Januar 16, 2026

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Januar 16, 2026

Aufwärtstrend am Flughafen Shannon: Höchste Passagierzahlen seit 16 Jahren

Der Flughafen Shannon im Westen Irlands blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Mit über 2,3 Millionen abgefertigten Fluggästen verzeichnete der Airport das höchste Passagieraufkommen seit 16 Jahren. Dieser Zuwachs ist primär auf eine konsequente Ausweitung des Streckennetzes sowie auf signifikante Investitionen der Fluggesellschaften zurückzuführen. Insbesondere der Billigflieger Ryanair trug zur positiven Entwicklung bei, indem er ein viertes Flugzeug fest am Standort stationierte, was einer regionalen Investition von rund 100 Millionen US-Dollar entspricht. Im Jahr 2025 wurden neue Ziele wie Madeira, Lappland und Madrid in den Flugplan aufgenommen, während Aer Lingus die Kapazitäten auf der wichtigen Transatlantikroute nach Boston erhöhte. Für das Jahr 2026 prognostiziert das Management eine Fortsetzung des Wachstumskurses. Der Flughafen wird insgesamt 40 Routen nach Europa, Großbritannien und in die USA anbieten – der höchste Wert seit 17 Jahren. Geplant ist die Einführung von fünf neuen Sommerverbindungen, darunter Rom, Warschau und Posen mit Ryanair sowie eine neue Direktverbindung nach Frankfurt, die von Discover Airlines bedient wird. Um dieses erhöhte Verkehrsaufkommen effizient bewältigen zu können, sieht der Investitionsplan für 2026 Ausgaben in Höhe von über 40 Millionen Euro vor. Diese Mittel sollen in die Modernisierung der Einreise- und Gepäckhallen, die Instandsetzung der Rollwege sowie in die thermische Sanierung des Ankunftsbereichs fließen. Zusätzliche Recherchen verdeutlichen die ökonomische Tragweite der Shannon Airport Group über den reinen Flugbetrieb hinaus. Die Gruppe betreibt einen angrenzenden Business Park, der in den letzten zehn Jahren um über eine Million Quadratfuß Gewerbefläche erweitert wurde. Im Jahr 2025 wurde zudem ein spezieller Luftkorridor für Life-Sciences-Güter zwischen

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Spirit Airlines droht nach erneutem Insolvenzverfahren die Liquidation

Die wirtschaftliche Situation der US-amerikanischen Ultra-Low-Cost-Fluggesellschaft Spirit Airlines hat sich im Januar 2026 dramatisch zugespitzt. Nachdem das Unternehmen innerhalb eines Jahres bereits zum zweiten Mal Gläubigerschutz nach Chapter 11 beantragen musste, steht die Airline nun vor einem kritischen Liquiditätsengpass. Die Pilotengewerkschaft Air Line Pilots Association (ALPA) wandte sich am 14. Januar 2026 in einem eindringlichen offenen Brief an die Anleihegläubiger, darunter namhafte Finanzinstitute wie die in Miami ansässige Firma Citadel, um eine Fortführung der Finanzierung zu erwirken. Ohne frisches Kapital droht dem Unternehmen, das als einer der wichtigsten Arbeitgeber im Süden Floridas gilt, die vollständige Liquidation. Während Spirit Airlines bereits massive Kürzungen bei der Flotte, dem Personal und dem Streckennetz vorgenommen hat, verdeutlicht die aktuelle Initiative der Gewerkschaft, dass die bisherigen Restrukturierungsbemühungen allein nicht ausreichen, um den Betrieb langfristig aufrechtzuerhalten. Ein Scheitern der Finanzierung hätte weitreichende Folgen nicht nur für die rund 3.000 Piloten, sondern für die gesamte regionale Infrastruktur und den Wettbewerb im US-Billigflugsegment. Die prekäre Finanzlage und die Rolle der Anleihegläubiger Die finanziellen Turbulenzen von Spirit Airlines sind kein neues Phänomen, haben jedoch seit der Pandemie eine Abwärtsspirale erreicht, die im Vergleich zu anderen Billigfliegern in den USA beispiellos ist. Das Modell der Ultra-Niedrigpreise geriet durch steigende Betriebskosten, technische Probleme mit Triebwerken und einen intensiven Preiskampf mit den großen Netzwerk-Airlines unter massiven Druck. Das Chapter-11-Verfahren, das eigentlich eine geordnete Reorganisation und die Rückzahlung von Schulden bei laufendem Betrieb ermöglichen soll, stößt nun an seine Grenzen, da die notwendigen Mittel für den Übergang aufgebraucht sind. In ihrem Schreiben betont

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Luxair erweitert Präsenz in den Golfstaaten um neue Direktverbindung nach Abu Dhabi

Die luxemburgische Fluggesellschaft Luxair baut ihr Angebot in den Vereinigten Arabischen Emiraten deutlich aus und nimmt zum Winterflugplan 2026/2027 eine Verbindung nach Abu Dhabi auf. Ab dem 26. Oktober 2026 wird die Airline die Hauptstadt der Emirate einmal wöchentlich nonstop von Luxemburg aus bedienen. Die Flüge werden jeweils montags durchgeführt, während der Rückflug für den darauffolgenden Dienstag angesetzt ist. Die saisonale Verbindung ist zunächst bis zum 4. Mai 2027 befristet und ergänzt die bereits seit 2021 bestehende, erfolgreiche Route zum Flughafen Dubai-World Central (DWC). Mit dieser neuen Destination wächst das globale Streckennetz von Luxair auf insgesamt über 100 Ziele an. Der Einsatz auf der Langstrecke erfolgt voraussichtlich mit Maschinen des Typs Boeing 737 Max 8, die bereits auf der Verbindung nach Dubai zum Einsatz kommen. Um den Anforderungen der anspruchsvollen Klientel auf dieser Route gerecht zu werden, bietet Luxair ein spezielles Business-Class-Produkt an, das zwölf reservierte Plätze pro Flug umfasst. Das Servicekonzept orientiert sich dabei an dem etablierten Standard der Dubai-Strecke. Laut Geschäftsführung reagiert das Unternehmen mit diesem Schritt auf eine konstant hohe Nachfrage im Premium-Segment. Abu Dhabi gewinnt als Kultur- und Wirtschaftszentrum zunehmend an Bedeutung für Reisende aus der Region Greater Region um Luxemburg, Belgien, Frankreich und Deutschland. Zusätzliche Branchenrecherchen verdeutlichen die strategische Neuausrichtung von Luxair, die verstärkt auf Ziele im Nahen Osten und Nordafrika setzt, um die Flottenauslastung während der europäischen Wintermonate zu optimieren. Abu Dhabi hat sich in den letzten Jahren durch massive Investitionen in die touristische Infrastruktur, wie etwa den Ausbau des Kulturbezirks Saadiyat Island mit

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