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Behördliche Zustimmung: Türkische Wettbewerbsbehörde genehmigt Smartwings-Übernahme durch Pegasus Airlines

Die türkische Wettbewerbsbehörde Rekabet Kurumu hat die geplante Übernahme der tschechischen Smartwings Group durch die türkische Fluggesellschaft Pegasus Airlines offiziell genehmigt. Eine entsprechende Entscheidung traf die Behörde Ende Juli 2026. Pegasus Airlines hatte im Dezember 2025 Vereinbarungen getroffen, 100 Prozent der Anteile an der Finanzholding Prague City Air für rund 154 Millionen Euro zu erwerben. Der Vollzug der Transaktion wird über die niederländische Tochtergesellschaft Pegasus Europe B.V. abgewickelt, um den regulatorischen Vorgaben der Europäischen Union hinsichtlich des Eigentums und der Kontrolle von Luftfahrtunternehmen zu entsprechen. Die Übernahme umfasst den gesamten Flugbetrieb der Smartwings Group sowie deren Tochtergesellschaften und Betriebsgenehmigungen (AOC) in Tschechien, Ungarn, Polen und der Slowakei. Ebenfalls Teil der Gruppe ist die traditionsreiche Marke der früheren Linienfluggesellschaft CSA Czech Airlines, die inzwischen unter dem Dach der České aerolinie a.s. als reine Verwaltungsgesellschaft ohne eigenen Flugbetrieb geführt wird. Pegasus-Chefingenieurin und Vorstandsmitglieder streben an, die Transaktion im Laufe des Jahres 2026 vollständig abzuschließen, sobald alle ausstehenden kartellrechtlichen Zustimmungen vorliegen. Luftfahrtexperten und Marktbeobachter sehen in dem Zusammenschluss den Versuch von Pegasus Airlines, den Zugang zum europäischen Binnenmarkt über etablierte osteuropäische Standorte abzusichern und das eigene Charter- sowie Liniennetzwerk im EU-Raum auszubauen. Demgegenüber stehen jedoch erhebliche kartellrechtliche Prüfungen auf europäischer Ebene. Eine Entscheidung der Europäischen Kommission über die Einhaltung der EU-Luftverkehrsregeln und mögliche Marktkonzentrationen im mitteleuropäischen Ferienflugverkehr steht noch aus und gilt als wesentliche Hürde für den endgültigen Abschluss des Geschäfts. Branchenkenner verweisen zudem auf die organisatorischen Herausforderungen bei der Integration der verschiedenen Luftverkehrsbetreiberzeugnisse und der Flottenstrukturen. Während Pegasus Airlines primär auf Maschinen

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Rechtsstreit um Fluglärm: Anwohner verklagen belgischen Staat wegen neuer Anflugroute am Flughafen Brüssel

Eine seit Sommer 2025 genutzte Anflugroute auf den Flughafen Brüssel hat juristische Konsequenzen für die belgische Regierung. Insgesamt 42 Familien aus Kommunen westlich der Hauptstadt haben beim Gericht erster Instanz Klage gegen den belgischen Staat eingereicht. Gegenstand der Rechtsstreitigkeit ist ein satellitengestütztes Anflugverfahren (PBN – Performance-Based Navigation) auf die Landebahn 07L, das als sogenannte „Route Crücke“ bekannt ist. Die Anwohner werfen den Luftfahrtsicherheitsbehörden und dem Staat vor, durch die präzise Bündelung der Flugspuren eine einseitige und unzumutbare Lärmbelastung für bestimmte Wohngebiete geschaffen zu haben. Nach Angaben der Betroffenen führt das Verfahren dazu, dass Flugzeuge an verkehrsreichen Tagen in Abständen von zwei bis drei Minuten dieselbe schmale Einflugschneise nutzen. Dabei werden nach Schilderungen der Kläger Lautstärkespitzen von 80 bis 85 Dezibel in den Wohnbereichen gemessen. Der Unmut der Anwohnerschaft richtet sich nicht nur gegen die messbaren Schallimmissionen, sondern auch gegen die administrative Handhabung der Maßnahme: Die Testphase der Anflugroute war ursprünglich als temporäre Lösung angekündigt worden, wurde von den zuständigen Behörden jedoch bereits mehrfach verlängert und läuft aktuell bis mindestens Oktober 2026. Die rechtliche Auseinandersetzung fügt sich in eine jahrzehntelange Debatte um den Fluglärm und die Verteilung der An- und Abflugrouten im dicht besiedelten Umland der belgischen Hauptstadt ein. Neben den privaten Klägern fordern auch gewählte Vertretungen mehrerer betroffener Umlandgemeinden Anpassungen des Flugbetriebs. Sie dringen darauf, die Landebahn 07L nur noch bei zwingenden betrieblichen oder meteorologischen Erfordernissen zu nutzen und ansonsten auf Alternativrouten auszuweichen, um eine gleichmäßigere Verteilung der Schallemissionen zu erreichen. Luftfahrtexperten verweisen darauf, dass moderne satellitengestützte Navigationsverfahren wie PBN

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Neue Flugroute nach Schweden: Etihad Airways verbindet Göteborg mit Abu Dhabi

Die Fluggesellschaft Etihad Airways nimmt ab dem 17. Dezember 2026 eine neue Linienverbindung zwischen dem schwedischen Flughafen Göteborg-Landvetter und ihrem Drehkreuz in Abu Dhabi auf. Das Unternehmen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten plant, die Strecke viermal wöchentlich zu bedienen. Es handelt sich um die erste direkte Flugverbindung zwischen dem zweitgrößten schwedischen Ballungsraum und den Emiraten. Zum Einsatz kommt ein Fluggerät des Typs Airbus A321LR, das über eine Dreiklassen-Konfiguration mit insgesamt 160 Sitzplätzen in der First Class, Business Class und Economy Class verfügt. Mit der Aufnahme der Flüge schließt der schwedische Flughafenbetreiber Swedavia eine Lücke im internationalen Streckennetz Westschwedens. Bislang mussten Passagiere aus der Region Göteborg für Flüge in den Nahen Osten oder nach Asien über europäische Großflughäfen oder den Hauptstadthafen Stockholm-Arlanda ausweichen. Die Direktverbindung soll neben dem Geschäftsreiseverkehr der stark industrialisierten Region um Göteborg auch den Einreiseverkehr aus der Golfregion nach Skandinavien stärken. Der Einsatz von Schmalrumpfflugzeugen mit erhöhter Reichweite wie dem Airbus A321LR auf Langstreckenrouten spiegelt einen anhaltenden Trend in der zivilen Luftfahrt wider. Durch den Einsatz kleinerer, aber reichweitenstarker Maschinen können Fluggesellschaften auch dezentrale Märkte mit geringerem Passagieraufkommen rentabel bedienen. Luftfahrtanalysten weisen jedoch darauf hin, dass der Flugkomfort in Schmalrumpfflugzeugen auf mehrstündigen Flügen im Vergleich zu Großraumflugzeugen von Passagieren teils unterschiedlich wahrgenommen wird, auch wenn moderne Kabinenausstattungen angeboten werden. Kritisch sehen Branchenbeobachter Zudem den zunehmenden Wettbewerb zwischen den etablierten skandinavischen Fluggesellschaften und den Anbietern aus den Golfstaaten. Während lokale Gesellschaften oft auf ein Zubringernetz angewiesen sind, nutzen Golf-Airlines ihre zentral gelegenen Drehkreuze, um Passagiere effizient auf internationale Anreiserouten

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Ausbau der Ägäis-Verbindungen: Sun Express erweitert Streckennetz ab Dalaman im Sommer 2027

Die deutsch-türkische Fluggesellschaft Sun Express weitet ihr Flugangebot von der türkischen Ägäis-Region in den deutschsprachigen Raum für den Sommerflugplan 2027 aus. Das Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines nimmt dabei zwei neue Ziele im deutschen Markt auf und kehrt mit einer Verbindung nach Österreich zurück. Insgesamt wird die Fluggesellschaft im Sommer 2027 zehn Abflughäfen in Deutschland und Österreich bedienen und bis zu 28 wöchentliche Flüge nach Dalaman durchführen. Zu den Neuerungen gehört eine Verbindung ab Hannover, die ab dem 1. Mai 2027 zweimal wöchentlich bedient wird. Zudem wird die Strecke ab Leipzig/Halle ab dem 30. April 2027 einmal pro Woche geflogen, nachdem sie bereits ab Oktober 2026 im Flugplan steht und für den Sommer fortgeführt wird. Ergänzt wird die Netzerweiterung durch die Wiederaufnahme der Verbindung ab Wien, die ebenfalls ab Ende April 2027 einmal wöchentlich angeboten wird. Neben den neuen und wiederaufgenommenen Routen erhöht Sun Express die Frequenzen auf bestehenden Verbindungen: Die Flüge ab Düsseldorf werden von fünf auf sechs wöchentliche Rotationen aufgestockt, während die Kapazität ab Hamburg von einer auf zwei wöchentliche Verbindungen verdoppelt wird. Mit der Kapazitätserhöhung reagiert der Ferienflieger auf die anhaltend hohe Nachfrage nach Urlaubsreisen an die türkische Riviera und Ägäis. Der Markt für Urlaubsflüge in die Türkei ist im DACH-Raum stark umkämpft, da auch Mitbewerber wie Corendon Airlines oder Eurowings wesentliche Marktanteile halten. Der schrittweise Ausbau dezentraler Flughäfen wie Hannover oder Leipzig/Halle ermöglicht es Fluggesellschaften, das Einzugsgebiet außerhalb der großen Luftfahrtdrehkreuze zu nutzen und Direktverbindungen für Regionalmärkte anzubieten. Branchenbeobachter verweisen jedoch darauf, dass die Ausweitung

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Netzausbau im osteuropäischen Flugverkehr: Sky Up Airlines erweitert Flugangebot ab Chișinău im Sommer 2027

Die ukrainische Fluggesellschaft Sky Up Airlines erweitert ihr Streckennetz ab dem Hauptstadtflughafen der Republik Moldau im Sommerflugplan 2027 um vier europäische Direktverbindungen. Ab dem 28. Mai 2027 nimmt die Fluggesellschaft Flüge von Chișinău nach Mailand-Bergamo sowie zum Flughafen Nürnberg auf. Beide Routen sollen jeweils zweimal wöchentlich bedient werden. Für diese Strecken setzt das Unternehmen Maschinen des Typs Boeing 737-800 ein. Im weiteren Verlauf des Frühsommers ergänzt der Anbieter das Streckennetz um zwei Ziele in Kroatien. Ab dem 5. Juni 2027 bedient die Fluggesellschaft zweimal wöchentlich die Küstenstadt Split, bevor am 13. Juni 2027 eine Verbindung nach Pula folgt. Auf diesen beiden Strecken kommen Flugzeuge vom Typ Boeing 737-700 zum Einsatz. Alle vier Flüge werden unter der eigenen Fluggesellschaftskennung U5 durchgeführt. Mit der Ankündigung führt Sky Up Airlines den schrittweisen Aufbau von Flugverbindungen außerhalb der Ukraine fort. Nach der Schließung des ukrainischen Luftraums im Februar 2022 verlagerte die Fluggesellschaft wesentliche Teile ihrer operativen Flotte sowie den Flugbetrieb auf ausländische Stützpunkte. Der Flughafen Chișinău hat sich dabei zu einem zentralen Drehkreuz für die Fluggesellschaft entwickelt, um sowohl die moldauische Bevölkerung als auch Reisende aus der südlichen Ukraine an das europäische Luftverkehrsnetz anzubinden. Luftfahrtexperten bewerten die Ausweitung des Flugangebots ab Chișinău als Reaktion auf die gestiegene Nachfrage nach Direktflügen in der Region. Gleichzeitig verweisen Branchenkenner auf den anhaltenden Wettbewerbsdruck im osteuropäischen Markt, wo auch andere osteuropäische sowie westeuropäische Billigfluggesellschaften Kapazitäten aufbauen. Die wirtschaftliche Tragfähigkeit der neuen Strecken wird maßgeblich von der Auslastung in der Sommersaison sowie von der Stabilität der operativen Rahmenbedingungen im

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Standortentscheidung für Messewesen: Berlin und Brandenburg sichern Finanzierung der ILA bis 2030

Der Berliner Senat hat die Fortführung sowie die finanzielle Absicherung der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) für die Austragungsjahre 2028 und 2030 offiziell bekräftigt. Mit dieser Zusage setzen das Land Berlin und das benachbarte Bundesland Brandenburg die im Frühjahr 2024 getroffene Rahmenvereinbarung zwischen den beiden Landesregierungen, der Messe Berlin, der Flughafengesellschaft BER sowie dem Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) um. Die Ausrichtung der Branchenmesse auf dem Gelände des Berlin-ExpoCenter Airport im Schönefelder Ortsteil Selchow ist damit für zwei weitere Ausgaben vertraglich fixiert. Die nächste Messe soll vom 17. bis 21. Mai 2028 stattfinden. Der BDLI begrüßte die Zusage der Landesregierungen und verwies auf die Notwendigkeit von langfristiger Planungssicherheit für beteiligte Unternehmen, Forschungseinrichtungen und internationale Verhandlungspartner. Die Leistungsschau dient als zentrale Plattform für den Austausch zwischen Vertretern aus Industrie, Politik, Wissenschaft und Streitkräften. Für die Hauptstadtregion, in der im Luft- und Raumfahrtsektor rund 17.000 Menschen beschäftigt sind, gilt die Veranstaltung als bedeutender Wirtschaftsfaktor. Bundesweit erwirtschaftet die Branche mit etwa 130.000 Beschäftigten einen Jahresumsatz von über 60 Milliarden Euro. Kritiker und Branchenbeobachter verweisen jedoch auf die erhebliche finanzielle Belastung für die öffentlichen Haushalte der Länder Berlin und Brandenburg, die zur Absicherung des Messebetriebs beitragen. Im internationalen Wettbewerb steht die ILA im ständigen Konkurrenzdruck mit etablierten Luftfahrtmessen wie der Paris Air Show in Le Bourget oder der britischen Farnborough International Airshow. Überdies hat sich das Profil der Messe durch steigende Ausgaben im Verteidigungsbereich spürbar in Richtung der Militär- und Sicherheitstechnik verschoben, was regelmäßig zu Diskussionen über die Ausrichtung und die Vergabe

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Dienstübernahme im Bundesheer: Elf Belgische Schäferhunde im Militärhundezentrum Kaisersteinbruch getauft

Das Militärhundezentrum des Österreichischen Bundesheeres hat am 13. August 2026 im Rahmen seines jährlichen Traditionstages elf Welpen offiziell in den Dienststand übernommen. Bei der Zeremonie in Kaisersteinbruch im Burgenland nahmen Verteidigungsministerin Klaudia Tanner sowie Vertreter des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB) teil, darunter ÖFB-Präsident Josef Pröll, der die Patenschaft für den aktuellen Nachwuchs übernahm. Die symbolische Aufnahme erfolgte durch das Umhängen der Diensthundemarke. Die elf Belgischen Schäferhunde, die Ende Mai 2026 geworfen wurden, beginnen nun ihre mehrjährige Schulung für den militärischen Einsatz. Das zweijährige Ausbildungsprogramm der Jungtiere umfasst nach ersten gesundheitlichen Kontrollen und der Welpenschule die Spezialisierung auf Wach- und Schutzaufgaben sowie den Einsatz als Spürhunde für Sprengstoffe und Suchtmittel. Das 1964 gegründete Militärhundezentrum bildet die zentrale Zucht- und Ausbildungsstätte der Streitkräfte. Derzeit verfügt das Bundesheer über insgesamt 157 Militärhunde und 99 Hundeführer. Ein Teil dieser Einheiten ist direkt in Kaisersteinbruch stationiert, während die übrigen Teams auf andere Dienststellen im gesamten Bundesgebiet und bei Auslandseinsätzen verteilt sind. Die Rassepalette umfasst neben Belgischen Schäferhunden auch Rottweiler, Deutsche Schäferhunde, Labradore und Jagdhunde. Die Anschaffung und Zucht von Diensthunden im Rahmen des Budgetprogramms der Armee wird von Fachleuten als fester Bestandteil des militärischen Schutzauftrags gewertet, ist jedoch auch mit laufenden Kosten für Aufzucht, medizinische Versorgung und Personalbindung verbunden. Die Ausbildung eines voll einsatzfähigen Schutz- oder Spürhundes erfordert intensive Betreuung durch spezialisierte Hundeführer. Zwar ergänzen die Tiere die technische Überwachungsinfrastruktur an militärischen Objekten, die Einsatzfähigkeit hängt jedoch stark von den individuellen Leistungsparametern der einzelnen Tiere sowie der Kontinuität der personellen Kapazitäten in den Staffeln ab. Zusätzlich

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Wandel im Alpentourismus: Französische Bergsportregionen setzen verstärkt auf Sommersaison

Die traditionell vom Wintersport geprägten französischen Alpenregionen bauen ihr Angebot für die Sommermonate gezielt aus. Vor dem Hintergrund sich verändernder Reisebedürfnisse und saisonaler Nachfrageschwankungen setzen Destinationen wie Les Menuires und Pralognan-la-Vanoise im Departement Savoie auf eine Diversifizierung ihrer Outdoor-Aktivitäten. Das Spektrum reicht von der Erweiterung des Mountainbike-Streckennetzes bis hin zu geführten Hochgebirgswanderungen. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Auslastung der touristischen Infrastruktur auch außerhalb der schneereichen Monate zu sichern und neue Zielgruppen wie Familien sowie Aktivsportler anzusprechen. In Les Menuires, Teil des umfangreichen Skigebiets Les Trois Vallées, liegt der Schwerpunkt der Sommeraktivitäten auf dem Ausbau des Radsportangebots. Neben drei neuen Downhill-Strecken und einer Technikzone in Val Thorens werden E-Mountainbike-Routen angeboten, die sportliche Betätigung mit regionaler Kultur und Naturkunde verbinden. Zudem spricht die Region Rennradfahrer mit der Befahrung des Col de Tougnète an, der mit knapp 2.000 Höhenmetern zu den anspruchsvollen Passstraßen Frankreichs zählt. Ergänzend sollen gestaffelte Tarife für die Nutzung der Bergbahnen und betreute Jugendprogramme die Attraktivität für Familien erhöhen. Das weiter südöstlich im Tarentaise-Tal gelegene Bergdorf Pralognan-la-Vanoise nutzt dagegen seine Lage am Rande des Nationalparks Vanoise für klassische Bergsportangebote. Der Ort, der das Gütesiegel „Terre d’Alpinisme“ trägt, fokussiert sich auf traditionelles Gletscherwandern und Alpinismus. Angebote wie geführte Zweitages-Touren zur 3.212 Meter hohen Pointe de la Réchasse richten sich auch an Einsteiger ab zehn Jahren, die unter Anleitung von Bergführern Erste Erfahrungen im Hochgebirge sammeln. Als zentraler Stützpunkt dient dabei die bereits 1902 errichtete Schutzhütte Refuge du Col de la Vanoise, die nach Modernisierungsarbeiten als Ausgangspunkt für Touren im Massiv

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Regionales Kulturprogramm in Niederösterreich: Schaugärten veranstalten Thementag rund um Nutzpflanzen

Am 15. August 2026 veranstalten zahlreiche Partnerbetriebe der Initiative „Natur im Garten“ in ganz Niederösterreich einen Thementag, der sich der Nutzung und Kultivierung von Kräutern widmet. Die teilnehmenden Schaugärten bieten Besuchern ein breit gefächertes Programm mit Führungen, Workshops und Mitmachaktionen an. Die Veranstaltungen verteilen sich auf verschiedene Bezirke des Bundeslandes und behandeln Aspekte wie den Anbau, die Trocknung sowie die Verwendung von Pflanzenauszügen im Haushalt und in der Küche. Die Angebote der einzelnen Gärten setzen unterschiedliche Schwerpunkte. So organisieren die Kittenberger Erlebnisgärten im Bezirk Krems ein Programm mit traditioneller Kräutersegnung, während der Arche Noah Schaugarten in Schiltern spezielle Themenführungen anbietet. Im Bezirk Zwettl bietet das Sonnentor Erlebnis Führungen zum Anbau von Teekräutern an, und auf Schloss Hof im Bezirk Gänserndorf stehen praktische Anleitungen zur Ernte und Konservierung im Vordergrund. Auch in den Bezirken Scheibbs, Hollabrunn, St. Pölten und Baden finden entsprechende Aktionen und Workshops statt. Das Landesprogramm nutzt die Aktion, um die heimische Gartenkultur zu fördern und Bürger zu einer Vielfalt an Nutzpflanzen im eigenen Außenbereich anzuregen. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betonte in diesem Zusammenhang die Bedeutung von Nutzpflanzen für die Gestaltung von Lebensräumen in den Gemeinden. Über die reinen Schautage hinaus stellt die Organisation begleitende Informationsmaterialien und digitale Übersichten im niederösterreichischen Veranstaltungskalender zur Verfügung, um die Nutzung regionaler Pflanzensorten weiter zu verbreiten. Kritische Beobachter von regionalen Kultur- und Tourismusinitiativen verweisen darauf, dass derartige Thementage neben dem Vermittlungsauftrag auch eine wichtige wirtschaftliche Funktion für die teilnehmenden Betriebe und Gastronomieangebote in den ländlichen Regionen erfüllen. Die Kombination aus Bildungsangeboten und Publikumsveranstaltungen soll

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Kurzfristige Netzbereinigung: Volaris streicht neun Inlandsstrecken in Mexiko

Die mexikanische Low-Cost-Fluggesellschaft Volaris zieht Konsequenzen aus einer unzureichenden Streckenauslastung und streicht Ende August sowie Anfang September 2026 insgesamt neun Inlandsverbindungen aus ihrem Flugprogramm. Die Streichungen betreffen operative Abflüge von den regionalen Verkehrsflughäfen Monterrey, Morelia, Puebla und Querétaro. Auffällig ist die extrem kurze Lebensdauer mehrerer Linien: Drei Strecken ab Puebla sowie die Verbindung von Querétaro nach Durango waren erst Anfang Juni 2026 im Flugplan etabliert worden und werden nach nicht einmal drei Monaten Flugbetrieb wieder eingestellt. Im Detail stellt die Fluggesellschaft ab Monterrey die Verbindungen nach Mexicali und Oaxaca ein. Vom Flughafen Morelia entfallen künftig die Zielorte Ixtapa/Zihuatanejo, Mexicali sowie Puerto Vallarta. Am Standort Puebla werden die Routen nach Ixtapa/Zihuatanejo, León/Guanajuato und San Luis Potosí ersatzlos gestrichen. Die letzten Flüge auf diesen Inlandsstrecken finden gestaffelt zwischen dem 29. August und dem 2. September statt. Unabhängig von den Anpassungen im mexikanischen Kernmarkt beendet auch die Tochtergesellschaft Volaris Costa Rica zum 31. Oktober 2026 die internationale Verbindung zwischen San José und Cancún. Branchenbeobachter und Luftfahrtexperten werten die rasche Einstellung der erst im Frühsommer aufgenommenen Routen als Beleg für anhaltenden Restrukturierungsdruck und schwankende Nachfragen im mexikanischen Inlandsverkehr. Volaris nutzt ein Kapazitätsmodell, das unrentable Verbindungen ohne lange Anlaufzeiten streicht, um Verluste auf schwach ausgelasteten Strecken zu begrenzen. Dennoch verdeutlichen die kurzfristigen Flugstreichungen die operativen Risiken für Passagiere in Regionen abseits der großen Drehkreuze, wo rasche Flugplanänderungen das Reiseangebot spürbar ausdünnen. Zudem steht die Fluggesellschaft im mexikanischen Heimatmarkt vor betrieblichen Herausforderungen durch anhaltende Flottenengpässe. Triebwerksinspektionen und dadurch bedingte Bodenzeiten bei Teilen der Airbus-Flotte zwingen das

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