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Konflikte im Nahen Osten: EASA verlängert Sicherheitswarnung für den Luftraum über den Golfgewässern

Die Agentur der Europäischen Union für Flugsicherheit (EASA) hat ihre Sicherheitswarnung für den zivilen Luftverkehr über den Gewässern des Persischen Golfs bis zum 30. September 2026 verlängert. Betroffen von der Bulletin-Aktualisierung sind die Fluginformationsgebiete von Bahrain, Kuwait, Katar sowie den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die europäische Regulierungsbehörde reagierte damit auf die erneute Eskalation militärischer Auseinandersetzungen zwischen Streitkräften der USA und des Iran in der Region. Die Warnung betrifft insbesondere Ausweichrouten sowie den Transitverkehr internationaler Passagier- und Frachtflüge auf den Hauptverbindungsachsen zwischen Europa und Asien. Im Vergleich zu früheren Empfehlungen grenzte die Behörde den Warnbereich geographisch genauer ein. Während eine vorherige Anweisung noch den gesamten Luftraum der betroffenen Anrainerstaaten abdeckte, konzentriert sich die aktuelle Empfehlung gezielt auf die maritimen Zonen der Golfgewässer sowie angrenzende Abschnitte im Golf von Oman innerhalb des Fluginformationsgebiets Maskat. Für den Start- und Landebetrieb an den großen internationalen Luftfahrtdrehkreuzen wie Dubai, Abu Dhabi und Doha sieht die Behörde unter Einhaltung spezifischer Risikobewertungen und Sicherheitsvorkehrungen der Fluggesellschaften derzeit ausreichend Spielraum für einen geordneten Flugbetrieb. Die Verlängerung der Sicherheitshinweise unterstreicht das anhaltende betriebliche Risiko für den zivilen Flugverkehr in geopolitischen Spannungsgebieten. Fehlanalysen der militärischen Luftraumüberwachung, der potenzielle Einsatz von Luftabwehrsystemen sowie gezielte oder unbeabsichtigte Störungen von Satellitennavigationssignalen (GPS-Spoofing) stellen eine akute Gefahr für die Zivilluftfahrt dar. Zahlreiche europäische Fluggesellschaften hatten ihre Flugrouten in den vergangenen Monaten bereits angepasst und umfahren gefährdete Korridore großräumig, was zu längeren Flugzeiten und einem erhöhten Treibstoffverbrauch führt. Luftfahrtexperten verweisen darauf, dass die ständige Umleitung von Flugrouten die Kapazitäten im verbleibenden Luftraum des Nahen Ostens stark

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Engpässe auf den Kanaren: Fluglotsengewerkschaft schlägt Alarm wegen Personalmangels an Inselflughäfen

Auf den kanarischen Inseln El Hierro, Lanzarote, Fuerteventura und La Palma verschärft sich der Personalmangel in den Kontrolltürmen. Nach Angaben der spanischen Fluglotsengewerkschaft USCA fehlen an den vier regionalen Verkehrsflughäfen zahlreiche Fachkräfte, um den regulären Schichtbetrieb dauerhaft abzudecken. Besonders angespannt ist die personelle Lage auf Lanzarote und Fuerteventura, wo derzeit nur zwölf beziehungsweise zehn Fluglotsen im Einsatz sind – deutlich weniger als zu Zeiten der rein öffentlichen Verwaltung. Auf La Palma arbeiten aktuell acht Lotsen, während die kleinste Kanareninsel El Hierro über sechs Arbeitskräfte verfügt. Die personellen Engpässe führten bereits zu operativen Einschränkungen im Flugbetrieb. Auf El Hierro zwang die dünne Personaldecke die Flughafenleitung in der Vergangenheit bereits dazu, die täglichen Öffnungszeiten des Flughafens zeitweise zu verkürzen. Der spanische Flughafenbetreiber Aena reagierte auf die Betriebsstörungen mit der Androhung von finanziellen Sanktionen gegen den privaten Flugsicherungsdienstleister Saerco. Das private Unternehmen verantwortet den Tower-Betrieb an den betroffenen Kanaren-Flughäfen im Rahmen einer Ausgliederung, steht jedoch seit Längerem wegen Tarifkonflikten und hoher Fluktuation in der Kritik der Berufsverbände. Aus Sicht der Gewerkschaft USCA beeinträchtigen die Engpässe nicht nur den pünktlichen Ablauf des Flugverkehrs, sondern bergen auch Risiken für die Flugsicherheit. Eine kurzfristige Aufstockung des Personals zum Start der anstehenden Winter-Hochsaison gilt als unwahrscheinlich, da die spezifischen Auswahl- und Einarbeitungsverfahren für die lokalen Kontrolltürme mehrere Monate in Anspruch nehmen. Die Arbeitsbelastung der verbleibenden Beschäftigten steigt kontinuierlich, da die Fluggast- und Flugbewegungszahlen auf den Kanarischen Inseln weiter zulegen. Im Juli erfassten die Behörden auf dem Archipel 37.063 Flugbewegungen, was einem Zuwachs von 3,1 Prozent gegenüber dem

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Erholung im Passagierverkehr: Finavia steigert Umsatz und operatives Ergebnis im ersten Halbjahr 2026

Der finnische Flughafenbetreiber Finavia verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 eine deutliche Erholung der betrieblichen Geschäftszahlen. Der Konzernumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,9 Prozent auf 238,2 Millionen Euro, während das operative Ergebnis von 4,9 Millionen Euro auf 25,0 Millionen Euro zulegte. Haupttreiber dieser Entwicklung war der Zuwachs im internationalen Flugverkehr. In den ersten sechs Monaten nutzten insgesamt 10,5 Millionen Passagiere die von Finavia betriebenen Flughäfen, wovon 8,5 Millionen auf internationale Verbindungen entfielen. Allein im zweiten Quartal belief sich der Umsatz auf 110,5 Millionen Euro bei einem operativen Ergebnis von 11,4 Millionen Euro. Der Hauptflughafen Helsinki profitierte von der Eröffnung neuer Langstreckenverbindungen sowie der Wiederaufnahme internationaler Routen durch Partnergesellschaften wie China Southern Airlines, Finnair und Qatar Airways. Dies führte zu einer gestiegenen Zahl von Umsteigepassagieren im Verkehr zwischen Europa, Asien und dem Nahen Osten. Dennoch verweist das Management auf die anhaltenden Restriktionen durch die Überflugsperren im russischen Luftraum, die den asiatischen Transitverkehr im Vergleich zum Vorkrisenniveau weiterhin spürbar belasten. Neben dem Drehkreuz Helsinki verzeichneten auch die regionalen Flughäfen in Lappland, darunter Rovaniemi, Kittilä und Ivalo, mit 1,1 Millionen Fluggästen im Halbjahr eine steigende Nachfrage im internationalen Winter- und Sommertourismus. Zur langfristigen Kostensenkung und Effizienzsteigerung leitete das staatliche Unternehmen in Kooperation mit dem Flugsicherungsdienstleister Fintraffic Schritte zur Digitalisierung des Betriebes ein. Bis zum Jahr 2030 soll an sieben Regionalflughäfen, darunter Turku, Vaasa und Oulu, eine ferngesteuerte Flugsicherung eingerichtet werden. Ergänzend erweiterte der Konzern das kommerzielle Angebot im Terminalbereich in Helsinki, um die flugunabhängigen Erlöse im Retail- und Gastronomiebereich zu steigern. Für

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Unverhältnismäßige Preisunterschiede an Ladesäulen: ÖAMTC fordert striktere Regulierung des Lademarktes

Der österreichische Automobilclub ÖAMTC kritisiert im Rahmen des Europäischen Forums Alpbach die undurchsichtige Preisgestaltung beim Laden von Elektrofahrzeugen an öffentlichen Ladepunkten. Eine im Auftrag des Mobilitätsclubs erstellte Untersuchung des Beratungshauses Arthur D. Little, bei der die Konditionen von 18 führenden österreichischen Ladeinfrastrukturbetreibern analysiert wurden, belegt erhebliche Tarifabweichungen. Je nach eingesetzter Ladekarte, Kreditkarte oder Zahlungs-App variieren die Beträge an ein und derselben Ladesäule um bis zu 142 Prozent. Für den gleichen Ladevorgang entstehen dadurch Preisunterschiede von nahezu 70 Cent pro Kilowattstunde. Die Analyse verdeutlicht zudem auffällige Aufschläge im Großhandelsbereich. In 90 Prozent der untersuchten Fälle verrechnen Betreiber konkurrierenden Ladekartenanbietern höhere Roaming-Entgelte als den eigenen Kunden, wobei die Preiserhöhung im Extremfall 118 Prozent erreicht. Auch die Bezahlung per Kreditkarte führt im direkten Vergleich bei zwei Dritteln der Fälle zu günstigeren Konditionen als die Abrechnung über Fremdanbieter. Aus Sicht des ÖAMTC verstoßen diese Praktiken gegen den Grundsatz der europäischen Infrastrukturverordnung für alternative Kraftstoffe (AFIR), die seit April 2024 einfache, transparente und diskriminierungsfreie Preise an öffentlichen Ladepunkten vorschreibt. Der Verband weist darauf hin, dass die fehlende Preisauszeichnung an den physikalischen Ladestationen das Preisbewusstsein der Verbraucher erschwert. Im Unterschied zum Tankstellenmarkt fehlen eindeutige Preisanzeigen vor Ort, was die Fahrzeughalter zur Nutzung mehrerer Ladekarten und zum permanenten Abgleich über digitale Applikationen zwingt. ÖAMTC-Direktor Ernst Kloboucnik fordert daher von der Europäischen Kommission eine Überprüfung der Marktstrukturen im Rahmen der AFIR-Überarbeitung. Zudem verlangt der Club die Einrichtung nationaler Überwachungsbehörden sowie bei Verfehlungen verbindliche Obergrenzen für Roaming-Aufschläge analog zu den Regelungen im Mobilfunkmarkt. Wettbewerbsbeobachter verweisen darauf, dass die heterogene

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Preisanpassung im internationalen Flugverkehr: China Airlines erhöht Kerosinzuschläge für Abflüge ab Taiwan

Die taiwanische Fluggesellschaft China Airlines passt mit Wirkung zum 7. September 2026 die Treibstoffzuschläge (YQ-Gebühren) für Strecken mit Abflugort in Taiwan an. Das Handelsunternehmen informierte seine Vertriebs- und Reisebüropartner über die bevorstehende Gebührenerhöhung, die für alle Flugtickets gilt, die ab dem Stichtag ausgestellt werden. Die Anpassungen betreffen sowohl regionale als auch interkontinentale Verbindungen im Streckennetz der Fluggesellschaft und spiegeln die aktuellen Schwankungen bei den operativen Betriebskosten wider. Im Detail steigt der Kerosinzuschlag für Kurz- und Mittelstrecken innerhalb der IATA-Tarifzone TC3 – mit Ausnahme von Verbindungen nach Australien, Neuseeland und Indien – von bislang 30,00 US-Dollar auf 32,50 US-Dollar pro Flugstrecke. Für Langstreckenverbindungen ab Taiwan in die Zonen TC1 (Amerika) und TC2 (Europa, Afrika, Naher Osten) sowie nach Australien, Neuseeland und Indien erhöht sich der Betrag pro Flugsegment von 78,00 US-Dollar auf 84,50 US-Dollar. Bereits ausgestellte Flugscheine sind von der Nachforderung ausgenommen, sofern vor dem Stichtag keine Umbuchung oder Neuausstellung erfolgt. Die Erhöhung der flugbezogenen Nebenkosten erfolgt vor dem Hintergrund schwankender Kerosinpreise auf den Weltmärkten sowie gestiegener Betriebsausgaben in der Zivilluftfahrt. Fluggesellschaften nutzen Treibstoffzuschläge als flexibles Tarifinstrument, um kurzfristige Marktänderungen bei den Treibstoffkosten an die Endverbraucher weiterzugeben, ohne die eigentlichen Basistarife dauerhaft umstrukturieren zu müssen. China Airlines reagiert damit auf die veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im asiatisch-pazifischen Luftverkehrsmarkt. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die Erhöhung von Zuschlägen die Gesamtreisekosten für Passagiere weiter steigen lässt, was insbesondere im preisempfindlichen Segment Auswirkungen auf die Buchungsnachfrage haben kann. Da zahlreiche Mitbewerber in der Region ähnliche Preisanpassungen vornehmen, bleibt der Wettbewerbsdruck hoch. Für die Fluggesellschaften gilt es

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Steigendes Passagieraufkommen und neue Kontrolltechnik: Sommerbilanz am Flughafen Köln/Bonn

Der Flughafen Köln/Bonn hat in den Sommerferien 2026 mehr als 1,8 Millionen Passagiere verzeichnet. Dies entspricht einem Zuwachs von rund fünf Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Den verkehrsreichsten Tag erfasste der Airport am Sonntag, dem 30. August, mit etwa 43.400 Reisenden. Während des Ferienbetriebs flogen insgesamt 26 Fluggesellschaften von Köln/Bonn aus 115 internationale Ziele in 38 Ländern an. Das stärkste Passagieraufkommen entfiel dabei traditionell auf Verbindungen nach Spanien und in die Türkei, wobei die Strecken nach Palma de Mallorca und Antalya die höchsten Buchungszahlen aufwiesen. Pünktlich zum Beginn der verkehrsintensiven Sommermonate nahm der Flughafenbetreiber in Terminal 1 eine modernisierte Sicherheitskontrollstelle in Betrieb. Die Anlage ist flächendeckend mit neuer Computertomografie-Technologie (CT-Scanner) ausgestattet. Diese Messgeräte ermöglichen eine dreidimensionale Analyse des Handgepäcks, wodurch das Auspacken von elektronischen Geräten entfällt. Die veränderten Bestimmungen erlauben es Passagieren zudem, größere Mengen an Flüssigkeiten im Handgepäck mitzuführen. Ergänzend installierte die Flughafenverwaltung eine speziell ausgewiesene Abfertigungsspur für Familien mit Kindern, um die Abläufe im Terminalbereich zu beschleunigen. Für die Monate September und Oktober rechnet die Geschäftsführung unter Thilo Schmid mit anhaltend hohen Passagierzahlen von jeweils rund einer Million Fluggästen. Das anhaltende Wachstum im Privatreisesektor gleicht das nach wie vor geschwächte Inlands- und Geschäftsreisesegment am Standort Köln/Bonn teilweise aus. Die Steigerung des Verkehrsaufkommens stützt sich vor allem auf das Angebot von Low-Cost-Anbietern und touristischen Chartergesellschaften, welche ihr Streckennetz ab dem rheinländischen Flughafen schrittweise ausgebaut haben. Luftfahrtexperten verweisen darauf, dass die Investitionen in modernere Sicherheitsinfrastrukturen ein notwendiger Schritt sind, um Engpässe und längere Wartezeiten bei Abfertigungsspitzen zu vermeiden. Die

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Ausbildungskapazitäten für den Flugzeugtyp A220: Flight Training Alliance eröffnet Standort in Singapur

Die Flight Training Alliance (FTA), ein Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa Aviation Training und dem kanadischen Simulatorenhersteller CAE, erweitert ihr Schulungsnetzwerk für das Flugzeugmodell Airbus A220 auf den asiatisch-pazifischen Raum. Im Rahmen einer Vereinbarung mit dem Flugzeugbauer Airbus soll im Jahr 2027 ein neuer Vollflugsimulator vom Typ CAE 7000XR im Airbus Asia Training Centre in Singapur in Betrieb genommen werden. Das Konsortium agiert als offizieller Schulungsanbieter für das Kurz- und Mittelstreckenflugzeug und betreibt bislang Trainingszentren an den europäischen Standorten Frankfurt am Main, Zürich und Rom. Die Kooperationsstruktur sieht vor, dass die Flight Training Alliance den Flugsimulator bereitstellt, während das Trainingszentrum von Airbus in Singapur die operative Durchführung und Verwaltung der Schulungskurse übernimmt. Ziel der Maßnahme ist es, die Aus- und Weiterbildung von Cockpit- und Kabinenpersonal direkt in der Zielregion abzuwickeln, um Fluggesellschaften im asiatisch-pazifischen Raum die Anreise zu europäischen Schulungseinrichtungen zu ersparen. Nach Angaben von FTA-Geschäftsführerin Susanne Kuehl steigt der Bedarf an qualifizierten Piloten in der Region durch die zunehmende Zahl an ausgelieferten Flugzeugen kontinuierlich an. Die Bereitstellung lokaler Simulatorkapazitäten gewinnt für Fluggesellschaften zunehmend an Bedeutung, da die globale A220-Flotte in den vergangenen Jahren stetig gewachsen ist. Insbesondere Fluggesellschaften in Asien setzen das Flugzeugmuster verstärkt auf regionalen Dünn- und Verbindungsstrecken ein, um die Auslastung flexibel zu gestalten. Das Mutterunternehmen Lufthansa Aviation Training betreibt weltweit an zehn Standorten knapp 200 Schulungsgeräte für mehr als 250 internationale Airline-Kunden und bündelt in dem Joint Venture mit CAE die herstellerspezifische A220-Ausbildung. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die Platzierung des Simulators in Singapur vor allem eine Reaktion auf

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Burger King Österreich führt pflanzliche Alternative für Crispy Chicken ein

Die Systemgastronomiekette Burger King Österreich erweitert zum 1. September 2026 ihr Angebot an fleischlosen Produktvarianten um den sogenannten Plant-based Crispy Chicken. Die pflanzliche Alternative zum traditionellen Hühnerfleisch-Burger basiert auf Eiweißstrukturen von Soja und Weizen. Um Verwechslungen im Zubereitungsprozess sowie bei der Ausgabe an die Kundschaft zu vermeiden, weist das pflanzliche Patty eine Panade mit eingearbeiteten Kürbiskernstücken auf. Das Unternehmen reagiert damit auf die veränderten Konsumgewohnheiten im Fast-Food-Segment und baut das Angebot an Produktalternativen auf der Speisekarte weiter aus. Für die Rohwarenversorgung und Produktentwicklung arbeitet der Lizenznehmer in Österreich weiterhin mit dem Zulieferer The Vegetarian Butcher zusammen. Der Tochterkonzern des Unilever-Konzerns fungiert bereits seit mehreren Jahren als primärer Partner für die fleischlosen Menükomponenten der Gastronomiekette in Europa. Nach Unternehmensangaben des Geschäftsführers Georg Eder zielt die Einführung darauf ab, bestehende Markenprodukte in fleischloser Form anzubieten, um neue Käuferschichten im Bereich der flexitarischen Ernährung anzusprechen und das Sortiment schrittweise anzupassen. Die Entscheidung fügt sich in die branchenweite Ausrichtung großer Systemgastronomiekonzerne ein, die Produktpalette im Bereich pflanzlicher Proteine kontinuierlich zu vergrößern. Wettbewerber im Fast-Food-Sektor setzen ebenfalls verstärkt auf fleischfreie Menüoptionen, um der stagnierenden Nachfrage bei konventionellen Fleischprodukten entgegenzuwirken. Die Integration pflanzlicher Alternativen in bestehende Küchenabläufe erfordert jedoch strikte Trennvorgaben bei der Fritteusennutzung und Lagerhaltung, um eine Vermischung mit tierischen Fettkomponenten im laufenden Filialbetrieb auszuschließen. Kritische Branchenbeobachter verweisen auf die betriebswirtschaftlichen und kalkulatorischen Herausforderungen dieser Sortimentserweiterungen. Die Beschaffungskosten für verarbeitete Pflanzenproteine liegen im Großhandel oft oberhalb der Einkaufspreise für konventionelles Geflügelfleisch, was die Margen der einzelnen Filialen belasten kann. Zudem bleibt abzuwarten, ob die Nachfrage

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ANA, Lufthansa und ITA Airways legen Kampagne für kostenlose Inlandsanschlussflüge neu auf

Die japanische Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA) setzt im Herbst 2026 gemeinsam mit ihren Joint-Venture-Partnern der Lufthansa Group und der italienischen ITA Airways eine Rabattaktion für den Japan-Verkehr neu auf. In Zusammenarbeit mit der Japan National Tourism Organization (JNTO) können europäische Passagiere bei der Buchung von Langstreckenflügen im Buchungszeitraum vom 1. bis 30. September 2026 bis zu zwei Zubringerflüge innerhalb des japanischen Streckennetzes von ANA ohne Tarifaufpreis integrieren. Das Angebot gilt für den Reisezeitraum vom 1. Dezember 2026 bis zum 28. Februar 2027 und umfasst mehr als 40 Ziele innerhalb Japans. Die Marketinginitiative baut auf einer ähnlich gelagerten Aktion aus dem Vorjahr auf und zielt darauf ab, die touristische Nachfrage geografisch breiter über das Land zu verteilen. Marktdaten der JNTO belegen, dass das Interesse europäischer Reisender an Regionen abseits der etablierten Metropolen Tokio, Osaka und Kyoto wächst. Durch den kostenfreien Einschluss von Strecken in Regionen wie Tohoku, Kyushu oder Okinawa wollen die beteiligten Fluggesellschaften die Auslastung auf den sekundären Inlandsstrecken in der Wintersaison steigern und gleichzeitig die Überlastung der primären Ballungszentren verringern. Die Einbindung der italienischen Fluggesellschaft ITA Airways in das Vertriebskonzept verdeutlicht die voranschreitende Integration der Fluggesellschaft in die bestehende Allianzstruktur der Lufthansa Group. Durch die Freigabe der Europäischen Kommission zur Übernahme von Anteilen an ITA Airways durch den deutschen Luftfahrtkonzern greifen die Partner vermehrt auf gemeinsame Vertriebskanäle und Abstimmungen bei Tarifstrukturen zurück. Für die Betreiber stellt die Bündelung von Langstrecken- und Inlandsflugscheinen ein Instrument zur Erhöhung der Sitzplatzbelegung auf schwächer ausgelasteten Flügen im Winter dar. Branchenbeobachter merken jedoch

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Expansion in Nordostbrasilien: Fraport übernimmt Betrieb des Regionalflughafens Jericoacoara

Die Fraport Brasil SA Aeroporto de Fortaleza, eine Tochtergesellschaft der Frankfurter Flughafenbetreibergesellschaft Fraport AG, hat offiziell den operativen Betrieb des Regionalflughafens Jericoacoara übernommen. Die Einbindung des Standorts im Bundesstaat Ceará erfolgt im Rahmen des staatlichen brasilianischen Förderprogramms AmpliAR, das die rechtliche Angliederung kleinerer Regionalflughäfen an bestehende Großkonzessionen ermöglicht. Durch die Verknüpfung läuft die Betriebskonzession für Jericoacoara synchron mit der bestehenden Konzession des rund 300 Kilometer entfernten Drehkreuzes Fortaleza bis zum Jahr 2047. Die Vereinbarung umfasst das Passagierterminal, die Landeseite mit Parkplätzen und Gewerbeflächen sowie das Flugfeld. Mit der Übernahme verpflichtet sich die Betreibergesellschaft zu verbindlichen Investitionen in die Modernisierung der Flughafeninfrastruktur innerhalb der kommenden drei Jahre. Der Standort Jericoacoara dient als primärer Zugangspunkt für die gleichnamige Tourismusregion an der Atlantikküste, die insbesondere für ihren Nationalpark und Wassersportangebote bekannt ist. Im Jahr 2025 verzeichnete der Regionalflughafen rund 260.000 Passagiere, was einem Zuwachs von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Flugaufkommen auf der einzigen Start- und Landebahn wird überwiegend von den drei großen brasilianischen Fluggesellschaften LATAM, GOL und Azul abgewickelt. Für den Fraport-Konzern stellt Jericoacoara nach Fortaleza und Porto Alegre den dritten Flughafenstandort in Brasilien dar. Das Engagement im internationalen Airport-Management bildet eine wichtige Säule der Konzernstrategie, um Ertragsquellen außerhalb des Heimatdrehkreuzes Frankfurt am Main zu erschließen. Die Anbindung von Regionalflughäfen an ein größeres Terminalnetz soll operative Synergien im Einkauf, der Verwaltung und der Flugplanabstimmung schaffen, um das Wachstumspotenzial im brasilianischen Inlandsflugverkehr besser zu nutzen. Kritische Branchenbeobachter verweisen jedoch auf das betriebswirtschaftliche Risiko von Regionalflughäfen in Südamerika. Die wirtschaftliche Entwicklung von

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