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United Airlines erzielt 2025 historischen Rekordumsatz und massives Passagierwachstum

Die US-amerikanische Fluggesellschaft United Airlines blickt auf das erfolgreichste Geschäftsjahr ihrer Unternehmensgeschichte zurück. Im Jahr 2025 beförderte die Airline rund 181 Millionen Passagiere, was einen neuen Höchststand darstellt. Parallel dazu expandierte das Unternehmen auf das größte Streckennetz seit Bestehen der Fluglinie. Diese operative Ausweitung schlug sich unmittelbar in den Finanzkennzahlen nieder: Der Jahresumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 3,5 Prozent auf den Rekordwert von 59,1 Milliarden Dollar. Auch die Profitabilität legte deutlich zu; der Nettogewinn belief sich am Ende des Geschäftsjahres auf 3,4 Milliarden Dollar, während der Vorsteuergewinn mit 4,3 Milliarden Dollar das Vorjahresergebnis von 3,7 Milliarden Dollar klar übertraf. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass United Airlines im vergangenen Jahr massiv in die Modernisierung und Erweiterung ihrer Flotte investiert hat. Insgesamt wurden 82 neue Flugzeuge in Dienst gestellt, wobei der Fokus vor allem auf Modellen für die Langstrecke lag, um die Marktposition im internationalen Verkehr zu festigen. Für das laufende Jahr 2026 plant das Management eine weitere Beschleunigung dieser Strategie und erwartet die Auslieferung von mehr als 120 neuen Maschinen. Diese Investitionsoffensive ist Teil des Programms „United Next“, mit dem das Unternehmen die Sitzplatzkapazität pro Flug deutlich erhöhen und ältere, weniger effiziente Flugzeugtypen ausmustern möchte, um die operativen Margen weiter zu optimieren. Neben der physischen Flottenerweiterung forcierte die Airline den Ausbau ihres Premiumangebots. Dies umfasste sowohl die Neugestaltung von Bordprodukten als auch umfangreiche Investitionen in die Infrastruktur am Boden, insbesondere in neue und modernisierte Lounges an den großen Drehkreuzen wie Chicago O’Hare, Denver und Newark. Branchenexperten weisen darauf hin, dass

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Ausbau des Flugangebots am Flughafen Hannover für den Sommer 2026

Der Flughafen Hannover erweitert für die kommende Sommersaison 2026 sein Streckennetz und die verfügbaren Kapazitäten im touristischen Segment sowie im Städteverkehr. Die Fluggesellschaft Eurowings nimmt neue Direktverbindungen nach Nizza an der Côte d’Azur und Alicante an der spanischen Costa Blanca in ihr Programm auf. Zusätzlich verstärkt Sun Express die Präsenz am Standort mit einer zweimal wöchentlich bedienten Route nach Edremit in der Türkei. Auch die portugiesische Hauptstadt Lissabon kehrt mit drei wöchentlichen Umläufen fest in den Flugplan zurück, während die Regionalfluggesellschaft Sky Alps ihre Verbindung nach Bozen in Südtirol fortsetzt. Neben neuen Zielen liegt ein Schwerpunkt auf der Frequenzerhöhung bestehender Routen. Die Airlines SAS und Eurowings verdichten ihre Flugpläne in den Norden und Osten Europas, insbesondere zu den skandinavischen Metropolen Kopenhagen und Stockholm sowie nach Pula an der kroatischen Adria. Diese Intensivierung trägt der steigenden Nachfrage nach Städtereisen und Geschäftsterminen in der Öresund-Region und im Baltikum Rechnung. Zusätzliche Recherchen im operativen Bereich zeigen, dass der Flughafen durch optimierte Bodenabfertigungsprozesse die erhöhte Anzahl an Flugbewegungen in den Spitzenzeiten des Sommers auffangen will. Eine signifikante Stärkung erfährt Hannover durch die Stationierung weiterer Flugzeuge der Ferienflieger Tuifly und Corendon. Tuifly erhöht seine am Standort Hannover-Langenhagen stationierte Flotte auf insgesamt sechs Jets, während Corendon nun zwei Maschinen dauerhaft am Flughafen positioniert. Diese Kapazitätserweiterung ermöglicht ein deutlich umfangreicheres Angebot zu klassischen Urlaubszielen rund um das Mittelmeer und auf die Kanarischen Inseln. Branchenexperten zufolge festigt Hannover damit seine Rolle als wichtigster Ferienflughafen im norddeutschen Raum abseits des Drehkreuzes Hamburg. Die wirtschaftliche Bedeutung dieser Expansion spiegelt sich

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Sun Express verzeichnet deutliches Passagierplus im Geschäftsjahr und Weihnachtsverkehr

Die Fluggesellschaft Sun Express hat das Jahr 2025 mit einem signifikanten Wachstum bei den Fluggastzahlen abgeschlossen. Nach aktuellen Unternehmensdaten beförderte der Ferienflieger, ein Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines, im gesamten vergangenen Kalenderjahr rund 16 Millionen Passagiere. Dies entspricht einer Steigerung von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr 2024. Besonders dynamisch entwickelte sich das Geschäft in der Weihnachts- und Neujahrsperiode vom 20. Dezember 2025 bis zum 4. Januar 2026. In diesem kurzen Zeitraum nutzten etwa eine halbe Million Reisende die Verbindungen der Airline, was ein Plus von neun Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum markiert. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass dieses Wachstum maßgeblich durch eine massive Kapazitätsausweitung im deutschsprachigen Raum getrieben wurde. Sun Express hat im Jahr 2025 sein Streckennetz von wichtigen Abflughäfen wie Frankfurt, München, Düsseldorf und Wien in Richtung der türkischen Riviera und Anatoliens weiter verdichtet. Das Unternehmen profitierte dabei von einer stabilen Nachfrage nach Besuchsreisen zu Freunden und Verwandten sowie einem anhaltenden Trend zu Winterurlauben in der Türkei. Um das erhöhte Passagieraufkommen während der Feiertage zu bewältigen, wurden auf zahlreichen Routen zusätzliche Frequenzen und punktuelle Charterflüge eingerichtet. Hinter dem operativen Erfolg steht eine konsequente Flottenstrategie. Die Fluggesellschaft setzt verstärkt auf den Einsatz moderner Maschinen vom Typ Boeing 737-800 und Boeing 737 Max, um die Sitzplatzkapazität pro Flug zu optimieren. Branchenexperten weisen darauf hin, dass Sun Express durch langfristige Leasingverträge und die Integration neuer Flugzeuge seine Position als Marktführer im Verkehr zwischen Deutschland und der Türkei festigen konnte. Für das laufende Jahr 2026 plant das Management eine weitere Expansion, wobei insbesondere

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Singapore Airlines sichert sich Millionensumme durch neue Anleihe am Kapitalmarkt

Die nationale Fluggesellschaft Singapurs, Singapore Airlines (SIA), hat erfolgreich eine neue Anleihe mit einer Laufzeit von zehn Jahren am Kapitalmarkt platziert. Das Volumen der Emission beläuft sich auf 500 Millionen Singapur-Dollar, was zum aktuellen Wechselkurs etwa 332 Millionen Euro entspricht. Die Schuldverschreibung ist mit einem festen Zinssatz von 2,70 Prozent ausgestattet und wurde am vergangenen Dienstag offiziell dokumentiert. Diese Finanzierungsmaßnahme erfolgt im Rahmen eines großangelegten Emissionsprogramms über insgesamt zehn Milliarden Singapur-Dollar, welches der Airline ermöglicht, flexibel Kapital in verschiedenen Währungen aufzunehmen. Die generierten Mittel sind zweckgebunden und sollen primär für die Finanzierung neuer Flugzeugbestellungen sowie damit verbundene Anzahlungen verwendet werden. Singapore Airlines verfügt über umfangreiche Auftragsbücher bei den Herstellern Boeing und Airbus, um die Modernisierung ihrer Flotte mit Modellen wie der Boeing 777-9 und dem Airbus A350 voranzutreiben. Darüber hinaus dient das frische Kapital allgemeinen Unternehmenszwecken. Hierzu zählt insbesondere die Refinanzierung bestehender kurz- und mittelfristiger Verbindlichkeiten, um das Fälligkeitsprofil der Unternehmensschulden zu optimieren und die Liquidität langfristig abzusichern. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass Singapore Airlines mit dieser Platzierung von einem stabilen Zinsumfeld in der Region Südostasien profitiert. Analysten weisen darauf hin, dass die Airline nach dem Rekordgewinn des vorangegangenen Geschäftsjahres eine hohe Kreditwürdigkeit bei Investoren genießt. Die Entscheidung für eine Anleihe in lokaler Währung unterstreicht die Strategie, die Abhängigkeit von internationalen Zinsschwankungen zu reduzieren. Durch die zehnjährige Laufzeit sichert sich das Unternehmen zudem Planungssicherheit für die anstehenden Lieferphasen der neuen Langstreckenflotte. Wirtschaftlich betrachtet festigt SIA mit diesem Schritt ihre Position als einer der finanzstärksten Carrier weltweit. Die Erlöse aus der Anleihe

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Leav Aviation weitet Charterangebot in die Türkei und nach Spanien im Herbst 2026 aus

Die Kölner Fluggesellschaft Leav Aviation plant für das vierte Quartal 2026 eine signifikante Ausweitung ihrer Flugverbindungen zu beliebten Urlaubsdestinationen am Mittelmeer. Laut aktuellen Aeroroutes.com-Berichterstattung wird die Airline im Zeitraum von Oktober bis November verstärkt die türkische Riviera sowie die Baleareninsel Mallorca bedienen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Verbindung zwischen dem Flughafen Köln/Bonn und Antalya, die vom 2. Oktober bis zum 8. November 2026 bedient wird. Auch ab Düsseldorf sind Flüge nach Antalya vorgesehen, wobei die Frequenzen je nach Nachfrage zwischen einer und sieben Rotationen pro Woche schwanken. Als Fluggerät kommt auf allen Strecken ein Airbus A320 zum Einsatz, der über eine Kapazität von 180 Sitzplätzen verfügt. Zusätzliche Recherchen im operativen Umfeld ergeben, dass Leav Aviation auch kleinere Standorte und spezifische Zeitfenster in den Herbstferien nutzt, um Marktnischen zu besetzen. So werden Kurzzeitverbindungen ab Erfurt und Frankfurt nach Antalya angeboten, die primär auf die starke Nachfrage während der Ferienzeiten in Thüringen und Hessen abzielen. Das Unternehmen, das 2022 den Flugbetrieb aufnahm, festigt damit seine Rolle als flexibler Partner für Reiseveranstalter und Einzelbucher im Chartersegment. Branchenanalysten weisen darauf hin, dass die Fokussierung auf zeitlich begrenzte Flugkorridore eine Strategie zur Optimierung der Flottenauslastung in der Übergangszeit zum Winterflugplan darstellt. Neben dem Türkei-Geschäft setzt die Fluggesellschaft im Oktober 2026 auf Verbindungen nach Palma de Mallorca. Ab Frankfurt sind zwischen dem 3. und 12. Oktober vier wöchentliche Flüge geplant, während der Flughafen Münster/Osnabrück einmal pro Woche angebunden wird. Diese Strecken ergänzen das wachsende Portfolio der Airline am Standort Münster/Osnabrück, wo Leav Aviation zunehmend als

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Michael O’Leary übt deutliche Kritik an der Handelspolitik von Donald Trump

Der Chef des europäischen Marktführers Ryanair, Michael O’Leary, hat sich am Rande einer Branchenkonferenz in Brüssel ungewohnt deutlich zur aktuellen US-Politik geäußert. Der Manager kritisierte insbesondere die Positionen von US-Präsident Donald Trump zum Ukraine-Konflikt sowie dessen Pläne für neue Handelszölle, welche er als historisch falsch und gefährlich für die globale Stabilität bezeichnete. Zwar betonte O’Leary seine grundsätzliche Nähe zu republikanischen Werten in den USA, stellte jedoch klar, dass er einer unter Trump geführten Partei nicht beitreten würde. Einzig bei der Forderung nach höheren europäischen Verteidigungsausgaben signalisierte der Airline-Chef Zustimmung gegenüber dem Weißen Haus. Hintergrund dieser Äußerungen ist die Sorge vor einer zunehmenden Abschottung der Märkte, die den internationalen Luftverkehr massiv belasten könnte. O’Leary nutzte die Gelegenheit, um die Verteidigung des europäischen Binnenmarkts einzufordern, den er als essenziell für den Erfolg günstiger Flugreisen ansieht. Er warnte davor, dass geopolitische Spannungen zwischen den USA und Russland die wirtschaftliche Erholung in Europa gefährden könnten. Gleichzeitig erneuerte er seinen Appell an die Europäische Union, Steuern und bürokratische Regulierungen im Luftfahrtsektor drastisch zu reduzieren, um die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber außereuropäischen Fluggesellschaften zu sichern. Besonders scharfe Worte fand der Ryanair-Chef für das Europäische Parlament, das er als Instanz bezeichnete, die lediglich Kosten verursache und unnötige Regulierungen schaffe. Einen aktuellen Vorschlag zur Ausweitung der Passagierrechte stufte er sogar als rechtswidrig ein. O’Leary kritisierte zudem die einseitige Belastung europäischer Kurzstreckenflüge durch das bestehende Emissionshandelssystem der EU. Er forderte eine Ausweitung dieses Systems auf Langstreckenflüge aus den USA, Asien und der Golf-Region, um gleiche Wettbewerbsbedingungen zu schaffen. Er räumte jedoch

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Eva Air und Turkish Airlines bauen strategische Codeshare-Partnerschaft aus

Die taiwanesische Fluggesellschaft Eva Air hat ihre bestehende Zusammenarbeit mit Turkish Airlines signifikant erweitert. Wie aus aktuellen Branchendaten hervorgeht, umfasst die Kooperation nun zusätzliche Verbindungen im europäischen Streckennetz der türkischen Nationalairline. Ein zentraler Bestandteil der neuen Vereinbarung ist die Aufnahme von Codeshare-Flügen auf der Route zwischen Istanbul und Wien. Passagiere der Eva Air erhalten dadurch einen verbesserten Zugang zur österreichischen Hauptstadt über das Drehkreuz am Bosporus, was die Flexibilität bei der Reiseplanung zwischen Asien und Mitteleuropa erhöht. Die Erweiterung ist Teil einer langfristigen Strategie beider Star-Alliance-Mitglieder, ihre Marktpräsenz durch gegenseitige Flugnummernvergabe zu stärken. Eva Air bedient von Taipeh aus direkt nur eine begrenzte Anzahl europäischer Metropolen. Durch die vertiefte Partnerschaft mit Turkish Airlines kann die Airline ihren Kunden nun ein deutlich engmaschigeres Netz anbieten, ohne eigene Flugzeuge auf diesen Strecken einsetzen zu müssen. Turkish Airlines profitiert im Gegenzug von einer höheren Auslastung ihrer Maschinen auf den hochfrequentierten Zubringerflügen nach Istanbul. Neben Wien umfasst die Kooperation laut Branchenkennern auch weitere strategisch wichtige Städte in Osteuropa und dem Balkan, die für Geschäftsreisende und den Tourismussektor von hoher Relevanz sind. Wirtschaftlich betrachtet ermöglicht das Codeshare-Abkommen beiden Unternehmen eine Optimierung ihrer Kapazitäten in einem wettbewerbsintensiven Umfeld. Die nahtlose Gepäckabfertigung und aufeinander abgestimmte Bordprodukte sorgen für einen hohen Komfortstandard beim Umsteigen in Istanbul. Analysten weisen darauf hin, dass die Integration von Wien in das Abkommen insbesondere die Konkurrenzfähigkeit gegenüber den Golf-Airlines erhöhen soll, die ebenfalls stark auf Transitverbindungen nach Europa setzen. Die Ausweitung der Zusammenarbeit erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Nachfrage nach Fernreisen

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Handgreifliche Auseinandersetzung um Fensterplatz auf Flug nach Oslo

Auf einem Flug der Fluggesellschaft Norwegian Air Shuttle von Málaga nach Oslo kam es zu einer physischen Konfrontation zwischen zwei Passagieren. Die beiden Männer, beide in ihren Zwanzigern und Mitglieder derselben Reisegruppe, gerieten während des Fluges in einen heftigen Streit über die Sitzordnung. Auslöser der Eskalation war die Uneinigkeit darüber, wer von beiden den Platz am Fenster beanspruchen durfte. Trotz der Bemühungen des Kabinenpersonals, die Situation verbal zu klären, weitete sich der Disput in eine handgreifliche Auseinandersetzung aus, die ein direktes Eingreifen der Flugbegleiter erforderte, um die Kontrahenten voneinander zu trennen. Zusätzliche Recherchen zu dem Vorfall ergaben, dass das Verhalten der Männer nicht nur das Unbehagen der umliegenden Fluggäste und der Besatzung auslöste, sondern auch rechtliche Konsequenzen nach sich zog. Um die Situation an Bord zu beruhigen, wurde einer der Beteiligten für den Rest der Flugdauer auf einen anderen Sitzplatz umgesetzt. Die Flugkapitänin entschied, den Flug wie geplant zum Flughafen Oslo-Gardermoen fortzusetzen, verständigte jedoch bereits während des Fluges die norwegische Polizei. Nach der Landung warteten Beamte unmittelbar am Gate, um die beiden Störenfriede in Empfang zu nehmen und für weitere Befragungen in Gewahrsam zu nehmen. Gegen einen der Männer wurde mittlerweile Anzeige wegen Verstoßes gegen die Luftverkehrsordnung und Störung der öffentlichen Ordnung erstattet. Die Behörden prüfen zudem, inwieweit das Verhalten eine Gefährdung der Sicherheit des Flugzeugs und der übrigen Passagiere darstellte. Norwegian Air Shuttle bestätigte den Vorfall offiziell und betonte, dass Verstöße gegen die Sicherheitsvorschriften an Bord konsequent zur Anzeige gebracht werden. In Norwegen drohen bei derartigen Delikten empfindliche Geldstrafen

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Axel Schefe übernimmt zum März die Führung der griechischen Sky Express

Der bisherige Geschäftsführer der Fluggesellschaft Marabu, Axel Schefe, wird ab März 2026 neuer Chief Executive Officer der griechischen Airline Sky Express. Dieser Wechsel folgt auf die bereits im November 2025 erfolgte Ankündigung, dass Schefe die Condor-Schwestergesellschaft Marabu zum Ende Januar verlassen werde, um sich beruflich neu zu orientieren. Sky Express, die als eine der am schnellsten wachsenden Fluggesellschaften in Südosteuropa gilt, verfügt derzeit über eine Flotte von knapp 30 Maschinen. Das Portfolio umfasst moderne Turboprops der Typen ATR 42 und 72 sowie Kurz- und Mittelstreckenjets der Airbus A320-Familie, darunter auch die kapazitätsstarken A321neo. Zusätzliche Recherchen im Branchenumfeld verdeutlichen die strategische Bedeutung dieser Personalie. Sky Express hat in den vergangenen Jahren eine aggressive Expansionsstrategie verfolgt und sich von einer rein regionalen griechischen Fluggesellschaft zu einem ernsthaften internationalen Wettbewerber entwickelt. In Deutschland bedient der Carrier bereits die wichtigen Drehkreuze Frankfurt und München sowie die Standorte Berlin, Düsseldorf und Hamburg. Mit Schefe gewinnt das Unternehmen einen Manager, der über umfassende Erfahrung im Aufbau und der Konsolidierung von Ferienfluggesellschaften verfügt, was insbesondere für die Stärkung des Ganzjahresverkehrs zwischen Deutschland und Griechenland von Bedeutung sein dürfte. Wirtschaftlich gesehen steht Sky Express vor der Herausforderung, die operative Effizienz bei gleichzeitigem Flottenwachstum zu sichern. Das Unternehmen hat in der jüngeren Vergangenheit massiv in die Modernisierung seiner Flotte investiert und unterhält enge Kooperationen mit internationalen Schwergewichten wie Air France-KLM, Emirates und Delta Air Lines über Interline-Abkommen. Dieser Ausbau der internationalen Konnektivität wird voraussichtlich einer der Schwerpunkte unter Schefes Führung sein. Ziel ist es, den Marktanteil im lukrativen Transitverkehr

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Luxair nimmt Direktflüge nach Abu Dhabi im Winter 2026/27 wieder auf

Die luxemburgische Fluggesellschaft Luxair bereitet die Rückkehr in die Vereinigten Arabischen Emirate vor. Ab dem 26. Oktober 2026 plant das Unternehmen, die Verbindung zwischen dem Flughafen Luxemburg-Findel und Abu Dhabi erneut in das Streckennetz aufzunehmen. Laut einem Bericht von Aeroroutes.com wird die Route zunächst einmal wöchentlich bedient. Zum Einsatz kommt eine Boeing 737 Max 8, die für die Langstrecke mit einer modernen Kabinenkonfiguration ausgestattet ist. Die Flugzeiten sehen einen morgendlichen Start in Luxemburg vor, wobei die Ankunft in Abu Dhabi am späten Nachmittag erfolgt. Der Rückflug ist für den darauffolgenden Tag angesetzt, sodass die Maschine am frühen Nachmittag wieder den Heimatflughafen erreicht. Diese Wiederaufnahme markiert eine strategische Neuausrichtung nach einer längeren Pause, da die Strecke zuletzt im Frühjahr 2025 bedient wurde. Damals umfasste das Programm noch bis zu vier wöchentliche Umläufe. Zusätzliche Branchenrecherchen ergeben, dass Luxair mit dieser Verbindung vor allem auf den gehobenen Freizeitverkehr und Geschäftsreisende abzielt, die eine Direktverbindung in die Golfregion bevorzugen. Abu Dhabi hat sich in den letzten Jahren massiv als kulturelles und wirtschaftliches Zentrum entwickelt, was die Nachfrage nach Direktflügen aus dem Einzugsgebiet Großregion (Luxemburg, Rheinland-Pfalz, Saarland, Lothringen und Wallonien) stabilisiert. Technisch stellt der Flug nach Abu Dhabi eine der längsten Routen im Flugplan der Boeing 737 Max-Flotte von Luxair dar. Die Flugdauer von etwa sechs bis sieben Stunden erfordert eine präzise Treibstoffkalkulation und nutzt die gesteigerte Reichweite dieses Flugzeugtyps voll aus. Im Vergleich zu den Vorjahren wurde die Frequenz für den kommenden Winter vorsichtiger angesetzt, was Marktbeobachter als Testphase für eine mögliche spätere Kapazitätsausweitung

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