Newsticker

Weitere Artikel aus der Rubrik

Newsticker

Neuer Grenzterminal am Flughafen Wien zur Umsetzung des EU-Asylpakts

Die österreichische Bundesregierung forciert den Ausbau der Infrastruktur zur Grenzsicherung am Flughafen Wien-Schwechat. Wie die Volkspartei am 13. Mai 2026 bestätigte, soll im ersten Quartal 2027 ein neuer Grenzterminal in Betrieb gehen, der als zentraler Baustein für die nationale Umsetzung des EU-Asyl- und Migrationspakts fungiert. Die Einrichtung dient primär der Durchführung von Schnellverfahren direkt an der Schengen-Außengrenze. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Identitätsfeststellung, Sicherheitsüberprüfungen sowie medizinische Erstuntersuchungen unmittelbar nach der Landung vorzunehmen. Personen, deren Asylantrag bereits im Rahmen dieser Vorprüfung als unbegründet eingestuft wird, sollen direkt vom Terminal aus zurückgewiesen werden können, ohne offiziell in das Bundesgebiet einzureisen. Die logistische Planung sieht vor, dass der Standort Wien als einzige zentrale Anlaufstelle für Flugreisende aus Drittstaaten fungiert. Asylsuchende, die an den kleineren internationalen Flughäfen in Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz oder Klagenfurt eintreffen, werden zur Durchführung der Verfahren nach Wien überstellt und dort gebündelt bearbeitet. Das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (BFA) wird in den neuen Räumlichkeiten eine permanente Präsenz einrichten, um die behördlichen Abläufe zu beschleunigen. Der bereits bestehende Abschiebeterminal am Flughafen bleibt von dieser Neuerung unberührt und wird weiterhin für die Abwicklung von Abschiebeflügen und Rückführungen genutzt. Sicherheitspolitisch wird der Ausbau mit der Bedeutung des Flughafens Wien als wichtigste Schengen-Außengrenze Österreichs begründet. Mit jährlich rund zehn Millionen Ein- und Ausreisenden stellt das Drehkreuz eine kritische Kontrollinstanz dar. Durch die neuen Kapazitäten soll gewährleistet werden, dass Rückkehrverfahren bei einer Einreiseverweigerung ohne zeitliche Verzögerung eingeleitet werden. Kritiker weisen in diesem Zusammenhang auf die hohen baulichen und personellen Anforderungen hin, die mit

weiterlesen »

Preisstabilität am Reisemarkt trotz steigender Betriebskosten

Der europäische Reisemarkt zeigt sich im Frühjahr 2026 überraschend resistent gegenüber den steigenden Betriebskosten in der Luftfahrtbranche. Obwohl die Preise für Kerosin sowie die Gebühren für Flugsicherung und Flughäfen zuletzt spürbar angezogen haben, bleiben die Preise für Pauschalreisen in vielen Segmenten stabil oder liegen sogar unter dem Niveau des Vorjahres. Branchenexperten führen diese Entwicklung primär auf hohe Überkapazitäten im Hotelsektor zurück. Da viele Beherbergungsbetriebe in klassischen Ferienregionen noch über freie Kontingente verfügen, gleichen attraktive Hotelkonditionen die gestiegenen Transportkosten derzeit wirkungsvoll aus. Dies sorgt für ein hohes Maß an Planungssicherheit bei den Verbrauchern, die trotz der inflationären Tendenzen im Energiesektor nicht mit massiven Aufschlägen für den Sommerurlaub rechnen müssen. Besonders deutlich wird die preisdämpfende Wirkung der Hotelverfügbarkeiten im östlichen Mittelmeerraum. Während Destinationen im Westen, wie Mallorca oder Italien, weiterhin eine sehr hohe und preisstabile Nachfrage verzeichnen, hat sich das Interesse an Regionen in der Türkei zuletzt leicht abgeschwächt. In Gebieten wie Side oder Antalya führt dies dazu, dass Reiseveranstalter wie Kuoni Reisen Österreich Angebote auf den Markt bringen, die preislich deutlich attraktiver sind als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Ein All-Inclusive-Aufenthalt inklusive Flug ist dort teilweise bereits für unter 1.000 Euro pro Person buchbar. Diese regionale Differenzierung bietet flexiblen Reisenden derzeit die Möglichkeit, von einem ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnis zu profitieren, sofern sie bei der Zielgebietswahl variabel bleiben. Neben der reinen Preisgestaltung rücken operative Sicherheitsaspekte und flexible Buchungskonditionen verstärkt in den Fokus der Kunden. Die Pauschalreise gewinnt als Produktform an Bedeutung, da sie den Reisenden umfassenden Schutz bei Flugplanänderungen, Streiks oder Verspätungen bietet. Viele Veranstalter

weiterlesen »

Rekrutierungsoffensive bei der österreichischen Flugsicherung Austro Control

Die österreichische Flugsicherungsgesellschaft Austro Control verstärkt ihre Bemühungen zur Gewinnung neuer Nachwuchskräfte für den Fluglotsendienst. Angesichts des prognostizierten Anstiegs der Flugbewegungen im europäischen Luftraum und des anstehenden Generationswechsels in den Kontrollzentralen hat das Unternehmen einen virtuellen Informationstag für den 18. Mai 2026 angekündigt. Fluglotsen tragen die Verantwortung für die Sicherheit an den internationalen Verkehrsflughäfen sowie in der Überflugskontrolle über dem gesamten Staatsgebiet. Die Tätigkeit umfasst die Freigabe von Starts und Landungen sowie die präzise Koordination von Flugrouten und Höhenstaffelungen, um eine reibungslose Abwicklung des Verkehrsflusses zu gewährleisten. Der Schwerpunkt der aktuellen Kampagne liegt auf der gezielten Ansprache von Absolventen mit Reifeprüfung, die über spezifische kognitive Fähigkeiten verfügen. Zu den Kernanforderungen gehören ein ausgeprägtes räumliches Vorstellungsvermögen, Teamfähigkeit und eine überdurchschnittliche psychische Belastbarkeit in Stresssituationen. Die Ausbildung findet über einen Zeitraum von etwa drei Jahren im Wiener Ausbildungszentrum statt und wird bereits ab dem ersten Tag vergütet. Nach erfolgreichem Abschluss werden die Fachkräfte an Standorten wie Wien-Schwechat sowie an den Bundesländerflughäfen in Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz und Salzburg eingesetzt. Besonders hervorgehoben wird dabei die Initiative „Women Rule the Sky“, mit der Austro Control den Frauenanteil in der bisher männlich dominierten Flugsicherung deutlich erhöhen möchte. Der Weg in den Kontrollturm führt über ein anspruchsvolles, mehrstufiges Selektionsverfahren. Bewerber müssen sich nach der Erstauswahl einem intensiven Assessment-Center unterziehen, das die fachliche und persönliche Eignung prüft. Zudem ist ein positiver fliegerärztlicher Tauglichkeitsnachweis, der sogenannte Medical-Check, eine zwingende Voraussetzung für den Ausbildungsbeginn. Branchenexperten weisen darauf hin, dass die Anforderungen an das Personal durch die fortschreitende Digitalisierung der

weiterlesen »

Longevity-Trends: Wellness-Hotels forcieren Angebote zur Lebensverlängerung

Das Konzept der sogenannten „Blue Zones“ – Regionen wie Okinawa oder Sardinien, in denen Menschen überdurchschnittlich alt werden – hält verstärkt Einzug in die europäische Luxus-Hotellerie. Unter dem Schlagwort „Longevity“ präsentieren namhafte Spa-Resorts in Deutschland und Österreich spezialisierte Programme, die über die klassische Entspannung hinausgehen. Ziel dieser Konzepte ist es, durch eine Kombination aus medizinischer Diagnostik, präventiven Anwendungen und mentalem Training die Gesundheitsspanne der Gäste messbar zu erhöhen. Während Longevity-Zentren früher primär in klinischen Kontexten angesiedelt waren, integrieren gehobene Wellness-Häuser diese Ansätze nun in ihren Hotelbetrieb. In Deutschland konzentrieren sich die Angebote auf die Verbindung von Naturraum und spezialisierter Regeneration. In Regionen wie der Mecklenburger Bucht oder dem Schwarzwald werden mehrtägige Aufenthalte angeboten, die den Fokus auf Resilienz und körperliche Vitalität legen. Die Programme reichen von der Analyse persönlicher Gesundheitsdaten und ärztlichen Untersuchungen im Sauerland bis hin zu innovativen Verfahren wie der Aroma-Wasserplasma-Inhalation im Harz. In Sachsen und im Saarland setzen Betriebe verstärkt auf Konzepte wie Entschlackung und achtsame Körperarbeit, um die Zellvitalität der Gäste zu fördern. Preislich bewegen sich diese spezialisierten Arrangements je nach Dauer und Intensität zwischen rund 400 und über 2.200 Euro. Österreichische Resorts gehen teilweise noch einen Schritt weiter und setzen auf technologische Unterstützung durch Biohacking. In Tirol werden Ruhe- und Belastungsanalysen genutzt, um individuelle Fahrpläne für Leistungsfähigkeit und Lebensenergie zu erstellen. In der Region Salzburg kooperieren Hotels mit Medizinern, um etwa durch gezielte Infusionen und Regenerationsberatung moderne medizinische Standards in den Erholungsurlaub zu integrieren. Ein Höhepunkt dieser Entwicklung im Burgenland ist ein für September 2026

weiterlesen »

Erste Dividendenzahlung der Fraport AG seit der Pandemie beschlossen

Die Aktionäre der Fraport AG haben auf der 25. ordentlichen Hauptversammlung am 12. Mai 2026 in Frankfurt am Main der ersten Dividendenausschüttung seit dem Jahr 2019 zugestimmt. Für das erfolgreich abgeschlossene Geschäftsjahr 2025 wird eine Dividende von 1,00 Euro je Aktie an die Anteilseigner ausgezahlt. Mit einer Präsenz von 83,59 Prozent des Grundkapitals herrschte unter den 383 anwesenden Teilnehmern eine breite Zustimmung zu den Vorschlägen der Verwaltung. Neben der Gewinnverwendung wurden auch die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats für das vergangene Jahr mit großer Mehrheit entlastet. Der Aufsichtsratsvorsitzende Michael Boddenberg leitete die Versammlung im Sheraton Hotel am Frankfurter Flughafen, welche am Nachmittag offiziell beendet wurde. Die Rückkehr zur Dividendenzahlung spiegelt die finanzielle Erholung des Flughafenbetreibers wider, der in den vergangenen Jahren massiv in den Ausbau der Infrastruktur investiert hat. Ein zentraler Punkt der Berichterstattung war die operative Entwicklung des Frankfurter Drehkreuzes sowie der internationalen Beteiligungen. Das Konzernergebnis für 2025 profitierte erheblich von der gestiegenen Reiselust und einer Stabilisierung des Frachtgeschäfts. Trotz der Herausforderungen durch gestiegene Personalkosten und Zinsen konnte Fraport die Verschuldung im Zaum halten und gleichzeitig die Fertigstellung des neuen Terminals 3 vorantreiben. Branchenkenner werten die Dividende als Signal für die wiedergewonnene wirtschaftliche Stärke und als Vertrauensbeweis gegenüber den Investoren. Im Rahmen der Hauptversammlung wurden zudem strategische Weichenstellungen für die kommenden Jahre diskutiert. Neben dem Heimatstandort Frankfurt fokussiert sich der Konzern verstärkt auf sein internationales Portfolio, das mittlerweile 28 Flughäfen auf vier Kontinenten umfasst. Insbesondere die griechischen Regionalflughäfen und die Standorte in Brasilien trugen zuletzt überdurchschnittlich zum operativen

weiterlesen »

Europäischer Luftverkehr zeigt trotz Nahost-Konflikt hohe Widerstandsfähigkeit

Der europäische Flughafenverband ACI Europe hat in seinem aktuellen Verkehrsbericht für den März und das erste Quartal 2026 eine überraschend robuste Entwicklung des Passagieraufkommens gemeldet. Trotz des Ende Februar ausgebrochenen bewaffneten Konflikts im Nahen Osten stieg die Zahl der Fluggäste im gesamten europäischen Netzwerk um 3,8 % im Vergleich zum Vorjahresmonat. Während die direkten Auswirkungen in der Krisenregion massiv sind – die israelischen Flughäfen verzeichneten einen Einbruch von über 86 % –, blieb der Gesamtmarkt stabil. Olivier Jankovec, Generaldirektor des Verbandes, erklärte, dass sich die Verkehrsströme nach Asien rasch angepasst hätten und insbesondere der transatlantische Markt sowie die innereuropäischen Verbindungen als Stützen des Wachstums fungierten. Die statistischen Auswertungen offenbaren jedoch eine deutliche Zweiteilung des Marktes. Während Länder wie die Slowakei mit einem Zuwachs von 130,7 % und Nordmazedonien mit über 36 % Spitzenwerte erzielten, hinken große Volkswirtschaften wie Deutschland und Frankreich dem europäischen Durchschnitt hinterher. Experten führen das moderate Wachstum in Deutschland von lediglich 3,1 % vor allem auf die hohe Belastung durch nationale Luftverkehrsabgaben und gestiegene Standortkosten zurück, die Airlines dazu bewegen, Kapazitäten in kostengünstigere Märkte wie Spanien oder Italien zu verlagern. Ein Sonderfall zeigt sich auf Zypern, wo die Passagierzahlen aufgrund der medialen Wahrnehmung eines Drohnenvorfalls um 15,3 % sanken, obwohl die Sicherheitslage vor Ort als stabil eingestuft wurde. In der Riege der großen Luftverkehrsdrehkreuze behauptete sich London-Heathrow mit 6,64 Millionen Passagieren als verkehrsreichster Standort, gefolgt von den beiden großen Flughäfen in Istanbul, die Zuwächse von über 7 % vermeldeten. Frankfurt und München verzeichneten hingegen nur ein moderates

weiterlesen »

Führungswechsel im Aufsichtsrat der Fraport AG vollzogen

Der hessische Finanzminister R. Alexander Lorz ist zum neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Fraport AG gewählt worden. Die Wahl erfolgte am 12. Mai 2026 im Rahmen der konstituierenden Sitzung des Gremiums, unmittelbar nach der vorangegangenen Hauptversammlung des Flughafenbetreibers. Lorz übernimmt das Amt von Michael Boddenberg, der den Aufsichtsrat sechs Jahre lang leitete und mit dem Ende der Versammlung aus dem Kontrollorgan ausschied. Der Wechsel an der Spitze des Gremiums erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem der Frankfurter Flughafen durch die Inbetriebnahme des neuen Terminals 3 seine Kapazitäten erheblich erweitert hat und seine Stellung im internationalen Luftverkehrsmarkt festigen will. In seiner Antrittsrede unterstrich Lorz die strategische Bedeutung des Standorts Frankfurt als zentralen Pfeiler der deutschen Infrastruktur und größten lokalen Arbeitgeber. Er betonte, dass die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft unmittelbar an die Leistungsfähigkeit ihrer Verkehrsknotenpunkte gekoppelt sei. Neben dem Heimatstandort Frankfurt verwies der neue Aufsratsvorsitzende auf die globale Expansion des Konzerns. Fraport betreibt aktuell 28 weitere Flughäfen auf vier Kontinenten und gehört damit zu den weltweit führenden Akteuren der Branche. Lorz forderte in diesem Zusammenhang eine Luftfahrtpolitik, die den harten internationalen Wettbewerb berücksichtigt und verlässliche Rahmenbedingungen für künftige Investitionen schafft. Der personelle Wechsel an der Aufsichtsratspitze wird von Branchenexperten als Signal für Kontinuität in der engen Verbindung zwischen dem Land Hessen und dem Flughafenbetreiber gewertet. Als Finanzminister bringt Lorz umfassende Erfahrung in der Haushalts- und Wirtschaftspolitik mit, die für die anstehenden strategischen Entscheidungen des Konzerns von Bedeutung sein wird. Zu den zentralen Aufgaben des neuen Vorsitzenden wird es gehören, die operative Effizienz

weiterlesen »

Wachstumsstrategie und Führungswechsel bei der Deutschen Lufthansa AG

Die 73. ordentliche Hauptversammlung der Deutschen Lufthansa AG am 12. Mai 2026 in Frankfurt am Main markierte einen bedeutenden personellen und strategischen Wendepunkt für den Konzern. Rund 1.600 Aktionäre, die über 51 Prozent des Grundkapitals repräsentierten, ebneten den Weg für eine personelle Neuaufstellung im Aufsichtsrat. Im Zentrum stand dabei der Abschied des langjährigen Aufsratsvorsitzenden Dr. Karl-Ludwig Kley, der das Gremium seit 2017 leitete. Zu seinem Nachfolger wurde Dr. Johannes Teyssen, der ehemalige CEO von E.ON, gewählt. Teyssen übernimmt die Führung in einer Phase, in der die Airline-Gruppe nach den wirtschaftlichen Verwerfungen der Vorjahre wieder auf einen stabilen Expansionskurs setzt und die operative Profitabilität im Fokus behält. Neben dem Wechsel an der Spitze des Aufsichtsrats wurden mit Wolfgang Nickl, dem Finanzvorstand der Bayer AG, und der Wiederwahl von Karl Gernandt weitere prominente Wirtschaftsvertreter in das Kontrollgremium berufen. Die Aktionäre zeigten sich mit der wirtschaftlichen Entwicklung des Geschäftsjahres 2025 zufrieden und entlasteten Vorstand und Aufsichtsrat mit deutlicher Mehrheit. Ein wesentlicher Punkt der Tagesordnung war die Entscheidung über die Gewinnverwendung: Die Versammlung stimmte der Ausschüttung einer Dividende von 0,33 Euro je Aktie zu. Diese Zahlung unterstreicht die finanzielle Konsolidierung des Konzerns, der zuletzt von einer starken Nachfrage im Interkontinentalverkehr und stabilen Renditen bei Lufthansa Technik sowie der Frachttochter Lufthansa Cargo profitierte. Vorstandsvorsitzender Carsten Spohr nutzte die Versammlung, um die Bilanz der vergangenen Jahre zu würdigen und auf die Herausforderungen der globalen Lieferketten sowie die notwendige Kapazitätsausweitung hinzuweisen. Trotz anhaltender Probleme bei Flugzeugauslieferungen plant die Gruppe, ihr Angebot im Sommer 2026 weiter auszubauen, insbesondere

weiterlesen »

Personelle Neuausrichtung am Bodensee-Airport Friedrichshafen

Der Aufsichtsrat des Flughafens Friedrichshafen hat eine entscheidende personelle Weichenstellung für die Zukunft des Regionalflughafens getroffen. Mit Wirkung zum 15. Mai 2026 übernimmt Jochen Krumm die Geschäftsführung des Bodensee-Airports. Der 56-jährige Ravensburger folgt auf das bisherige Führungsduo Claus-Dieter Wehr und Detlef Schäfer-Carroll, die das Unternehmen Ende Mai verlassen. Durch den Start Mitte Mai wird eine zweiwöchige Übergangsphase ermöglicht, um die Kontinuität in laufenden Projekten und operativen Prozessen zu sichern. Unterstützt wird der neue Leiter dabei von einer in den letzten Jahren gestärkten zweiten Führungsebene, die über tiefgreifendes technisches und operatives Fachwissen verfügt. Die Wahl fiel mit Jochen Krumm auf einen Kandidaten, der trotz seiner Wurzeln in der Region über eine ausgeprägte internationale Management-Expertise verfügt. Zuletzt war Krumm in Südafrika als strategischer Berater und Interim Manager tätig. Obwohl er kein klassischer Luftfahrtmanager ist, bringt er als Inhaber einer Berufspilotenlizenz eine fachliche Nähe zum Sektor mit. Der Aufsichtsrat setzt bei dieser Personalie bewusst auf unternehmerisches Denken und Innovationskraft, um den Flughafen in einem wirtschaftlich anspruchsvollen Marktumfeld zu positionieren. Die bisherigen Geschäftsführer hinterlassen ein stabilisiertes Unternehmen, das zuletzt durch steigende Passagierzahlen und eine verbesserte Anbindung an nationale Drehkreuze von sich Reden machte. Die wirtschaftliche Lage des Bodensee-Airports ist durch eine Phase der Konsolidierung geprägt. Nachdem der Flughafen in der Vergangenheit mit strukturellen Herausforderungen und den Auswirkungen der Pandemie zu kämpfen hatte, konnten unter Schäfer-Carroll und Wehr wichtige Weichenstellungen für die finanzielle Stabilität vorgenommen werden. Der Flughafen gilt als essenzieller Infrastrukturfaktor für die regionale Wirtschaft im Dreiländereck, insbesondere für die Anbindung der exportstarken Industrie

weiterlesen »

Eurowings lockert Bekleidungsvorschriften für das fliegende Personal

Die Fluggesellschaft Eurowings hat eine weitreichende Änderung ihrer Uniform-Richtlinien bekannt gegeben und das Tragen von Sportschuhen für die gesamte Besatzung dauerhaft freigegeben. Bisher war es den Crews der Lufthansa-Tochter lediglich an den sogenannten „Sneaker Flydays“ am Freitag gestattet, das offizielle Schuhwerk gegen weiße Sneaker mit dem Firmenlogo einzutauschen. Mit der neuen Regelung „Sneaker any day“ reagiert das Unternehmen auf Forderungen der Belegschaft nach einer ergonomischen Entlastung im Arbeitsalltag. Die Entscheidung markiert einen deutlichen Bruch mit den traditionell strengen Dresscodes der Luftfahrtbranche und soll die Attraktivität der Airline als Arbeitgeber steigern. Laut Unternehmensangaben steht bei dieser Maßnahme der Tragekomfort im Vordergrund, insbesondere um die physische Belastung des Personals während der langen Einsatzzeiten an Bord und am Boden zu reduzieren. Eurowings-Chef Max Kownatzki betont, dass der modifizierte Auftritt die Positionierung als europäische Value-Airline unterstreichen soll, die sich bewusst vom klassischen Billigflug-Segment abheben will. Interne Umfragen und Kundenfeedbacks hätten gezeigt, dass ein weniger formeller Auftritt der Kabinenbesatzung von den Fluggästen als zeitgemäß wahrgenommen wird. Die weißen Sportschuhe werden als fester Bestandteil der Uniform integriert und müssen ein einheitliches Design aufweisen, um den professionellen Gesamteindruck zu wahren. Branchenexperten sehen in diesem Schritt einen wachsenden Trend zur Casualisierung in der internationalen Zivilluftfahrt. Ähnliche Lockerungen wurden in der jüngeren Vergangenheit bereits von Fluggesellschaften wie Akasa Air aus Indien oder der isländischen Play umgesetzt, die teilweise sogar komplette Uniform-Kollektionen im Streetwear-Stil eingeführt haben. Eurowings ist jedoch der erste große deutsche Carrier, der eine solche Regelung flächendeckend und unbefristet für alle Flugtage einführt. Die logistische Abwicklung der Schuh-Ausgabe

weiterlesen »