
Expansion im afrikanischen Luftraum: FlyDubai etabliert neue Verbindung nach Libyen
Die Fluggesellschaft FlyDubai setzt ihren Expansionskurs konsequent fort und kündigt die Aufnahme von Direktflügen nach Bengasi an. Ab dem 17. Juni 2026 wird das Unternehmen als erste Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) eine regelmäßige Verbindung zwischen dem Dubai International Airport (DXB) und dem Benina International Airport (BEN) in Libyen bedienen. Die Flüge werden dreimal wöchentlich vom Terminal 3 in Dubai durchgeführt. Diese Entscheidung folgt einer strategischen Neuausrichtung, die darauf abzielt, unterversorgte Märkte zu erschließen und die Position Dubais als globales Luftverkehrsdrehkreuz weiter zu festigen. Durch die Einbindung in das Codeshare-Abkommen mit Emirates profitieren Reisende zudem von abgestimmten Anschlussflügen in das weltweite Streckennetz. Branchenexperten werten diesen Schritt als wichtiges Signal für die wirtschaftliche Erholung und die Stabilisierung der Handelsbeziehungen zwischen den Golfstaaten und Nordafrika. Libyen gilt aufgrund seiner Bodenschätze und des Bedarfs an Infrastrukturprojekten als Markt mit erheblichem Geschäftspotenzial. Mit der neuen Route nach Bengasi erweitert FlyDubai ihr afrikanisches Portfolio auf insgesamt 13 Destinationen. Erst kürzlich hatte die Airline ihr Engagement auf dem Kontinent durch neue Verbindungen nach Nairobi und Mombasa in Kenia sowie saisonale Flüge nach Al Alamein in Ägypten verstärkt. Die Airline nutzt dabei gezielt die hohe Nachfrage im Vorfeld religiöser Festtage wie dem Eid-Fest, um die Auslastung der Maschinen zu optimieren. Die Kapazitätserweiterung ist Teil einer umfassenden Wachstumsstrategie für das Jahr 2026. Bis zum Sommer plant FlyDubai, mehr als 100 Ziele weltweit anzufliegen. Neben dem Ausbau in Afrika nimmt die Fluggesellschaft im Mai und Juni auch zahlreiche europäische Sommerdestinationen wie Dubrovnik, Mykonos, Santorini und Tivat wieder in








