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City Airport Train stellt vorübergehend auf Busverkehr um

Der City Airport Train (CAT) hat seinen regulären Zugverkehr zwischen dem Bahnhof Wien Mitte und dem Flughafen Wien schrittweise ausgesetzt und durch einen Schienenersatzverkehr mit Reisebussen ersetzt. Die Busse verkehren mehrmals pro Stunde, um die Direktverbindung zur Flughafeninfrastruktur aufrechtzuerhalten. Die Fahrzeit für die Strecke beträgt rund 21 Minuten. Die gewohnten Betriebszeiten zwischen 05:37 Uhr und 23:37 Uhr bleiben auch während des Ersatzbetriebs bestehen. Ein wesentlicher Teil des gewohnten Serviceangebots entfällt jedoch: Der City Check-In am Bahnhof Wien Mitte, bei dem Passagiere bereits im Stadtzentrum Gepäck aufgeben und Bordkarten beziehen konnten, bleibt für die Dauer der Umstellung ausgesetzt. Die Einstiegsstellen für den Ersatzverkehr wurden auf beiden Seiten der Strecke angepasst. In der Wiener Innenstadt befinden sich die Haltestellen in der Marxergasse gegenüber dem Einkaufszentrum Wien Mitte The Mall. Am Flughafen halten die Ersatzbusse unmittelbar vor dem Terminal 3. Um den Ausfall der Zugverbindung zu kompensieren und die Nutzbarkeit für Fahrgäste flexibel zu halten, gilt eine erweiterte Ticketanerkennung. Fahrscheine des CAT werden während der Sperre in den Fernverkehrszügen der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), in den Schnellbahnverbindungen sowie in den Bussen der Vienna Airport Lines akzeptiert. Begleitend zur Umstellung werden Tarifanpassungen und Preisabschläge gewährt. Beim Online-Kauf von Tickets wird derzeit ein Nachlass von zehn Prozent gewährt. Inhaber von Dauerkarten wie der Wiener Linien Jahreskarte, dem KlimaTicket oder der ÖBB Vorteilscard erhalten eine Ermäßigung von 50 Prozent auf den Normalpreis. Kinder unter 15 Jahren befördert das Unternehmen im Ersatzverkehr kostenfrei. Das Reisegepäck der Fahrgäste wird in den Gepäckräumen der eingesetzten Busse mitgeführt, was jedoch bei

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Flottenanpassung bei Corendon Airlines: Rückgabe einer Boeing 737 Max 8 an den Leasinggeber

Die türkische Ferienfluggesellschaft Corendon Airlines hat ihre erste Boeing 737 Max 8 mit türkischem Kennzeichen aus dem aktiven Dienst genommen und an das Leasingunternehmen BOC Aviation zurückgeführt. Die Maschine mit der Kennung TC-MKS gehörte seit dem Jahr 2018 zur Flotte des Anbieters. Nach Ablauf der vereinbarten achtjährigen Leasingdauer erfolgte die Überführung des Flugzeugs vom Flughafen Antalya zum französischen Standort Tarbes-Lourdes-Pyrénées. Dort wurde das Flugzeug unter der neuen irischen Registrierung EI-HUC eingetragen, wo es bis zur Weitervermittlung an einen neuen Betreiber verbleibt. Nach Angaben einer Unternehmenssprecherin erfolgte die Rückgabe im Rahmen der regulären Vertragsfristen und war im Flugplan eingeplant. Den Wegfall der Passagierkapazität fängt die Fluggesellschaft für die verbleibende Sommersaison durch bereits eingeplante betriebliche Reserven ab. Corendon betreibt neben dem türkischen Stammbetrieb weitere Ableger in Europa, darunter Corendon Airlines Europe mit Sitz in Malta, und setzt bei der Bedienung touristischer Strecken weiterhin auf eine gemischte Flotte aus Maschinen der Typreihe Boeing 737-800 sowie verbliebenen Boeing 737 Max. Flottenveränderungen bei Ferienfluggesellschaften spiegeln die aktuellen Herausforderungen bei der Bereitstellung von Fluggeräten wider. Während der weltweite Markt für Schmalrumpfflugzeuge durch Lieferverzögerungen bei Neuwagen und Engpässe bei Triebwerkswartungen geprägt ist, entscheiden sich Carrier vermehrt für das Auslaufenlassen von Leasingverträgen, um Flottenstrukturen zu vereinheitlichen oder betriebliche Fixkosten anzupassen. Der Standort Tarbes dient in diesem Kontext als zentraler Knotenpunkt für die Zwischenlagerung, Wartung und Wiederaufbereitung von Leasingrückläufern im europäischen Raum. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die fristgerechte Rückgabe ohne unmittelbare Neubestellung die Kapazitätsplanung von Corendon in einem intensiven Marktumfeld fordert. Insbesondere auf den Kernrouten zwischen Deutschland, den Niederlanden

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Auswirkungen der neuen EU-Zollabgabe: Rückgang beim Online-Handel belässt Frachtvolumen am Flughafen Lüttich im Wandel

Die Einführung einer pauschalen EU-Zollabgabe von drei Euro auf Kleinsendungen im Online-Handel zum 1. Juli 2026 hat zu spürbaren Anpassungen bei den Importströmen am Flughafen Lüttich geführt. Im ersten Monat nach Inkrafttreten der Regulierungsmaßnahme ging das Volumen der E-Commerce-Pakete in der Zollzone Liège Bierset im Vergleich zum Juli 2025 um 24 Prozent zurück. Gegenüber dem Vormonat Juni 2026 fiel das Aufkommen sogar um 41 Prozent. Noch deutlicher war die Entwicklung bei den Zolldeklarationen für Warensendungen mit einem Wert von unter 150 Euro: Hier verzeichnete die Zollbehörde einen Einbruch um 67 Prozent im Vergleich zum Juni 2026 sowie um 52 Prozent im Vorjahresvergleich. Trotz des Einbruchs im Segment der preiswerten Direktimporte zeigt der belgische Frachtflughafen Ausweichbewegungen im Markt. Nach Angaben aus Zollkreisen stieg das Frachtaufkommen von Paketen mit einem Warenwert von über 150 Euro im selben Zeitraum um zehn Prozent an. Dies verdeutlicht, dass Logistikunternehmen ihre Frachtstrukturen kurzfristig auf höherwertige Güter umstellen. Parallel dazu stieg das insgesamt umgeschlagene Tonnagevolumen am Flughafen Lüttich im Juli 2026 um vier Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, obwohl die Zahl der reinen Frachtflugbewegungen im gleichen Zeitraum um vier Prozent sank. Dieser Effekt weist auf eine veränderte Auslastung der eingesetzten Transportflugzeuge hin. Die Zunahme der Frachttonnage stützt sich vor allem auf traditionelle Luftfrachtsegmente wie pharmazeutische Produkte, Ausrüstungsgüter für Rechenzentren sowie den Transport von Schnittblumen. Als reines Frachtdrehkreuz profitiert der Standort Lüttich von spezialisierten Abfertigungskapazitäten und Infrastrukturen für temperaturgeführte Transporte. Um die Auswirkungen der geänderten EU-Rahmenbedingungen auf den grenzüberschreitenden Online-Handel zu erörtern, veranstalten der Flughafen Lüttich und die Wallonische

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Wechsel in der Unternehmensführung: Marabu Airlines besetzt Finanzressort neu

Die estnische Ferienfluggesellschaft Marabu Airlines hat Rūta Dabašinskaitė-Vitkė mit Wirkung zum 1. August 2026 zur neuen Chief Financial Officer (CFO) und Mitglied des Management Boards berufen. Sie übernimmt die Verantwortung für das Finanzressort und die wirtschaftliche Steuerung des Unternehmens von Mattias Tammeaid, der das Unternehmen aus privaten Gründen auf eigenen Wunsch verlassen hat. Dabašinskaitė-Vitkė bringt über 20 Jahre Führungserfahrung im Finanzbereich mit und war zuletzt als Finanzvorständin bei der isländischen Billigfluggesellschaft Play sowie zuvor bei der Frachtfluggesellschaft Bluebird Nordic tätig. Die Fluggesellschaft Marabu Airlines, die im Jahr 2022 von der Investmentgesellschaft Attestor gegründet wurde und als Schwestergesellschaft der deutschen Condor agiert, befindet sich seit ihrer Betriebsaufnahme in einer Konsolidierungsphase. In der Vergangenheit hatte der Anbieter mit Anlaufschwierigkeiten, Flugverspätungen und einer starken Abhängigkeit von Wet-Lease-Partnern zu kämpfen. Der Wechsel im Finanzressort erfolgt vor dem Hintergrund, die internen Unternehmensstrukturen und die operative Wirtschaftlichkeit nach der ersten Expansionsphase im europäischen Ferienflugverkehr zu stabilisieren. Luftfahrtanalysten werten den Führungswechsel als Schritt zur fachlichen Absicherung der Finanzprozesse innerhalb der Carrier-Gruppe. Die Aufstellung im hart umkämpften Charter- und Point-to-Point-Markt erfordert ein striktes Kostenmanagement, da Marabu an deutschen Flughäfen wie Hamburg, München oder Leipzig in direktem Wettbewerb mit etablierten Low-Cost-Anbietern steht. Die Führungserfahrung der neuen Finanzvorständin im Umfeld von Niedrigkosten-Airlines wie Play soll dazu beitragen, die Marge des Unternehmens abzusichern und die operativen Abläufe betriebswirtschaftlich effizient zu steuern. Die künftige Ausrichtung von Marabu Airlines wird maßgeblich davon abhängen, wie erfolgreich das Management die Flottenauslastung steuert und die Abhängigkeit von externen Flugzeugchartern reduziert. Während der bisherige CFO Tammeaid die

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Flughafen Brüssel verzeichnet Passagierplus bei zeitgleichem Rückgang im Frachtgeschäft im Juli 2026

Der Flughafen Brüssel verzeichnete im Juli 2026 ein Fluggastaufkommen von knapp 2,6 Millionen Passagieren, was einem Zuwachs von 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Dies stellt das höchste monatliche Passagierergebnis an dem belgischen Drehkreuz seit dem Jahr 2019 dar. Das Passagierwachstum wurde maßgeblich durch den Beginn der Sommerferien sowie Großveranstaltungen wie das Tomorrowland-Festival und das Formel-1-Rennen in Spa-Francorchamps getrieben. Am verkehrsreichsten Tag des Monats, dem 20. Juli, wurden über 92.000 Reisende abgefertigt. Der Anteil der Umsteigepassagiere lag im Juli bei 11 Prozent, was für die Hauptreisezeit typisch ist, da der Anteil an Freizeitreisenden dominiert. Zu den am stärksten nachgefragten Reisezielen gehörten Spanien, Italien, Griechenland, die Türkei und Marokko. Gleichzeitig verzeichnete das Frachtgeschäft am Flughafen Brüssel im Juli 2026 einen Rückgang. Das Gesamtvolumen sank um 3,2 Prozent auf rund 66.600 Tonnen. Hauptverantwortlich für diese Entwicklung war ein Einbruch beim getruckten Ersatzverkehr um 15,2 Prozent sowie ein Rückgang bei den Expressdiensten um 12,4 Prozent. Demgegenüber steht ein Anstieg bei den Vollfrachtchartern um 6,6 Prozent und bei der Beiladefracht in Passagierflugzeugen um 11,4 Prozent. Die wichtigsten Transportrouten im Import- und Exportbereich verblieben die Verbindungen nach Asien, Lateinamerika und Nordamerika. Die Gesamtzahl der kommerziellen Flugbewegungen stieg moderat um 1,1 Prozent. Während die Passagierflüge um 2,5 Prozent zulegten, schrumpfte die Anzahl der reinen Frachtflüge um 6,9 Prozent. Die durchschnittliche Auslastung pro Passagierflug lag bei 152 Personen und bewegte sich damit auf dem Niveau des Vorjahresmonats. Die Aufstockung des Flugangebots durch die Stationierung eines vierten Flugzeugs der Low-Cost-Airline Transavia glich dabei Ausfälle auf anderen Strecken aus.

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Tarifpolitik und Flugplan im Nischensegment: Beond schaltet Winterflugplan 2026/27 frei

Die auf Luxusreisen spezialisierte Fluggesellschaft Beond hat ihren Flugplan für die Wintersaison 2026/27 zur Buchung freigegeben. Um Kunden in einem volatilen Umfeld für internationale Fernreisen zu gewinnen, hat das in den Malediven ansässige Unternehmen Sonderkonditionen angekündigt. Für alle Flugscheine, die bis zum 31. Oktober 2026 ausgestellt werden, entfallen die Gebühren für Terminänderungen. Passagiere können ihre Reisedaten ohne Aufpreis beliebig oft anpassen. Ergänzend bleibt eine seit November 2025 standardmäßig integrierte Reiseversicherung bestehen, die Störungen im Flugablauf, medizinische Notfälle sowie Gepäckverluste abdeckt. Das operative Konzept der Fluggesellschaft basiert auf Direkt- und Zwischenstoppverbindungen zwischen europäischen Flughäfen wie München, Zürich oder Mailand und der maledivischen Hauptstadt Malé. Auf Strecken mit technisch bedingtem Zwischenstopp, etwa zum Auftanken in Riad oder Dubai, verbleiben die Fluggäste an Bord der Maschine. Durch das Verbleiben im selben Flugzeug entfallen Terminalwechsel, erneute Sicherheitskontrollen sowie das Risiko von Anschlussverlusten. Die Flotte der Airline besteht aus umgebauten Schmalrumpfflugzeugen des Typs Airbus A319 und A320, die mit einer durchgehenden Business-Class-Bestuhlung in einer flachen Liegekonfiguration ausgestattet sind. Branchenbeobachter und Luftfahrtanalysten betrachten das Geschäftsmodell der reinen Premium-Airlines im Nischensegment traditionell mit Skepsis. Historische Beispiele verfehlt operierender Anbieter im All-Business-Segment verdeutlichen die Schwierigkeit, die hohen Betriebskosten von Schmalrumpfflugzeugen auf Langstrecken dauerhaft über eine exklusive Bestuhlung einzuspielen. Während etablierte Netzwerkanbieter wie Emirates, Qatar Airways oder Lufthansa über flexible Zubringernetze und gemischte Kabinenklassen eine stabile Grundauslastung sichern, ist Beond stark von saisonalen Schwankungen im hochpreisigen Touristikverkehr abhängig. Die Kulanzregeln bei Umbuchungen sowie die automatische Absicherung durch Reiseversicherungen dienen der Kundenbindung auf einem hart umkämpften Markt. Dennoch verweisen Finanzexperten

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Flottenausbau bei Lufthansa City Airlines: Schlichtungsvereinbarung mit Vereinigung Cockpit greift nicht

Die jüngst geschlossene Schlichtungsvereinbarung zwischen dem Lufthansa-Konzern und der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit bremst den Ausbau der Flotte bei der Tochtergesellschaft Lufthansa City Airlines nicht. Wie die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi in einer Information an die Beschäftigten mitteilte, bleibt der Zugang neuer Maschinen für die jüngst gegründete Fluggesellschaft von den tariflichen Einschränkungen unberührt. Das Unternehmen kann somit sowohl fabrikneue Flugzeuge als auch Maschinen, die aus dem Hauptbetrieb der Lufthansa transferiert werden, in die eigene Flotte aufnehmen. Weitere Zugänge von Flugzeugen sind bereits für die kommenden Wochen eingeplant. Die im Rahmen des Schlichtungsverfahrens ausgehandelte mengenmäßige Begrenzung bezieht sich ausschließlich auf eine festgelegte Anzahl von Flugzeugen innerhalb des Kernkonzerns. Neben der Lufthansa Passage sind von dem Verfahren und seinen potenziellen Ergebnissen die Frachtsparte Lufthansa Cargo, die Eurowings GmbH sowie die schrittweise aufgelöste Lufthansa CityLine betroffen. Lufthansa City Airlines hingegen operiert unter einem eigenen Flugbetriebsbetriebszeugnis (AOC) und mit gesonderten Tarifverträgen, was den Betrieb von den Einschränkungen der Muttergesellschaft entkoppelt. Der Aufbau von Lufthansa City Airlines ist innerhalb der Konzernstruktur und bei Arbeitnehmervertretern umstritten. Die Führung des Lufthansa-Konzerns nutzt die neue Tochtergesellschaft, um Zubringerdienste an den Drehkreuzen Frankfurt am Main und München zu niedrigeren Personalkosten als im Kernunternehmen abzuwickeln. Gewerkschaften und Betriebsräte kritisieren dieses Vorgehen regelmäßig als Umgehung des Konzerntarifvertrags der etablierten Cockpit-Besatzungen. Da das Schlichtungsergebnis diese Ausgliederung nicht stoppt, bleibt die strukturelle Verschiebung von Fluggeräten und Arbeitsplätzen innerhalb des Konzerns ein zentraler Streitpunkt. Branchenanalysten weisen darauf hin, dass die Entkopplung von Lufthansa City Airlines von den Tarifeinschränkungen der Muttergesellschaft dem Management zwar operative Flexibilität verschafft, jedoch

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Condor weitet Direktverbindungen ab Zürich im Sommer 2027 aus

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor ergänzt ihr Streckenangebot ab dem Flughafen Zürich im Sommerflugplan 2027 um zwei europäische Zieldestinationen. Ab dem 17. Mai 2027 nimmt die Fluggesellschaft Flüge nach Lamezia Terme in der süditalienischen Region Kalabrien auf. Die Strecke wird zweimal wöchentlich mit Flugzeugen des Typs Airbus A320 bedient. Zusätzlich ergänzt der Ferienflieger ab dem 2. Juli 2027 das Griechenland-Angebot ab der Schweiz mit einer Verbindung nach Korfu. Diese Route startet zunächst mit einer wöchentlichen Rotation, bevor ab dem 21. Juli 2027 eine zweite wöchentliche Frequenz hinzugefügt wird. Auf den Flügen nach Korfu kommt unter anderem ein Airbus A320neo zum Einsatz. Die Neuerungen ordnen sich in die Neuausrichtung von Condor auf dem Schweizer Markt ein. Nach dem Ende der Kooperation mit dem Reiseveranstalter DER Touristik und der Insolvenz von FTI stellte die Fluggesellschaft ihre Vertriebs- und Kapazitätsplanung um, um Strecken verstärkt in Eigenregie und im Einzelplatzverkauf zu vermarkten. Der Flughafen Zürich dient dabei als wichtiger Einzugsraum im deutschsprachigen Alpenraum, auf dem Condor in direktem Wettbewerb mit etablierten Anbietern wie Edelweiss Air und Swiss steht. Luftfahrtanalysten werten das vergrößerte Flugangebot als Versuch, Marktanteile im Schweizer Touristiksegment zu sichern. Die Auslastung und Wirtschaftlichkeit der neuen Rotationen wird jedoch maßgeblich davon abhängen, wie gut sich die Kapazitäten gegen die starke lokale Konkurrenz ansetzen lassen. Der Markt für Mittelmeer-Massenreisen ab Zürich gilt als weitgehend gesättigt, was den Preisdruck auf Nischenverbindungen erhöht.

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Steuerliche Rahmenbedingungen: Tui erwägt Verringerung der Flugzeugflotte in Belgien

Der Reisekonzern Tui überprüft die Kapazitäten seiner belgischen Fluggesellschaft Tuifly Belgium und zieht eine Verringerung der im Land stationierten Flugzeuge in Betracht. Konzernchef Sebastian Ebel begründet diese Überlegungen mit steuerlichen Belastungen und steigenden Abgaben am Standort Belgien. Derzeit betreibt das Unternehmen dort rund 20 Flugzeuge und beschäftigt etwa 2.100 Mitarbeiter. Hintergrund der Kritik ist unter anderem die für 2027 angekündigte Erhöhung der belgischen Flugsteuer für Strecken ab 500 Kilometern von fünf auf sieben Euro pro Passagier, während die Abgabe für Kurzstrecken unter 500 Kilometern unverändert bei zehn Euro verbleibt. Die Reduzierung der Präsenz fügt sich in eine Reihe verkehrsseitiger Anpassungen des Konzerns auf dem belgischen Markt ein. Tui hatte in den vergangenen Jahren bereits schrittweise Kapazitäten zurückgefahren. So wurden die Langstreckenverbindungen ab Brüssel eingestellt und die Flüge ab dem Regionalflughafen Lüttich Anfang 2026 beendet. Für das Frühjahr 2027 ist zudem die Schließung der operativen Basis am Flughafen Antwerpen vorgesehen. Wie viele Maschinen im Zuge der aktuellen Überlegungen von belgischen Standorten abgezogen oder auf andere europäische Märkte verlagert werden könnten, ließ die Konzernführung bislang offen. Branchenkenner und Analysten sehen in den Drohungen des Managements eine bewährte Verhandlungstaktik gegenüber der Politik, um Druck auf die nationale Abgabenstruktur auszuüben. Gleichzeitig verweisen Marktbeobachter darauf, dass der belgische Luftverkehrsmarkt durch die starke Präsenz von Billigfluggesellschaften wie Ryanair sowie der Netzfluggesellschaft Brussels Airlines unter hohem Konkurrenzdruck steht. Die Konsolidierung kleinerer Regionalbasen ermöglicht es dem Reisekonzern, Flotte und Personal flexibler an Standorten mit günstigeren Betriebskosten oder höherer Nachfrage einzusetzen. Kritik an den möglichen Stationsschließungen kommt von Arbeitnehmervertretern

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Gesetzliches Regelwerk in Russland: Verkehrsministerium plant schärfere Kriterien für internationale Flugrechte

Das russische Verkehrsministerium beabsichtigt, die gesetzlichen Voraussetzungen für die Erteilung und Änderung internationaler Flugrechte deutlich zu verschärfen. Ein Entwurf zur Überarbeitung der föderalen Luftfahrtvorschriften FAP-141 sieht vor, dass die zivile Luftfahrtaufsichtsbehörde Rostransnadsor Fluggesellschaften den Zugang zu internationalen Strecken künftig direkter verwehren kann. Bislang flossen behördlich festgestellte Mängel oder Regelverstöße vorwiegend als Auswertungskriterium im direkten Wettbewerb zwischen mehreren konkurrierenden Anbietern um eine Streckenlizenz ein. Nach der Neuregelung sollen unbehobene Verstöße als eigenständige Ausschlussgründe verankert werden. Nach den Plänen der Regierungsbehörden soll einer Fluggesellschaft die Erteilung neuer internationaler Streckenrechte oder die Anpassung bestehender Genehmigungsparameter versagt werden, wenn mindestens drei ungelöste Beanstandungen vorliegen. Der Katalog der relevanten Vorschriften umfasst dabei ein breites Spektrum operativer Anforderungen. Hierzu zählen Vorgaben zum Flugbetrieb, zur technischen Wartung und Führung der Flugzeugflotte, zur Nutzung des nationalen sowie internationalen Luftraums als auch zu den vertraglichen Bestimmungen bei der Beförderung von Passagieren, Gepäck, Fracht und Postsendungen. Eine noch striktere Handhabung sieht der Gesetzesentwurf für behördliche Anordnungen vor. Bereits eine einzige nicht oder nicht fristgerecht umgesetzte Verfügung der Aufsichtsbehörde Rostransnadsor soll als hinreichender Grund ausreichen, um Anträge auf internationale Streckenrechte abzulehnen. Fachmedien verweisen darauf, dass diese Maßnahme den behördlichen Druck auf russische Luftfahrtunternehmen erhöhen soll, um die Aufrechterhaltung von Sicherheitsstandards und Betriebsabläufen unter den Bedingungen fortbestehender internationaler Sanktionen und Ersatzteilengpässe strenger zu kontrollieren. Branchenbeobachter und Luftfahrtanalysten bewerten die geplante Verschärfung differenziert. Einerseits soll die Neuregelung die Disziplin bei der Einhaltung von Betriebsvorschriften stärken und Risiken im internationalen Flugverkehr minimieren. Andererseits könnte die Regelung kleineren oder finanziell unter Druck stehenden russischen Fluggesellschaften

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