Januar 16, 2026

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Januar 16, 2026

Ryanair kündigt Kapazitätsausbau in Deutschland nach Steuersenkung an

Der irische Billigflieger Ryanair hat am Donnerstag, den 15. Januar 2026, eine Erweiterung seines Flugangebots für den deutschen Markt bekannt gegeben. Das Unternehmen plant, für den Sommerflugplan 2026 rund 300.000 zusätzliche Sitzplätze bereitzustellen und elf neue Strecken in das Programm aufzunehmen. Diese Entscheidung folgt unmittelbar auf die Ankündigung der deutschen Bundesregierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz, die Luftverkehrssteuer ab Juli 2026 zu senken und die Flugsicherungsgebühren auf dem aktuellen Niveau einzufrieren. Ryanair wertet diesen Schritt als notwendige Korrektur, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern zu verbessern. Von dem angekündigten Wachstum profitieren primär Regionalflughäfen, die aktiv an der Reduzierung ihrer Betriebskosten gearbeitet haben. Hierzu zählen insbesondere die Standorte Köln/Bonn, Weeze (Niederrhein), Memmingen und Bremen. Im Gegensatz dazu setzt Ryanair den Sparkurs an großen Drehkreuzen mit hohen Gebührenstrukturen fort. Am Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) soll die Kapazität um weitere fünf Prozent sinken, während der Standort Hamburg sogar ein Minus von 20 Prozent verzeichnet. Der Konzern betont, dass die Gesamtkapazität in Deutschland trotz der neuen Sitzplätze im Jahr 2026 weiterhin unter dem Niveau des Vorjahres bleiben wird, solange die Kosten an den großen Verkehrsflughäfen nicht signifikant sinken. Zusätzliche Recherchen im politischen Umfeld verdeutlichen, dass der Kurswechsel im Verkehrsministerium unter Patrick Schieder Teil einer breiteren Strategie zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts ist. Deutschland stand zuletzt in der Kritik, da die Erholung des Luftverkehrs nach der Pandemie im europäischen Vergleich deutlich langsamer verlief, was Experten unter anderem auf die hohe Abgabenlast zurückführten. Ryanair verbindet die aktuelle Ankündigung mit einer weitreichenden Forderung: Sollte

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Konflikt um Finanzierung der Luftverkehrsteuer-Senkung belastet Luftfahrtstandort

Die geplante Senkung der Luftverkehrsteuer zum 1. Juli 2026 steht aufgrund eines internen Finanzstreits innerhalb der Bundesregierung unter Vorbehalt. Während das Bundesfinanzministerium darauf beharrt, dass die resultierenden Mindereinnahmen von mindestens 350 Millionen Euro durch Einsparungen im Etat des Verkehrsministeriums ausgeglichen werden müssen, sieht Verkehrsminister Patrick Schnieder hierfür derzeit keine Spielräume. Die Absenkung auf das Niveau von vor Mai 2024 war im November 2025 als Teil eines Pakets zur Reduzierung der Standortkosten beschlossen worden, um den Abzug von Fluggesellschaften aus Deutschland zu stoppen. Da die gesetzliche Änderung jedoch federführend im Finanzressort liegt, verzögert der anhaltende Dissens die Umsetzung der versprochenen Entlastung. Branchenvertreter warnen eindringlich vor den Folgen eines Scheiterns dieser Reform. Der Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften betont, dass nur eine zügige Senkung der Abgaben das Flugangebot in Deutschland stabilisieren und wieder ausweiten kann. Zusätzliche Recherchen zeigen, dass Deutschland im europäischen Vergleich bei den staatlich induzierten Standortkosten bereits jetzt an der Spitze liegt, was zu einer langsameren Erholung des Luftverkehrsmarktes führt als in Nachbarländern. Airlines wie Ryanair hatten bereits Kapazitätskürzungen an Regionalflughäfen vorgenommen und machen weitere Investitionen direkt von der Senkung der Abgaben abhängig. Auch die Lufthansa hatte weitere Streckenstreichungen im innerdeutschen Netz unter dem Vorbehalt der Steuererleichterung ausgesetzt. Wirtschaftspolitiker mahnen zur Eile, da insbesondere die Anbindung ländlicher Regionen durch die Schwächung kleinerer Flughäfen gefährdet ist. Die Vorsitzende des Tourismusausschusses, Anja Karliczek, wies darauf hin, dass die Attraktivität Deutschlands als Wirtschafts- und Tourismusstandort massiv von einem konkurrenzfähigen Flugangebot abhängt. Neben der Luftverkehrsteuer belasten steigende Luftsicherheitsgebühren und Flugsicherungsentgelte die Kalkulationen der Unternehmen. Ein

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Luftfahrtverbände kritisieren geplante Verschärfung der EU-Fluggastrechte

Die großen internationalen und europäischen Luftfahrtverbände IATA, Airlines for Europe (A4E) und die European Regions Airline Association (ERA) haben eine eindringliche Warnung vor den aktuellen Plänen des Europäischen Parlaments veröffentlicht. Der parlamentarische Ausschuss für Verkehr und Tourismus (TRAN) hat kürzlich dafür gestimmt, an weitreichenden Forderungen zur Überarbeitung der EU-Verordnung 261/2004 festzuhalten. Diese Pläne sehen eine Ausweitung der Entschädigungspflichten bei Flugverspätungen und Annullierungen vor. Die Verbände argumentieren, dass die bereits existierenden Regelungen die weltweit höchsten Belastungen für Fluggesellschaften darstellen und zusätzliche finanzielle sowie operative Hürden die Ticketpreise massiv in die Höhe treiben könnten. Ein zentraler Kritikpunkt der Branchenvertreter ist das Fehlen einer fundierten Folgenabschätzung. Die Verbände warnen davor, dass zusätzliche Kostenbelastungen die Rentabilität vieler Strecken gefährden, insbesondere in entlegenen Regionen, in denen keine alternativen Verkehrsmittel zur Verfügung stehen. In den aktuellen Diskussionen wird gefordert, die Zeitgrenze für Ausgleichszahlungen deutlich anzuheben. Bisher liegt diese Schwelle bei drei Stunden Verspätung. Die Luftfahrtindustrie betont jedoch, dass dieser Zeitraum oft nicht ausreicht, um Ersatzmaschinen oder neue Besatzungen bereitzustellen. Eine Flexibilisierung würde es ermöglichen, verspätete Flüge dennoch durchzuführen, anstatt sie aus Kostengründen komplett zu streichen. Zusätzlich sorgen Pläne zur Vereinheitlichung der Handgepäckregeln für Konflikte. Die Fluggesellschaften weisen darauf hin, dass ohne eine genaue Analyse der Kabinenkapazitäten operative Probleme drohen. Ein unbegrenztes Recht auf Handgepäck könne zu Verzögerungen beim Boarding führen und das Gesamtgewicht der Maschinen erhöhen, was die Betriebskosten steigert. Auch die Definition von „außergewöhnlichen Umständen“, die Airlines von Entschädigungszahlungen entbinden, soll nach dem Willen des Parlaments enger gefasst werden. Die Verbände kritisieren, dass dies die

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Personalwechsel im Regierungsmanagement von Austrian Airlines

Sofia Cantele hat mit sofortiger Wirkung die Position als Board Advisor International & Government Affairs bei Austrian Airlines übernommen. In dieser strategischen Schlüsselrolle verantwortet sie die politische Vertretung der Fluggesellschaft und analysiert regulatorische Entwicklungen auf nationaler sowie internationaler Ebene. Sie berät den Vorstand direkt zu Themen der Wettbewerbsfähigkeit und fungiert als zentrale Schnittstelle zu Regierungsstellen und Branchenverbänden. Cantele folgt auf Walter Reimann, der nach 37 Dienstjahren im Unternehmen in den Ruhestand tritt. Der Wechsel markiert eine Neuausrichtung in der politischen Kommunikation des Luftfahrtunternehmens in einem zunehmend komplexen regulatorischen Umfeld. Sofia Cantele kehrt damit nach rund zehn Jahren zu ihrem früheren Arbeitgeber zurück. Ihre berufliche Laufbahn startete sie bereits bei Austrian Airlines in der Abteilung für Luftfahrtpolitik, bevor sie weitreichende Erfahrungen in der Unternehmensberatung und der Pharmaindustrie sammelte. Zuletzt leitete sie bei Eli Lilly Austria den Bereich Regierungsbeziehungen. Ihre Expertise im Stakeholder-Management wird durch ihre ehrenamtliche Tätigkeit im erweiterten Vorstand der Österreichischen Gesellschaft für Public Affairs (ÖPAV) ergänzt, wo sie den Vorsitz der Arbeitsgruppe Gesetzgebung führt. Diese umfassende Vernetzung in der Wiener und Brüsseler Politiklandschaft gilt als entscheidender Vorteil für die künftige Interessensvertretung der Airline. Zusätzliche Recherchen im Branchenumfeld verdeutlichen die Dringlichkeit dieser Personalie. Die europäische Luftfahrt steht derzeit vor massiven regulatorischen Herausforderungen, insbesondere durch neue Abgabenregelungen und die Slot-Vergabe an großen Drehkreuzen wie Wien-Schwechat. Austrian Airlines steht innerhalb des Lufthansa-Konzerns unter Druck, die Rentabilität im Wettbewerb mit Billigfliegern zu sichern, während gleichzeitig politische Rahmenbedingungen in Osteuropa und dem Nahen Osten die Streckenführung beeinflussen. Canteles Aufgabe wird es sein, die Interessen

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Europäische Luftfahrtbehörde EASA testet chinesischen Jet Comac C919

Die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA hat in Shanghai eine erste Serie von Testflügen mit dem chinesischen Kurz- und Mittelstreckenjet Comac C919 abgeschlossen. Diese Validierungsflüge sind ein zentraler Bestandteil des laufenden Zertifizierungsprozesses, der den Marktzugang des Flugzeugs in Europa regeln soll. Die Experten der EASA bewerten dabei intensiv die technischen Systeme, das Flugverhalten sowie die allgemeinen Sicherheitsstandards des Typs. Eine erfolgreiche Zertifizierung durch die europäische Behörde gilt als globaler Goldstandard und würde es Comac ermöglichen, das Flugzeug auch an westliche Fluggesellschaften zu verkaufen und dort in den regulären Dienst zu stellen. Zusätzliche Recherchen verdeutlichen die strategische Dimension dieses Verfahrens. Die C919 wurde als direkter Konkurrent zu den etablierten Modellen Airbus A320neo und Boeing 737 MAX entwickelt. Während das Flugzeug bereits seit 2023 bei großen chinesischen Staatsairlines wie China Eastern im kommerziellen Einsatz ist, bleibt der Exportmarkt ohne westliche Lizenzen stark eingeschränkt. China drängt massiv auf eine Beschleunigung des Prozesses, um die C919 bis Ende 2026 international zu etablieren. Die EASA dämpfte jedoch die Erwartungen und prognostizierte eine Gesamtdauer der Prüfung von drei bis sechs Jahren, da das Design des Jets in vielen Bereichen grundlegend auf Konformität mit europäischen Bauvorschriften geprüft werden muss. Interessanterweise konzentriert sich der Hersteller Comac derzeit primär auf die europäische Zulassung, während ein Validierungsprozess durch die US-amerikanische FAA momentan nicht aktiv verfolgt wird. Dies macht die EASA zum entscheidenden Türöffner für den globalen Markt außerhalb Chinas. Branchenexperten weisen darauf hin, dass die C919 zwar in China endmontiert wird, jedoch zu großen Teilen auf westliche Zulieferkomponenten wie Triebwerke von CFM

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Logistik und Mobilitätsdynamik beim Weltwirtschaftsforum in Davos: Eine Analyse des Privatjet-Verkehrs

Das bevorstehende Weltwirtschaftsforum in Davos rückt erneut die operativen Abläufe und die Logistik rund um eines der bedeutendsten Treffen der globalen Elite in den Fokus. Eine aktuelle Analyse, die im Vorfeld der Veranstaltung im Januar 2026 veröffentlicht wurde, liefert detaillierte Einblicke in die Verkehrsbewegungen der Vorjahre und prognostiziert eine anhaltende Intensivierung des Individualverkehrs in der Luft. Den Erhebungen zufolge wurden während der Konferenzwoche im Jahr 2025 insgesamt 709 zusätzliche Bewegungen von Privatjets an den regionalen Flughäfen verzeichnet, was einer Steigerung von zehn Prozent gegenüber dem Jahr 2024 entspricht. Besonders auffällig ist die langfristige Entwicklung: Innerhalb von zwei Jahren hat sich die Anzahl der Privatjet-Flüge verdreifacht, obwohl die Zahl der akkreditierten Teilnehmer weitgehend stabil blieb. Diese Diskrepanz wird unter anderem auf veränderte Nutzungsmuster zurückgeführt, bei denen dieselben Maschinen für mehrfache An- und Abflüge genutzt werden. Die Daten werfen ein Licht auf die infrastrukturellen Herausforderungen und die politische Debatte über die Regulierung der exklusiven Luftfahrt im europäischen Luftraum. Struktur und Entwicklung der Flugbewegungen in den Schweizer Alpen Die logistische Abwicklung der Anreisen zum Weltwirtschaftsforum stellt die Flughäfen in der Umgebung von Davos, insbesondere Zürich-Kloten, St. Gallen-Altenrhein und Dübendorf, vor erhebliche Kapazitätsherausforderungen. Die Zunahme auf 709 zusätzliche Flüge im Jahr 2025 bedeutet statistisch gesehen, dass auf vier Teilnehmer des Forums ein Privatjet-Flug entfällt. Diese Dichte an Individualverkehren ist im zivilen Luftverkehr außergewöhnlich und konzentriert sich auf ein enges Zeitfenster von etwa sieben Tagen. Die Analyse der Flugmuster zeigt, dass ein erheblicher Teil dieser Bewegungen auf Kurzstrecken entfällt. Experten weisen darauf hin, dass viele

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Verkehrsbehinderungen am Stuttgarter Flughafen durch Messebetrieb und Bauarbeiten

Im Zeitraum der Touristikmesse CMT, die vom 17. bis zum 25. Jänner 2026 stattfindet, ist im Bereich des Stuttgarter Flughafens und des angrenzenden Messegeländes mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen. Die Betreiber weisen darauf hin, dass die Kapazitätsgrenzen der Zufahrtsstraßen sowie der Parkflächen während dieser Großveranstaltung erreicht werden können. Autofahrern wird dringend geraten, zusätzliche Zeit für die Anreise einzuplanen und Stellplätze vorab über die Online-Portale des Flughafens zu reservieren, um Suchverkehr und Wartezeiten an den Schrankenanlagen zu minimieren. Besonders an den besucherstarken Wochenenden kann es auf der Autobahn A8 und der Bundesstraße B27 zu Rückstaus in den Ausfahrtbereichen kommen. Erschwert wird die Anreisesituation durch umfangreiche Baumaßnahmen im Schienennetz der Deutschen Bahn. An den beiden Veranstaltungswochenenden, dem 17./18. Januar sowie dem 24./25. Januar 2026, entfällt die direkte S-Bahn-Anbindung zum Flughafen vollständig. Die Linien S2 und S3 verkehren an diesen Tagen nicht bis zur Haltestelle Flughafen/Messe. Als Ersatz dienen unter der Woche zwar die regulären Schienenverbindungen, doch für die Wochenendbesucher müssen alternative Verkehrsmittel genutzt werden. Die Stadtbahnlinie U6 bietet eine Verbindung aus der Stuttgarter Innenstadt direkt zum Flughafen. Zudem wird ein Schienenersatzverkehr eingerichtet, darunter der Direktbus S2X ab Stuttgart-Vaihingen und der SXE-Bus ab Böblingen, die beide den Fernbusbahnhof am Stuttgart Airport Busterminal anfahren. Zusätzliche Branchenrecherchen verdeutlichen die Bedeutung der CMT als weltweit größte Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit, die jährlich über 200.000 Besucher anzieht. In diesem Jahr liegt ein besonderer Schwerpunkt auf dem Bereich Caravaning und Motorreisen, was erfahrungsgemäß zu einem hohen Aufkommen an Individualverkehr führt. Die Polizei Stuttgart und der Verkehrswarndienst kündigen

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Flughafen Zürich meldet historische Passagierzahlen für das Geschäftsjahr 2025

Der Flughafen Zürich hat das Jahr 2025 mit einem historischen Meilenstein abgeschlossen und verzeichnet das erfolgreichste Jahr seit seinem Bestehen. Mit insgesamt 32,6 Millionen Passagieren übertraf der wichtigste Schweizer Luftverkehrsknotenpunkt nicht nur das Vorjahr um 4,5 Prozent, sondern knackte erstmals im Gesamtjahr auch die Marke des Vorkrisenniveaus von 2019. Die nun vorliegenden Zahlen belegen eine vollständige Erholung des Sektors, wobei das Passagieraufkommen bei 103,4 Prozent im Vergleich zum Stand vor der Pandemie liegt. Besonders bemerkenswert ist die gesteigerte Effizienz im operativen Betrieb: Trotz des deutlichen Zuwachses an Reisenden blieb die Anzahl der Flugbewegungen mit rund 270.116 Starts und Landungen noch leicht hinter den Werten von 2019 zurück. Dies verdeutlicht einen Trend hin zu größeren Flugzeugtypen und einer optimierten Sitzplatzauslastung. Während das Frachtgeschäft eine stabile Entwicklung zeigt, bereitet sich die Flughafen Zürich AG nun auf die detaillierte Bilanzvorlage im März 2026 vor, die Aufschluss über die finanziellen Auswirkungen dieses Wachstumsbooms geben wird. Strukturwandel bei Flugbewegungen und Kapazitätsnutzung Die Analyse der Verkehrsdaten für das Jahr 2025 offenbart eine signifikante Verschiebung in der Abwicklung des Flugverkehrs. Während die Anzahl der Flugbewegungen im Vergleich zu 2024 um 3,5 Prozent anstieg, liegt sie mit 98,1 Prozent im Vergleich zu 2019 noch immer unter dem historischen Höchstwert bei den Bewegungen. Dass dennoch mehr Passagiere befördert wurden, ist ein direktes Resultat einer verbesserten Kapazitätssteuerung. Die Sitzplatzauslastung kletterte im Jahresdurchschnitt auf 79,8 Prozent, was einer Steigerung um 1,5 Prozentpunkte gegenüber 2019 entspricht. Luftfahrtexperten führen diese Entwicklung auf zwei Hauptpfeiler zurück. Einerseits haben Fluggesellschaften wie die Swiss International Air

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Flughäfen Burgas und Varna verzeichnen deutliches Passagierwachstum

Die bulgarischen Luftverkehrsdrehkreuze Burgas und Varna blicken auf ein außerordentlich erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Wie der Konzessionsnehmer Fraport Twin Star Airport Management AD bekannt gab, stieg das Passagieraufkommen an beiden Standorten zusammengenommen um 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr an. Insgesamt wurden 3,7 Millionen Fluggäste und mehr als 27.000 Flugbewegungen registriert. Dieses Wachstum wird von 64 nationalen und internationalen Fluggesellschaften getragen, die ein dichtes Netz von über 90 Destinationen in Europa, dem Nahen Osten und Nordafrika bedienen. Besonders hervorzuheben ist, dass beide Flughäfen bereits im Hochsommer die Marke von jeweils einer Million Passagieren überschritten, was die starke Position der bulgarischen Küstenregion im internationalen Tourismus- und Geschäftsreiseverkehr unterstreicht. Parallel zu diesem operativen Erfolg investiert der Flughafen Burgas massiv in seine Infrastruktur, wobei die vollständige Sanierung der Start- und Landebahn seit Ende Oktober 2025 das bisher größte Modernisierungsprojekt in der Geschichte des Standorts darstellt. Investitionsrekord und Passagierstatistik am Flughafen Burgas Der Flughafen Burgas hat im Jahr 2025 eine beeindruckende Bilanz vorgelegt. Mit insgesamt 1,8 Millionen abgefertigten Passagieren erreichte der Standort einen wichtigen Meilenstein, als am 31. Juli der einmillionste Gast des Jahres begrüßt wurde. Dies war das erste Mal seit dem Rekordjahr 2019, dass diese Marke bereits so früh im Kalenderjahr erreicht werden konnte. Insgesamt führten 51 Fluggesellschaften Programme zu 67 Zielen durch. Den Kern des Aufkommens bildeten Reisende aus Polen mit 409.000 Passagieren, gefolgt von Großbritannien, Tschechien, Deutschland und Israel. Die populärsten Flugziele waren London, Prag und Kattowitz, was die starke Anbindung an den britischen und osteuropäischen Markt verdeutlicht. Inmitten dieses

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Technische Mängel bei Winterbedingungen: Startverbote für Flugzeuge mit GTF-Triebwerken

Die Luftfahrtindustrie sieht sich mit massiven Betriebseinschränkungen für moderne Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge konfrontiert. Grund dafür sind technische Probleme an den Getriebefan-Triebwerken (GTF) des Herstellers Pratt & Whitney, die bei spezifischen winterlichen Wetterlagen auftreten. Nachdem Airbus bereits Ende 2025 die Betriebsverfahren für die A320neo-Serie verschärft hatte, weitete die brasilianische Luftfahrtbehörde ANAC die Maßnahmen nun auf die Flugzeugtypen Embraer E190-E2 und E195-E2 aus. Hintergrund sind dokumentierte Fälle von Verdichter-Strömungsabrissen, die während des Bodenbetriebs bei gefrierendem Nebel und niedrigen Temperaturen beobachtet wurden. Diese instabilen Luftströme im Kompressor können im schlimmsten Fall zu einem gleichzeitigen Ausfall beider Triebwerke während der kritischen Startphase führen. Die betroffenen Triebwerkstypen der Serien PW1100G und PW1900G weisen eine bauähnliche Architektur auf, die unter extremen Witterungsbedingungen offenbar anfällig für Eisbildung im Inneren des Antriebs ist. Die neuen Sicherheitsanweisungen untersagen Starts bei Bodennebel mit Sichtweiten von weniger als 110 Metern, sofern die Außentemperatur 3 Grad Celsius oder weniger beträgt. Airbus hatte zuvor für seine betroffenen Modelle bereits Einschränkungen bei Sichtweiten unter 150 Metern erlassen. Experten der Flugsicherheit warnen, dass ohne diese strikten Verbote das Risiko eines Kontrollverlusts über das Flugzeug besteht, da die Triebwerke beim Beschleunigen auf der Startbahn nicht die erforderliche Leistung erbringen oder abrupt abschalten könnten. Zusätzliche Recherchen im Bereich der Triebwerkswartung verdeutlichen, dass die GTF-Technologie bereits in der Vergangenheit mit Materialfehlern und vorzeitigen Verschleißerscheinungen zu kämpfen hatte. Das aktuelle Winterproblem verschärft die Situation für Fluggesellschaften weltweit, da die betroffenen Flugzeugtypen zu den am häufigsten eingesetzten Modellen im regionalen Flugverkehr gehören. Die technischen Einschränkungen zwingen Betreiber dazu, Flugpläne bei

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