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VC verurteilt Finanzmitteleinsatz bei Teilübernahme von TAP Air Portugal

Die Zusage der portugiesischen Regierung zum Verkauf von 44,9 Prozent der Staatsairline TAP Air Portugal an die Lufthansa Group stößt bei der Pilotenvertretung Vereinigung Cockpit (VC) auf scharfe Kritik. Für den Erwerb der Minderheitsbeteiligung stellt der deutsche Flugkonzern rund 1,025 bis 1,2 Milliarden Euro bereit – eine Summe, die deutlich über der ursprünglichen Bewertung des portugiesischen Staatsunternehmens liegt. Während sich der Lufthansa-Konzern im Bietergefecht gegen Mitbewerber durchsetzte, zog sich die europäische Airline-Gruppe IAG vorzeitig zurück, da ein Minderheitsanteil ohne direkte operative Mehrheitskontrolle als wirtschaftlich unrentabel gewertet wurde. Der deutsche Berufsverband der Verkehrsflugzeugführer sieht in der Transaktion einen eklatanten Widerspruch zur laufenden Sparpolitik des Managements im Kernbereich der Gruppe. Während das Lufthansa-Management gegenüber dem eigenen Personal kontinuierlich Effizienzsteigerungen und spürbare Einschnitte bei den Personalkosten einfordert, demonstriere das Unternehmen bei Auslandsakquisitionen erhebliche liquide Mittel und die Bereitschaft zur Zahlung hoher Kaufpreisaufschläge. VC-Vizepräsident Oliver Löwe forderte die Konzernführung auf, die ungleichen finanziellen Bewertungsmaßstäbe zwischen internationalen Beteiligungen und den eigenen Beschäftigten offenzulegen. Als Reaktion auf die veränderte Eigentümerstruktur intensiviert die Vereinigung Cockpit die Zusammenarbeit mit dem portugiesischen Pilotenverband SPAC sowie weiteren Vertretungen innerhalb des Lufthansa-Konzernverbunds. Die Gewerkschaften befürchten einen steigenden Kostendruck auf Arbeitsbedingungen und Tarifstandards in allen Tochtergesellschaften der Airline-Gruppe. Um einer gezielten Verlagerung von Flugleistungen und einem Unterbieten bestehender Tarifverträge entgegenzuwirken, streben die europäischen Berufsverbände eine grenzüberschreitende Abstimmung ihrer Positionen an. Branchenanalysten verweisen darauf, dass der Erwerb von TAP dem Lufthansa-Konzern wertvolle Marktanteile auf den Südatlantik-Routen nach Südamerika und Afrika sichert. Dennoch birgt der Einstieg erhebliche finanzielle Risiken: Neben den ausstehenden behördlichen und

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ITA Airways nimmt im Frühjahr 2027 Direktverbindung zwischen Rom und Caracas auf

Die italienische Fluggesellschaft ITA Airways erweitert ihr interkontinentales Streckennetz um eine Direktverbindung nach Südamerika. Ab dem 30. März 2027 wird die Fluggesellschaft dreimal wöchentlich – jeweils dienstags, donnerstags und sonntags – das Drehkreuz Rom-Fiumicino mit der venezolanischen Hauptstadt Caracas verbinden. Zum Einsatz kommt auf der Langstreckenroute das Großraumflugzeug des Typs Airbus A330-900. Die Ankündigung geht auf eine Zusammenarbeit mit Diplomaten und Regierungsstellen beider Länder zurück. Im Vorfeld unterzeichneten ITA-Chef Joerg Eberhart und die venezolanische Botschafterin in Italien, María Elena Uzzo Giannattasio, eine entsprechende Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) zur Einrichtung der Flugstrecke. Mit dem Abkommen sollen der bilaterale Warenaustausch sowie der Tourismus gestärkt und zugleich die Anbindung der italienischstämmigen Bevölkerung in Venezuela verbessert werden. Für ITA Airways, die seit Mai 2024 schrittweise in den Lufthansa-Konzern integriert wird und den Beitritt zur Star Alliance anstrebt, stellt die Wiederaufnahme einer Verbindung nach Caracas einen bedeutenden Schritt dar. Zuvor war die italienische Vorgängergesellschaft Alitalia jahrzehntelang auf dieser Verbindung präsent, hatte die Linie jedoch im Zuge wirtschaftlicher und diplomatischer Spannungen vor mehreren Jahren eingestellt. Über das Drehkreuz Rom-Fiumicino erhalten Umsteiger aus Venezuela künftig Anschluss an das europäische Streckennetz. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die Neueröffnung einer Route nach Venezuela mit operativen Herausforderungen verbunden ist. Die Infrastruktur am Zielflughafen Maiquetía in Caracas erfordert spezifische Abwicklungsmaßnahmen, während das kaufmännische Risiko bei Flügen in die südamerikanische Region stark von der politischen Lage und Wechselkursentwicklungen abhängt.

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Winterflugplan bringt deutliche Netzanpassungen an den südwestdeutschen Regionalflughäfen

Mit dem bevorstehenden Wechsel zur Winterflugplanperiode Ende Oktober 2026 vollziehen die südwestdeutschen Verkehrsflughäfen in Stuttgart, Karlsruhe/Baden-Baden, Basel-Mulhouse, Memmingen und Friedrichshafen spürbare Anpassungen ihres Streckennetzes. Das Flugangebot wird von den führenden Fluggesellschaften stark an saisonale Nachfragemuster sowie veränderte Sicherheitslagen angepasst. Neben der Aufnahme neuer Mittelmeer- und Osteuropa-Verbindungen dominieren vor allem streckenseitige Streichungen und temporäre Pausierungen das operative Geschehen. Am Landesflughafen Stuttgart verzeichnet die größte dortige Airline Eurowings gravierende Streichenentscheidungen: Die ursprünglich fest eingeplante Flugverbindung nach Dubai wurde kurzfristig vor dem Erstflug aus dem Buchungssystem genommen und gestrichen. Demgegenüber erweitert Eurowings das Afrika- und Nahostangebot um Kairo sowie die wieder aufgenommenen Zielorte Amman und Dschidda. Weitere Fluggesellschaften wie Condor, Tuifly und Sun Express legen zusätzlichen Urlaubsverkehr nach Teneriffa, Las Palmas, Hurghada, auf die Kapverden sowie nach Antalya auf. Eine operative Wiederanbindung an die Bundeshauptstadt verzeichnet der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden. Nach siebenjähriger Unterbrechung bietet das Flugportal VINI über ein digitales Bedarfsmodell Flüge zum Flugplatz Schönhagen/Trebbin südlich von Berlin an. Gleichzeitig bauen die Low-Cost-Carrier Ryanair und Wizz Air ihre Frequenzen zu Zielen im östlichen Mittelmeerraum und Südosteuropa wie Lamezia Terme, Marrakesch, Podgorica und Pristina aus, während die Route nach Amman gestrichen und Ziele wie Suceava temporär ausgesetzt werden. Auch an den Standorten Basel-Mulhouse, Memmingen und Friedrichshafen prägen Streckenverschiebungen das Angebot. Am EuroAirport Basel-Mulhouse nimmt Wizz Air neue Kurse nach Poznań, Varna und Eriwan auf, nimmt jedoch Dubai sowie Ziele in Rumänien aus dem Netz. Der Allgäu Airport Memmingen sowie der Bodensee-Airport Friedrichshafen verzeichnen die Wiederaufnahme klassischer Winter- und Städtezielrouten, stellen jedoch geplante Jordanien-Verbindungen aufgrund der

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Hi Sky kürzt Transatlantikverbindung zwischen Bukarest und New York im Winter 2026/27

Die rumänische Privatfluggesellschaft Hi Sky reduziert ihren Flugbetrieb auf der Langstreckenverbindung vom Flughafen Bukarest-Henri Coandă zum John F. Kennedy International Airport in New York für die anstehende Winterflugplanperiode 2026/27 drastisch. Wie Auswertungen des Branchendienstes Aero Routes sowie die aktuellen Buchungsdaten des Unternehmens vom 13. Oktober 2026 belegen, stellt die Fluggesellschaft den regulären Linienbetrieb abseits der feiertagsbedingten Nachfragespitzen im November, Dezember und Januar vorübergehend komplett ein. Im gesamten Verlaufe des Winterflugplans verbleiben lediglich acht fest determinierte Flugtermine. Nach einem Einzeltermin am 30. Oktober 2026 konzentriert Hi Sky das Angebot auf die Weihnachtstage sowie den Jahreswechsel mit Flügen am 18., 21., 23. und 28. Dezember 2026 sowie am 4., 6. und 8. Januar 2027. Zum Einsatz kommt dabei weiterhin das einzige Langstreckenflugzeug der Flotte, ein Airbus A330-200. Die operative Entscheidung verdeutlicht die wirtschaftlichen Risiken bei der Auslastung von Punkt-zu-Punkt-Transatlantikstrecken im mittel- und osteuropäischen Flugmarkt außerhalb der Sommersaison. Ohne die Einbindung in globale Luftfahrtallianzen oder ein Zubringernetzwerk an beiden Endpunkten der Strecke gestaltet sich die rentable Beschickung von Großraumflugzeugen im kühleren Halbjahr als extrem herausfordernd. Branchenanalysten werten den Rückzug auf punktuelle Feiertagsfrequenzen als kaufmännischen Versuch, Verluste in nachfrageschwachen Wochen zu begrenzen, während das Fluggerät in der Zwischenzeit für lukrativere Vollcharterdienste eingesetzt werden kann. Für Passagiere auf der Route Bukarest–New York bedeutet der Schritt eine Einschränkung des Nonstop-Angebots auf der Transatlantikverbindung.

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Europäische Flugsicherheitsbehörde EASA lockert Flugempfehlungen für jordanischen Luftraum

Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hat ihre Risikoeinschätzung für den jordanischen Luftraum mit der Überarbeitung des Informationsbulletins für Konfliktzonen (CZIB-2026-08-R3) am 14. Oktober 2026 angepasst. Die Behörde nahm ihre bisherige Empfehlung an Fluggesellschaften zurück, den Luftraum der Fluginformationsregion Amman (FIR OJAC) auf allen Flughöhen vollständig zu meiden. Stattdessen werden europäische Luftfahrtunternehmen nun angewiesen, bei der Flugplanung und Durchführung von Routen durch den jordanischen Luftraum individuelle Risikobewertungen vorzunehmen und operative Notfallpläne bereitzuhalten. Die Gültigkeit des aktualisierten Bulletins wurde gleichzeitig bis zum 16. November 2026 verlängert. Die EASA begründete die Entscheidung mit dem Ausbleiben militärischer Auseinandersetzungen im jordanischen Luftraum seit Anfang September 2026. Zuvor hatten wiederholte Raketen- und Drohnenangriffe im Kontext des regionalen Konflikts sowie die Aktivierung von Luftabwehrsystemen zu erheblichen Risiken für den zivilen Luftverkehr durch Fehlinformationen, Abfangeinsätze und herabstürzende Trümmerteile geführt. Trotz der Lockerung weist die EASA darauf hin, dass die grundlegenden Sicherheitsrisiken in der Region bestehen bleiben und sich die Lage bei erneuten militärischen Eskalationen kurzfristig verschlechtern kann. Fluggesellschaften bleiben dazu angehalten, das Geschehen kontinuierlich zu beobachten, um flexibel auf Anweisungen nationaler Behörden und zeitnahe Routenanpassungen reagieren zu können. Die Anpassung gibt europäischen Fluggesellschaften zusätzliche Flexibilität bei der Gestaltung von Langstreckenrouten zwischen Europa und Asien sowie dem Nahen Osten, die durch Umfliegungen des jordanischen Luftraums in den vorangegangenen Wochen verlängert worden waren. Dennoch verbleibt die Verantwortung für die tatsächliche Befliegung nach wie vor bei den Sicherheitsabteilungen der jeweiligen Fluggesellschaften.

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Gericht in Nouméa verlängert Beobachtungsphase für Air Calédonie um sechs Monate

Das Handelsgericht im neukaledonischen Nouméa hat am 8. Oktober 2026 eine sechsmonatige Verlängerung der Beobachtungsphase im laufenden Sanierungsverfahren der Regionalfluggesellschaft Air Calédonie beschlossen. Die bis Mitte April 2027 ausgedehnte Frist soll es der Betreibergesellschaft ermöglichen, das gerichtlich angeordnete Restrukturierungskonzept zu Ende zu führen und die operative Stabilisierung des Flugbetriebs auf den Inlandsstrecken des Überseegebiets voranzutreiben. Air Calédonie befindet sich seit dem 14. April 2026 im gerichtlichen Sanierungsverfahren, nachdem anhaltende Blockaden auf den Inseln, politisch bedingte Unruhen und hohe operative Verluste die Liquidität des Unternehmens massiv geschmälert hatten. Der Antrag auf Fristverlängerung wurde maßgeblich von der staatlichen Luftverkehrsagentur Adanc unterstützt, die als Hauptaktionärin fungiert und der Fluggesellschaft in den vergangenen Jahren wiederholt öffentliche Subventionen und Nothilfen in Millionenhöhe zukommen ließ. Die anhaltende Krise bedroht derzeit rund 220 verbliebene Arbeitsplätze am Hauptstandort Nouméa. Auf politischer Ebene sorgt die finanzielle Lage der Fluggesellschaft für anhaltende Debatten. Im Kongress von Neukaledonien reichte die Fraktion Kanaky NC Anfang Oktober 2026 einen Antrag zur Einsetzung einer parlamentarischen Untersuchungskommission ein, um die Mittelverwendung und das Management bei Air Calédonie kritisch zu überprüfen. Allein für das Geschäftsjahr 2024 wies die Fluggesellschaft ein negatives Betriebsergebnis von rund einer Milliarde Pazifischen Francs auf, was die hohe Abhängigkeit von staatlichen Ausgleichszahlungen verdeutlicht. Luftfahrtanalysten werten die Verlängerung der Sanierungsfrist als notwendigen Zwischenschritt zur Aufrechterhaltung der grundlegenden Anbindung der neukaledonischen Inseln. Eine dauerhafte Tragfähigkeit setzt jedoch nicht nur eine Einigung über die künftige Streckennetzstruktur voraus, sondern erfordert auch eine Konsolidierung der regionalen Verkehrsbedürfnisse zwischen den Kommunen und der Gebietskörperschaft.

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Geopolitische Lage zwingt ITA Airways zur Verlängerung von Flugausfällen im Nahen Osten

Die italienische Fluggesellschaft ITA Airways hat die Aussetzung ihrer Linienflüge von und nach Riad bis zum 18. November 2026 verlängert. Die im Mehrheitsbesitz der Lufthansa Group befindliche Fluggesellschaft begründete diesen Schritt am 14. Oktober 2026 mit der anhaltend unsicheren Sicherheitslage und den jüngsten geopolitischen Entwicklungen im Nahen Osten. Vorausgegangen waren Angriffe der jemenitischen Huthi-Miliz auf den King Khalid International Airport in der saudi-arabischen Hauptstadt, die am vergangenen Wochenende bei saudi-arabischen Behörden zur vorübergehenden Schließung des Standorts und bei zahlreichen internationalen Carriern zu Streichungen führten. Zusätzlich setzt der italienische Carrier seine täglichen Verbindungen zwischen dem Drehkreuz Rom-Fiumicino und Dubai bis einschließlich 30. November 2026 aus. Während die Unterbrechung der Saudi-Arabien-Route direkt auf die veränderte Bedrohungslage zurückgeht, führt ITA Airways für die temporäre Einstellung der Flüge in die Vereinigten Arabischen Emirate primär betriebliche Gründe im Zusammenhang mit angepassten Routenführungen und geänderten Luftraumfreigaben an. Betroffene Passagiere werden laut Unternehmensangaben auf Ausweichverbindungen umgebucht oder können kostenfreie Erstattungsanträge stellen. Die Maßnahmen fügen sich in eine Reihe von Streckenanpassungen internationaler Fluggesellschaften im arabischen Raum ein. Da der zivile Luftverkehr im Nahen Osten nach den Vorfällen an den Drehkreuzen strengen Flugsicherheitsauflagen unterliegt, vermeiden viele europäische Airlines die Passage potenziell gefährdeter Lufträume. Dies führt zu Umwegen über den östlichen Mittelmeerraum sowie Nordafrika, was Flugzeiten verlängert und den Umlaufplan der Flugzeugflotte belastet. Luftfahrtanalysten verweisen auf die veränderten Risikobewertungen der europäischen Flugsicherheitsbehörde EASA und nationaler Luftfahrtämter. Die schrittweisen Verlängerungen der Flugstopps verdeutlichen, dass eine rasche Rückkehr zum regulären Flugplan auf den Verbindungen in die Golfregion kurzfristig unwahrscheinlich ist, solange die

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Sky Alps Europe übernimmt erstes Turboprop-Flugzeug für slowakischen Flugbetrieb

Die neu gegründete slowakische Fluggesellschaft Sky Alps Europe mit Sitz in Bratislava hat ihr erstes Passagierflugzeug übernommen. Nach Angaben des Branchendienstes CH Aviation handelt es sich um eine De Havilland Canada Dash 8-400 mit der neuen slowakischen Registrierung OM-TOM. Die Maschine war zuvor als OE-IMQ im Flottenbestand der Südtiroler Sky Alps eingetragen und wurde nach einer Standzeit im italienischen Cuneo am 6. Oktober 2026 zum Hauptstandort nach Bozen überführt. Das 2009 gebaute Turboprop-Flugzeug bietet Kapazität für 76 Passagiere. In seiner bisherigen Einsatzhistorie flog das Muster unter dem Kennzeichen D-ABQE für die deutsche Luftfahrtgesellschaft Walter (LGW) und kam dabei im Verpachtungsbetrieb für Air Berlin sowie Eurowings zum Einsatz. Im August 2023 übernahm die italienische Muttergesellschaft Sky Alps das Flugzeug in ihre Bestandsflotte, bevor im September 2026 die gesellschaftsrechtliche Übertragung auf das slowakische AOC-Projekt erfolgte. Das slowakische Schwesterunternehmen strebt die Aufnahme des Flugbetriebs mit vorerst zwei Maschinen des Typs Dash 8-400 an. Der ursprünglich für September 2026 vorgesehene Abschluss des Zulassungsverfahrens zur Erteilung des Luftverkehrsbetreiberzeugnisses (AOC) und der Betriebsgenehmigung durch die slowakischen Luftfahrtbehörden hat sich jedoch verzögert. Ein eigenständiges slowakisches AOC soll der Unternehmensgruppe zusätzliche Flexibilität beim Aufbau von Streckennetzstrukturen im mitteleuropäischen Raum verschaffen. Branchenbeobachter werten den Flottenaufbau in Bratislava als Versuch der Südtiroler Muttergesellschaft, ihre Produktionskosten im Regionalflugsegment durch eine parallele Betreiberplattform zu optimieren. Das künftige Streckennetz der slowakischen Einheit bleibt vorerst unbestimmt, wobei das Aufbringen eigener Registrierungen rechtliche Voraussetzungen für künftige Linien- und Charterdienste außerhalb des italienischen Stammmarktes schafft.

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Hoteldorf Schönleitn setzt in der Wintersaison 2026/27 auf umfassendes Themenkonzept

Das zur Hotelgruppe Naturel Hotels & Resorts gehörende Hoteldorf Schönleitn oberhalb des Faaker Sees in Kärnten führt für die Wintersaison 2026/27 ein neues touristisches Betreiberkonzept ein. Vom 19. November 2026 bis zum 10. Januar 2027 wird die aus historischen Bausubstanzen bestehende Anlage mit ihren traditionellen Kärntner Bauernhäusern als temporäres Themen- und Weihnachtsdorf betrieben. Die Betreibergesellschaft zielt damit auf eine Erhöhung der Bettenauslastung in den frequenzschwächeren Wochen der Vor- und Nachweihnachtszeit ab. Die bauliche Umsetzung des Konzepts umfasst lichttechnische Installationen des Tiroler Anbieters MK Illumination sowie einen integrierten Themen-Lichterweg. An den Wochenenden von Donnerstag bis Sonntag ergänzt die Hotelanlage das Unterkunftsangebot um ein offenes Veranstaltungsprogramm mit Musikdarbietungen, Brauchtumsveranstaltungen und Kinderbetreuungselementen. Neben Übernachtungsgästen wird die Anlage auch für Tagesbesucher und regionale Firmenveranstaltungen geöffnet. Die Preisstruktur im Übernachtungssegment startet für Familien-Short-Breaks ab 498 Euro für zwei Nächte inklusive Verpflegungsleistungen. Zur Bündelung des Freizeitangebots kooperiert der Hotelbetrieb mit den umliegenden Skigebieten Gerlitzen Alpe und Dreiländereck über kostenfreie Zubringerdienste. Zudem ist die Anlage an das überregionale Vermarktungsnetzwerk „Advent in Kärnten“ angebunden, das saisonale Tourismusangebote im Bundesland bündelt. Branchenanalysten werten die temporäre Umgestaltung als Beispiel für die Differenzierung von Resort-Infrastrukturen im alpinen Wintertourismus. Angesichts veränderter Buchungsfristen und steigender Betriebskosten versuchen Beherbergungsbetriebe, durch spezifische Themenwelten zusätzliche Zielgruppen außerhalb der klassischen Skisaison an den Standort zu binden.

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13. Tourismus-Mobilitätstag diskutiert Verknüpfung von Nahverkehr und Fremdenverkehr in Velden

Am 13. Oktober 2026 haben das Wirtschaftsministerium und das Mobilitätsministerium gemeinsam den 13. Tourismus-Mobilitätstag im Casino Velden am Wörthersee veranstaltet. Unter dem Titel „Regionen in Bewegung – Mobilität und Tourismus gemeinsam gestalten“ berieten rund 175 Branchenvertreter aus Ministerien, Landesverwaltungen, Verkehrsverbünden und Tourismusorganisationen über praxistaugliche Konzepte zur Anreise und Feinverteilung in Urlaubsregionen. Im Zentrum der Fachtagung standen die Abstimmung zwischen Bahn- und Nahverkehrsangeboten, der Ausbau barrierefreier Reiseketten sowie partizipative Modelle zur Besucherlenkung. In den Diskussionsrunden betonten Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner und Mobilitätsminister Peter Hanke die Bedeutung einer durchgängigen Erreichbarkeit regionaler Zielgebiete. Eine Vernetzung von öffentlichem Linienverkehr, Carsharing-Modellen und Mikromobilität soll sowohl die lokale Wertschöpfung steigern als auch den Individualverkehr in stark frequentierten Regionen entlasten. Besondere Relevanz besaß zudem das Thema Barrierefreiheit, zu dem Best-Practice-Beispiele aus verschiedenen Bundesländern vorgestellt wurden. Ein zentrales Praxisbeispiel lieferte das Gastland Kärnten: Landesrat Sebastian Schuschnig verwies auf die anstehende Kärntner Tourismusreform, im Rahmen derer ab dem 1. November 2026 die Nutzung des gesamten öffentlichen Nah- und Fernverkehrs im Bundesland für Inhaber der digitalen Gästekarte kostenfrei wird. Finanziert wird dieses Angebot über eine Anhebung der lokalen Aufenthaltsabgabe von 2,70 Euro auf 4,50 Euro pro Nacht, von der 90 Cent direkt in den Ausbau der regionalen Mobilitätsinfrastruktur fließen. Verkehrs- und Tourismusanalysten bewerten branchenübergreifende Initiativen wie den Tourismus-Mobilitätstag als notwendig, um die Zugänglichkeit ländlicher Regionen ohne eigenen Pkw-Einsatz zu verbessern. Allerdings erfordern umlagefinanzierte Fahrscheinmodelle eine strikte digitale Abwicklung über die Beherbergungsbetriebe sowie eine kontinuierliche Kapazitätsanpassung auf den Hauptlinien, um Überlastungen zu Spitzenzeiten zu vermeiden.

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