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Tui Österreich verzeichnet hohe Nachfrage für die Sommersaison 2026

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Zum Auftakt der Wiener Ferien-Messe zieht der Reiseveranstalter Tui Österreich eine positive Zwischenbilanz für das Geschäftsjahr 2026. Die aktuelle Buchungslage für den kommenden Sommer liegt deutlich über dem Niveau des Vorjahres, wobei insbesondere ein Trend zur frühzeitigen Reiseplanung erkennbar ist. Laut Geschäftsführung entfallen derzeit 42 Prozent der Buchungen auf Familien, die gezielt nach Budgetsicherheit suchen. Ein zentraler Faktor ist hierbei das All-Inclusive-Segment, das inzwischen 58 Prozent der Gesamtreisen ausmacht. Besonders gefragt sind Clubanlagen der Marke Tui Magic Life sowie Kreuzfahrten, die ein überproportional großes Marktwachstum aufweisen.

Zusätzliche Marktanalysen stützen die optimistischen Prognosen des Konzerns. Laut einer aktuellen repräsentativen Umfrage planen 85 Prozent der österreichischen Bevölkerung für das Jahr 2026 mindestens eine Urlaubsreise. Während klassische Mittelmeerziele wie Griechenland, die Türkei und Spanien die Rangliste der Flugziele anführen, zeigt sich bei Fernreisen ein gesteigertes Interesse an den USA, Thailand und dem Indischen Ozean. Ein bemerkenswerter Trend ist zudem der Anstieg von Solo-Reisen: Rund 31 Prozent der Befragten planen für 2026 eine Reise allein, was sich in einem Zuwachs der Single-Buchungen bei Tui um sechs Prozent widerspiegelt.

Das Flugprogramm ab Österreich wurde für die kommende Saison auf rund 370 wöchentliche Abflüge zu 46 Destinationen ausgeweitet. Neben dem Hauptdrehkreuz Wien werden verstärkt Kapazitäten ab den Bundesländerflughäfen Salzburg, Graz, Linz und Innsbruck angeboten. Neu im Programm ist unter anderem eine Direktverbindung von Wien nach Bodrum. Parallel zum Ausbau der Flugrouten erweitert Tui sein Hotelportfolio weltweit um 15 neue Häuser, darunter Erstüberschreitungen am Gardasee und Neuzugänge auf Sansibar und Curaçao. Um der hohen Nachfrage in den Spitzenwochen zu begegnen, setzt das Unternehmen verstärkt auf Frühbucherermäßigungen von bis zu 40 Prozent.

Wirtschaftlich profitiert der Reiseveranstalter von der hohen Erlebnisdichte in spezialisierten Segmenten wie Wellness und Cluburlaub. CEO Bernd Mäser betont die wachsende Bedeutung von Mehrgenerationen-Urlauben, bei denen unterschiedliche Altersgruppen gemeinsam verreisen, aber individuelle Angebote innerhalb einer Anlage nutzen. Analysten weisen darauf hin, dass die konsequente Ausrichtung auf Preisgarantien durch All-Inclusive-Modelle eine Reaktion auf die gestiegenen Lebenshaltungskosten darstellt. Die Wiener Ferien-Messe dient dabei als wichtiges Barometer für das Konsumverhalten, wobei die aktuelle Dynamik eine stabile Erholung der Tourismusbranche im deutschsprachigen Raum unterstreicht.

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