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Traditionsreiches Café Tomaselli in Salzburg regelt operative Nachfolge

Das traditionsreiche Café Tomaselli am Alten Markt in Salzburg steht vor einem bedeutenden operativen Wechsel. Da die bisherige Geschäftsführerin Elisabeth Aigner aus der Eigentümerfamilie im Mai 2026 in den Ruhestand tritt, wurde ein strukturierter Prozess zur Sicherung der Betriebskontinuität eingeleitet. Als künftiger Betreiber wurde die GMS Gourmet GmbH ausgewählt, einer der größten Gastronomiebetriebe Österreichs. Das Café, das bereits im Jahr 1700 gegründet wurde und als ältestes Kaffeehaus des Landes gilt, bleibt im Eigentum der Familie, während die operative Führung an den erfahrenen Partner übergeben wird. Begleitet wurde dieser Übergang von der Beratungsgesellschaft RE Deal Advisory. Mit der Übernahme durch Gourmet sichert sich das Kaffeehaus die Expertise eines Unternehmens, das bereits renommierte Wiener Institutionen wie das Café Schwarzenberg, den Wiener Rathauskeller und die Traditionsmarke Gerstner führt. Ziel der Kooperation ist es, den Charakter und die Identität des Hauses vollständig zu bewahren. Das bewährte Angebot an Kaffeespezialitäten, Torten und Mehlspeisen soll ebenso erhalten bleiben wie der Name und das Erscheinungsbild des geschichtsträchtigen Standorts. Die Belegschaft in Küche, Backstube und Service, welche die Atmosphäre des Hauses seit Jahren prägt, wird weiterhin den täglichen Betrieb gestalten, um den Gästen ein gewohntes Erlebnis zu garantieren. Zusätzliche Branchenanalysen unterstreichen die wirtschaftliche Stabilität dieses Schrittes. Gourmet gehört als Tochtergesellschaft zur Vivatis Holding AG und verfügt über umfassende Ressourcen in der Logistik und im Qualitätsmanagement, was die Zukunftsfähigkeit des Standorts in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld stärkt. Das Café Tomaselli ist nicht nur ein touristischer Anziehungspunkt, sondern nimmt als gesellschaftlicher Treffpunkt eine zentrale Rolle im Salzburger Stadtleben ein. Durch die

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Totale Sonnenfinsternis am 12. August 2026 über Südeuropa erwartet

Am 12. August 2026 wird ein seltenes astronomisches Ereignis weite Teile Südeuropas in Dunkelheit tauchen: Eine totale Sonnenfinsternis zieht über den Kontinent. Dabei schiebt sich der Mond vollständig vor die Sonnenscheibe und erzeugt einen Kernschatten, der von Grönland über Island bis zur Iberischen Halbinsel und schließlich zu den Balearen verläuft. In Deutschland wird ein vergleichbares Ereignis erst wieder im Jahr 2081 zu beobachten sein, was die Bedeutung dieser Konstellation für die aktuelle astronomische Forschung und den Tourismus unterstreicht. Da die Finsternis auf den Balearen in den Abendstunden stattfindet, steht die Sonne zu diesem Zeitpunkt bereits sehr tief über dem Horizont, was besondere Anforderungen an die Wahl des Beobachtungsstandortes stellt. Zusätzliche astronomische Daten belegen, dass der Pfad der Totalität eine Breite von etwa 290 Kilometern aufweist. Die Dauer der vollständigen Verfinsterung wird je nach Standort variieren, wobei auf Mallorca und Ibiza mit einer Kernschattenphase von etwa 90 bis 100 Sekunden gerechnet wird. Auf Mallorca bieten sich vor allem die Westküste entlang des Tramuntana-Gebirges sowie die Südspitze am Cap de Ses Salines an. Auf Ibiza gelten die Cala d’Hort und San Antonio als ideale Punkte mit freier Sicht nach Westen. Experten weisen darauf hin, dass die Beobachtung aufgrund der tiefstehenden Sonne durch atmosphärische Trübungen beeinflusst werden kann, was jedoch gleichzeitig zu einer besonders eindrucksvollen rötlichen Korona führen könnte. Die Reisebranche reagiert bereits mit einer deutlichen Ausweitung der Kapazitäten auf dieses Ereignis. Reiseveranstalter wie alltours melden eine hohe Nachfrage nach Unterkünften im Zeitraum vom 6. bis 16. August 2026. Die Preisspanne für einwöchige

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Swissport und Tata Consultancy Services verlängern globale Technologie-Partnerschaft

Der weltweit tätige Bodenabfertigungsdienstleister Swissport International AG und das IT-Dienstleistungsunternehmen Tata Consultancy Services (TCS) haben die Verlängerung ihrer seit zehn Jahren bestehenden Kooperation um weitere fünf Jahre bekannt gegeben. Im Zentrum der erweiterten Vereinbarung steht die umfassende technologische Transformation der weltweiten Betriebsabläufe von Swissport. TCS übernimmt dabei die Aufgabe, die bestehende IT-Landschaft zu modernisieren und verstärkt auf KI-gestützte Services, fortschrittliche Datenplattformen sowie hybride Cloud-Infrastrukturen zu setzen. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die operative Resilienz zu erhöhen und die Effizienz in den geschäftskritischen Prozessen der Bodenabfertigung an internationalen Flughäfen nachhaltig zu steigern. Zusätzliche Branchenanalysen verdeutlichen, dass Swissport durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz vor allem die Vorhersagegenauigkeit bei Bodenabfertigungszeiten und die Ressourcenplanung optimieren möchte. Die Zusammenarbeit hat in der vergangenen Dekade bereits zu einer messbaren Stabilisierung der IT-Services und einer schnelleren Einführung digitaler Funktionen in verschiedenen Weltregionen geführt. Durch die Integration von Automatisierung und nutzerzentriertem Design in die digitale Basis des Unternehmens konnten Abfertigungsprozesse beschleunigt und die Transparenz über globale Standorte hinweg verbessert werden. Für diese Leistungen wurde TCS von Swissport kürzlich mit dem Titel „Innovation Partner of the Year 2025“ ausgezeichnet. Die technologische Neuausrichtung umfasst auch die Bereitstellung von KI-Plattformen, die den IT-Servicebetrieb stärken und die Mitarbeitererfahrung direkt am Flugzeug und im Terminal verbessern sollen. Dave Lynch, Group CIO von Swissport, betont, dass die erneuerte Partnerschaft es dem Unternehmen ermögliche, Innovationen in großem Maßstab und mit hoher Geschwindigkeit umzusetzen. Dies sei essenziell, um sich an die dynamischen Veränderungen in der globalen Luftfahrtbranche anzupassen. TCS bringt hierbei seine Expertise im Bereich

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Auswirkungen der Zeitumstellung auf den Fernverkehr von RegioJet im März 2026

In der Nacht vom 28. auf den 29. März 2026 erfolgt europaweit die Umstellung auf die Sommerzeit, bei der die Uhren um 2:00 Uhr auf 3:00 Uhr vorgestellt werden. Diese zeitliche Verschiebung hat unmittelbare Auswirkungen auf den internationalen Schienenverkehr, insbesondere auf die Nachtzugverbindungen des tschechischen Verkehrsunternehmens RegioJet. Betroffen sind die zentralen Strecken zwischen Prag und Košice sowie die Verbindung nach Přemyśl an der polnisch-ukrainischen Grenze. Da die Züge während der Umstellung unterwegs sind, verlieren sie rechnerisch eine Stunde Fahrtzeit, was zu unvermeidbaren Ankunftsverspätungen im gesamten Streckennetz führt. Nach Angaben des Betreibers und weiteren Branchenanalysen betrifft die Maßnahme konkret die Nachtexpresse RJ 1020, RJ 1021, RJ 1022 und RJ 1023. Da die Fahrpläne auf einer festen Taktung basieren, kann die entfallene Stunde während der Fahrt nur bedingt kompensiert werden. RegioJet kalkuliert damit, die Verspätung durch betriebliche Optimierungen um maximal 15 Minuten zu reduzieren. Reisende auf der Strecke nach Prag müssen daher mit einer Verzögerung von etwa 45 bis 50 Minuten rechnen, insbesondere an den wichtigen Knotenpunkten Ostrava, Olomouc und Krakau. Die Passagiere werden über digitale Kanäle sowie das Zugpersonal vor Ort über die angepassten Ankunftszeiten informiert. Im Gegensatz zum Schienenverkehr zeigt sich der Busverkehr von RegioJet resilient gegenüber der Zeitumstellung. Etwa zehn betroffene Linien wurden bereits im Vorfeld so disponiert, dass die Zeitverschiebung vollständig in den Buchungssystemen berücksichtigt ist. Die auf den Tickets ausgewiesenen Ankunftszeiten entsprechen bereits der Sommerzeit, sodass für Busreisende keine zusätzlichen Verspätungen entstehen. Experten für Verkehrsinfrastruktur weisen darauf hin, dass solche betrieblichen Anpassungen bei grenzüberschreitenden Verkehren eine präzise

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Corendon Airlines verdoppelt Flugzeug-Stationierung am Flughafen Nürnberg

Mit dem Beginn der bayerischen Osterferien am 27. März 2026 hat Corendon Airlines den Sommerflugplan am Airport Nürnberg mit einer signifikanten Kapazitätserweiterung gestartet. Die Ferienfluggesellschaft hat ein zweites Flugzeug fest am fränkischen Standort stationiert, um der steigenden Nachfrage in der Metropolregion gerecht zu werden. Diese Maßnahme ermöglicht eine höhere Flexibilität in der Flugplanung und sorgt für zusätzliche Arbeitsplätze am Boden sowie in der Kabine. Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe bewertet die Stationierung als wichtiges Signal für die Stabilität des Standorts Nürnberg, während die Airline damit ihre Marktposition gegenüber Wettbewerbern im touristischen Segment weiter ausbaut. Zusätzliche Branchenanalysen zeigen, dass Corendon Airlines ihr Angebot auf insgesamt 14 Nonstop-Ziele ausgeweitet hat, was eines der umfangreichsten Programme der letzten Jahre darstellt. Neben Klassikern wie Mallorca, Hurghada und den griechischen Inseln Korfu, Kos, Kreta und Rhodos liegt ein besonderer Schwerpunkt auf dem Ausbau der Kanaren-Routen. So wird Fuerteventura erstmals auch im Sommerflugplan mit bis zu drei wöchentlichen Rotationen bedient. Ein wesentliches Standbein bleiben zudem die Verbindungen in die Türkei, wobei neben Tourismuszentren wie Antalya und Izmir auch anatolische Ziele wie Kayseri und Adana angeflogen werden, um den Bedarf an ethnischem Reiseverkehr zu decken. Ein besonderes Merkmal der aktuellen Saison ist die strategische Kooperation mit dem Fußballprofi Lukas Podolski und seinem Gastronomie-Konzept „Mangal Döner“. Seit Februar 2026 integriert die Fluggesellschaft türkische Spezialitäten wie Lahmacun in das Bordmenü ausgewählter Routen. Diese Marketingmaßnahme zielt darauf ab, das Borderlebnis von herkömmlichen Ferienfliegern abzuheben und die Markenbindung zu stärken. Parallel dazu erwartet der Flughafen Nürnberg für die gesamte Ferienzeit ein Aufkommen

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EuroAirport Basel-Mulhouse startet mit erweitertem Sommerflugplan und Pistensanierung

Der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg führt zum 29. März 2026 seinen neuen Sommerflugplan ein, der eine deutliche Ausweitung des Streckennetzes auf rund 100 Direktziele vorsieht. Über 30 Fluggesellschaften bedienen von der Drehscheibe im Dreiländereck aus vornehmlich Ziele in Europa und im Mittelmeerraum, darunter verstärkt Verbindungen nach Osteuropa und Skandinavien. Zu den neuen Destinationen zählen unter anderem tägliche Flüge nach Warschau sowie regelmäßige Verbindungen nach Bodrum, Chisinau, Podgorica und Stockholm. Parallel dazu erhöhen etablierte Airlines wie Lufthansa, Eurowings und Norwegian ihre Kapazitäten durch zusätzliche Frequenzen oder den Einsatz größerer Flugzeugtypen, um der steigenden Nachfrage im Privat- und Geschäftsreiseverkehr gerecht zu werden. Ein markanter Einschnitt im operativen Betrieb erfolgt zwischen dem 15. April und dem 20. Mai 2026 aufgrund notwendiger Instandhaltungsarbeiten an der Infrastruktur. Die Hauptpiste 15/33 muss nach jahrzehntelanger Nutzung für eine umfassende Sanierung der Deckschicht vollständig gesperrt werden. Während dieser fünf Wochen wird der Flugverkehr über die kürzere Sekundärpiste 07/25 abgewickelt. Da diese Bahn limitierte Kapazitäten aufweist, kommt es in diesem Zeitraum zu einem eingeschränkten Flugplan. Fluggesellschaften und Flughafenbetreiber haben die Flugbewegungen koordiniert, um die Sicherheit des Flugbetriebs zu gewährleisten und die Beeinträchtigungen für die Passagiere so gering wie möglich zu halten. Zusätzliche Recherchen zur Modernisierung des Terminals zeigen, dass der EuroAirport massiv in die Automatisierung der Bodenprozesse investiert. Seit Februar 2026 werden schrittweise Self-Check-in-Automaten und Vorrichtungen zur selbstständigen Gepäckaufgabe, sogenannte Self-Bag-Drop-Systeme, installiert. Nach einer vorübergehenden Schließung der Check-in-Halle 3 für Umbaumaßnahmen sollen pünktlich zum Start des Sommerflugplans Ende März alle vier Hallen wieder vollumfänglich zur Verfügung stehen. Diese technischen Neuerungen zielen

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Sommerflugplan am Flughafen Münster/Osnabrück mit neuen Zielen und modernisierter Infrastruktur

Am kommenden Sonntag tritt am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) der neue Sommerflugplan 2026 in Kraft. Ein zentrales Merkmal der diesjährigen Saison ist die Stationierung eines Airbus A320 der Kölner Fluggesellschaft Leav Aviation direkt am Standort. Die Fluglinie fungiert als neuer Home Carrier und erweitert das Portfolio um direkte Verbindungen nach Fuerteventura und Rhodos, die jeweils bis zu zweimal wöchentlich bedient werden. Darüber hinaus bietet Leav Aviation Flüge nach Heraklion an und plant für den Herbst die Aufnahme der Strecke nach Mallorca. Die Einbindung dieser deutschen Airline stärkt die regionale Präsenz im Chartersegment und ergänzt die bestehenden Kapazitäten der etablierten Ferienflieger. Das Programm für die Sommermonate zeichnet sich durch eine hohe Frequenz zu den Kernmärkten im Mittelmeerraum aus. Die türkische Riviera rund um Antalya führt die Beliebtheitsskala mit bis zu sieben täglichen Abflügen an, gefolgt von Mallorca mit bis zu fünf täglichen Verbindungen. Auch die griechische Insel Kreta wird in der Hochsaison täglich angeflogen. Parallel dazu festigt der irische Billigflieger Ryanair seine Marktposition am FMO und bedient mittlerweile sechs Destinationen, darunter London-Stansted, Alicante und Zadar. Für Passagiere mit Zielen im Fernost- oder Interkontinentalbereich bleibt die viermal tägliche Anbindung an das Lufthansa-Drehkreuz München die wichtigste Schnittstelle zum weltweiten Netzflugplan. Flankierend zum erweiterten Flugangebot hat die Flughafengesellschaft in die Optimierung der Bodenprozesse investiert. Zur Beschleunigung der Abfertigung stehen modernisierte Self-Check-In-Counter zur Verfügung, die derzeit von Fluggästen der Lufthansa-Gruppe sowie von SunExpress und Pegasus genutzt werden können. Im Terminalbereich wurden zudem die Wartezonen in den Non-Schengen-Gates umgebaut und mit automatisierten Verpflegungsstationen für Kalt- und Heißgetränke

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Erwarteter Passagieransteig am Flughafen Frankfurt zum Start der Osterferien 2026

Mit dem Beginn der Osterferien in Hessen und weiteren Bundesländern stellt sich der Flughafen Frankfurt auf eine Phase intensiven Reiseverkehrs ein. Im Zeitraum vom 27. März bis zum 12. April 2026 rechnet der Betreiber Fraport mit einem Aufkommen von insgesamt rund 3,1 Millionen Passagieren. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem ersten Ferienwochenende, an dem allein über 721.000 Fluggäste erwartet werden. Parallel zu diesem Anstieg tritt am 29. März der neue Sommerflugplan in Kraft, was zusätzliche Flugverbindungen und eine veränderte Taktung im Flugbetrieb mit sich bringt. Um den Betrieb stabil zu halten, setzt Fraport auf eine dynamische Passagierführung und verstärkten Personaleinsatz an den Knotenpunkten. Besondere Aufmerksamkeit gilt in dieser Saison den Grenzkontrollen. Aufgrund neuer und strengerer Datenerfassungsvorschriften der Europäischen Union müssen sich insbesondere Reisende aus Nicht-EU-Staaten auf zeitintensive Prozeduren einstellen. Die Behörden führen detailliertere Prüfungen der Reisedokumente durch, was in Kombination mit dem hohen Verkehrsaufkommen zu erheblichen Verzögerungen führen kann. Fraport empfiehlt Passagieren mit Zielen außerhalb des Schengen-Raums daher dringend, mindestens drei Stunden vor Abflug im Terminal zu erscheinen. Für Reisende innerhalb der EU wird eine Ankunftszeit von zwei bis zweieinhalb Stunden vor dem Start empfohlen, abhängig davon, ob Gepäck aufgegeben werden muss. Zusätzliche Recherchen zur Infrastrukturauslastung zeigen, dass auch die Parkkapazitäten am Frankfurter Flughafen während der Feiertage an ihre Grenzen stoßen könnten. Der Betreiber rät Autofahrern zur frühzeitigen Online-Reservierung von Stellplätzen, um Engpässe vor Ort zu vermeiden. Alternativ wird auf die Nutzung des Fern- und Regionalbahnhofs verwiesen, da die Deutsche Bahn zu den Osterfeiertagen oft Sonderzüge einsetzt, um die Anbindung

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Streikankündigung des Bodenpersonals belastet den Osterreiseverkehr in Spanien

Ein großflächiger Streik der Bodenabfertigungsdienste in Spanien droht den europäischen Flugverkehr während der Osterfeiertage 2026 massiv zu beeinträchtigen. Die Gewerkschaften CCOO, UGT und USO haben das Personal der Dienstleister Groundforce und Menzies dazu aufgerufen, vom 27. März bis zum 6. April die Arbeit niederzulegen. Betroffen sind rund 20 Flughäfen, darunter die für den deutschen Tourismus zentralen Drehkreuze Madrid, Barcelona, Palma de Mallorca, Málaga und Alicante sowie die Urlaubsregionen auf den Kanaren. Da Spanien eines der wichtigsten Ziele für Reisende aus der Bundesrepublik ist – allein im Vorjahreszeitraum wurden über 600.000 Passagiere auf dieser Route registriert –, wird mit tausenden Flugstreichungen und massiven Verspätungen gerechnet. Rechtlich gesehen befinden sich betroffene Passagiere in einer schwierigen Situation, da ein Streik des Flughafen- oder Abfertigungspersonals nach der EU-Fluggastrechteverordnung meist als „außergewöhnlicher Umstand“ gewertet wird. Im Gegensatz zu Arbeitsniederlegungen des eigenen Airline-Personals besteht bei Streiks externer Dienstleister in der Regel kein Anspruch auf eine pauschale Entschädigungszahlung von bis zu 600 Euro. Dennoch bleiben die Fluggesellschaften in der Pflicht, Unterstützungsleistungen zu erbringen. Fluggäste haben das Recht auf eine alternative Beförderung zum Zielort oder die vollständige Erstattung des Ticketpreises. Bei Wartezeiten von mehr als zwei Stunden müssen die Airlines zudem Verpflegung und Erfrischungen bereitstellen sowie gegebenenfalls Hotelübernachtungen organisieren. Zusätzliche Recherchen zur aktuellen Lage in Spanien zeigen, dass die Verhandlungen zwischen den Gewerkschaften und den Arbeitgebern bisher ergebnislos verliefen. Streitpunkte sind vor allem die Arbeitsbedingungen und die Lohnstruktur nach der Neuvergabe von Bodenabfertigungslizenzen durch den Flughafenbetreiber Aena. Experten raten Reisenden, sämtliche Kommunikationsversuche mit der Fluggesellschaft sowie Ausgaben für

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Gewerkschaft Vida fordert Respekt für Bahnpersonal im Osterreiseverkehr

Angesichts des erwarteten hohen Fahrgastaufkommens zu den Osterfeiertagen 2026 hat die Gewerkschaft Vida einen dringenden Appell an die Reisenden gerichtet. Yvonne Rychly, Schirmherrin des Projekts „Tatort Arbeitsplatz“ innerhalb der Gewerkschaft, mahnte zu Besonnenheit und respektvollem Umgang mit dem Zug- und Bahnhofspersonal. Da die Bahnbetreiber für die Ferienzeit erhebliche Angebotserweiterungen angekündigt haben, rechnet die Arbeitnehmervertretung mit einer Grenzbelastung der Infrastruktur. Verspätungen oder überfüllte Waggons dürften dabei keinesfalls zu Aggressionen gegenüber den Beschäftigten führen, die für die operative Abwicklung vor Ort verantwortlich sind, aber keinen Einfluss auf die strategische Planung oder technische Störungen haben. Zusätzliche Recherchen verdeutlichen die angespannte Lage im österreichischen Schienenverkehr. Laut aktuellen Erhebungen von Vida und der Arbeiterkammer haben Übergriffe auf das Bahnpersonal in den letzten Jahren statistisch zugenommen, insbesondere in Stoßzeiten. Die Gewerkschaft verweist in diesem Zusammenhang auf das Übereinkommen Nr. 190 der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), welches die Mitgliedstaaten und Unternehmen verpflichtet, wirksame Schutzmaßnahmen gegen Gewalt und Belästigung am Arbeitsplatz zu implementieren. Die Empfehlung der Bahnbetreiber, Sitzplätze vorab zu reservieren, wird von der Gewerkschaft als indirektes Eingeständnis gewertet, dass die Kapazitäten trotz Zusatzszügen an ihre Belastungsgrenzen stoßen könnten. Um die Situation zu entschärfen, fordert die Vida von den Bahnmanagements eine konsequente Umsetzung des neu vereinbarten 10-Punkte-Plans zum Schutz der Beschäftigten. Dieser sieht unter anderem eine verstärkte Präsenz von Sicherheitspersonal sowie technische Unterstützungssysteme vor. Ein zentraler Punkt der Forderungen ist zudem eine ausreichende Personaldecke auf den Bahnsteigen und in den Zügen, um Deeskalation bereits im Vorfeld zu ermöglichen. Branchenexperten weisen darauf hin, dass ein Mangel an Servicepersonal in Stresssituationen

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