Die Bundespolizei hat am frühen Montagmorgen, den 29. Dezember 2025, zwei mutmaßliche Ladendiebe am Flughafen Köln/Bonn festgenommen. Eine aufmerksame Mitarbeiterin eines Duty-Free-Shops beobachtete den Vorfall und verständigte umgehend die Einsatzkräfte.
Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um eine 27-jährige Frau und einen 26-jährigen Mann mit spanischer Staatsangehörigkeit. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen entwendete das Paar gemeinschaftlich hochwertige Waren, darunter 19 Parfums, zwei Handtaschen und drei Sonnenbrillen. Ein Teil des Diebesguts konnte noch unmittelbar im Ladenlokal sichergestellt werden, während der Rest bei der späteren Durchsuchung aufgefunden wurde. Der Gesamtwert der entwendeten Luxusartikel beläuft sich nach offiziellen Angaben auf über 4000 Euro.
Die Tatverdächtigen waren zuvor aus Barcelona eingereist und befanden sich zum Zeitpunkt der Festnahme bereits im Abflugbereich, um ihre Reise nach Berlin fortzusetzen. Die Bundespolizei führte vor Ort eine umfassende Identitätsfeststellung sowie Durchsuchungen der Personen und ihres mitgeführten Gepäcks durch. Zur Beweissicherung wurden zudem die Videoaufzeichnungen des Geschäfts ausgewertet, welche die Tathandlungen dokumentieren. Gegen beide Personen wurde ein entsprechendes Strafverfahren wegen gemeinschaftlichen Diebstahls eingeleitet. Um den weiteren Fortgang des juristischen Prozesses zu gewährleisten, erhoben die Beamten von beiden Beschuldigten eine Sicherheitsleistung in Höhe von jeweils 400 Euro, bevor weitere polizeiliche Maßnahmen geprüft wurden.
Zusätzliche Recherchen im Umfeld der Flughafensicherheit zeigen, dass Ladendiebstähle in Transitbereichen internationaler Flughäfen eine logistische Herausforderung für die Sicherheitsbehörden darstellen. Statistiken der Bundespolizei belegen, dass insbesondere in der Reisezeit rund um den Jahreswechsel die Präsenz von Streifen in den Terminals erhöht wird, um Eigentumsdelikten vorzubeugen. Der Flughafen Köln/Bonn verzeichnete im laufenden Jahr eine gesteigerte Frequenz an Fluggästen, was auch die Überwachung der gewerblichen Flächen intensivierte. Die schnelle Aufklärung in diesem Fall ist auf die enge Kooperation zwischen dem Flughafenpersonal und der Bundespolizei zurückzuführen, die durch moderne Überwachungstechnik unterstützt wird.
Der Vorfall unterbricht die Reisepläne der beiden Spanier erheblich, da neben den strafrechtlichen Konsequenzen auch ausländerrechtliche Prüfungen und ein mögliches Hausverbot für den Flughafenbereich im Raum stehen. Die sichergestellten Parfums und Accessoires wurden dem betroffenen Duty-Free-Betreiber bereits teilweise wieder ausgehändigt. Experten für Einzelhandelssicherheit betonen, dass Diebstähle in dieser Größenordnung kein Gelegenheitsdelikt mehr darstellen, sondern oft eine geplante Vorgehensweise vermuten lassen. Die Bundespolizei am Standort Köln/Bonn hat angekündigt, die Kontrollintensität im gewerblichen Bereich des Terminals bis zum Abschluss der Neujahrsfeierlichkeiten auf hohem Niveau beizubehalten.