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Tourismusentwicklung in Kaukasus-Region: Tiflis verzeichnet steigende Nachfrage im Städtetourismus

Die georgische Hauptstadt Tiflis gehört laut aktuellen Daten der Georgian National Tourism Administration (GNTA) und Auswertungen internationaler Suchanfragen zu den verstärkt nachgefragten Reisezielen für das Jahr 2026. Grundlage dieser Einschätzung sind globale Datenanalysen von Suchmaschinen sowie internationale Befragungen von Reisenden. In diversen Reise-Indizes wird die Metropole im Kaukasus zusammen mit Destinationen wie Madeira, Chicago, Quy Nhơn und Puerto Escondido als Wachstumsmarkt im Städtetourismus geführt. Das Interesse der Besucher richtet sich vor allem auf die Kombination aus historischer Architektur und einer gewachsenen Kreativwirtschaft. Die Altstadt von Tiflis zeichnet sich durch traditionalistische Bausubstanz mit geschnitzten Holzbalkonen, historische Schwefelbäder und enge Straßenzüge aus. Demgegenüber stehen modernisierte Gewerbeflächen und ehemalige Industrieareale wie das Kulturzentrum Fabrika, die Raum für Galerien, Gastronomie und Designbetriebe bieten. Zudem stützt sich das touristische Angebot auf die traditionelle Gastronomie und die dichte Weinbar-Szene, welche an die mehrtausendjährige Weinbaukultur Georgiens anknüpft. Der Anstieg der Besucherzahlen steht im Zusammenhang mit den Bemühungen der georgischen Regierung, den Tourismussektor als zentrale Einnahmequelle der Volkswirtschaft weiter auszubauen. Durch den stetigen Ausbau internationaler Flugverbindungen an den Flughäfen Tiflis und Kutaisi verzeichnet das Land zunehmend Gäste aus europäischen und arabischen Märkten. Der Fremdenverkehr trägt mittlerweile einen erheblichen Teil zum Bruttoinlandsprodukt des Kaukasusstaates bei und fördert die Entstehung neuer Dienstleistungsbetriebe im Beherbergungsgewerbe. Verkehrs- und Stadtplaner verweisen jedoch auch auf die Schattenseiten des schnellen Tourismuswachstums in der Hauptstadt. Die rasche Zunahme von Kurzzeitvermietungen über Online-Plattformen führt in zentralen Stadtteilen wie Sololaki oder Chugureti zu steigenden Mietpreisen für die einheimische Bevölkerung. Zudem stößt die kommunale Verkehrsinfrastruktur während der Hauptreisezeiten regelmäßig

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Skyalps verlängert Direktverbindung von Klagenfurt nach Rom im Winter

Die südtiroler Regionalfluggesellschaft Skyalps erweitert ihren Flugplan am Flughafen Klagenfurt und führt die Direktverbindung nach Rom über die Sommersaison hinaus in den Wintermonaten fort. Wie der Betreiber und die Kärntner Beteiligungsverwaltung mitteilten, wird die Strecke von November 2026 bis Ende März 2027 zweimal wöchentlich bedient. Die Umläufe finden jeweils donnerstags und sonntags statt. Das Flugprogramm sieht dabei eine vierwöchige Unterbrechung zwischen dem 11. Januar und dem 10. Februar 2027 vor, ehe der Betrieb zu den Kärntner Semesterferien wieder aufgenommen wird. Die Entscheidung zur Aufrechterhaltung der Route stützt sich auf die Nachfrage im Sommer- und Herbstverkehr. Nach Aussagen von Flughafen-Geschäftsführer Maximilian Wildt und Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber soll die Ganzjahresverbindung den regionalen Inbound- und Outbound-Verkehr stärken. Während Kärntner Passagieren eine direkte Anbindung an die italienische Hauptstadt geboten wird, zielt der Kärntner Tourismus unter der Leitung von Klaus Ehrenbrandtner auf italienische Gäste ab. Zu diesem Zweck wurden Kooperationen mit Reiseveranstaltern vereinbart, um Pauschalangebote für den Winter- und Kulturtourismus in Südösterreich anzubieten. Eingesetzt werden auf der Strecke von Klagenfurt zum Drehkreuz Rom-Fiumicino hochmoderne Turboprop-Flugzeuge vom Typ Dash 8-Q400. Für den Flughafen Klagenfurt ist die Festigung von Linienverbindungen von hoher operativer Relevanz, da der Standort nach den Turbulenzen um die gescheiterte Teilprivatisierung und der Re-Rekommunalisierung durch das Land Kärnten unter Druck steht, stabile Passagierzahlen nachzuweisen. Die Kooperation mit Skyalps stellt neben einzelnen Zubringer- und Charterverbindungen ein zentrales Element im überschaubaren Flugplan des Kärntner Landesflughafens dar. Luftfahrtexperten verweisen darauf, dass die Beibehaltung von Strecken in der nachfrageschwächeren Wintersaison ein wirtschaftliches Risiko für Regionalgesellschaften birgt. Da der

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Wirtschaftliche Nische im Nordeuropäischen Raum: Der dänische Weinbau etabliert sich im Fachhandel

Der Weinanbau in Dänemark entwickelt sich zu einem festen Wirtschaftsfaktor innerhalb der nordeuropäischen Landwirtschaft. Trotz der vorherrschenden Wahrnehmung Dänemarks als traditionelles Brauereiland ist die Nation bereits seit dem Jahr 2000 ein von der Europäischen Union offiziell anerkanntes Weinbauland. Nach aktuellen Datenerhebungen existieren im Land derzeit rund 1.100 kleinere und größere Erzeugerstellen, darunter etwas mehr als 100 rein kommerziell geführte Weinbaubetriebe. Der Anbau gliedert sich geografisch in die vier Hauptanbaugebiete Jütland, Fünen, Seeland und Bornholm. Laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Norstat verbinden bisher lediglich zwei Prozent der deutschen Verbraucher das skandinavische Land mit der Weinproduktion, was auf ein verbleibendes Marktpotenzial im Export hinweist. Die betriebliche Struktur der dänischen Hotellerie- und Gastronomie-Zulieferer ist stark von mittelständischen Familienbetrieben und Spezialisierungen geprägt. Als Pionierbetrieb gilt das Weingut Skærsøgaard Vin bei Kolding, das als erster zugelassener Weinbaubetrieb des Landes gilt und über etwa 25.000 Rebstöcke verfügt. Der größte Einzelbetrieb der Branche ist Dyrehøj Vingård nahe Kalundborg auf Seeland mit einem Bestand von mehr als 30.000 Pflanzen. Um klimatischen Bedingungen und Ertragsschwankungen entgegenzuwirken, setzen viele Betriebe auf Diversifizierung. Höfe wie der Vester Vedsted Vingård oder Årø Vingård kombinieren den Rebanbau mit Mikrobrauereien, Destillerien, Fruchtweinerzeugung aus Äpfeln oder Kirschen sowie angeschlossenen Gastronomie- und Hofladenstrukturen. Aufgrund des spezifischen Nordseeklimas stützt sich der dänische Weinbau vorrangig auf pilzwiderstandsfähige Rebsorten (PIWIs) sowie auf die Veredelung lokaler Obstsorten. Die Andersen Winery im Nationalpark Mols Bjerge hat sich beispielsweise auf die Herstellung von Schaumweinen aus regionalen Früchten spezialisiert, während der Betrieb Frederiksdal auf der Insel Lolland verarbeitete Erzeugnisse aus der Stevnsbær-Sauerkirsche für

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Reederei Crystal ordnet Aufstellung und Schiffsprogramm neu

Die Kreuzfahrtreederei Crystal hat Personalentscheidungen und operative Pläne für ihre Schiffsflotte bekannt gegeben. Der langjährige Nautiker Placido Libro übernimmt seit dem 14. August 2026 die Position des Kapitäns auf der Crystal Serenity und teilt sich die Schiffsführung mit Kapitän Vincent Tallaird. Er tritt damit die Nachfolge von Birger J. Vorland an, der sich nach fast fünf Jahrzehnten in der Seefahrt in den Ruhestand verabschiedet hat. Libro, der zuvor für Reedereien wie Costa, Carnival und Silversea tätig war und 2024 als Director of Maritime Affairs zu Crystal wechselte, ist zudem als Kapitän für die Premierenfahrt des Flottenneubaus Crystal Grace im Jahr 2028 vorgesehen. Für den für Juni 2028 geplanten Neubau Crystal Grace veröffentlichte das Unternehmen erste Ausstattungsdetails zum Kabinenangebot. Das Schiff wird als drittes Objekt der Flotte mit einer rund 180 Quadratmeter großen Suiten-Einheit ausgestattet, die ergänzend über einen ebenso großen Außenbereich mit privaten Sanitäreinrichtungen und Sportgeräten verfügt. Neben der Erweiterung der Kapazitäten im Premium-Segment setzt die Reederei auf Bordprogramme zur Passagierbindung, darunter eine zehntägige Karibik-Kreuzfahrt der Crystal Serenity von Fort Lauderdale nach Cartagena im November 2026, auf der die US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin Vanessa Williams als Gastkünstlerin auftreten wird. Das kulinarische Konzept an Bord stützt sich weiterhin auf die Kooperation mit dem japanischen Gastronomen Nobu Matsuhisa. Das Spezialitätenrestaurant Umi Uma ist als einziges Markenrestaurant des Gastronomen auf See konzipiert und gliedert sich in einen freiverkäuflichen Sushibar-Bereich sowie ein reservierungspflichtiges Restaurant mit peruanisch-japanischer Speisekarte. Mit solchen Kooperationen versucht der Betreiber, sich im margenstarken Luxussegment der Kreuzfahrtindustrie gegenüber Mitbewerbern wie Seabourn, Regent

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Wiederaufnahme der Tarifverhandlungen: UFO und Lufthansa kehren an den Verhandlungstisch zurück

Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) und die Deutsche Lufthansa AG nehmen in der kommenden Woche ihre formellen Gespräche über offene Tariffragen wieder auf. Nach mehrtägigen Moderationsphasen, Workshops und Sondierungsgesprächen bahnt sich damit eine Deeskalation in der festgefahrenen Auseinandersetzung zwischen der Gewerkschaft und dem Luftfahrtkonzern an. Aus Sicht der Arbeitnehmervertretung hat die Airline-Führung Signale für eine Rückkehr zu konstruktiven Verhandlungen gegeben, um Lösungsansätze für das Kabinenpersonal der Muttergesellschaft sowie für die Beschäftigten der von der Schließung bedrohten Lufthansa CityLine zu erarbeiten. Der UFO-Vorsitzende Joachim Vázquez Bürger und Tarifbeauftragter Harry Jaeger erklärten, dass die vorangegangenen Gesprächsformate ein Grundmaß an Vertrauen wiederhergestellt hätten, um erneut in die inhaltliche Arbeit einzusteigen. Ein zentraler Schwerpunkt der Verhandlungen betrifft die Zukunft des fliegenden Personals der Regionaltochter Lufthansa CityLine, deren Flugbetrieb im Zuge der Neuausrichtung der Zubringerflotte und dem Aufbau der neuen Tochtergesellschaft City Airlines schrittweise abgewickelt werden soll. Für die kommenden Wochen wurden eng getaktete Verhandlungstermine vereinbart, über deren konkrete Inhalte beide Parteien Vertraulichkeit vereinbart haben. Der schrittweise Rückbau der CityLine und der gleichzeitige Aufbau von City Airlines führten in den vergangenen Monaten zu erheblichen Spannungen im Verhältnissen zwischen Management und Gewerkschaften. Während der Vorstand Kostensenkungen und Anpassungen in der Zubringerflotte anstrebt, fordern die Arbeitnehmervertreter verlässliche Perspektiven und den Erhalt von Beschäftigungsbedingungen für die betroffenen Flugbegleiter. Die Wiederaufnahme der Gespräche gilt als wichtiger Versuch, einen langwierigen Arbeitskampf im Konzern zu vermeiden und sozialverträgliche Übergangsregelungen zu finden. Luftfahrtexperten verweisen darauf, dass die Befriedung der Kabinentarifverträge für die Lufthansa von hoher operativer Bedeutung ist. Angesichts eines anhaltenden Personalbedarfs

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Ausbildungsstart in der Luftfahrtbranche: 78 Nachwuchskräfte beginnen Berufsleben am Flughafen München

Der Flughafen München verzeichnet zu Beginn des Ausbildungsjahres 2026 den Eintritt von insgesamt 78 neuen Nachwuchskräften. Von den Berufseinsteigern absolvieren 52 Personen ihre Ausbildung oder ihr duales Studium direkt bei der Flughafen München GmbH (FMG). Die verbleibenden 26 Auszubildenden verteilen sich auf verschiedene Tochtergesellschaften des Konzerns, darunter das Handelsunternehmen Eurotrade. Ein Großteil der ausgewählten Nachwuchskräfte stammt aus den umliegenden Landkreisen Freising, Erding und dem weiteren Flughafenumland. Das Ausbildungsangebot der FMG und ihrer Tochterunternehmen erstreckt sich auf etwa 20 Berufs- und Studiengänge. Die Ausbildungsgänge decken kaufmännische Berufsbilder sowie Tätigkeiten in den Bereichen Informationstechnologie, Technik, Schutz und Sicherheit, Gastronomie und Einzelhandel ab. Zum Auftakt durchlaufen die Berufsanfänger Einführungsprogramme und Schulungsmaßnahmen zur Teamentwicklung. Die Flughafengesellschaft verfolgt mit der hauseigenen Ausbildung das Ziel, den betrieblichen Fachkräftebedarf langfristig über eigene Übernahmen abzudecken und die personelle Fluktuation im operativen Bereich gering zu halten. Mit der Aufnahme der neuen Jahrgänge reagiert die Betreibergesellschaft auf den anhaltenden Personalbedarf der Zivilluftfahrt nach den Restrukturierungen der vergangenen Jahre. Der Flughafen München zählt mit seinen Tochtergesellschaften zu den größten Arbeitgebern im ländlichen Raum Oberbayerns. Um im Wettbewerb um Auszubildende gegenüber dem produzierenden Gewerbe im Großraum München zu bestehen, investiert das Unternehmen kontinuierlich in Einführungsseminare und betriebliche Fortbildungsprogramme für das eigene Ausbildungspersonal. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass Großflughäfen in Deutschland im Zuge des demografischen Wandels unter starkem Konkurrenzdruck um qualifizierte Nachwuchskräfte stehen. Schichtarbeitsmodelle und strengere Sicherheitsüberprüfungen an den Verkehrsknotenpunkten stellen im Vergleich zu anderen Dienstleistungssektoren zusätzliche Hürden bei der Anwerbung dar. Die nachhaltige Bindung des Personals nach Abschluss der Ausbildung bleibt für den

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Skyalps verlängert Direktverbindung zwischen Salzburg und Rom

Die südtiroler Regionalfluggesellschaft Skyalps setzt ihre Direktverbindung zwischen dem Flughafen Salzburg und der italienischen Hauptstadt Rom über die Sommersaison hinaus fort. Der Flugbetrieb wird bis Anfang Januar 2027 aufrechterhalten und nach einer kurzen Pause ab März 2027 wieder aufgenommen. Das Flugprogramm sieht zwei wöchentliche Umläufe jeweils montags und freitags vor. Die Strecke soll sowohl den Städtetourismus aus Österreich nach Italien bedienen als auch den Inbound-Verkehr von Gästen aus Mittelitalien in das Salzburger Land unterstützen. Nach Angaben der Vertriebs- und Aviation-Leitung am Flughafen Salzburg, Isabella Laimer, sowie der Flughafengeschäftsführerin Bettina Ganghofer zielt die Taktung auf Wochenend- und Kurztrips ab. Die Verbindung bedient neben dem Freizeittourismus auch den Geschäfts- und Kulturverkehr zwischen beiden Regionen. Der Geschäftsführer der SalzburgerLand Tourismus GmbH, Leo Bauernberger, verweist in diesem Zusammenhang auf die Bedeutung des italienischen Marktes für den regionalen Winter- und Kulturtourismus. Zudem spielt die historische Anbindung der Erzdiözese Salzburg an Rom eine Rolle für den Pilger- und Sakraltourismus. Eingesetzt werden auf der Route Turboprop-Maschinen vom Typ Dash 8-Q400. Der Zielflughafen Rom-Fiumicino dient dabei als internationales Drehkreuz in Südosteuropa. Am italienischen Hauptstadtweltflughafen sind umfangreiche Infrastrukturinvestitionen in Höhe von rund neun Milliarden Euro geplant, um die Gesamtkapazität des Standorts durch ein neues Terminal und eine vierte Start- und Landebahn langfristig auf bis zu 100 Millionen Passagiere pro Jahr auszubauen. Luftfahrtexperten verweisen darauf, dass Punkt-zu-Punkt-Verbindungen von Regionalflughäfen mit kleinerem Gerät wie der Dash 8-Q400 zwar Marktnischen abdecken, jedoch empfindlich auf Auslastungsschwankungen reagieren. Gegenüber Großflughäfen stehen Regionalstandorte wie Salzburg vor der Aufgabe, solche Nischenrouten außerhalb der touristischen Hauptsaison wirtschaftlich

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Modernisierung der Flugsicherung: Finavia schließt Infrastrukturprojekt am Flughafen Tampere-Pirkkala ab

Der finnische Flughafenbetreiber Finavia hat die Sanierung der Befeuerungsinfrastruktur am Flughafen Tampere-Pirkkala im Sommer 2026 abgeschlossen. Das Investitionsvolumen für die Erneuerung der Anflugbefeuerung am östlichen Ende der Start- und Landebahn beläuft sich auf rund 1,1 Millionen Euro. Die Bauarbeiten wurden im laufenden Betrieb durchgeführt und umfassten die Neuinstallation von 50 Lichtmasten auf einer Länge von 900 Metern, das Verlegen von rund 12 Kilometern Stromkabeln sowie die Neuasphaltierung von 24.300 Quadratmetern Fläche. Die technische Überholung der Lichtsysteme dient der Aufrechterhaltung der Flugsicherheit bei schlechten Sichtverhältnissen, Regen und Schneefall. Die Planung erfolgte nach den Vorgaben der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO), der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) und der finnischen Verkehrsbehörde Traficom. Nach Angaben der Flughafendirektorin Mari Nurminen erforderte das Projekt wegen des unwegsamen Geländes außerhalb des eigentlichen Rollfelds und strenger Auflagen zur Ausrichtung, Lichtintensität und Ausfallsicherheit komplexe bauliche Maßnahmen. Der Flughafen Tampere-Pirkkala wird sowohl für die zivile Passagierluftfahrt als auch militärisch genutzt. Die Passagierzahlen entwickelten sich zuletzt leicht positiv: Im ersten Halbjahr 2026 nutzten 66.505 Passagiere den Flughafen, was einem Zuwachs von 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Im Jahr 2025 lag das Gesamtaufkommen bei knapp über 140.000 Fluggästen. Neben der lettischen Air Baltic, die Verbindungen nach Riga anbietet, nimmt auch Finnair ab Oktober 2026 wieder tägliche Zubringerflüge nach Helsinki auf. Branchenexperten verweisen darauf, dass kleinere Regionalflughäfen in Nordeuropa trotz punktueller Passagierzuwächse vor erheblichen wirtschaftlichen Herausforderungen stehen. Die hohe Fixkostenintensität für die Erhaltung modernster Flugsicherungstechnik lässt sich bei moderaten Passagierzahlen nur schwer allein aus den operativen Entgelten decken. Infrastrukturinvestitionen wie in Tampere-Pirkkala sichern

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Air Cairo nimmt Verbindung von Köln/Bonn nach Luxor auf

Die ägyptische Fluggesellschaft Air Cairo erweitert ihr Streckennetz ab dem Flughafen Köln/Bonn und nimmt ab dem 17. Oktober 2026 eine wöchentliche Direktverbindung nach Luxor auf. Der Flugbetrieb zwischen dem rheinischen Flughafen und der oberägyptischen Stadt wird jeweils samstags durchgeführt. Mit der neuen Route baut die Charter- und Linienfluggesellschaft ihre Präsenz am Standort Köln/Bonn aus und ergänzt das bestehende Angebot um ein viertes Ziel in Ägypten. Durch die Aufnahme der Flüge nach Luxor umfasst das Portfolio von Air Cairo am Flughafen Köln/Bonn nun Strecken nach Hurghada, Marsa Alam, Kairo sowie Luxor. Nach Angaben von Thilo Schmid, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, stellt der Kölner Flughafen damit das größte Angebot der Fluggesellschaft innerhalb Deutschlands bereit. Die Route richtet sich primär an Pauschalreisende, Kultururlauber sowie Kunden von Nilkreuzfahrten. Durch die Kombination mit Flügen nach Hurghada ermöglicht die Fluggesellschaft zudem Gabelflüge für Rundreisen im Land. Air Cairo wurde im Jahr 2003 gegründet und befindet sich zu großen Teilen im Besitz der staatlichen Egypt Air. Die Fluggesellschaft betreibt eine Flotte von mehr als 40 Flugzeugen, bestehend aus Maschinen der Typen Airbus A320, ATR 72 und Embraer 190. Sie bedient insgesamt rund 50 Destinationen in Europa, Afrika und Asien. Der Ausbau von Direktverbindungen aus europäischen Ballungsräumen zu ägyptischen Kultur- und Badeorten ist Teil der Bemühungen des ägyptischen Tourismusministeriums, die Passagierzahlen im internationalen Reiseverkehr weiter zu steigern. Branchenbeobachter verweisen jedoch darauf, dass der Markt für Ägypten-Flüge durch eine hohe Abhängigkeit vom Reiseveranstaltergeschäft und starke saisonale Schwankungen geprägt ist. Die Konkurrenz unter den Ferienfliegern auf

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Infrastruktur und Routenprofil: Datenanalyse zur Beschaffenheit deutscher Wanderwege für die Naturfotografie

Das Softwareunternehmen Skylum, Entwickler der Bildbearbeitungsanwendung Luminar, hat im September 2026 eine strukturierte Auswertung der registrierten Wanderrouten in Deutschland vorgelegt. Die Untersuchung basiert auf aggregierten Datensätzen der Tourenportale Komoot und Wanderbares Deutschland. Analysiert wurden dabei mehr als 1.400 erfasste Strecken im Hinblick auf Höhenprofile, Infrastruktur, Zugänglichkeit und Gastronomieangebote in den jeweiligen Bundesländern. Stadtstaaten sowie Länder mit weniger als zehn gelisteten Wegen wurden aus der Methodik ausgeschlossen. Aus der Erhebung geht hervor, dass Baden-Württemberg mit 235 registrierten Routen das flächenübergreifende Verzeichnis anführt, gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit 221 und Bayern mit 211 Strecken. Auf regionaler Ebene verzeichnen der Schwarzwald mit 59 und die Schwäbische Alb mit 52 Routen die höchste Dichte. Hinsichtlich des Schwierigkeitsgrads weist Brandenburg mit 45 Prozent den höchsten Anteil an flachen und leichten Abschnitten auf. Die anspruchsvollsten Streckenprofile finden sich in Sachsen-Anhalt mit einem Anteil von 45 Prozent als schwer eingestuften Routen, während Bayern mit durchschnittlich 1,8 Kilometern pro Weg die längsten zusammenhängenden Steigungsabschnitte aufweist. Neben den topografischen Parametern erfasste die Analyse auch die Versorgungs- und Beherbergungsdichte entlang der Routen. Während in Nordrhein-Westfalen und Hessen mit durchschnittlich acht bis neun Beherbergungsbetrieben pro Strecke eine hohe Dichte an Übernachtungsmöglichkeiten besteht, fällt das gastronomische Angebot direkt an den Wegen bundesweit gering aus. Im Schnitt liegt die Versorgung bei 0,4 Gastronomiebetrieben pro Route. Zudem zeigt die Erhebung, dass rund 75 Prozent des analysierten Wegenetzes auch in den Wintermonaten nutzbar bleiben, was die ganzjährige Nutzung der Infrastruktur unterstreicht. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass kommerzielle Datenanalysen dieser Art primär als Marketinginstrument zur Kundenbindung für Softwareprodukte

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