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Führungswechsel bei Frankfurt Cargo Services zum April 2026

Die Frankfurt Cargo Services (FCS), eine Tochtergesellschaft der Worldwide Flight Services (WFS) und Teil der SATS-Gruppe, ordnet ihre Geschäftsführung neu. Ab April 2026 wird Thomas Schürmann die Position des Geschäftsführers für Deutschland übernehmen. Schürmann wechselt von Etihad Airways, wo er zuletzt als Leiter für den Bereich Cargo Operations & Delivery in Abu Dhabi tätig war, zurück nach Deutschland. Der bisherige Leiter von FCS, Claus Wagner, verbleibt innerhalb der Konzernstruktur und übernimmt künftig die Leitung des Frankfurter Geschäfts der Muttergesellschaft WFS. In dieser Funktion wird Wagner primär den Ausbau der Abfertigungsdienste für Speditionen und den wachsenden E-Commerce-Sektor verantworten. Der designierte Geschäftsführer Thomas Schürmann blickt auf eine über 20-jährige Karriere im internationalen Logistikmanagement zurück. In seiner jüngsten Rolle bei Etihad Airways koordinierte er den Frachtbetrieb an mehr als 80 internationalen Standorten. Vor seinem Wechsel in die Vereinigten Arabischen Emirate war er unter anderem für die Flughafen Düsseldorf Cargo GmbH tätig. Diese Kombination aus Erfahrung bei einer internationalen Fluggesellschaft und Expertise in der Bodenabfertigung gilt in der Branche als entscheidender Vorteil für die Weiterentwicklung der FCS am Standort Frankfurt, dem größten Luftfrachtdrehkreuz Europas. Die strategische Neuausrichtung erfolgt vor dem Hintergrund eines sich wandelnden Marktumfelds in der Luftfrachtlogistik. Durch die personelle Trennung der operativen Leitung von FCS und dem strategischen Ausbau der WFS-Dienste in Frankfurt möchte die SATS-Gruppe ihre Marktanteile im Bereich der spezialisierten Luftfrachtlösungen sichern. Während Schürmann den Fokus auf die betriebliche Effizienz und die Kundenorientierung der FCS legen wird, zielt Wagners neue Aufgabe bei WFS darauf ab, die globale Vernetzung der Gruppe

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Ryanair verzeichnet deutliches Passagierwachstum im Februar 2026

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat im Februar 2026 einen signifikanten Anstieg ihrer Passagierzahlen gemeldet. Mit rund 13,3 Millionen beförderten Gästen konnte die Airline ein Plus von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat erzielen, in dem 12,6 Millionen Reisende registriert wurden. Trotz der Ausweitung des Flugangebots auf knapp 75.000 durchgeführte Flüge blieb der Sitzladefaktor mit 92 Prozent auf einem stabilen Niveau. Diese Entwicklung unterstreicht die anhaltend hohe Nachfrage im europäischen Billigflugsegment, wobei das Unternehmen insbesondere von einer starken Buchungslage auf Strecken in Richtung Südeuropa und zu Städtezielen profitierte. Im rollierenden Zwölfmonatszeitraum bis Ende Februar 2026 erreichte Ryanair ein Rekordergebnis von insgesamt 207,6 Millionen Passagieren. Dies entspricht einer Steigerung von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, als die Marke von 198,8 Millionen Gästen erreicht wurde. Der durchschnittliche Sitzladefaktor über das gesamte Jahr hinweg stabilisierte sich bei 94 Prozent. Branchenexperten führen diesen Zuwachs auch auf die fortschreitende Flottenmodernisierung zurück, bei der vermehrt größere Maschinen vom Typ Boeing 737-8200 „Gamechanger“ zum Einsatz kommen, die über eine höhere Sitzplatzkapazität verfügen und damit die Effizienz pro Flugbewegung steigern. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass Ryanair trotz anhaltender Herausforderungen in der europäischen Luftfahrt, wie etwa Lieferverzögerungen bei neuen Flugzeugen und personellen Engpässen bei der Flugsicherung, seine Marktanteile weiter ausbauen konnte. Besonders in Märkten wie Italien, Spanien und Polen festigte die Fluggesellschaft ihre Position durch die Eröffnung neuer Basen und die Aufstockung bestehender Frequenzen. Analysten weisen darauf hin, dass die Strategie, durch aggressive Preisgestaltung auch in der Nebensaison hohe Auslastungsraten zu generieren, im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld weiterhin erfolgreich bleibt und das

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National Air and Space Museum feiert 50-jähriges Jubiläum und Abschluss der Renovierung

Das National Air and Space Museum in Washington, D.C. bereitet sich auf ein bedeutendes Doppelereignis im Jahr 2026 vor. Zum 1. Juli 2026 feiert die Institution ihr 50-jähriges Bestehen am Standort der National Mall und schließt zeitgleich eine umfassende, mehrjährige Renovierungsphase ab. Die Arbeiten, die bereits Ende 2018 begannen, umfassten eine vollständige Modernisierung der Ausstellungsflächen und der technischen Gebäudeinfrastruktur. Zur Wiedereröffnung des gesamten Komplexes werden spektakuläre Neuzugänge präsentiert, darunter eine Rakete vom Typ New Shepard des privaten Raumfahrtunternehmens Blue Origin sowie ein sowjetisches Kampfflugzeug vom Typ Iljuschin Il-2 Sturmovik aus dem Zweiten Weltkrieg. Im Vorfeld des Jubiläums startet im Mai 2026 die Kampagne „50 for 50“, ein thematischer Countdown, bei dem 50 ausgewählte Exponate im Mittelpunkt stehen. Jedes dieser Objekte repräsentiert einen der 50 US-Bundesstaaten und verdeutlicht die landesweite Bedeutung der Luft- und Raumfahrtindustrie für die Geschichte der Vereinigten Staaten. Parallel zur physischen Neugestaltung treibt das Museum die Digitalisierung seiner Bestände voran. Über 6.000 Objekte aus dem Stammhaus und dem zugehörigen Steven F. Udvar-Hazy Center sollen künftig in einer Online-Datenbank für die Öffentlichkeit zugänglich sein, um den Bildungsauftrag der Smithsonian Institution im digitalen Raum zu stärken. Der Zeitplan für die finale Phase der Wiedereröffnung steht fest: Am 1. Juli werden fünf zentrale Ausstellungsbereiche für das Publikum freigegeben. Bis zum 11. November 2026 sollen auch die letzten beiden Galerien fertiggestellt sein, womit nach fast acht Jahren erstmals wieder alle Abteilungen gleichzeitig besichtigt werden können. Besucher können sich auf die Rückkehr historischer Meilensteine freuen, wie die „Spirit of St. Louis“, das Apollo-11-Kommandomodul

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Japan führt elektronisches Einreisesystem JESTA bis 2028 ein

Die japanische Regierung hat die Einführung eines neuen digitalen Kontrollsystems für internationale Besucher angekündigt. Das System mit dem Namen JESTA (Japan Electronic System for Travel Authorization) soll spätestens bis April 2028 vollständig operabel sein. Es richtet sich primär an Staatsbürger aus Ländern, die bisher von der Visumpflicht befreit sind, darunter auch Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mit dieser Maßnahme reagiert Japan auf die massiv gestiegenen Touristenzahlen der letzten Jahre, die die lokalen Behörden vor wachsende Herausforderungen bei der Grenzkontrolle und der inneren Sicherheit stellen. Das Verfahren orientiert sich technisch am US-amerikanischen ESTA-Modell. Reisende müssen vor dem Abflug online ein Formular ausfüllen, das persönliche Daten, Informationen zum Reisepass sowie Details zum geplanten Aufenthalt und der Unterkunft abfragt. Erst nach erfolgreicher Prüfung und gegen Entrichtung einer Bearbeitungsgebühr wird die elektronische Genehmigung erteilt. Die Fluggesellschaften werden in die Pflicht genommen, den Status bereits beim Check-in am Abflughafen zu kontrollieren. Ohne gültiges JESTA wird die Beförderung verweigert, selbst wenn der geplante Aufenthalt die üblichen 90 Tage nicht überschreitet. Hintergrund dieser Entscheidung ist das Bestreben der Einwanderungsbehörden, potenzielle illegale Aufenthalte sowie Sicherheitsrisiken bereits im Vorfeld zu minimieren. Statistiken der japanischen Einwanderungsbehörde zeigen, dass ein erheblicher Teil der Personen, die die zulässige Aufenthaltsdauer überschreiten, aus visumfreien Staaten stammt. Durch die Vorabprüfung können Personen mit Vorstrafen oder unklarem Reisezweck bereits vor dem Betreten eines Flugzeugs herausgefiltert werden. Zudem soll das System die Wartezeiten an den Einreiseschaltern der großen Drehkreuze wie Tokio-Narita oder Osaka-Kansai verkürzen, da die Daten der Ankömmlinge den Beamten bereits digital vorliegen. Japan

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Kreuzfahrtmarkt verzeichnet signifikantes Wachstum und hohe Buchungszahlen

Der deutsche Kreuzfahrtmarkt setzt seinen Expansionskurs im Jahr 2026 mit beachtlicher Dynamik fort. Nach Angaben von Aida Cruises unternahmen im vergangenen Jahr über drei Millionen deutsche Urlauber eine Hochsee-Kreuzfahrt, was einer Steigerung von neun Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Unternehmen, das sich mit rund 1,5 Millionen Gästen als Marktführer im nationalen Segment positioniert, berichtet von einer Rekordauslastung der Flotte. Besonders auffällig ist dabei der Trend zu langfristigen Reservierungen, die teilweise einen Vorlauf von bis zu zwei Jahren erreichen, sowie eine stetig wachsende Nachfrage nach hochwertigen Premium-Paketen. Ein wesentlicher Faktor für die stabile Geschäftsentwicklung ist die Konzentration auf europäische Fahrtgebiete, die den Gästen eine hohe Planungssicherheit bieten. Abfahrtshäfen wie Hamburg, Kiel und Warnemünde profitieren von ihrer guten Erreichbarkeit, wobei Routen nach Norwegen, Schweden, Dänemark und in das Baltikum derzeit die höchsten Buchungszuwächse verzeichnen. Marktforschungen belegen zudem die steigende Attraktivität von Mehrgenerationenreisen. Rund zwei Drittel der Deutschen haben bereits Urlaub mit mehreren Generationen verbracht, und Kreuzfahrten werden aufgrund ihrer vielfältigen Infrastruktur von jedem fünften Befragten als ideal für diese Reiseform eingestuft. Um der anhaltenden Nachfrage gerecht zu werden, hat die Reederei das umfassende Flottenmodernisierungsprogramm „Aida Evolution“ gestartet. Bis zum Jahr 2028 sollen alle sieben Schiffe der Selection-Klasse grundlegend technisch und optisch überholt werden. Aktuell befindet sich die Aida Bella für einen siebenwöchigen Werftaufenthalt in Marseille im Trockendock und wird voraussichtlich am 11. März wieder in den aktiven Dienst zurückkehren. Diese Maßnahmen dienen der Kapazitätssicherung, bis im Jahr 2030 der erste von zwei geplanten Neubauten mit jeweils rund 2.100 Gästekabinen die Flotte

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Gewinnrückgang bei Brussels Airlines trotz steigender Passagierzahlen

Die belgische Fluggesellschaft Brussels Airlines hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem bereinigten Betriebsergebnis (EBIT) von 28 Millionen Euro abgeschlossen. Dies entspricht einem massiven Rückgang von 52 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Trotz einer Umsatzsteigerung um 7 Prozent auf über 1,6 Milliarden Euro und einer Zunahme der Passagierzahlen auf 9,1 Millionen Reisende sank die Gewinnmarge auf lediglich 1,7 Prozent. Das Unternehmen führt diese Entwicklung auf eine Reihe externer Belastungsfaktoren zurück, die den operativen Betrieb erheblich störten und die Kosten pro Fluggast in die Höhe trieben. Besonders schwerwiegend wirkten sich landesweite Streiks und Kundgebungen in Belgien aus. Obwohl die Belegschaft der Airline selbst nicht die Arbeit niederlegte, zwangen gewerkschaftliche Proteste gegen Regierungsreformen das Unternehmen an sieben Tagen im Jahr zur Streichung eines Großteils seines Flugplans. Diese Ausfälle summierten sich auf einen Verlust von 15 Millionen Euro. Weitere Unregelmäßigkeiten entstanden durch Drohnensichtungen im belgischen Luftraum, Cyberangriffe auf die Infrastruktur des Flughafens Brüssel sowie allgemeine geopolitische Instabilitäten. Diese Faktoren verursachten zusätzliche Kosten von durchschnittlich mehr als vier Euro pro Passagier. Interne technische Herausforderungen belasteten die Bilanz zusätzlich. Insbesondere bei der Langstreckenflotte kam es zu ungeplanten Bodenzeiten mehrerer Flugzeuge. Um die Stabilität des Netzwerks zu gewährleisten, musste Brussels Airlines kurzfristig auf teure Wet-Lease-Abkommen zurückgreifen, bei denen Maschinen inklusive Besatzung von anderen Anbietern gemietet werden. Die Gesamtkosten für diese Flottenprobleme beliefen sich auf rund 19 Millionen Euro. Finanzchefin Nina Öwerdieck bezeichnete das Jahr als Rückschritt auf dem Weg zum angestrebten Ziel einer Gewinnmarge von 8 Prozent, hält jedoch an dieser mittelfristigen Zielsetzung fest. Für das Jahr

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Lufthansa Technik erzielt Rekordumsatz trotz geopolitischer Hürden

Die Lufthansa Technik AG hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem neuen Umsatzrekord abgeschlossen und erstmals die Marke von acht Milliarden Euro überschritten. Mit einem Gesamterlös von 8,049 Milliarden Euro verzeichnete der Weltmarktführer für flugzeugtechnische Dienstleistungen ein Plus von zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Trotz dieses deutlichen Wachstums blieb das operative Ergebnis (Adjusted EBIT) mit 603 Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahres stabil. Belastet wurde die Bilanz durch gestiegene Materialkosten, ungünstige Währungseffekte infolge der Dollar-Abwertung sowie durch US-Handelszölle, die die globalen Lieferketten des Konzerns beeinträchtigten. Dennoch stammt mittlerweile rund drei Viertel des Geschäfts von Kunden außerhalb des Lufthansa-Konzerns, was die starke Positionierung im freien Markt unterstreicht. Vorstandsvorsitzender Sören Stark bekräftigte angesichts der Zahlen die Wachstumsstrategie „Ambition 2030“. Das Unternehmen plant, bis zum Beginn des nächsten Jahrzehnts das Ergebnis jährlich um mehr als zehn Prozent zu steigern. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen in den kommenden fünf Jahren über zwei Milliarden Euro investiert werden. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Ausbau der weltweiten Standorte in den Regionen Amerika, Asien-Pazifik und Europa. In Hamburg entstehen derzeit neue Werkstätten für Triebwerks- und Komponenten-Services, während in Portugal ein neues Werk für bis zu 700 Mitarbeiter errichtet wird. Auch in Nordamerika expandiert das Unternehmen mit einem neuen Triebwerkszentrum im kanadischen Calgary sowie dem Ausbau der Kapazitäten im US-amerikanischen Tulsa. Parallel zum zivilen Wartungsgeschäft konnte Lufthansa Technik bedeutende Erfolge im Verteidigungssektor verbuchen. Unter der Sparte „Lufthansa Technik Defense“ wurden wichtige Verträge für die Systemintegration des Aufklärungsflugzeugs PEGASUS sowie die Betreuung der P-8A Poseidon-Seefernaufklärer der Deutschen Marine

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Flughafen Stuttgart übernimmt Organisation der Sicherheitskontrollen

Der Flughafen Stuttgart wird ab November 2026 die Verantwortung für die Durchführung der Passagierkontrollen in Eigenregie übernehmen. Damit folgt der Standort dem Vorbild anderer großer deutscher Drehkreuze wie Frankfurt, Berlin und Köln, die diesen Schritt bereits vollzogen haben. Grundlage für den Wechsel ist ein Vertrag, der im Dezember vergangenen Jahres mit dem Bundesinnenministerium geschlossen wurde. Flughafen-Chef Ulrich Heppe betonte, dass die Übernahme der Organisation, Beschaffung und Finanzierung es dem Flughafen ermögliche, Dienstleister direkter zu steuern und so die Abläufe für Reisende effizienter zu gestalten. Ziel der Maßnahme ist eine spürbare Reduzierung der Wartezeiten durch eine bedarfsgerechtere Personalplanung an den Kontrollstellen. Trotz der organisatorischen Neuausrichtung bleibt die staatliche Aufsicht gewahrt. Die Bundespolizei behält die übergeordnete Verantwortung für die Luftsicherheit und stellt weiterhin den bewaffneten Schutz der Kontrollbereiche sicher. Zudem obliegt der Behörde die Zertifizierung des eingesetzten Personals sowie die Zulassung neuer technischer Geräte. Carsten Laube, Präsident der Bundespolizeidirektion Stuttgart, unterstrich, dass die Einhaltung der hohen Sicherheitsstandards oberste Priorität habe. Der Flughafen wird künftig als Auftraggeber für private Sicherheitsdienste fungieren, wobei die fachliche Qualifikation der Luftsicherheitsassistenten weiterhin strengen gesetzlichen Vorgaben unterliegt. Branchenexperten sehen in diesem Modell, das im Luftsicherheitsgesetz verankert ist, einen wichtigen Hebel zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit regionaler Flughäfen. Durch die Zusammenführung von Terminalmanagement und Sicherheitslogistik in einer Hand können Verkehrsspitzen flexibler abgefedert werden. Der Flughafen Stuttgart investiert im Zuge dieser Übernahme voraussichtlich auch in moderne Kontrolltechnik, um den Durchlauf pro Stunde zu erhöhen. Die Finanzierung der Sicherheitsmaßnahmen erfolgt dabei weiterhin über die Luftsicherheitsgebühren, die von den Fluggesellschaften erhoben und nun

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Lufthansa integriert ITA Airways in globales Netzwerk der Star Alliance

Die Integration der italienischen Fluggesellschaft ITA Airways in den Lufthansa-Konzern schreitet zügig voran. Wie Lufthansa-Vorstandsvorsitzender Carsten Spohr am Freitag in Frankfurt am Main bekannt gab, wird der Beitritt des italienischen Carriers zum globalen Luftfahrtbündnis Star Alliance voraussichtlich noch im Laufe des März 2026 vollzogen. Damit verlässt ITA Airways das Konkurrenzbündnis SkyTeam, dem die Vorgängergesellschaft Alitalia angehörte. Die Einbindung in die Star Alliance ermöglicht es Passagieren der italienischen Airline, von aufeinander abgestimmten Flugplänen und einem weltweiten Netzwerk von Partnergesellschaften zu profitieren, was insbesondere die Drehkreuze Rom-Fiumicino und Mailand-Linate für Transitpassagiere attraktiver macht. Parallel zum Allianzbeitritt erfolgt eine enge operative Verzahnung mit den Systemen der Lufthansa. Die italienische Fluggesellschaft wird an das Vielfliegerprogramm Miles & More angebunden, was die gegenseitige Anerkennung von Statusvorteilen und das Sammeln sowie Einlösen von Prämienmeilen auf allen Strecken der Konzerngruppe ermöglicht. Diese Maßnahme gilt in der Branche als entscheidender Schritt, um Geschäftskunden langfristig an die neue Konzernstruktur zu binden. Branchenanalysten werten die schnelle IT-seitige Integration als Beleg für die hohe Priorität, die Lufthansa der Stabilisierung des italienischen Marktes beimisst, der nach den USA und Deutschland der drittwichtigste Absatzmarkt für den Konzern ist. Hinsichtlich der Eigentumsverhältnisse steht im Frühsommer 2026 eine wegweisende Entscheidung an. Der Lufthansa-Konzern, der aktuell 49 Prozent der Anteile an ITA Airways hält, beabsichtigt, seine Beteiligung im Juni auf 90 Prozent aufzustocken. Carsten Spohr äußerte sich positiv über die bisherige Entwicklung der Zusammenarbeit und betonte die gute operative Performance der Airline. Die vollständige Übernahme ist an die Erfüllung bestimmter wirtschaftlicher Kennzahlen gekoppelt, die nach aktuellen

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Leistungsschau der burgenländischen Weinwirtschaft in der Wiener Hofburg

Das Burgenland präsentiert am Montag, den 9. März 2026, seine önologische Vielfalt im repräsentativen Rahmen der Wiener Hofburg. Die Veranstaltung „Auf ein Glas Burgenland“ hat sich als fester Termin im Wiener Eventkalender etabliert und dient als zentrale Plattform für Produzenten aus allen Weinbauregionen des Bundeslandes – vom Neusiedlersee über das Leithaberg-Gebiet bis hin zum Eisenberg im Südburgenland. In den prunkvollen Sälen erhalten Besucher die Gelegenheit, das aktuelle Sortiment zahlreicher renommierter Weingüter sowie aufstrebender Kleinbetriebe zu verkosten und sich direkt mit den Winzern über Jahrgangseigenschaften und Ausbaustile auszutauschen. Das Programm der Präsentation ist zeitlich gestaffelt, um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Besucher gerecht zu werden. Von 14:30 bis 16:00 Uhr ist der Einlass ausschließlich dem Fachpublikum vorbehalten, was Gastronomen und Weinhändlern eine ungestörte Verkostung und geschäftliche Vernetzung ermöglicht. Ab 16:00 Uhr öffnet die Hofburg ihre Tore für das allgemeine Publikum. Der Vorverkaufspreis für die Tickets beträgt 27 Euro, während an der Tageskasse 30 Euro zu entrichten sind. Ein wesentlicher Bestandteil des Angebots ist der direkte Warenbezug: Im Ticketpreis sind Einkaufsgutscheine im Wert von 24 Euro enthalten, die unmittelbar vor Ort für den Erwerb der bevorzugten Weine eingelöst werden können. Das Spektrum der Aussteller umfasst bekannte Namen der Branche wie Leo Hillinger, Esterházy und Scheiblhofer, deckt jedoch auch spezialisierte Herkunftsgebiete wie die Rosalia oder Rust ab. Neben klassischen Sortenvertretern wie dem Blaufränkisch oder dem Chardonnay werden auch Spezialitäten aus dem Seewinkel sowie Schaumweine präsentiert. Ergänzt wird die Weinverkostung durch ein Rahmenprogramm, zu dem unter anderem ein Gewinnspiel am Glücksrad zählt. Organisatorisch weist der

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