Januar 16, 2026

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Januar 16, 2026

Lufthansa Technik übernimmt langfristige Triebwerkswartung für SunExpress

Die Fluggesellschaft SunExpress, ein Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines, hat die Instandhaltung ihrer gesamten Boeing-737-Flotte für die kommenden fünf Jahre an Lufthansa Technik übertragen. Die am Hauptsitz in Antalya unterzeichneten Verträge regeln die umfassende technische Betreuung (Maintenance, Repair and Overhaul) von zwei unterschiedlichen Triebwerksgenerationen. Davon betroffen sind sowohl die bewährten CFM56-7B-Motoren der Boeing 737-800 als auch die modernen LEAP-1B-Antriebe der neuen Boeing 737-8-Teilflotte. Die ersten Triebwerksüberholungen sollen bereits im ersten Quartal 2026 am Standort Hamburg beginnen. Der Leistungsumfang der Vereinbarung ist breit gefächert und reicht von punktuellen Reparaturen und schnellen Wartungsintervallen, sogenannten Quick Turns, bis hin zu vollständigen Performance Restoration Shop Visits. Um die erforderlichen Kapazitäten für die wachsende SunExpress-Flotte sicherzustellen, kann Lufthansa Technik neben dem Hauptwerk in Hamburg auch auf das Joint Venture XEOS in Polen zurückgreifen. Diese strategische Flexibilität ist insbesondere für die Betreuung der LEAP-Antriebe von Bedeutung, für die Lufthansa Technik als lizensierter Partner des Herstellers CFM International agiert. Die Partnerschaft sichert SunExpress den Zugriff auf spezialisiertes Know-how in einem Marktumfeld, in dem MRO-Kapazitäten für CFM-Triebwerke weltweit stark nachgefragt sind. Zusätzliche Recherchen zur Kooperation ergeben, dass die technische Zusammenarbeit über die reine Triebwerksinstandhaltung hinausgeht. SunExpress nutzt bereits die Wartungs- und Engineering-Software AMOS aus dem digitalen Ökosystem von Lufthansa Technik, um die Instandhaltungsprozesse effizient zu steuern. Zudem besteht eine Vereinbarung über die Versorgung mit Verbrauchsmaterialien und Verschleißteilen. Für SunExpress ist dieser Vertrag eine Absicherung gegen Engpässe in der Lieferkette und technische Ausfallzeiten, während das Unternehmen seine Flotte massiv modernisiert. Erst kürzlich gab die Airline bekannt, ihre Kapazitäten

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Wizz Air durchbricht Marke von 1.000 Flugverbindungen

Der osteuropäische Billigflieger Wizz Air hat im Januar 2026 einen bedeutenden Expansionsschritt vollzogen und betreibt nun offiziell mehr als 1.000 Strecken in seinem globalen Netzwerk. Mit diesem Meilenstein bedient das Unternehmen aktuell 200 Destinationen in über 50 Ländern. Das enorme Wachstumstemperat wird durch die Bilanz des vergangenen Jahres verdeutlicht, in dem die Fluggesellschaft allein über 300 neue Verbindungen in den Flugplan aufnahm. Parallel dazu wurde die Flottenkapazität im November auf über 250 Flugzeuge gesteigert, während das Unternehmen zeitgleich die Marke von insgesamt 500 Millionen beförderten Passagieren seit seiner Gründung überschritt. Die strategische Ausrichtung konzentriert sich weiterhin massiv auf Zentral- und Osteuropa, wobei im Jahr 2025 zahlreiche neue Basen in Städten wie Bratislava, Warschau-Modlin, Chișinău und Jerewan eröffnet oder reaktiviert wurden. CEO József Váradi betonte, dass die Marktführerschaft in dieser Region das Fundament für die weitere Expansion im Jahr 2026 bildet. Zusätzliche Branchenanalysen zeigen, dass Wizz Air verstärkt auf die direkte Punkt-zu-Punkt-Anbindung von bisher unterversorgten Regionalflughäfen setzt. Dies fördert nicht nur den Tourismus, sondern schafft durch die Ansiedlung von Wartungsbetrieben und Bodenpersonal auch zahlreiche Arbeitsplätze in den jeweiligen Standortregionen. Recherchen im Bereich der Flottenplanung ergeben, dass Wizz Air konsequent auf den Ausbau mit Modellen der Airbus A321neo-Familie setzt, um die Stückkosten pro Sitzplatz niedrig zu halten. Besonders im Fokus steht dabei der Einsatz des Airbus A321XLR, der es der Airline künftig ermöglichen soll, von Europa aus noch tiefer in Märkte im Nahen Osten und Zentralasien vorzudringen, ohne auf teure Großraumflugzeuge angewiesen zu sein. Trotz des aggressiven Wachstums steht die Airline unter

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Flughafen Wien übernimmt Bodenabfertigung für Turkish Airlines bis 2030

Der Flughafen Wien und Turkish Airlines haben ihre Zusammenarbeit durch einen neuen Fünfjahresvertrag erheblich ausgeweitet. Ab sofort und bis zum Jahr 2030 übernimmt die Bodenabfertigungssparte des Wiener Airports sämtliche Ground-Handling-Leistungen für die türkische Staatsgesellschaft. Die Vereinbarung umfasst das gesamte Spektrum der operativen Dienste, darunter die Passagierbetreuung, das Ramphandling, die Flugzeugreinigung sowie die Enteisung und die Frachtabwicklung. Turkish Airlines, die bereits seit fast 65 Jahren am Standort Wien präsent ist, nutzt den Flughafen derzeit für fünf tägliche Rotationen zu ihrem Hauptdrehkreuz in Istanbul. Mit über einer halben Million Passagieren pro Jahr rangiert die Fluglinie als fünftgrößter Anbieter am Wiener Standort. Die Entscheidung für den Flughafen Wien als exklusiven Abfertigungspartner resultiert aus der Notwendigkeit für hohe operative Zuverlässigkeit an einem der pünktlichsten Drehkreuze Europas. Turkish Airlines setzt auf die eingespielten Prozesse vor Ort, um die kurzen Bodenzeiten ihrer Flotte effizient zu nutzen. Zusätzliche Branchenrecherchen zeigen, dass der Flughafen Wien im Bereich Ground Handling einen Marktanteil von über 80 Prozent hält und damit seine marktbeherrschende Stellung gegenüber privaten Abfertigungsunternehmen weiter festigt. Der Vertrag garantiert der Airline feste Qualitätsstandards in der Abfertigungskette, was insbesondere für die Anschlussgarantien am Hub in Istanbul von strategischer Bedeutung ist. Neben dem Passagierverkehr spielt die Frachtabwicklung eine zentrale Rolle in der neuen Vereinbarung. Turkish Airlines nutzt die Beiladekapazitäten ihrer Passagiermaschinen intensiv für den Transport von Gütern. Der Flughafen Wien stellt hierfür spezialisierte Dienstleistungen im Air Cargo Center bereit, die auch temperaturgeführte Transporte für sensible Waren wie Pharmazeutika ermöglichen. Marktanalysen zufolge stärkt dieser Abschluss die Position Wiens als wichtiges Tor

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Lufthansa startet Jubiläumskampagne zum 100-jährigen Bestehen

Die Deutsche Lufthansa AG hat am Donnerstag eine großangelegte Werbekampagne anlässlich ihres 100-jährigen Gründungsjubiläums gestartet. Die Aktion visualisiert die Historie des Unternehmens, das am 6. April 1926 seinen ersten Flugbetrieb aufnahm. In Zusammenarbeit mit der Agentur Serviceplan wurden historische Illustrationen und ikonische Flugzeugmodelle in eine moderne Bilderwelt übertragen. Die Kampagne wird bis zum 4. Juni 2026 großflächig an den wichtigsten deutschen Luftverkehrsknotenpunkten in Frankfurt, München und Berlin sowie in digitalen Medien präsentiert, um die Markengeschichte über Generationen hinweg greifbar zu machen. Zusätzliche Recherchen zur Konzerngeschichte verdeutlichen die Zäsur zwischen der 1926 gegründeten „alten“ Lufthansa und der heutigen Aktiengesellschaft. Die ursprüngliche Luft Hansa wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von den Alliierten liquidiert; die heutige Lufthansa wurde 1953 als Aktiengesellschaft für Luftverkehrsbedarf (Luftag) neu gegründet und erwarb später die Namensrechte und das Logo der Vorgängerorganisation. Trotz dieser rechtlichen Diskontinuität nutzt das Unternehmen das Jahr 1926 als Bezugspunkt für sein hundertjähriges Traditionsverständnis. Die aktuelle Kampagne setzt dabei bewusst auf die Verbindung von Pioniergeist der Anfangsjahre und der heutigen globalen Vernetzung, wobei die Darstellung der verschiedenen Epochen im Vordergrund steht. Wirtschaftlich fällt das Jubiläumsjahr in eine Phase intensiver Flottenmodernisierung. Der Konzern investiert derzeit Rekordsummen in neue Flugzeugtypen wie die Boeing 777-9 und den Airbus A350, um die Effizienz im Langstreckenbetrieb zu steigern. Begleitend zur Werbekampagne plant das Unternehmen im Laufe des Jahres 2026 weitere Sonderveranstaltungen und Publikationen zur Markenhistorie. Analysten werten die emotionale Inszenierung der Markengeschichte als strategisches Mittel, um die Kundenbindung in einem zunehmend kompetitiven Marktumfeld zu festigen und die Position als führende

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Tourismus: Griechenlands Großprojekte zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit

Griechenland bereitet sich für das Jahr 2026 auf eine Phase intensiver Bautätigkeit vor, die darauf abzielt, die nationale Infrastruktur grundlegend zu modernisieren und die Kapazitäten des Landes als führende Tourismusdestination auszuweiten. Im Zentrum der Bemühungen stehen fünf strategische Großprojekte, die von der Erweiterung des Athener Metronetzes über den Ausbau des kretischen Straßennetzes bis hin zur Transformation des ehemaligen Flughafengeländes Ellinikon reichen. Diese Entwicklungen sind darauf ausgerichtet, die Mobilität innerhalb des Landes signifikant zu verbessern, die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen und die logistischen Kapazitäten an den wichtigsten Seehäfen zu stärken. Durch die gezielte Verknüpfung von Verkehrsknotenpunkten und die Schaffung neuer Freizeit- und Beherbergungsflächen strebt die griechische Regierung danach, die Aufenthaltsqualität für internationale Gäste zu steigern und gleichzeitig die Lebensqualität der einheimischen Bevölkerung in den Ballungszentren zu optimieren. Die Fortschritte bei diesen Projekten im Jahr 2026 werden maßgeblich beeinflussen, wie sich Griechenland im globalen Wettbewerb um zahlungskräftige Zielgruppen positioniert und inwieweit das Land seine operative Kapazität für ganzjährig hohe Besucherströme ausbauen kann. Ausbau des städtischen Schienenverkehrs: Die Athener Metro-Linie 4 Eines der ambitioniertesten Projekte im Bereich der urbanen Mobilität ist der Bau der Linie 4 der Athener Metro, insbesondere der Abschnitt von Goudi nach Galatsi. Dieses Vorhaben gilt als entscheidend für die Entlastung des oberirdischen Verkehrs in der griechischen Hauptstadt. Durch die Anbindung dicht besiedelter Wohngebiete sowie bedeutender kultureller Einrichtungen und Universitätsgelände wird eine effizientere Verbindung zum Stadtzentrum geschaffen. Für den Tourismussektor bedeutet dieser Ausbau eine erhebliche Erleichterung beim sogenannten City-Break-Tourismus. Besucher können sich künftig schneller zwischen den verschiedenen Stadtteilen bewegen,

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Tui Österreich verzeichnet hohe Nachfrage für die Sommersaison 2026

Zum Auftakt der Wiener Ferien-Messe zieht der Reiseveranstalter Tui Österreich eine positive Zwischenbilanz für das Geschäftsjahr 2026. Die aktuelle Buchungslage für den kommenden Sommer liegt deutlich über dem Niveau des Vorjahres, wobei insbesondere ein Trend zur frühzeitigen Reiseplanung erkennbar ist. Laut Geschäftsführung entfallen derzeit 42 Prozent der Buchungen auf Familien, die gezielt nach Budgetsicherheit suchen. Ein zentraler Faktor ist hierbei das All-Inclusive-Segment, das inzwischen 58 Prozent der Gesamtreisen ausmacht. Besonders gefragt sind Clubanlagen der Marke Tui Magic Life sowie Kreuzfahrten, die ein überproportional großes Marktwachstum aufweisen. Zusätzliche Marktanalysen stützen die optimistischen Prognosen des Konzerns. Laut einer aktuellen repräsentativen Umfrage planen 85 Prozent der österreichischen Bevölkerung für das Jahr 2026 mindestens eine Urlaubsreise. Während klassische Mittelmeerziele wie Griechenland, die Türkei und Spanien die Rangliste der Flugziele anführen, zeigt sich bei Fernreisen ein gesteigertes Interesse an den USA, Thailand und dem Indischen Ozean. Ein bemerkenswerter Trend ist zudem der Anstieg von Solo-Reisen: Rund 31 Prozent der Befragten planen für 2026 eine Reise allein, was sich in einem Zuwachs der Single-Buchungen bei Tui um sechs Prozent widerspiegelt. Das Flugprogramm ab Österreich wurde für die kommende Saison auf rund 370 wöchentliche Abflüge zu 46 Destinationen ausgeweitet. Neben dem Hauptdrehkreuz Wien werden verstärkt Kapazitäten ab den Bundesländerflughäfen Salzburg, Graz, Linz und Innsbruck angeboten. Neu im Programm ist unter anderem eine Direktverbindung von Wien nach Bodrum. Parallel zum Ausbau der Flugrouten erweitert Tui sein Hotelportfolio weltweit um 15 neue Häuser, darunter Erstüberschreitungen am Gardasee und Neuzugänge auf Sansibar und Curaçao. Um der hohen Nachfrage in den

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Systemkrise in der griechischen Flugsicherung: Rücktritt der Behördenleitung nach schwerwiegendem Funkausfall

Die griechische Luftfahrtbehörde steht vor einem personellen und technischen Neuanfang. Am 14. Januar 2026 bestätigte das Ministerium für Infrastruktur und Verkehr den Rücktritt von Giorgos Saunatsos, dem Leiter der Civil Aviation Authority (CAA). Dieser Schritt ist die direkte Konsequenz aus einer Untersuchung zu einem massiven Funkausfall, der am 4. Januar 2026 den gesamten griechischen Luftraum für mehrere Stunden zum Stillstand brachte. Ein offizieller Untersuchungsbericht offenbart nun tiefgreifende Mängel in der technologischen Infrastruktur des Kontrollzentrums in Athen. Laut dem Gremium führten Desynchronisationen veralteter Systeme zu einem digitalen Rauschen, welches die Kommunikation zwischen Fluglotsen und Piloten unmöglich machte. Betroffen waren nahezu alle Frequenzen der Athens Flight Information Region (FIR), was weltweit Besorgnis über die Sicherheit des griechischen Flugkorridors auslöste. Während eine gezielte Cyberattacke nach jetzigem Stand ausgeschlossen werden kann, rückt die veraltete technische Basis der griechischen Flugsicherung in das Zentrum der Kritik. Der Rücktritt von Saunatsos markiert damit den vorläufigen Höhepunkt einer Debatte über jahrelang verschleppte Modernisierungen in einer der kritischsten Infrastrukturen des Landes. Der Vorfall am 4. Januar 2026 begann in den frühen Morgenstunden und führte dazu, dass zahlreiche Flugzeuge am Boden bleiben mussten oder in Warteschleifen über dem Mittelmeer kreisten. Über Stunden hinweg herrschte Funkstille in einem Sektor, der als wichtiges Drehkreuz zwischen Europa, dem Nahen Osten und Nordafrika fungiert. Fluglotsen berichteten von einem massiven digitalen Rauschen, das die Funkfrequenzen überlagerte und jegliche Anweisungen an die Besatzungen in der Luft unterband. Die Untersuchungskommission stellte fest, dass die Ursache in einer Desynchronisation beim Eintreffen mehrerer Datenströme im Athens Area Control Centre

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Air Baltic schließt Jubiläumsjahr 2025 erfolgreich ab

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat das Jahr ihres 30-jährigen Bestehens mit einem neuen Passagierrekord abgeschlossen. Im Jahr 2025 beförderte das Unternehmen insgesamt 5,2 Millionen Fluggäste, was einem Zuwachs von 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Mit einer Flotte von mittlerweile über 50 Flugzeugen des Typs Airbus A220-300 führte die Airline mehr als 47.000 Linienflüge auf 133 Strecken durch. Ein wesentlicher Pfeiler des wirtschaftlichen Erfolgs war neben dem Linienverkehr das stark expandierende ACMI-Segment (Aircraft, Crew, Maintenance and Insurance). In diesem Bereich, bei dem Flugzeuge inklusive Personal an andere Fluggesellschaften vermietet werden, stieg die Zahl der Flüge um 14,5 Prozent auf rund 30:000 Operationen an. Ein entscheidender Wendepunkt für die Eigentümerstruktur und die künftige Marktausrichtung wurde Ende 2025 markiert: Die Lufthansa Group schloss den Erwerb einer Minderheitsbeteiligung an Air Baltic ab. Diese strategische Allianz mit dem deutschen Luftfahrtkonzern und dem lettischen Staat zielt darauf ab, die operative Exzellenz zu stärken und die Anbindung des Baltikums an das globale Streckennetz der Star-Alliance-Partner zu optimieren. Parallel dazu weitete Air Baltic ihre Kooperationen durch neue Codeshare-Abkommen mit Turkish Airlines und Air India aus. Technologisch setzte die Airline Maßstäbe als erster europäischer Anbieter des satellitengestützten Hochgeschwindigkeits-Internets Starlink von SpaceX, das bis zum Jahresende bereits auf 21 Maschinen installiert wurde. Zusätzliche Recherchen zur Infrastrukturentwicklung am Standort Riga verdeutlichen die Ambitionen der Fluggesellschaft im Logistiksektor. Mit der Inbetriebnahme des „Baltic Cargo Hub“, einer der größten Luftfrachtanlagen der Region, festigte Air Baltic ihre Position als Marktführer im Fracht- und Postwesen. Ein Rekordflug nach Chișinău im August 2025, bei

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Virgin Australia verlängert Testphase für Haustiere in der Kabine

Die australische Fluggesellschaft Virgin Australia hat die Fortführung ihres wegweisenden Projekts zur Mitnahme von Haustieren in der Passagierkabine bekannt gegeben. Nach einem überaus erfolgreichen Start im Oktober 2025 wird die Testphase nun bis zum 30. Juni 2026 verlängert. Die Entscheidung basiert auf Buchungszahlen, die die ursprünglichen Prognosen des Unternehmens deutlich übertroffen haben, sowie auf einer durchweg positiven Resonanz seitens der Fluggäste. Das Angebot, das Virgin Australia als erste große Fluggesellschaft des Landes auf Inlandsflügen eingeführt hat, konzentriert sich derzeit auf ausgewählte Routen zwischen Melbourne und der Gold Coast sowie der Sunshine Coast. Angesichts der hohen Nachfrage plant die Airline jedoch bereits eine Ausweitung auf weitere nationale Flugverbindungen in den kommenden Monaten. Mit der Verlängerung geht zudem eine Lockerung der Bestimmungen einher: Ab Ende Januar 2026 dürfen Katzen auf allen teilnehmenden Flügen mitreisen, während sie zuvor auf eine spezifische Route beschränkt waren. Diese Entwicklung markiert einen signifikanten Wandel in der australischen Luftverkehrskultur und stellt die logistische Flexibilität der Flugbetriebe sowie der beteiligten Flughäfen unter Beweis. Wirtschaftlicher Erfolg und operative Erkenntnisse Die Verlängerung des Testzeitraums ist in erster Linie auf das massive Interesse der Reisenden zurückzuführen. Allein während der Hauptreisezeit rund um Weihnachten 2025 nutzten mehr als 300 Hunde und Katzen den Service. Laut Libby Minogue, Chief Marketing and Customer Operations Officer bei Virgin Australia, lagen die Buchungszahlen signifikant über den internen Erwartungen. Das Projekt zeigt, dass die Integration von Haustieren in den Kabinenbetrieb nicht nur ein Nischenbedürfnis befriedigt, sondern einen relevanten Markt für Tierbesitzer erschließt, die ihre Haustiere bisher im Frachtraum

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Hamburg investiert 90 Millionen Euro in moderne Gepäckinfrastruktur

Der Flughafen Hamburg hat mit einem symbolischen Spatenstich den offiziellen Startschuss für die umfassende Modernisierung seiner Gepäckförderanlage gegeben. Wirtschaftssenatorin Dr. Melanie Leonhard und der Flughafenchef Christian Kunsch leiteten damit ein Infrastrukturprojekt ein, das mit einem Investitionsvolumen von über 90 Millionen Euro zu den bedeutendsten Maßnahmen am Standort zählt. Da Teile der bestehenden Technik in Terminal 1 bereits seit 2005 im Einsatz sind, ist eine Erneuerung nach rund zwei Jahrzehnten unumgänglich, um die Betriebssicherheit und Effizienz bei der Abfertigung von täglich bis zu 30.000 Gepäckstücken langfristig zu sichern. Das Projekt umfasst den Bau einer neuen, 2.800 Quadratmeter großen Sortierhalle sowie die vollständige Automatisierung der Förderwege. Die bauliche Umsetzung erfolgt in mehreren Phasen, wobei die Inbetriebnahme der neuen Sortierhalle für Mai 2027 geplant ist. Um den Flugbetrieb nicht zu beeinträchtigen, werden die Arbeiten schrittweise und im laufenden Betrieb durchgeführt. Ab November 2026 startet die technische Erneuerung im Bestand, die voraussichtlich bis Mai 2029 abgeschlossen sein wird. Während dieser Zeit fungiert die neue Halle als Ausweichkapazität, unterstützt durch das bereits vor fünf Jahren modernisierte System in Terminal 2. Durch die Optimierung der rund 3,5 Kilometer langen Förderstrecke und die Schaffung zusätzlicher Speicherplätze für Vorabend-Check-ins soll die Durchlaufgeschwindigkeit der Koffer signifikant erhöht werden. Zusätzliche Recherchen verdeutlichen, dass dieser Ausbau Teil einer größeren Strategie zur Steigerung der Terminalkapazitäten am ältesten Flughafen Deutschlands ist. Im Vergleich zu anderen deutschen Großflughäfen wie Frankfurt oder München setzt Hamburg verstärkt auf eine hochgradige Automatisierung der Gepäcklogistik, um Personalengpässe in Spitzenzeiten abzufedern. Branchenexperten weisen darauf hin, dass moderne Sortiersysteme die

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