bedeutung des Radtourismus für das Marchfeld hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen, was die Betreiber zur Investition in fahrradspezifische Infrastruktur veranlasste. An allen vier Schlössern wurden gesicherte Radabstellplätze sowie gastronomische Kapazitäten geschaffen, die

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Wizz Air verbindet Dortmund täglich mit London Luton

Der Dortmund Airport hat sein internationales Streckennetz signifikant erweitert und bietet ab sofort eine tägliche Direktverbindung nach London Luton an. Die ungarische Fluggesellschaft Wizz Air, die bereits als wichtigster Partner am Standort Dortmund fungiert, bedient die Route sieben Tage die Woche. Mit einer Flugzeit von rund 70 Minuten ist die britische Hauptstadt damit für Reisende aus der Region Westfalen deutlich schneller erreichbar. Zur feierlichen Eröffnung des Erstflugs betonten Flughafengeschäftsführer Ludger van Bebber und Dortmunds Oberbürgermeister Alexander Kalouti die strategische Bedeutung dieser Verbindung für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort. London gilt als eines der weltweit führenden Finanzzentren und zieht durch seine kulturelle Vielfalt jährlich über 20 Millionen internationale Gäste an. Die Entscheidung für London Luton als Zielflughafen ist strategisch begründet, da dieser rund 50 Kilometer nordwestlich der Londoner Innenstadt liegt und über eine effiziente Bahnanbindung sowie Express-Busverbindungen direkt in das Zentrum verfügt. Durch die Aufnahme dieser 32. Destination festigt Wizz Air seine Marktführerschaft in Dortmund und deckt nun insgesamt 16 Länder ab dem Ruhrgebietsflughafen ab. Branchenanalysen unterstreichen, dass die tägliche Taktung insbesondere für Geschäftsreisende und den Städtetourismus attraktiv ist, da sie flexible Reiseplanungen ermöglicht. Die britische Generalkonsulin Roseanna Watson begleitete die feierliche Einweihung auf dem Vorfeld, was die politische Relevanz der neuen Verkehrsachse zwischen den Metropolregionen unterstreicht. Neben dem wirtschaftlichen Austausch steht der Tourismus im Fokus der neuen Route. London bietet mit Wahrzeichen wie der Tower Bridge, dem Buckingham Palace und dem Wembley Stadium eine enorme Anziehungskraft. Besonders im Bereich des Sports nimmt die Stadt als Standort mehrerer Premier-League-Clubs eine globale Spitzenrolle

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Air Baltic startet mit massiver Streckenexpansion in die Sommersaison 2026

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat pünktlich zum Beginn der Sommersaison 2026 eine umfassende Erweiterung ihres Streckennetzes eingeleitet. Bis Ende Oktober 2026 implementiert das Unternehmen neun völlig neue Verbindungen und nimmt mehrere zuvor eingestellte Routen wieder in den Flugplan auf. Ein zentraler Fokus liegt dabei auf der Stärkung der Konnektivität zwischen den baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen sowie wichtigen europäischen Metropolen. So wurden bereits Ende März neue Direktflüge von Tallinn nach Hamburg und Wien sowie von Riga nach Warschau und Kaunas gestartet. Durch die neue Verbindung zwischen Riga und Kaunas ist die Fluggesellschaft nun an allen drei litauischen Verkehrsflughäfen operativ vertreten, was die Marktpräsenz in der Region deutlich festigt. Zusätzliche Branchenanalysen unterstreichen die strategische Bedeutung dieser Expansion für den Wirtschaftsstandort Baltikum. Air Baltic erhöht die Frequenzen auf fast 30 bestehenden Routen und stellt damit über 430.000 zusätzliche Sitzplätze zur Verfügung. Besonders Geschäftsreisende profitieren von verdichteten Taktungen auf Kernrouten: Die Verbindung von Riga nach München wächst auf zwölf wöchentliche Flüge, während Zürich nun neunmal pro Woche bedient wird. Auch Berlin und Hamburg erfahren eine Frequenzerhöhung. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, das Drehkreuz Riga als effizienten Umsteigepunkt für den Verkehr zwischen Nordeuropa, dem Kaukasus und Zentralasien zu positionieren, wobei Ziele wie Jerewan und Tiflis ebenfalls häufiger angeflogen werden. Technisch setzt Air Baltic bei diesem Wachstumskurs weiterhin konsequent auf eine Einheitsflotte aus Airbus A220-300-Maschinen. Dieses Flugzeugmodell ermöglicht durch seine Reichweite und Kapazität von rund 150 Sitzen eine flexible Bedienung sowohl von hochfrequenten Business-Strecken als auch von neuen touristischen Zielen wie Antalya oder

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Erhöhtes Passagieraufkommen am Flughafen Zürich während der Osterfeiertage

Am Flughafen Zürich wird für das bevorstehende Osterwochenende und die Frühlingsferien 2026 eine signifikante Zunahme der Passagierzahlen erwartet. Die Betreiber rechnen mit einem täglichen Durchschnitt von rund 100.000 Fluggästen. Zu den am stärksten frequentierten Zielen gehören europäische Metropolen wie London, Istanbul und Madrid, während saisonale Trends verstärkt Reisende nach Sevilla, Heraklion, Marseille und Palermo ziehen. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, wird Passagieren dringend empfohlen, digitale Angebote wie das Online-Check-in sowie die Self-Bag-Drop-Automaten zu nutzen, die mittlerweile für eine Vielzahl von Fluggesellschaften, darunter die Lufthansa Group, Air France-KLM und SAS, zur Verfügung stehen. Eine besondere Herausforderung stellt in diesem Jahr das neu eingeführte Entry/Exit System (EES) der Europäischen Union dar. Drittstaatsangehörige müssen bei der Grenzkontrolle ihre biometrischen Daten, einschließlich Gesichtsbild und Fingerabdrücke, erfassen lassen. Da dieser Prozess an Selbstbedienungskiosken oder bedienten Schaltern zusätzliche Zeit in Anspruch nimmt, wird mit verlängerten Wartezeiten an den Grenzübergängen gerechnet. Schweizer Staatsbürger sowie Reisende aus dem EU/EFTA-Raum sind von dieser biometrischen Registrierungspflicht zwar nicht direkt betroffen, sollten jedoch aufgrund der allgemeinen Auslastung der Infrastruktur und möglicher Rückstaus ebenfalls ausreichend Zeitpuffer einplanen. Zusätzliche Recherchen im Bereich der Sicherheitsbestimmungen verdeutlichen, dass die Regeln für die Mitnahme von Elektronik und Powerbanks in den letzten Monaten international präzisiert wurden. Der Flughafen Zürich weist darauf hin, dass Kapazitätsgrenzen für Lithium-Batterien im Handgepäck strikt kontrolliert werden und Gaskartuschen sowie bestimmte Batterietypen im Aufgabegepäck untersagt bleiben. Reisende können über die Funktion „Flug finden“ auf der offiziellen Webseite eine individuell berechnete Einfindungszeit abrufen, die Faktoren wie die Gepäckaufgabe und den aktuellen Status der

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Finnair erweitert Regionalflotte durch Anmietung zusätzlicher Kurzstreckenflugzeuge

Die finnische Fluggesellschaft Finnair hat strategische Absichtserklärungen zur Erweiterung ihrer Regionalflotte unterzeichnet. Geplant ist die Anmietung von jeweils zwei Flugzeugen der Typen Embraer E190-E1 und ATR-72-600. Diese Maschinen sollen bis zum Spätsommer beziehungsweise Frühherbst 2026 in den Flugbetrieb integriert werden. Eingesetzt werden die Flugzeuge im Auftrag von Finnair durch den langjährigen Kooperationspartner Nordic Regional Airlines (Norra). Aktuell besteht die Flotte von Norra aus zwölf Embraer E190-E1 und zwölf ATR-72-500. Mit der geplanten Aufstockung verfolgt Finnair das Ziel, die Gesamtzahl der von Norra betriebenen Maschinen perspektivisch auf 18 Einheiten zu erhöhen, um die Zubringerdienste zum Drehkreuz Helsinki zu stabilisieren. Die Entscheidung zur Flottenvergrößerung steht im Kontext einer umfassenden Netzplanung für die Sommersaison 2026. Finnair beabsichtigt, in diesem Zeitraum über 90 europäische Destinationen zu bedienen, wobei das Streckennetz um zwölf neue Ziele erweitert wird. Christine Rovelli, Chief Revenue Officer der Airline, betont die Bedeutung eines dichten regionalen Netzwerks für die Anbindung der Kernmärkte. Die zusätzlichen Kapazitäten sollen insbesondere dazu beitragen, die Pünktlichkeitswerte im Kurzstreckensegment zu sichern und die betriebliche Flexibilität bei Nachfragespitzen zu erhöhen. Durch die moderneren ATR-72-600 erfolgt zudem eine technische Aktualisierung gegenüber den älteren Modellen der 500er-Serie. Branchenanalysen verdeutlichen, dass Finnair nach der Sperrung des russischen Luftraums ihre Strategie angepasst hat und verstärkt auf eine Diversifizierung des europäischen Zubringerverkehrs setzt. Während die Langstreckenflotten nach Asien aufgrund längerer Flugwege unter Kostendruck stehen, gewinnt die Effizienz im Regionalverkehr an Bedeutung. Die Embraer E190-E1 bietet mit ihrer Reichweite und Kapazität von rund 100 Sitzplätzen die ideale Größe für dünner besiedelte Routen in Nordeuropa,

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German Airways beruft Axel Schefe zum neuen Geschäftsführer Technik

Die Kölner Fluggesellschaft German Airways verstärkt zum 1. April 2026 ihre Unternehmensführung durch die Ernennung von Axel Schefe zum Geschäftsführer Technik. Mit dieser Personalentscheidung zielt der zweitälteste deutsche Luftfahrtbetrieb, der primär im Segment des Wet-Lease-Geschäfts für namhafte europäische Airlines tätig ist, auf eine strukturelle Festigung seiner technischen Organisation ab. Schefe, ein Diplom-Ingenieur für Luft- und Raumfahrt, bringt eine fast zwei Jahrzehnte umfassende Branchenerfahrung in das Unternehmen ein. Er war seit 2007 in verschiedenen Führungspositionen tätig, unter anderem mit Fokus auf strategischen technischen Einkauf und Flottenmanagement, was für die operative Leistungsfähigkeit der Embraer-E190-Flotte von German Airways als essenziell erachtet wird. Vor seinem Wechsel nach Köln war Axel Schefe als Geschäftsführer der estnischen Fluggesellschaft Marabu tätig. Dort verantwortete er die anspruchsvolle Aufbauphase der Organisation sowie die Stabilisierung der operativen Abläufe in einem dynamischen Marktumfeld. Diese Expertise in der Prozessoptimierung soll nun bei German Airways genutzt werden, um die Zusammenarbeit der verschiedenen operativen Einheiten zu intensivieren. Ein zentraler Bestandteil seines Aufgabenbereichs wird zudem die strategische Neuausrichtung des Technikbereichs sein. Das Unternehmen plant, über die Eigenwartung hinaus systematisch in das technische Drittgeschäft einzusteigen und somit neue Erlösquellen im Bereich der Maintenance-Dienstleistungen zu erschließen. Branchenexperten werten die Berufung als Signal für den Expansionskurs der Airline, die zur Zeitfracht-Gruppe gehört. Durch die Bündelung der technischen Verantwortung in einer dedizierten Geschäftsführerposition unterstreicht German Airways den Anspruch, die Wartungskapazitäten als eigenständigen Erfolgsfaktor zu etablieren. Maren Wolters, ebenfalls Geschäftsführerin des Unternehmens, betonte die Bedeutung dieser Personalie für die Gesamtentwicklung. Da German Airways als Dienstleister für große Linienfluggesellschaften fungiert, ist

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