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Etihad Airways erweitert Flugangebot zwischen München und Abu Dhabi

Die nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, Etihad Airways, baut ihre Kapazitäten am Flughafen München massiv aus. Ab dem 1. September 2026 wird die Frequenz auf der prestigeträchtigen Verbindung zwischen der bayerischen Landeshauptstadt und Abu Dhabi von zwei auf drei tägliche Nonstop-Flüge erhöht. Diese Entscheidung folgt einer Phase kontinuierlichen Wachstums am Standort München, wo die Fluggesellschaft seit ihrem Erstflug im Jahr 2004 mittlerweile rund vier Millionen Passagiere befördert hat. Die Ausweitung des Angebots unterstreicht die Bedeutung Münchens als zentrales europäisches Drehkreuz für den Verkehr in den Nahen Osten sowie zu Anschlusszielen in Asien und Australien. Technisch markiert die Erweiterung den verstärkten Einsatz des Airbus A321LR bei Etihad. Während die bestehenden zwei täglichen Umläufe weiterhin mit dem Langstreckenflugzeug Boeing 787 Dreamliner bedient werden, kommt für die neue Nachmittagsverbindung um 16:10 Uhr das moderne Schmalrumpfflugzeug zum Einsatz. Der Airbus A321LR wurde speziell für Langstrecken mit geringerem Passagieraufkommen konzipiert und bietet eine für diesen Flugzeugtyp außergewöhnliche Konfiguration. Dazu gehören zwei exklusive First Suites mit verschließbaren Türen sowie 14 Business-Class-Sitze, die alle über einen direkten Zugang zum Gang verfügen. Mit dieser Flottenstrategie zielt Etihad auf eine höhere wirtschaftliche Effizienz bei gleichzeitigem Erhalt des Premium-Service-Standards ab. Die Erhöhung der Flugfrequenz ist Teil einer umfassenderen Expansionsstrategie der Fluggesellschaft im deutschsprachigen Raum. Neben München bedient Etihad auch Frankfurt und Wien mit hoher Frequenz, um der steigenden Nachfrage im Geschäfts- und Tourismusverkehr gerecht zu werden. Zusätzliche Marktanalysen deuten darauf hin, dass insbesondere die flexibleren Umsteigezeiten am Zayed International Airport in Abu Dhabi für Reisende in Richtung Indien, Thailand

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Großauftrag für die spanische Verteidigung: Ministerium bestellt 100 Airbus-Hubschrauber

Das spanische Verteidigungsministerium hat über die Generaldirektion für Rüstung und Material (DGAM) den Erwerb von insgesamt 100 Hubschraubern beim europäischen Hersteller Airbus formalisiert. Dieser Großauftrag ist eingebettet in den im Mai angekündigten Nationalen Hubschrauberplan und stellt die bisher umfangreichste Beschaffungsmaßnahme dieser Art durch die DGAM dar. Ziel der Investition ist die umfassende Modernisierung der Ausrüstung der spanischen Streitkräfte sowie die Stärkung der nationalen strategischen Autonomie im Verteidigungssektor. Die Auslieferungen verteilen sich auf vier verschiedene Modelle, die für unterschiedliche Einsatzprofile in Heer, Luftwaffe und Marine vorgesehen sind. Das Auftragspaket umfasst im Detail 13 Maschinen des Typs H135, die primär für die fortgeschrittene Pilotenausbildung und leichte Unterstützungsmissionen genutzt werden sollen. Den größten Anteil bildet die Bestellung von 50 H145M-Hubschraubern für das spanische Heer (FAMET). Diese sind für taktische Aufgaben, leichte Angriffsmissionen mit dem HForce-System sowie für Katastrophenhilfe konzipiert. Zusätzlich werden sechs Hubschrauber des Typs H175M für Regierungsflüge und den Transport von Würdenträgern beschafft, um veraltete Bestände des Geschwaders 48 zu ersetzen. Abgerundet wird die Modernisierung durch 31 weitere NH90-Transporthubschrauber, die für taktische Truppentransporte und Spezialeinsätze bei allen Teilstreitkräften zum Einsatz kommen werden. Neben der rein militärischen Kapazitätserweiterung hat der Auftrag eine erhebliche industriepolitische Bedeutung für den Standort Spanien. Airbus Helicopters plant, das Werk in Albacete zu einem zentralen europäischen Luftfahrt-Hub auszubauen. Hierfür sollen in den kommenden drei Jahren mehr als 300 hochqualifizierte Arbeitsplätze geschaffen werden. In Albacete entstehen zudem ein neues Anpassungszentrum für Militärhubschrauber sowie ein internationales Schulungszentrum für Techniker und Piloten der H145M. Diese Maßnahmen ergänzen die bereits laufenden Infrastrukturprojekte zur

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Emirates forciert Wintertourismus nach Dubai mit Zusatzangeboten

Die Fluggesellschaft Emirates hat eine neue Vertriebsaktion für Reisen nach Dubai gestartet, um die Buchungszahlen im ersten Quartal 2026 zu steigern. Passagiere, die ihren Hin- und Rückflug bis zum 21. Dezember 2025 buchen, erhalten kostenlosen Zugang zu ausgewählten Freizeitattraktionen im Emirat. Das Angebot umfasst eine abendliche Hafenrundfahrt auf einem 38 Meter langen Hausboot der Firma Xclusive Yachts inklusive Buffet sowie den Eintritt in das Arte Museum Dubai. Letzteres präsentiert auf rund 2.800 Quadratmetern in der Dubai Mall digitale Kunstwerke, die durch visuelle Effekte, Klanglandschaften und Düfte ergänzt werden. Der Aktionszeitraum für die Durchführung der Reisen ist auf die Monate Januar bis März 2026 festgesetzt. Zusätzlich zu diesen temporären Angeboten aktiviert Emirates erneut das Programm „My Emirates Pass“. Hierbei fungiert die Bordkarte der Fluggesellschaft als Rabattkarte, die bei über 700 Partnern in Dubai und den Vereinigten Arabischen Emiraten Preisnachlässe ermöglicht. Das Spektrum reicht von gastronomischen Betrieben über Freizeitparks bis hin zu Einzelhandelsgeschäften. Diese Maßnahme fällt zeitlich mit dem Dubai Shopping Festival zusammen, einer der umsatzstärksten Phasen für den lokalen Handel, in der umfangreiche Verkaufsaktionen und öffentliche Veranstaltungen das Stadtbild prägen. Das Treueprogramm Skywards bietet zudem erweiterte Optionen zum Sammeln von Meilen bei Partnern wie der Dubai Mall oder Arabian Adventures an. Die Kapazitäten für Reisende aus Deutschland wurden im Hinblick auf die Wintersaison stabilisiert. Emirates bedient die Standorte Frankfurt, München, Düsseldorf und Hamburg mit insgesamt 63 wöchentlichen Verbindungen. Zum Einsatz kommen dabei primär Großraumflugzeuge der Typen Boeing 777-300ER und der Airbus A320-Nachfolger A380, wobei letzterer auf den Strecken nach Frankfurt und

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Stuttgart bereitet sich auf die CMT 2026 vor

Die Messe Stuttgart wird zum Auftakt des kommenden Jahres erneut zum Zentrum der internationalen Tourismusbranche. Vom 17. bis 25. Januar 2026 findet mit der CMT die weltweit größte Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit statt. Insgesamt 1.550 ausstellende Unternehmen präsentieren in zehn Messehallen auf rund 125.000 Quadratmetern Fläche ihre Angebote. Ein besonderer Schwerpunkt liegt traditionell auf dem Bereich Caravaning, wobei die Branche mit über 120 Neuheiten und Innovationen sowie einer Ausstellung von rund 1.200 Fahrzeugen aufwartet. Nach dem Erfolg des Vorjahres, bei dem etwa 260.000 Besucher verzeichnet wurden, unterstreicht die Messe ihre Bedeutung als wichtigste Neuheitenschau zu Beginn der Reisesaison. Im touristischen Bereich setzt die CMT 2026 auf starke internationale Akzente mit einem Fokus auf den afrikanischen Kontinent. Erstmals fungiert Angola als offizielles Partnerland der Messe. Der südafrikanische Staat präsentiert sich mit seinen sieben Regionen als Ziel für Abenteuer- und Kulturreisen. Das Angebot reicht von den Regenwäldern in Cabinda bis hin zu Wüstenlandschaften und Nationalparks. Die Präsentation wird durch tägliche Kulturprogramme mit traditionellen Tänzen und Kizomba-Rhythmen auf der Hauptbühne ergänzt. Ebenfalls stark vertreten ist Südamerika durch Peru, wobei das Land insbesondere Informationen zu Zielen wie Machu Picchu und dem Amazonasgebiet sowie Beratungen durch das Tourismusboard PROMPERÚ anbietet. Europa ist unter anderem durch eine großflächige Kooperation mit der Grand Tour de Catalunya vertreten. Die katalanische Tourismusbehörde stellt eine fünf Etappen umfassende Route vor, die Küstenregionen mit dem Hinterland und den Pyrenäen verbindet. Zur Veranschaulichung kommen moderne Techniken wie Virtual-Reality-Anwendungen zum Einsatz, die den Besuchern ein immersives Erleben der Strecke ermöglichen. Ergänzt wird

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LOT Polish Airlines nimmt Direktverbindung nach Bangkok auf

Die polnische Fluggesellschaft LOT Polish Airlines weitet ihre Präsenz auf dem asiatischen Markt deutlich aus und nimmt zum Winterflugplan 2026 eine neue Langstreckenverbindung nach Bangkok auf. Ab dem 26. Oktober 2026 wird die thailändische Hauptstadt fünfmal wöchentlich direkt von Warschau aus bedient. Die Flüge werden jeweils montags, mittwochs, donnerstags, samstags und sonntags durchgeführt. Mit einer geplanten Flugzeit von etwa 10 Stunden und 20 Minuten setzt die Airline auf den Boeing 787 Dreamliner, der über eine Drei-Klassen-Konfiguration mit Business, Premium Economy und Economy Class verfügt. Die Ankunft in Bangkok am frühen Morgen ist dabei gezielt auf die Bedürfnisse von Geschäfts- und Privatreisenden abgestimmt. Durch die strategische Planung der Abflugzeiten am Chopin-Flughafen in Warschau ermöglicht das Star-Alliance-Mitglied zahlreiche Anschlussverbindungen aus dem deutschsprachigen Raum. Reisende aus Städten wie Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Wien und Zürich können die thailändische Metropole mit Gesamtreisezeiten zwischen 13 und 15 Stunden erreichen. Die Umsteigezeiten am Warschauer Drehkreuz sind dabei kurz gehalten, um die Attraktivität gegenüber direkten Konkurrenten im Langstreckensegment zu erhöhen. Besonders ab Wien und Berlin positioniert sich die Fluggesellschaft mit dieser Verbindung als wettbewerbsfähige Alternative zu den etablierten Hubs in Westeuropa und im Nahen Osten. Die Aufnahme von Bangkok ist Teil einer umfassenden Expansionsstrategie, mit der LOT Polish Airlines ihre Rolle als zentraler Akteur im mittel- und osteuropäischen Luftverkehr festigen möchte. Neben der thailändischen Hauptstadt plant die Airline für das Jahr 2026 weitere strategische Ziele wie San Francisco in den USA und Almaty in Kasachstan in das Streckennetz zu integrieren. Um dieses Wachstum logistisch abzubilden, modernisiert das Unternehmen

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BAE Systems reduziert Anteile an kasachischer Air Astana deutlich

Der britische Rüstungs- und Technologiekonzern BAE Systems hat den Verkauf eines umfangreichen Aktienpakets der nationalen kasachischen Fluggesellschaft Air Astana eingeleitet. Wie das Unternehmen am 18. Dezember 2025 mitteilte, werden Global Depositary Receipts (GDRs) im Umfang von rund acht Prozent des gesamten Aktienkapitals am Markt platziert. Damit halbiert BAE Systems seine bisherige Beteiligung von 16,5 Prozent beinahe. Der Verkauf erfolgt über ein beschleunigtes Bookbuilding-Verfahren und richtet sich an institutionelle Investoren. Dieser Schritt folgt auf den erfolgreichen Börsengang von Air Astana im Februar 2024, bei dem das Unternehmen bereits erste Anteile veräußerte und an den Börsen in London, Astana und Almaty gelistet wurde. Die Reduzierung der Beteiligung markiert eine strategische Neuausrichtung für BAE Systems, das seit der Gründung der Fluggesellschaft im Jahr 2001 als Partner und Investor fungierte. Neben BAE Systems ist der kasachische Staatsfonds Samruk-Kazyna der Hauptanteilseigner von Air Astana. Trotz des Teilverkaufs bleibt der britische Konzern vorerst mit einer Restbeteiligung von rund 8,5 Prozent an der Airline beteiligt, hat jedoch eine Haltefrist (Lock-up) für die verbleibenden Anteile vereinbart. Marktbeobachter werten diesen Schritt als planmäßige Gewinnmitnahme nach der positiven Entwicklung der Fluggesellschaft, die im Jahr 2024 ihren Gewinn deutlich steigern konnte und ihre Flotte durch die Indienststellung neuer Flugzeuge der Typen Airbus A321neo und Boeing 787 Dreamliner kontinuierlich modernisiert. Air Astana gilt als eine der profitabelsten Fluggesellschaften in der Region Zentralasien und betreibt neben der Hauptmarke auch den Low-Cost-Carrier FlyArystan. Die wirtschaftliche Stabilität der Gruppe ermöglichte es den Anteilseignern, durch den Börsengang und nun durch den Sekundärmarktverkauf Kapital freizusetzen. Analysten betonen,

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US-Luftfahrtbehörde FAA warnt vor Sicherheitsrisiken im venezolanischen Luftraum

Die US-amerikanische Bundesluftfahrtbehörde FAA hat ihre dringliche Warnung für den Luftraum über Venezuela am 17. Dezember 2025 bekräftigt. Große Fluggesellschaften werden zur erhöhten Vorsicht bei Überflügen sowie während der Start- und Landephasen aufgerufen. Die Behörde sieht potenzielle Bedrohungen für die zivile Luftfahrt in allen Flughöhen als gegeben an. Diese Warnung bezieht sich nicht nur auf den direkten Flugbetrieb, sondern schließt explizit auch die Sicherheit von Flugzeugen und Einrichtungen am Boden ein. Hintergrund der Maßnahme ist die instabile politische Lage und die Gefahr militärischer oder krimineller Aktivitäten, die den regulären Flugverkehr gefährden könnten. Die erneute Sicherheitsbewertung steht im Kontext einer drastischen Verschärfung der geopolitischen Spannungen in der Region. Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat in der südlichen Karibik eine massive militärische Präsenz aufgebaut, um den Druck auf die Führung von Nicolas Maduro zu erhöhen. Berichten zufolge wurden zusätzliche Marineeinheiten und Aufklärungsflugzeuge in Grenznähe stationiert. Diese militärischen Bewegungen erhöhen das Risiko von Missverständnissen in der Luftraumüberwachung oder unbeabsichtigten Konfrontationen, was die FAA dazu veranlasste, die ursprüngliche Mitteilung vom November erneut hervorzuheben und als kritisch einzustufen. In den vergangenen Jahren war der kommerzielle Flugverkehr zwischen den USA und Venezuela bereits weitgehend zum Erliegen gekommen. Nachdem das US-Verkehrsministerium den direkten Flugverkehr bereits 2019 aus Sicherheitsgründen untersagt hatte, nutzen internationale Fluggesellschaften den venezolanischen Luftraum primär für Transitflüge nach Südamerika. Die aktuelle Warnung der FAA signalisiert eine Verschlechterung der Lagebeurteilung, die auch Auswirkungen auf europäische und lateinamerikanische Airlines haben könnte, die Routen über venezolanisches Territorium planen. Experten weisen darauf hin, dass die eingeschränkte Funktionsfähigkeit der

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Erneute Fusionsgespräche zwischen Spirit Airlines und Frontier Airlines

Die US-amerikanische Luftfahrtbranche steht vor einer weitreichenden Konsolidierung, da die insolvente Spirit Airlines erneut Verhandlungen über einen Zusammenschluss mit Frontier Airlines aufgenommen hat. Nachdem Spirit Airlines im Herbst 2025 zum zweiten Mal Gläubigerschutz nach Chapter 11 beantragen musste, gilt eine Fusion mit dem Konkurrenten als eine der letzten Optionen zur Fortführung des Flugbetriebs. Branchenberichten zufolge fanden bereits Treffen zwischen dem Frontier-Vorsitzenden Bill Franke und der Führungsspitze von Spirit statt, um die Bedingungen für eine Übernahme oder einen Zusammenschluss auszuloten. Eine Einigung könnte bereits in naher Zukunft verkündet werden, sofern die laufenden Gespräche nicht erneut an finanziellen Detailfragen scheitern. Hintergrund der prekären Lage bei Spirit Airlines sind massiv gestiegene Betriebskosten und ein intensiver Preiskampf auf dem US-Binnenmarkt. Große Fluggesellschaften wie Delta, American und United haben ihre Kapazitäten auf Kernstrecken massiv ausgebaut und greifen die Geschäftsmodelle der Billigflieger durch aggressive Tarifanpassungen an. Zudem haben technische Probleme mit den Getriebefan-Triebwerken von Pratt & Whitney dazu geführt, dass große Teile der Airbus-Flotte von Spirit am Boden bleiben mussten, was die finanzielle Schieflage verschärfte. Während Spirit mit der Insolvenzverwaltung kämpft, haben Wettbewerber bereits begonnen, freiwerdende Marktanteile und Flugslots an wichtigen Drehkreuzen wie Orlando und Fort Lauderdale zu besetzen. Die Geschichte der Fusionsbemühungen zwischen beiden Unternehmen ist von Rückschlägen geprägt. Bereits im Jahr 2022 gab es fortgeschrittene Pläne für einen Zusammenschluss, die jedoch durch ein konkurrierendes Übernahmeangebot von JetBlue Airways torpediert wurden. Dieser Deal scheiterte letztlich Anfang 2024 am Widerstand der US-Justizbehörden, die Wettbewerbsbedenken geltend machten. In der aktuellen Situation, in der Spirit Airlines unter Insolvenzrecht

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Rekordandrang am Flughafen Brüssel während der Weihnachtszeit

Der Flughafen Brüssel bereitet sich auf ein historisches Passagieraufkommen zum Jahreswechsel 2025/2026 vor. Nach offiziellen Prognosen werden zwischen dem 19. Dezember und dem 4. Januar insgesamt fast 1,06 Millionen Fluggäste am wichtigsten belgischen Luftfahrtkreuz erwartet. Dies entspricht einer Steigerung von etwa drei Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Als verkehrsreichster Tag wird der Montag, 29. Dezember, prognostiziert, an dem rund 72.000 Passagiere das Terminal passieren. Bereits zum Ferienauftakt am Freitag, 19. Dezember, rechnet die Flughafengesellschaft mit 70.000 Reisenden, wobei allein 40.000 Personen ihre Reise in Brüssel antreten. Das Streckennetz umfasst in dieser Wintersaison 137 Direktverbindungen weltweit. Das Angebot wurde gezielt um drei neue Ziele erweitert: Den Flughafen Sälen/Scandinavian Mountains in Schweden für den Wintersport sowie Larnaka auf Zypern und die chinesische Metropole Chongqing. Neben den klassischen Skigebieten in Österreich und Finnland verzeichnet der Flughafen eine starke Nachfrage nach Sonnenzielen auf den Kanarischen Inseln, in Ägypten und Marokko. Im Langstreckensegment stehen insbesondere asiatische Metropolen wie Bangkok, Singapur und Hongkong im Fokus, die häufig als Umsteigepunkte für weitere Destinationen in Fernost genutzt werden. Um den Passagierfluss trotz der Rekordzahlen stabil zu halten, setzt der Flughafen auf eine verstärkte digitale Unterstützung durch eine überarbeitete App, die Echtzeit-Informationen zu Check-in-Schaltern und Wartezeiten liefert. Zudem wurde die Infrastruktur für den privaten und öffentlichen Nahverkehr optimiert, um die Anreise zu den Stoßzeiten zu erleichtern. Am Standort selbst wird das hohe Aufkommen durch ein kulturelles Rahmenprogramm begleitet. So tritt am ersten großen Reisewochenende der Scaletta Chor in Pier A auf, während das Jugendorchester Harmonie Sint-Rumoldus den Busbahnhof bespielt. Zusätzliche

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Air Baltic weitet Flugangebot ab den baltischen Staaten aus

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat für die Sommersaison 2026 eine umfassende Expansion ihres Streckennetzes angekündigt. Das Unternehmen plant, die Flugfrequenzen auf insgesamt 31 bestehenden Routen deutlich zu erhöhen und zehn neue Destinationen in den Flugplan aufzunehmen. Der Schwerpunkt der Kapazitätsausweitung liegt auf dem Heimatdrehkreuz Riga, wo 20 Strecken verstärkt werden, ergänzt durch sieben Anpassungen ab Vilnius und vier ab Tallinn. Diese Maßnahme führt zu einer erheblichen Steigerung der Sitzplatzkapazität: In Riga wächst das Angebot um 12 Prozent, in Tallinn um 11 Prozent und in Litauen sogar um 21 Prozent, was insgesamt über 640.000 zusätzliche Sitzplätze für den Sommerzeitraum bedeutet. Besonders für Reisende aus dem deutschsprachigen Raum ergeben sich verbesserte Verbindungen. Die Frequenzen auf den Strecken von Riga nach Berlin, Hamburg, München und Zürich werden ebenso aufgestockt wie die Verbindungen von Tallinn nach München und Wien sowie von Vilnius nach München. Zusätzlich werden neue Direktflüge eingeführt, darunter Tallinn–Wien, Tallinn–Hamburg und Vilnius–Zürich. Neben der Erhöhung der Schlagzahl auf Kernrouten nimmt die Airline den Flugbetrieb zu Zielen wie Warschau, Istanbul, Antalya und Göteborg auf. Auch die Wiederaufnahme strategischer Routen nach Aberdeen, Belgrad und Jerewan ist fester Bestandteil der Planung für 2026, um die Konnektivität zwischen dem Baltikum und dem restlichen Europa sowie dem Kaukasus zu stärken. Hintergrund dieser Wachstumsstrategie ist die konsequente Modernisierung der Flotte, die mittlerweile ausschließlich aus dem Flugzeugtyp Airbus A220-300 besteht. Mit derzeit 51 aktiven Maschinen dieses Typs betreibt Air Baltic eine der jüngsten Flotten auf dem europäischen Kontinent. Technisch setzt die Airline zudem auf eine verbesserte Bordausstattung; so

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