Airbus A350-900 (Foto: Robert Spohr).
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Beschädigung an Airbus A350 von China Airlines nach Vorfall am Gate in Melbourne

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Ein technischer Zwischenfall am Flughafen Melbourne hat den Flugbetrieb von China Airlines beeinträchtigt und führt zu einer ungeplanten Instandsetzung eines Airbus A350-900. Das Flugzeug mit der Registrierung B-18902 befand sich an einer Fluggastbrücke, als die Maschine aus noch ungeklärter Ursache ein Stück zurückrollte.

Da die Flugzeug Tür zu diesem Zeitpunkt noch mit der Brücke verbunden war, kam es zu einer Kollision, bei der die Türstruktur des Langstreckenjets erheblich beschädigt wurde. Der geplante Linienflug nach Taipeh musste unmittelbar nach dem Ereignis annulliert werden, während die Passagiere auf andere Verbindungen umgebucht wurden.

Untersuchungen zum genauen Hergang wurden eingeleitet, wobei der Fokus auf dem ordnungsgemäßen Setzen der Parkbremsen sowie der Platzierung der Unterlegkeile liegt. In der Luftfahrtbranche führen solche Vorfälle am Boden, oft als „Ground Handling Incidents“ bezeichnet, regelmäßig zu hohen Kosten, da nicht nur die Reparatur der komplexen Verbundwerkstoffe eines modernen Airbus A350 zeitaufwendig ist, sondern auch hohe Ausfallgebühren durch den Stillstand der Maschine entstehen. Techniker prüfen derzeit, ob die Scharniere und der umliegende Rumpfbereich strukturelle Verformungen erlitten haben, die über eine rein kosmetische Instandsetzung hinausgehen.

Branchenanalysen zeigen, dass Vorfälle an Fluggastbrücken zu den häufigsten Ursachen für vermeidbare Bodenschäden zählen. Für China Airlines bedeutet der Ausfall der B-18902 eine logistische Herausforderung, da die Flottenplanung auf der Langstrecke eng getaktet ist. Der Airbus A350-900 ist ein zentraler Bestandteil der Flotte für Verbindungen nach Ozeanien und Europa. Bis zum Abschluss der Reparaturarbeiten in Australien muss die Fluggesellschaft Kapazitäten umschichten oder Ersatzmaschinen anfordern, um den Flugplan von und nach Taiwan stabil zu halten.

Das Bodenpersonal in Melbourne sowie die Sicherheitsbehörden werten derzeit Videoaufnahmen und Protokolle aus, um festzustellen, ob menschliches Versagen oder ein technischer Defekt an den Bremssystemen vorlag. Solche Berichte sind für die gesamte Branche von Bedeutung, um Sicherheitsabläufe beim Andocken und Sichern von Großraumflugzeugen weiter zu präzisieren. Die betroffene Maschine wird voraussichtlich mehrere Tage für Testflüge und Abnahmen am Boden bleiben, bevor sie wieder in den regulären Dienst übernommen werden kann.

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