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Wizz Air verlängert Flugstopp in der Golfregion und im Nahen Osten

Der Billigflieger Wizz Air hat die Aussetzung seines Flugbetriebs zu mehreren zentralen Destinationen im Nahen Osten und am Persischen Golf erneut verlängert. Wie das Unternehmen am heutigen Freitag mitteilte, bleiben sämtliche Verbindungen von und nach Israel, Dubai, Abu Dhabi und Amman bis mindestens einschließlich Sonntag, den 15. März 2026, gestrichen. Grund hierfür ist die anhaltende militärische Eskalation in der Region, die den zivilen Luftraum über weiten Teilen des Irans, des Iraks und der angrenzenden Staaten beeinträchtigt. Während Wettbewerber wie die Lufthansa-Gruppe bereits vereinzelt Ziele wie Zypern wieder ansteuern, wählt Wizz Air aufgrund der speziellen Risikoexposition ihrer Basen in den Emiraten einen vorsichtigeren Kurs. Trotz der weitgehenden Sperrungen gibt es erste Anzeichen für eine partielle Normalisierung auf bestimmten Routen. So kündigte die Fluggesellschaft an, die Flüge vom Vereinigten Königreich nach Saudi-Arabien, konkret zu den Zielen Dschidda und Medina, planmäßig ab dem 8. März wieder aufzunehmen. Diese Korridore gelten nach aktuellen Sicherheitsbewertungen internationaler Luftfahrtbehörden als stabil genug für den kommerziellen Betrieb. Wizz Air betont jedoch, dass alle operativen Entscheidungen unter dem Vorbehalt kurzfristiger Änderungen stehen und in engem Austausch mit den Flugsicherheitsorganisationen getroffen werden. Das Management behält sich vor, den Flugplan je nach Intensität der regionalen Kampfhandlungen täglich neu zu bewerten. Die wirtschaftlichen Auswirkungen dieser massiven Einschränkungen treffen den Billigflieger besonders hart, da Wizz Air über ihre Tochtergesellschaft in Abu Dhabi stark in den Markt der Golfstaaten investiert hat. In Branchenkreisen wird darauf hingewiesen, dass die Fluggesellschaft nun gezwungen ist, zahlreiche Maschinen umzustationieren, um einen längeren Stillstand der Flotte zu vermeiden. Passagiere,

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Europäische Flughäfen verzeichnen robustes Wachstum bei unsicheren Aussichten

Der europäische Flughafenverband ACI Europe hat in seinem aktuellen Verkehrsbericht für Januar 2026 eine positive Bilanz für den Jahresauftakt gezogen. Das Passagieraufkommen im gesamten europäischen Netzwerk stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,6 %. Besonders dynamisch entwickelten sich dabei die Märkte außerhalb der EU+, die ein Wachstum von 8,8 % verbuchten, während die Kernmärkte der EU, des EWR, der Schweiz und Großbritanniens ein solides Plus von 3,6 % erreichten. Getrieben wurde diese Entwicklung primär durch den internationalen Reiseverkehr, der um 5,5 % zulegte. Im Gegensatz dazu stagniert der Inlandsverkehr weiterhin und liegt noch immer rund 8,1 % unter dem Niveau des Vor-Pandemie-Jahres 2019. Trotz der guten Zahlen zu Jahresbeginn warnt der Verband vor erheblichen Risiken durch die jüngsten geopolitischen Entwicklungen. Der im März 2026 eskalierte Konflikt im Nahen Osten stellt eine Zäsur für die Branche dar. Da die Golfregion etwa 11 % der Sitzplatzkapazität europäischer Flughäfen ausmacht und als entscheidendes Drehkreuz für Verbindungen in den asiatisch-pazifischen Raum fungiert, befürchtet ACI-Generaldirektor Olivier Jankovec einen nicht ersetzbaren Rückgang des Verkehrsaufkommens. Die bisherige Marktdynamik, die vor allem auf einer starken Freizeitnachfrage basierte, könnte durch die Unsicherheit in dieser strategisch wichtigen Region empfindlich gestört werden. Innerhalb der nationalen Märkte zeigten sich im Januar deutliche Unterschiede. Während Länder wie die Slowakei, Slowenien und Malta zweistellige Zuwachsraten verzeichneten, litten Flughäfen in den Niederlanden und Island unter schlechtem Wetter sowie Kapazitätskürzungen. In Deutschland lag das Wachstum mit 3,5 % im stabilen Mittelfeld der großen EU-Staaten. Im Ranking der verkehrsreichsten Flughäfen konnte Istanbul mit 6,9 Millionen Passagieren den

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Strategischer Umbau und Flottenmodernisierung bei Air Astana

Die kasachische Fluggesellschaft Air Astana leitet im Frühjahr 2026 eine umfassende Neuausrichtung ihrer Unternehmensführung ein. Nach mehr als zwei Jahrzehnten an der Spitze übergibt Peter Foster das Amt des Chief Executive Officer an Ibrahim Canliel. Der künftige CEO, der zuvor als Finanzvorstand (CFO) fungierte, steht für Kontinuität in der operativen Strategie und wird durch Gonçalo Pires ergänzt, der von TAP Air Portugal als neuer CFO zur Airline stößt. Dieser Führungswechsel fällt in eine Phase massiver Kapazitätserweiterungen: Air Astana hat eine Grundsatzvereinbarung über bis zu 50 Flugzeuge der Airbus A320neo-Familie sowie Festbestellungen für Boeing 787-9 Dreamliner getroffen. Ziel ist es, die derzeit 62 Maschinen umfassende Flotte, zu der auch der Low-Cost-Carrier FlyArystan gehört, technisch zu verjüngen und die Marktführerschaft in Zentralasien zu festigen. Für den europäischen Markt bleibt der Flughafen Frankfurt das zentrale Drehkreuz. Ab der Sommersaison 2026 wird Air Astana den Betrieb im neu eröffneten Terminal 3 aufnehmen und von dort aus tägliche Verbindungen nach Astana sowie mehrfache wöchentliche Flüge nach Almaty und Uralsk anbieten. Die Flugzeiten wurden strategisch angepasst: So startet die Verbindung nach Almaty nun am Nachmittag, um Passagieren aus ganz Deutschland eine entspannte Anreise zum Frankfurter Flughafen zu ermöglichen. In Kasachstan selbst wurden die Anschlusszeiten optimiert, sodass Reiseziele wie Kostanai innerhalb von gut zehn Stunden erreicht werden können. Die Fluggesellschaft setzt dabei auf eine Konfiguration mit hohem Komfort, die in der Business Class Flat-Bed-Sitze und in der Economy Class umfangreiche Serviceleistungen bietet. Ein wesentlicher Pfeiler der Wachstumsstrategie ist die Förderung des Tourismus durch attraktive Transitangebote. Mit dem

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Eurowings startet erste eigene Rückholaktion aus der Golfregion

Die Lufthansa-Tochter Eurowings führt in der Nacht von Freitag auf Samstag den ersten unternehmenseigenen Evakuierungsflug durch, um rund 150 Urlauber aus dem Krisengebiet am Persischen Golf nach Deutschland zurückzubringen. Ein Airbus A320 mit der Flugnummer EW6131 soll laut offiziellen Angaben am Samstag gegen 00:30 Uhr am Flughafen Köln/Bonn landen. Bei den Passagieren handelt es sich primär um Kunden des Reiseveranstalters Eurowings Holidays, die sich zum Zeitpunkt der militärischen Eskalation in Dubai und den umliegenden Emiraten aufhielten. Da der zivile Luftverkehr in den Vereinigten Arabischen Emiraten aufgrund der Sicherheitslage weiterhin massiv eingeschränkt ist, werden die Reisenden zunächst mit Bussen über die Grenze in die saudi-arabische Hauptstadt Riad transportiert, von wo aus der Sonderflug startet. Dieser Einsatz markiert einen Kurswechsel innerhalb der Lufthansa Group, die im Rahmen der aktuellen Krise bisher vorrangig als Dienstleister für staatlich organisierte Rückholaktionen der Bundesregierung agierte. Die Entscheidung für einen eigenen Charterflug unterstreicht die Notwendigkeit, private Pauschalreisende zügig aus der instabilen Region zu evakuieren, da kommerzielle Linienverbindungen derzeit unzuverlässig sind oder vollständig ausfallen. Parallel dazu intensiviert das Auswärtige Amt seine Bemühungen: Außenminister Johann Wadephul bestätigte, dass nach den bereits absolvierten Flügen aus dem Oman nun auch eine staatliche Evakuierung aus Riad folgt. Hierfür wurde für den kommenden Sonntagnachmittag eine Maschine der Fluggesellschaft Sundair gechartert. Die logistische Vorbereitung dieser Rückführungen ist aufgrund der volatilen Sicherheitslage und der notwendigen Überlandtransporte hochkomplex. Besonders schutzbedürftige deutsche Staatsbürger, darunter Kranke, Senioren und Schwangere, werden aktuell koordiniert aus dem Emirat Katar nach Saudi-Arabien gebracht, um den Anschluss an die Sonderflüge sicherzustellen. Zusätzliche Recherchen

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Bundesregierung weitet Rückholaktion auf Saudi-Arabien aus

Die Bundesregierung intensiviert ihre Bemühungen zur Evakuierung deutscher Staatsbürger aus der Krisenregion im Nahen Osten. Nach der erfolgreichen Durchführung von drei Sonderflügen aus dem Oman ist nun eine weitere Rückholaktion aus der saudischen Hauptstadt Riad geplant. Außenminister Johann Wadephul kündigte an, dass am kommenden Sonntagnachmittag eine gecharterte Maschine der Fluggesellschaft Sundair Deutsche in die Heimat zurückbringen wird. Diese Maßnahme ist Teil eines koordinierten Krisenmanagements des Auswärtigen Amts, um auf die instabile Sicherheitslage und die weitgehenden Einschränkungen im regulären Flugverkehr zu reagieren. Die logistische Planung sieht vor, besonders schutzbedürftige Personengruppen, darunter Schwangere, Kranke sowie ältere Menschen, vorrangig zu berücksichtigen. Da direkte Flugverbindungen aus vielen Teilen der Golfregion derzeit unterbrochen sind, werden diese Personen zunächst auf dem Landweg aus dem Emirat Katar nach Saudi-Arabien transportiert. Dort erfolgt die Sammlung am internationalen Flughafen von Riad für den Weitertransport nach Deutschland. Die Koordination erfolgt in enger Abstimmung mit den lokalen Behörden, wobei der Landweg durch die Wüste aufgrund der aktuellen Spannungen als eine der sichersten verbliebenen Transferrouten gilt. Laut aktuellen Informationen der Krisenvorsorgeliste „Elefand“ sind derzeit mehr als 35.000 deutsche Staatsbürger in der betroffenen Region registriert. Das Auswärtige Amt weist jedoch darauf hin, dass diese Zahl nicht gleichbedeutend mit der Anzahl der tatsächlich ausreisebereiten Personen ist. Viele Registrierte haben die Region bereits auf eigene Initiative verlassen oder beabsichtigen, trotz der Krise vor Ort zu bleiben. Außenminister Wadephul appellierte in diesem Zusammenhang eindringlich an alle Rückkehrer, ihre Einträge in der Liste zu aktualisieren und sich auszutragen, um den Behörden eine präzise Planung der verbleibenden Kapazitäten

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Gerichtliche Einigung im Konflikt zwischen Ryanair und eDreams

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat vor dem High Court in Irland eine verbindliche Zusage des spanischen Online-Reisebüros (OTA) eDreams erwirkt. In dem gerichtlichen Beschluss verpflichtet sich eDreams dazu, jeglichen direkten und indirekten Zugriff auf das Buchungssystem „Travel Agent Direct“ (TAD) von Ryanair einzustellen. Das Reiseportal muss zudem unverzüglich Maßnahmen ergreifen, um zu verhindern, dass beauftragte Subunternehmer oder Dritte das System der Fluggesellschaft unbefugt nutzen. Dieser juristische Erfolg folgt auf eine Blockadeaktion Ryanairs aus der Vorwoche, mit der Versuche unterbunden werden sollten, Flugpreise über externe Schnittstellen unrechtmäßig abzugreifen. Der Rechtsstreit zwischen dem Billigflieger und dem Vermittlungsportal schwelt bereits seit Jahren und wird in mehreren europäischen Ländern geführt. Ryanair wirft eDreams vor, durch sogenanntes Screenscraping Preise zu manipulieren und Kunden mit versteckten Gebühren zu belasten. Auch europäische Regulierungsbehörden und Gerichte befassten sich zuletzt kritisch mit den Geschäftspraktiken der Spanier. So verhängte die italienische Wettbewerbsbehörde AGCM ein Bußgeld in Höhe von neun Millionen Euro, da das Abomodell „eDreams Prime“ als irreführend eingestuft wurde. In Deutschland bestätigte das Landgericht Hamburg, dass Preisdarstellungen des Portals Verbraucher täuschen könnten, was bereits zu empfindlichen Ordnungsgeldern führte. Während Konkurrenten wie Booking.com, Lastminute oder Kiwi mittlerweile offizielle Partnerschaftsabkommen mit Ryanair unterzeichnet haben und deren Schnittstellen (API) direkt nutzen, verweigert eDreams laut Ryanair-Angaben bisher die Übernahme der geforderten Transparenzstandards. Die Fluggesellschaft bietet Reiseportalen den kostenfreien Zugriff auf ihre Tarife an, sofern diese auf zusätzliche Servicegebühren verzichten und die Kommunikation direkt zwischen Airline und Passagier ermöglichen. Ryanair-Marketingchef Dara Brady betonte, dass der aktuelle Gerichtsbeschluss ein wichtiger Schritt sei, um Passagiere vor

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Emirates weitet Sonderflugplan trotz anhaltender Sperren am Persischen Golf aus

Die Fluggesellschaft Emirates hat am Standort Dubai mit der schrittweisen Ausweitung eines Sonderflugplans begonnen, obwohl ein regulärer Flugbetrieb aufgrund der kriegerischen Auseinandersetzungen am Persischen Golf weiterhin nicht absehbar ist. Nachdem Teile des regionalen Luftraums unter strengen Sicherheitsauflagen für den zivilen Verkehr wieder freigegeben wurden, führt das Unternehmen bis auf Weiteres ein reduziertes Programm durch. Für den Zeitraum des 5. und 6. März 2026 wurden über 100 Starts und Landungen koordiniert, um sowohl festsitzende Passagiere zu befördern als auch die Versorgung mit kritischen Frachtgütern sicherzustellen. Die Durchführung dieser Flüge erfolgt unter Berücksichtigung dynamischer Sicherheitsbewertungen, da die militärische Lage in der Region nach wie vor als hochgradig volatil eingestuft wird. Neben dem Personentransport liegt ein wesentlicher Schwerpunkt der aktuellen Flugbewegungen auf der Logistik von pharmazeutischen Produkten und verderblichen Waren. Der Flughafen Dubai (DXB) fungiert hierbei als zentraler Knotenpunkt für die internationale Versorgungskette, die durch die vorangegangenen vollständigen Luftraumsperrungen massiv beeinträchtigt wurde. Zusätzliche Branchenberichte verdeutlichen, dass Emirates verstärkt Korridore über das Staatsgebiet von Saudi-Arabien und Ägypten nutzt, um die Gefahrenzonen über dem Iran und dem Irak weiträumig zu umgehen. Diese Umleitungen führen jedoch zu signifikant längeren Flugzeiten und einer komplexeren Treibstoffkalkulation, was die Kapazitäten der Airline zusätzlich beansprucht. Die Sicherheitslage wird durch die Internationale Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) und regionale Behörden laufend neu bewertet. Während Emirates versucht, den Betrieb zu stabilisieren, bleiben viele europäische und amerikanische Fluggesellschaften bei ihrem Stopp von Verbindungen in die Golfregion. Experten weisen darauf hin, dass die aktuelle Teilöffnung vor allem der Evakuierung von Transitpassagieren dient, die an den Drehkreuzen gestrandet

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Kapazitätsausbau und Flottenstrategie: Corendon Airlines forciert Expansion 2026

Die Ferienfluggesellschaft Corendon Airlines hat ihre strategische Planung für die Sommersaison 2026 vorgestellt und setzt dabei auf ein signifikantes Wachstum in ihren europäischen Kernmärkten. Mit einer Flotte von insgesamt 35 Flugzeugen innerhalb der Unternehmensgruppe plant der Carrier, seine Marktanteile insbesondere in Deutschland, Österreich und Polen massiv auszubauen. Während die Türkei mit der Hälfte der Gesamtkapazität das wichtigste Standbein bleibt, verzeichnen andere Zielgebiete überproportionale Zuwachsraten. So steigen die Flugfrequenzen nach Spanien um mehr als ein Viertel, während das Ganzjahresziel Ägypten ein Plus von rund 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr aufweist. Auch Griechenland bleibt mit einem Wachstum von 12 Prozent, primär getrieben durch die Nachfrage nach Heraklion auf Kreta, eine zentrale Säule im Flugplan. In der Bundesrepublik Deutschland festigt Corendon seine operative Struktur durch die Beibehaltung von vier festen Basen an den Standorten Köln/Bonn, Düsseldorf, Hannover und Nürnberg. Insgesamt sollen im Sommer 2026 zehn Maschinen fest an diesen Flughäfen stationiert werden, was einer Kapazitätserhöhung von etwa 20 Prozent entspricht. Ein ungewöhnlicher Marketing-Akzent wird dabei am Standort Nordrhein-Westfalen gesetzt: Auf Flügen ab Düsseldorf und Köln kooperiert die Airline mit der Gastronomiekette von Lukas Podolski und bietet deren Lahmacun-Produkte im Bordverkauf an. In Österreich wird mit einem Zuwachs von rund 30 Prozent sogar eine noch stärkere Wachstumsdynamik angestrebt, wobei hier der Fokus ebenfalls auf der Türkei und klassischen Mittelmeerzielen liegt. Über den deutschsprachigen Raum hinaus entwickelt sich Polen zu einem strategischen Schwerpunkt für die kommenden Jahre. Corendon plant für den Sommer 2026 nahezu eine Verdopplung des dortigen Flugangebots ab Warschau und Kattowitz. Ab

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Lufthansa-Konzern passt Flugplan nach militärischen Eskalationen im Nahen Osten an

Der Lufthansa-Konzern nimmt am Samstag, den 7. März 2026, die Flugverbindungen nach Larnaca auf Zypern wieder auf. Damit reagiert das Unternehmen auf eine Stabilisierung der Sicherheitslage für den EU-Inselstaat, nachdem zuvor ein britischer Militärstützpunkt auf der Insel Ziel eines Drohnenangriffs geworden war. Trotz dieser Teilöffnung bleibt der Konzern, zu dem auch Austrian Airlines, Swiss und Brussels Airlines gehören, bei seinen Zielen in der unmittelbaren Konfliktregion äußerst zurückhaltend. Die Wiederaufnahme der Flüge nach Zypern erfolgt unter strenger Beobachtung der Korridore im östlichen Mittelmeer, während weite Teile des benachbarten Luftraums aufgrund der kriegerischen Handlungen zwischen dem Iran, Israel und den USA gesperrt bleiben. Die Aussetzung der Flugverbindungen in die Golfstaaten und den Nahen Osten wurde teilweise erheblich verlängert. Während die Ziele Dubai, Abu Dhabi und Dammam vorerst bis zum 10. März gestrichen bleiben, ist für die jordanische Hauptstadt Amman sowie Erbil im Nordirak eine Pause bis mindestens zum 15. März vorgesehen. Besonders kritische Destinationen sind von noch längerfristigen Annullierungen betroffen: Tel Aviv wird bis zum 22. März nicht angeflogen, Beirut bleibt bis zum 28. März aus dem Flugplan gestrichen. Die radikalste Maßnahme betrifft die iranische Hauptstadt Teheran, die aufgrund der direkten militärischen Konfrontationen und der unvorhersehbaren Raketenaktivitäten bis mindestens zum 30. April 2026 nicht mehr bedient wird. Zusätzliche Berichte aus Luftfahrtkreisen verdeutlichen die logistischen Konsequenzen dieser Entscheidung. Die Lufthansa-Gruppe muss für zahlreiche Langstreckenflüge nach Südostasien massive Umwege in Kauf nehmen, da der iranische und irakische Luftraum als unsicher eingestuft wird. Dies führt zu deutlich verlängerten Flugzeiten und einem erhöhten Treibstoffbedarf, was den

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Flugstreichungen im Nahen Osten: Finnair setzt Verbindungen nach Doha und Dubai aus

Die finnische Fluggesellschaft Finnair hat aufgrund der massiven Eskalation der Sicherheitslage im Nahen Osten sämtliche Flugverbindungen nach Doha und Dubai bis zum 28. März 2026 gestrichen. Die Entscheidung folgt auf eine Anweisung der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA), die europäischen Luftfahrtunternehmen untersagt, die Lufträume zahlreicher Staaten in der Region zu nutzen. Betroffen sind unter anderem der Iran, Irak, Israel, Jordanien, Saudi-Arabien sowie die Vereinigten Arabischen Emirate. Jaakko Schildt, Chief Operating Officer von Finnair, begründete den Schritt mit der unumgänglichen Priorität der Flugsicherheit, nachdem Berichte über Raketenangriffe und die Abweisung von Verkehrsmaschinen an Flughäfen in der Region für Beunruhigung sorgten. Die Rückholung gestrandeter Passagiere gestaltet sich als äußerst schwierig, da alternative Flugrouten und Kapazitäten durch die weiträumigen Sperrungen fast vollständig erschöpft sind. Während einige regionale Anbieter wie Qatar Airways ihren Betrieb vorerst bis zum 6. März eingestellt haben, prüfen europäische Airlines derzeit Notfallrouten über Drittstaaten. Eine potenzielle Option stellt die Nutzung des Flughafens Maskat im Oman dar, der sich neben Dubai zu einem der wenigen verbliebenen Knotenpunkte entwickelt hat. Allerdings rät die EASA derzeit auch von Flügen nach Maskat ab, weshalb Finnair eine Wiederaufnahme dieser Verbindung nur bei einer signifikanten Verbesserung der Sicherheitslage in Erwägung zieht. In Abstimmung mit dem finnischen Außenministerium werden derzeit Möglichkeiten für einen Landtransport von den Vereinigten Arabischen Emiraten in den Oman geprüft. Reisende müssten in diesem Fall die Grenze auf dem Landweg überqueren, um von Maskat aus evakuiert werden zu können. Berichte über Engpässe und restriktive Grenzkontrollen an der omanischen Grenze erschweren diese Planungen jedoch erheblich.

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