Embraer 170 (Foto: Robert Spohr).
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KLM erweitert europäisches Streckennetz um drei Ziele für den Sommer 2026

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KLM Royal Dutch Airlines hat die Aufnahme von drei neuen Destinationen in den Sommerflugplan 2026 angekündigt. Ab dem Frühjahr werden Jersey auf den britischen Kanalinseln sowie Santiago de Compostela und Oviedo im Norden Spaniens direkt vom Drehkreuz Amsterdam-Schiphol aus bedient. Die Tickets für diese neuen Verbindungen sind bereits seit Mitte Dezember 2025 erhältlich. Mit diesem Schritt baut die niederländische Fluggesellschaft ihre Präsenz im Segment der europäischen Urlaubs- und Kurzstreckenziele weiter aus und nutzt dabei gezielt die Kapazitäten ihrer Regionaltochter.

Die Verbindung nach Jersey startet am 4. April 2026. Als britisches Kronbesitzgebiet vor der Küste Frankreichs stellt die Insel ein wichtiges Ziel für den Tourismus und den Geschäftsreiseverkehr dar. KLM setzt auf dieser Route Flugzeuge vom Typ Embraer 190 oder 175 der Tochtergesellschaft KLM Cityhopper ein. Während der Flugplan in der Vor- und Nachsaison lediglich Samstagsflüge vorsieht, wird die Frequenz in der Hauptreisezeit zwischen dem 4. Juli und dem 30. August 2026 auf tägliche Rotationen erhöht. Jersey ergänzt damit das bereits dichte Netz der Fluggesellschaft im Vereinigten Königreich, das unter anderem Standorte wie London-City, Manchester und Birmingham umfasst.

In Spanien werden zwei neue Ziele im Norden des Landes erschlossen. Den Anfang macht die asturische Hauptstadt Oviedo am 29. März 2026, gefolgt von Santiago de Compostela am 30. Mai 2026. Beide Regionen sind für Kulturtourismus bekannt. Santiago de Compostela fungiert als bedeutender Endpunkt historischer Pilgerwege in Galicien, während Oviedo über den Flughafen Asturien den Zugang zur Atlantikküste ermöglicht. Auch hier erfolgt eine saisonale Anpassung der Frequenzen: In den Sommermonaten Juli und August werden beide Standorte täglich angeflogen, in der restlichen Zeit konzentriert sich der Betrieb auf das Wochenende.

Der Einsatz der Embraer-Flotte unterstreicht die Strategie von KLM, europäische Nebenstrecken durch kleinere Maschinen wirtschaftlich zu bedienen. Die Embraer 190 bietet Platz für 100 Passagiere, während die Embraer 175 über 88 Sitzplätze verfügt. Durch die Anbindung an das Drehkreuz Schiphol erhalten Reisende Anschlussmöglichkeiten an das weltweite Langstreckennetz der Fluggesellschaft. Die neuen Routen festigen die Marktposition von KLM gegenüber regionalen Wettbewerbern und erweitern das Angebot in den Wachstumsmärkten Nordspaniens und der britischen Inseln.

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