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KLM erweitert europäisches Streckennetz um drei Ziele für den Sommer 2026

KLM Royal Dutch Airlines hat die Aufnahme von drei neuen Destinationen in den Sommerflugplan 2026 angekündigt. Ab dem Frühjahr werden Jersey auf den britischen Kanalinseln sowie Santiago de Compostela und Oviedo im Norden Spaniens direkt vom Drehkreuz Amsterdam-Schiphol aus bedient. Die Tickets für diese neuen Verbindungen sind bereits seit Mitte Dezember 2025 erhältlich. Mit diesem Schritt baut die niederländische Fluggesellschaft ihre Präsenz im Segment der europäischen Urlaubs- und Kurzstreckenziele weiter aus und nutzt dabei gezielt die Kapazitäten ihrer Regionaltochter. Die Verbindung nach Jersey startet am 4. April 2026. Als britisches Kronbesitzgebiet vor der Küste Frankreichs stellt die Insel ein wichtiges Ziel für den Tourismus und den Geschäftsreiseverkehr dar. KLM setzt auf dieser Route Flugzeuge vom Typ Embraer 190 oder 175 der Tochtergesellschaft KLM Cityhopper ein. Während der Flugplan in der Vor- und Nachsaison lediglich Samstagsflüge vorsieht, wird die Frequenz in der Hauptreisezeit zwischen dem 4. Juli und dem 30. August 2026 auf tägliche Rotationen erhöht. Jersey ergänzt damit das bereits dichte Netz der Fluggesellschaft im Vereinigten Königreich, das unter anderem Standorte wie London-City, Manchester und Birmingham umfasst. In Spanien werden zwei neue Ziele im Norden des Landes erschlossen. Den Anfang macht die asturische Hauptstadt Oviedo am 29. März 2026, gefolgt von Santiago de Compostela am 30. Mai 2026. Beide Regionen sind für Kulturtourismus bekannt. Santiago de Compostela fungiert als bedeutender Endpunkt historischer Pilgerwege in Galicien, während Oviedo über den Flughafen Asturien den Zugang zur Atlantikküste ermöglicht. Auch hier erfolgt eine saisonale Anpassung der Frequenzen: In den Sommermonaten Juli und August

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Swissport zertifiziert Standort Düsseldorf für spezialisierte Pharmalogistik

Der weltweit agierende Luftfrachtdienstleister Swissport hat sein Frachtzentrum am Flughafen Düsseldorf erfolgreich nach dem internationalen IATA CEIV Pharma-Standard zertifiziert. Mit diesem Schritt erweitert das Unternehmen sein globales Netzwerk an spezialisierten Pharmazentren auf insgesamt 24 zertifizierte Standorte. Die Neuerung in Düsseldorf ist Teil einer umfassenden Investitionsstrategie in temperaturgeführte Infrastrukturen, die im Jahr 2025 bereits durch Erweiterungen in Manchester, New York (JFK) und Shanghai vorangetrieben wurde. Das Unternehmen reagiert damit auf die steigende Produktion von Biologika und hochgradig temperaturempfindlichen Therapien in der Pharmaindustrie, die eine lückenlose Kühlkette und spezialisierte Abwicklungsprozesse erfordern. Das Logistikmodell in Düsseldorf orientiert sich an dem 2024 in Basel eingeführten „Cool and Connect“-Konzept. Dieses System sieht eine strikte Trennung und Überwachung verschiedener Temperaturbereiche vor, wobei ein besonderer Fokus auf der Infrastruktur für Kühlcontainer im Bereich von 2 bis 8 Grad Celsius liegt. Swissport nutzt zur Sicherstellung der Produktintegrität digitale Überwachungssysteme, die eine Temperaturkontrolle in Echtzeit sowie eine vollständige Rückverfolgbarkeit über alle Schnittstellen hinweg ermöglichen. Proaktive Warnmeldungen erlauben es dem Bodenpersonal, bei drohenden Temperaturabweichungen sofort einzugreifen und so den Verlust empfindlicher medizinischer Güter zu verhindern. Im vergangenen Geschäftsjahr schlug Swissport weltweit rund 5 Millionen Tonnen Fracht um, wobei pharmazeutische Sendungen etwa 10 Prozent des Gesamtvolumens ausmachten. Angesichts der zunehmenden Komplexität der Präparate setzt das Unternehmen auf eine Kombination aus zertifizierter Hardware und umfassenden Schulungsprogrammen für die Belegschaft. Neben der IATA-Zertifizierung hält Swissport an verschiedenen Standorten weitere Branchenzulassungen, wie die der britischen Aufsichtsbehörde MHRA oder Zertifikate gemäß der Good Distribution Practice (GDP). Diese Standards sind Voraussetzung für die Zusammenarbeit mit globalen

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Lufthansa Cargo zieht Bilanz für das Geschäftsjahr 2025

Die Frachttochter der Lufthansa hat das Jahr 2025 mit einer positiven Bilanz im Bereich der Spezialtransporte abgeschlossen und dabei die operative Bandbreite ihres globalen Logistiknetzes unterstrichen. Ein Schwerpunkt lag auf der Beförderung von über 1.000 Flugzeugtriebwerken, die aufgrund ihrer Ausmaße und mechanischen Empfindlichkeit eine millimetergenaue Handhabung erfordern. Neben der Luftfahrtkomponentenlogistik verzeichnete das Unternehmen eine hohe Auslastung bei der Verschiffung von Halbleiterfertigungsmaschinen, die unter strenger Temperaturkontrolle und permanenter Sensorüberwachung zu weltweiten Produktionsstandorten transportiert wurden. Auch der Transport eines seltenen BMW-Oldtimers von Prag nach Tokio verdeutlichte die Anforderungen der Automobilindustrie an spezialisierte Luftfrachtlösungen für hochwertige Einzelstücke. Im Segment der Tiertransporte festigte der Frankfurter Flughafen seine Position als zentrales Drehkreuz. Die Frankfurt Animal Lounge fertigte im Jahr 2025 rund 3.500 Pferde ab, was einem deutlichen Wachstum gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Portfolio reichte von etwa 12.000 Haustieren bis hin zu 80 Millionen Zierfischen. Besondere logistische Vorbereitungen erforderten zudem rund 200 Zootiere, darunter Pandas und Flusspferde. Ein fachlicher Schwerpunkt lag auf Artenschutzprojekten, wie der Repatriierung von zwölf seltenen Krokodilschwanzechsen nach Vietnam und dem Transport von Spürhunden nach Südafrika, die zur Identifizierung illegaler Wildtierprodukte eingesetzt werden. Ein strategisch bedeutender Bereich bleibt der Transport pharmazeutischer und medizinischer Güter. In Zusammenarbeit mit dem Lions World Vision Institute wurden rund 10.000 Sendungen mit menschlichen Hornhauttransplantaten befördert. Diese als zeitkritisch eingestuften Güter erhielten eine Prioritätsbehandlung inklusive Live-Tracking, um die Verwendbarkeit des organischen Gewebes sicherzustellen. Die Zertifizierung der Infrastruktur nach internationalen Standards für Pharmatransporte ermöglichte zudem die weltweite Verteilung von Impfstoffen und sensiblen Arzneimitteln unter Einhaltung strenger Kühlketten. Um die

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Finnair nimmt Direktverbindung nach Australien in den Flugplan auf

Die finnische Fluggesellschaft Finnair plant für den Herbst 2026 eine signifikante Erweiterung ihres Langstreckennetzes durch die Aufnahme täglicher Flüge nach Melbourne. Ab dem 25. Oktober 2026 soll die australische Metropole erstmals über das Drehkreuz Helsinki bedient werden. Die Route führt mit einem geplanten Zwischenstopp über Bangkok, wobei ein Airbus A350-900 zum Einsatz kommt. Damit stößt das Unternehmen erstmals auf den australischen Kontinent vor, sofern die behördlichen Genehmigungen planmäßig erteilt werden. Buchungen für die neue Verbindung sind bereits seit dem 18. Dezember 2025 möglich. Die Flugzeiten sind so konzipiert, dass sie eine nahtlose Anbindung an das europäische Kurzstreckennetz in Helsinki ermöglichen. Der Abflug in Finnland erfolgt kurz nach Mitternacht, während die Ankunft in Melbourne am darauffolgenden Morgen vorgesehen ist. Dieser Zeitplan zielt darauf ab, die Auslastung der Langstreckenflotte zu maximieren und gleichzeitig attraktive Umsteigezeiten für Reisende aus Nord- und Zentraleuropa zu schaffen. Melbourne gilt aufgrund seiner wirtschaftlichen Bedeutung sowie der großen europäischen Diaspora und der hohen Anzahl internationaler Studenten als strategisch wichtiger Zielpunkt für den Geschäfts- und Besuchsverkehr. Neben dem neuen Ziel in Australien umfasst die Planung von Finnair für das Jahr 2026 insgesamt 113 Destinationen weltweit. Darunter befinden sich 93 europäische, elf asiatische und zwei Ziele im Nahen Osten. Im nordamerikanischen Markt wird das Angebot ebenfalls ausgebaut; hier soll bereits im Sommer 2026 die neue Verbindung nach Toronto in Betrieb genommen werden. Durch die verstärkte Konnektivität nach Asien und Ozeanien positioniert sich das Unternehmen weiter als Bindeglied zwischen der Nord- und Südhalbkugel, nachdem die Sperrung des russischen Luftraums in den

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Kooperation von SITA und Apple reduziert Gepäckverlust deutlich

Die Zusammenarbeit zwischen dem Luftfahrt-IT-Spezialisten SITA und dem Technologieunternehmen Apple zeigt nach dem ersten Jahr messbare Erfolge bei der Gepäckortung im internationalen Luftverkehr. Durch die Integration der „Wo ist?“-Funktion in das weltweite WorldTracer-System der SITA können Fluggesellschaften nun direkt auf Standortdaten zugreifen, die von Passagieren über Geräte wie den AirTag freigegeben werden. Diese technologische Verknüpfung ermöglicht es Airlines, insbesondere in Spitzenreisezeiten mit hohem Passagieraufkommen, schneller auf Fehlleitungen zu reagieren und den Verbleib von Koffern präziser zu bestimmen. Aktuelle Analysen belegen, dass die Zahl der endgültig verlorenen Gepäckstücke bei Verwendung der gezielten Standortfreigabe um bis zu 90 Prozent gesunken ist. Zudem verkürzt sich die Zeit für die Wiederbeschaffung verspäteter Koffer um durchschnittlich 26 Prozent. Dieser Fortschritt unterstützt die Umsetzung der IATA-Resolution 753, die Fluggesellschaften dazu verpflichtet, Gepäckstücke an wichtigen Übergabepunkten lückenlos zu verfolgen. Während die globale Rate fehlgeleiteter Gepäckstücke laut Branchenberichten bei etwa 6,3 pro tausend Passagiere liegt, bietet die Einbindung privater Tracking-Daten eine zusätzliche Sicherheitsebene für die Betreiber und senkt die Kosten für Entschädigungszahlungen und administrative Abschreibungen. Bisher haben 29 internationale Fluggesellschaften, darunter große Anbieter wie United Airlines, Delta Air Lines, British Airways und die Lufthansa-Gruppe, die Apple-Integration in ihre Rückholprozesse übernommen. Das WorldTracer-System selbst kommt an über 2.800 Flughäfen weltweit zum Einsatz und wird von mehr als 500 Airlines genutzt. Die Branche erwartet für die kommenden Monate eine weitere Ausweitung dieser Funktion, da immer mehr Bodenabfertigungsunternehmen ihre IT-Infrastruktur für den Empfang digitaler Standortfreigaben aufrüsten. Dies verbessert die betriebliche Effizienz insbesondere bei winterlichen Wetterbedingungen oder engen Anschlussflügen, da der Erholungsprozess

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Ryanair eröffnet neue Basis in der marokkanischen Hauptstadt Rabat

Ryanair baut die Präsenz in Nordafrika massiv aus und wird im April 2026 eine neue Basis in Rabat eröffnen. Mit einer Investition von rund 200 Millionen US-Dollar stationiert die Fluggesellschaft zwei Flugzeuge am Flughafen Rabat-Salé. Das Angebot umfasst für die Sommersaison 2026 insgesamt 20 Strecken, darunter sieben neue internationale Verbindungen. Rabat wird damit der fünfte feste Standort des Unternehmens in Marokko, das bereits Stützpunkte in Marrakesch, Agadir, Fès und Tanger betreibt. Die Expansion soll die Sitzplatzkapazität in der Hauptstadt um 45 Prozent steigern. Die neuen Flugverbindungen zielen insbesondere auf den europäischen Markt ab und umfassen Ziele wie Mailand-Bergamo, Porto, Pisa, Valencia sowie mehrere Standorte in Deutschland. Vorgesehen sind regelmäßige Flüge nach Frankfurt-Hahn, Nürnberg und Karlsruhe/Baden-Baden. Das Unternehmen gibt an, dass durch die neue Basis rund 800 lokale Arbeitsplätze entstehen, wovon 60 Stellen direkt auf Piloten und Kabinenpersonal entfallen. Insgesamt plant Ryanair, im Jahr 2026 über 10,7 Millionen Passagiere auf marokkanischen Routen zu befördern, wobei das Angebot sowohl internationale als auch inner-marokkanische Flüge abdeckt. Diese Entwicklung ist Teil einer großangelegten nationalen Strategie zur Förderung des Tourismus und der Infrastruktur im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft 2030, die Marokko gemeinsam mit Spanien und Portugal ausrichtet. Das Land investiert derzeit massiv in die Erweiterung seiner Luftverkehrsknotenpunkte; so wird die Kapazität des Flughafens Rabat-Salé durch den Bau eines neuen Terminals auf vier Millionen Passagiere pro Jahr gesteigert. Ryanair hat seine Gesamtinvestitionen in Marokko mittlerweile auf über 1,6 Milliarden US-Dollar erhöht und bedient insgesamt 13 Flughäfen im Land, um die wirtschaftliche Anbindung der verschiedenen Regionen zu sichern.

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Discover Airlines erhält 4-Sterne-Auszeichnung von Skytrax

Die zur Lufthansa Group gehörende Ferienfluggesellschaft Discover Airlines ist von der internationalen Ratingagentur Skytrax erstmals auditiert und mit einer 4-Sterne-Bewertung in der Kategorie „Leisure Airline“ ausgezeichnet worden. Damit erzielt die im Sommer 2021 gestartete Fluggesellschaft auf Anhieb die aktuell höchste Einstufung innerhalb dieses Marktsegments. Das Audit wurde im November 2025 auf verschiedenen Kurz- und Langstreckenverbindungen ab den Drehkreuzen Frankfurt und München durchgeführt. Die Bewertung umfasst sowohl die Produktqualität als auch die Serviceleistungen des Personals am Boden und während des Fluges. Besonderes Augenmerk legten die Auditoren auf die Premium Economy Class, deren Standard deutlich über dem üblichen Niveau von Ferienfliegern eingeordnet wurde. Zusätzliche Merkmale wie die Verwendung von Porzellangeschirr, gedruckten Menükarten und ein kostenfreies Bordunterhaltungssystem wurden positiv hervorgehoben. Letzteres ermöglicht Passagieren über eine sogenannte Onboard Cloud den Zugriff auf Filme und Zeitschriften über eigene Endgeräte, was insbesondere auf Kurzstreckenflügen innerhalb Europas kein branchenweiter Standard ist. Auch die Konsistenz des Serviceerlebnisses in der Business Class sowie das Auftreten der Kabinenbesatzung flossen maßgeblich in das Ergebnis ein. Die Auszeichnung fällt in eine Phase des personellen und technischen Ausbaus. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 2.100 Mitarbeiter und operiert mit einer Flotte von 30 Flugzeugen. Bis zum Jahr 2028 plant das Management eine Erweiterung auf insgesamt 40 Maschinen. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Strategie ist die Einflottung des Airbus A350, der künftig als neues Flaggschiff der Airline fungieren soll. Zudem ist ab 2027 eine umfassende Erneuerung der Kabinenkonfiguration innerhalb der bestehenden Airbus A330-Flotte vorgesehen, um den Komfort auf der Langstrecke weiter zu vereinheitlichen. Durch die enge

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United Airlines erwartet Passagierrekord zum Jahreswechsel 2025/2026

Die US-Fluggesellschaft United Airlines prognostiziert für die bevorstehende Reisezeit zum Jahreswechsel 2025/2026 ein historisches Passagieraufkommen. Zwischen dem 18. Dezember und dem 6. Januar rechnet das Unternehmen mit der Beförderung von insgesamt 10,3 Millionen Fluggästen. Dies entspricht einem Durchschnitt von nahezu 520.000 Passagieren pro Tag, die auf rund 4.700 täglichen Flügen transportiert werden. Als verkehrsreichster Tag wurde der 27. Dezember identifiziert, an dem das Unternehmen ein Aufkommen von etwa 560.000 Menschen erwartet. Damit übertrifft die Airline die Zahlen der Vorjahre deutlich und bereitet sich logistisch auf eine maximale Auslastung ihrer globalen Kapazitäten vor. Im internationalen Verkehr zeigen sich klare Präferenzen bei der Zielwahl. Reisende aus den Vereinigten Staaten steuern in diesem Zeitraum vor allem Cancun, London und Frankfurt am Main an. Die Bedeutung des Standorts Frankfurt wird dabei durch die enge Kooperation innerhalb der Star Alliance unterstrichen, die zahlreiche Umsteigeverbindungen in den gesamten europäischen Raum ermöglicht. Umgekehrt verzeichnet United eine besonders starke Nachfrage aus Deutschland für Verbindungen an die US-Ost- und Westküste. Hier stehen insbesondere New York, San Francisco und die Hauptstadt Washington, D.C. im Fokus der Buchungen. Für die Silvestertage verzeichnen zudem Freizeitdestinationen wie Las Vegas, Orlando und Honolulu überdurchschnittliche Zuwächse. Um das hohe Aufkommen während der winterlichen Wetterperioden zu bewältigen, setzt die Fluggesellschaft verstärkt auf digitale Lösungen und eine optimierte Flottenplanung an ihren Hauptdrehkreuzen wie Chicago O’Hare, Denver und Newark. Zum Einsatz kommen auf den transatlantischen Strecken vorwiegend Großraumflugzeuge der Typen Boeing 787 Dreamliner und Boeing 777. An Bord wird das Angebot saisonal angepasst; neben einer Auswahl an Weihnachtsfilmen

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Wizz Air weitet Flugangebot ab Köln/Bonn nach Südosteuropa aus

Die Fluggesellschaft Wizz Air hat innerhalb weniger Tage drei neue Verbindungen vom Flughafen Köln/Bonn nach Osteuropa aufgenommen. Den Auftakt bildete am 12. Dezember der Erstflug nach Tuzla in Bosnien und Herzegowina, gefolgt von der Eröffnung der Strecke in die nordmazedonische Hauptstadt Skopje am 15. Dezember. Am 16. Dezember komplettierte die Verbindung nach Tirana in Albanien die Serie der Neuvorstellungen. Diese Expansion markiert die verstärkte Rückkehr des ungarischen Billigfliegers an den rheinischen Standort, nachdem bereits seit Ende Oktober eine regelmäßige Verbindung nach Bukarest in Rumänien besteht. Die neuen Strecken werden im laufenden Winterflugplan mit unterschiedlichen Frequenzen bedient. Während Tuzla und Tirana bis zu drei Mal wöchentlich angeflogen werden, stehen für Skopje und Bukarest jeweils vier Rotationen pro Woche im Plan. Für das kommende Jahr hat die Fluggesellschaft bereits eine weitere Vergrößerung des Portfolios angekündigt. Ab dem 2. Juni 2026 wird Podgorica, die Hauptstadt Montenegros, viermal wöchentlich bedient. Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung des Flughafens Köln/Bonn, sieht in diesen Hauptstadtverbindungen eine wesentliche Bereicherung des Flugplans, die den Passagieren zusätzliche Möglichkeiten im osteuropäischen Markt eröffnet. Hintergrund dieser Entwicklung ist die anhaltend hohe Nachfrage nach Direktverbindungen für den Besuchsreiseverkehr sowie der wachsende Tourismus in Ländern wie Albanien und Montenegro. Wizz Air setzt auf diesen Routen vorwiegend moderne Flugzeuge der Airbus A320-Familie ein, darunter den Airbus A321neo, der über eine hohe Sitzplatzkapazität verfügt. Durch die Stationierung neuer Maschinen in den osteuropäischen Basen kann die Fluggesellschaft die Anbindung des Rheinlands an wirtschaftlich aufstrebende Regionen in Südosteuropa intensivieren. Der Flughafen Köln/Bonn profitiert dabei von seiner Lage und

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Ausbau der Ladeinfrastruktur am Flughafen Münster/Osnabrück

Am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) wurde ein neuer Standort für die elektrische Energieversorgung von Fahrzeugen offiziell in Betrieb genommen. In Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Fachunternehmen eliso entstanden unmittelbar am Terminal und in der Nähe des Parkplatzes P2 insgesamt acht neue Ladepunkte. Das Angebot richtet sich sowohl an abfliegende und ankommende Fluggäste als auch an Berufspendler und Durchreisende auf der nahegelegenen Bundesautobahn A1. Die Inbetriebnahme markiert eine Erweiterung der technischen Dienstleistungen am Standort Greven und soll die Attraktivität des Flughafens für Individualreisende steigern. Die installierten Einheiten erreichen eine maximale Leistung von bis zu 200 Kilowatt. Diese technischen Parameter ermöglichen es, die Batterien moderner Fahrzeuge innerhalb kurzer Zeit für die Weiterreise aufzuladen. Da der Flughafen direkt an die wichtige Verkehrsader A1 angebunden ist, fungiert die Station auch als strategische Anlaufstelle für den überregionalen Fernverkehr zwischen dem Ruhrgebiet und Bremen. Nutzer der Anlage können während des Ladevorgangs die sanitären Einrichtungen sowie das gastronomische Angebot im Flughafengebäude in Anspruch nehmen, das fußläufig in wenigen Minuten erreichbar ist. Andrés Heinemann, der designierte Geschäftsführer des Flughafens, sieht in der Etablierung des Standorts einen wichtigen Beitrag zum Ausbau der regionalen Verkehrsinfrastruktur. Die Lage zwischen den Städten Münster und Osnabrück soll den Flughafen als multifunktionalen Verkehrsknotenpunkt weiter festigen. Die Abrechnung der bezogenen Energie erfolgt über gängige Zahlungsmittel wie Kredit- oder Debitkarten sowie über markttypische App-Lösungen und Ladekarten verschiedener Anbieter. Damit wird der Zugang für eine breite Nutzergruppe ohne exklusive vertragliche Bindungen sichergestellt. Der Ausbau erfolgt vor dem Hintergrund steigender Zulassungszahlen im Bereich der elektrisch betriebenen Kraftfahrzeuge in Nordrhein-Westfalen und

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