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Montenegro plant Kapazitätserweiterung für die Flughäfen Podgorica und Tivat

Die Regierung von Montenegro plant umfangreiche Investitionen in die beiden internationalen Zivilflughäfen des Landes in Podgorica und Tivat. Bis zur Sommersaison 2027 sollen die vorhandenen Terminalkapazitäten vergrößert, zusätzliche Gates geschaffen und Anpassungen an den Start- und Landebahnen vorgenommen werden. Erste bauliche und organisatorische Maßnahmen sollen bereits vor dem Sommer 2027 umgesetzt werden. Auslöser für die Infrastrukturmaßnahmen sind erhebliche Engpässe bei der Passagierabfertigung und Flugzeugbereitstellung, die infolge des stark angestiegenen Verkehrsaufkommens im Jahr 2026 zu Verzögerungen im Betrieb führten. Ergänzend zu den kurzfristigen Anpassungen lässt die staatliche Betreibergesellschaft Aerodromi Crne Gore einen neuen Masterplan mit einem Zehn-Jahres-Horizont ausarbeiten. Für den Flughafen der Hauptstadt Podgorica sieht dieses Konzept perspektivisch den Bau eines neuen Terminalgebäudes sowie eine Verlängerung der Start- und Landebahn vor, um künftig auch die Abfertigung von Großraumflugzeugen im Interkontinentalverkehr zu ermöglichen. Am Küstenflughafen Tivat sind neben einem modernen Terminal zusätzliche Vorfeld- und Rollwegflächen sowie eine grundlegende Sanierung der Pisteninfrastruktur angedacht. Die Modernisierung der beiden Standorte steht im Zusammenhang mit der anhaltenden Debatte über die künftige Betriebskonzession der montenegrinischen Flughäfen. Seit Jahren prüft die Politik in Podgorica eine Vergabe an internationale Konsortien nach dem Vorbild anderer Westbalkan-Staaten wie Serbien oder Nordmazedonien, um den Investitionsbedarf ohne direkte Belastung des Staatshaushalts zu decken. Das anhaltende Zögern bei der Entscheidung zwischen Teilprivatisierung und rein staatlicher Eigenfinanzierung hat jedoch in der Vergangenheit zu einem Investitionsstau geführt, der sich nun in den Spitzenzeiten der Saison offenbart. Luftfahrtexperten verweisen darauf, dass insbesondere der Flughafen Tivat aufgrund seiner geografischen Lage zwischen Bergen und Meer sowie fehlender Befeuerungssysteme für

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Angespannte Lage im europäischen Luftraum: Eurocontrol meldet steigende Verspätungszeiten

Die europäische Organisation zur Sicherung der Luftfahrt (Eurocontrol) meldet eine spürbare Zunahme von Verzögerungen im europäischen Luftverkehr für Ende August 2026. In der Woche vom 24. bis 30. August summierten sich die flugsicherungsbedingten Verspätungen auf durchschnittlich 4,25 Minuten pro Flug, was einer Steigerung von 23 Prozent gegenüber der Vorwoche entspricht. Insgesamt waren im genannten Zeitraum knapp 60.000 Flüge von kapazitären Einschränkungen im Streckennetz oder an den Zielhäfen betroffen. Als primäre Ursache für die operativen Engpässe verweist die Behörde auf extreme Wetterlagen im gesamten europäischen Luftraum. Allein am 28. August entstanden durch Unwetterfronten Verzögerungen im Umfang von rund 200.000 Minuten. Dennoch blieb das Gesamtaufkommen mit durchschnittlich 36.581 Flügen pro Tag auf einem hohen Niveau, was einem Zuwachs von 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Die Pünktlichkeitsquote sank parallel dazu auf 69 Prozent, womit fast ein Drittel aller Flüge nicht nach Flugplan abgewickelt werden konnte. Besonders stark ausgelastet zeigten sich die Flugrouten auf der Südostachse über der Türkei, Rumänien und Armenien. Die anhaltend hohe Nachfrage im Ferienreiseverkehr führt dazu, dass der europäische Luftraum stellenweise an seine Kapazitätsgrenzen stößt. Für den Monat September rechnet Eurocontrol weiterhin mit verkehrsreichen Spitzentagen, an denen an Freitagen bis zu 37.500 Flugbewegungen im europäischen Netz koordiniert werden müssen. Luftfahrtexperten verweisen darauf, dass die Kombination aus stark ausgelasteten Lufträumen, personellen Engpässen in einzelnen Kontrollzentren und witterungsbedingten Ausweichrouten das Gesamtsystem anfällig für Kettenreaktionen macht. Da verpasste Zeitfenster für den Start zu Folgeverspätungen im Rotationsprinzip der Fluggesellschaften führen, bleibt das finanzielle und operative Risiko für Airlines im späten Sommerverkehr hoch.

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Konzernumbau bei Uber: Abbau von 3.300 Stellen trotz steigender Umsätze

Der US-amerikanische Mobilitätsdienstleister Uber reduziert seine weltweite Belegschaft um rund zehn Prozent. Wie Konzernchef Dara Khosrowshahi in einer Mitteilung an die Mitarbeiter bekanntgab, betrifft der Stellenabbau etwa 3.300 der insgesamt rund 36.600 Beschäftigten. Die Maßnahmen richten sich primär gegen zu komplexe Unternehmensstrukturen, die durch das starke Wachstum der vergangenen Jahre entstanden sind. Ziel der Restrukturierung ist es, Hierarchieebenen abzubauen, Entscheidungswege zu verkürzen und operative Einheiten an zentralen Standorten zusammenzuführen. Die personellen Einschnitte erfolgen vor dem Hintergrund solider Finanzzahlen im zweiten Quartal 2026. Das Unternehmen verzeichnete einen Anstieg des Umsatzes um zwölf Prozent auf 14,2 Milliarden US-Dollar sowie ein Plus beim bereinigten operativen Ergebnis von 33 Prozent auf 2,8 Milliarden US-Dollar. Neben dem Personalabbau ordnet die Konzernleitung eine Rückkehr zur Präsenzarbeit an. Künftig sollen nur noch rund ein Prozent der Angestellten vollständig aus der Ferne arbeiten, während für den Großteil der Mitarbeiter eine Pflicht zur Präsenz im Büro an drei Tagen pro Woche gilt. Globale Kapazitäten werden an den Standorten San Francisco und New York konzentriert. Mit den frei werdenden Mitteln will Uber Investitionen in neue Technologiebereiche finanzieren, darunter die Entwicklung autonomer Fahrdienste. Zeitgleich mit der Ankündigung des Stellenabbaus startete der Konzern in London einen Testbetrieb für Robotaxis in Kooperation mit dem Technologieunternehmen Wayve. Um im Markt für automatisierte Fahrdienste gegen Konkurrenten wie Alphabet’s Waymo oder Tesla zu bestehen, versucht das Unternehmen, freigesetztes Kapital in die Skalierung von Software-Anwendungen und Flottenpartnerschaften zu lenken. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass der Stellenabbau trotz hoher Gewinne den Wandel in der Technologiebranche widerspiegelt. Unternehmen fokussieren ihre

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Zwischenbilanz der Seilbahnbranche: Bergregionen verzeichnen Zuwachs im Sommerreiseverkehr

Die Gütesiegel-Initiative „Beste Österreichische Sommer-Bergbahnen“ zieht zur Mitte der Sommersaison 2026 eine positive Zwischenbilanz. Nach einer Umfrage unter den Mitgliedsunternehmen bewerten die Betreiber die bisherige Geschäftsentwicklung im Durchschnitt mit 4,3 von 5 möglichen Bewertungspunkten. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 3,7 Punkten. Rund 87 Prozent der befragten Seilbahngesellschaften berichten von gestiegenen Beförderungszahlen im Vergleich zum Sommer 2025. Ein Rückgang der Gästezahlen wurde von keinem der teilnehmenden Unternehmen gemeldet. Der Sprecher der Brancheninitiative, Kornel Grundner, führt die Entwicklung auf die stabilen Wetterverhältnisse im Juli zurück, die zu Ausflügen in höher gelegene Regionen anregten. Laut Umfrage gaben 71 Prozent der Betriebe an, dass sich hohe Sommertemperaturen positiv auf das Besucheraufkommen ausgewirkt haben. Um die Betriebsabläufe bei anhaltend warmen Witterungsphasen sicherzustellen, planen oder prüfen 59 Prozent der Mitgliedsunternehmen Anpassungen der Infrastruktur. Dazu zählen unter anderem der Ausbau von Beschattungsanlagen, erweiterte Erfrischungsmöglichkeiten sowie modifizierte Betriebszeiten in den Morgen- und Nachmittagsstunden. Die Initiative ist ein Zusammenschluss unter dem Dach des Fachverbandes der Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und umfasst aktuell 84 Mitgliedsunternehmen mit 101 Erschließungsräumen. Voraussetzung für die Zertifizierung ist die Erfüllung eines Kriterienkatalogs mit rund 100 Vorgaben zur Barrierefreiheit, Sicherheit und Angebotstruktur. Für die verbleibende Saison erwarten die Betreiber durch durchgehende Betriebszeiten bis in den Oktober hinein eine anhaltend hohe Auslastung im Tagestourismus. Wirtschaftsbeobachter weisen darauf hin, dass die positive Zwischenbilanz die steigende Bedeutung des Sommertourismus für die Wertschöpfung in den alpinen Tälern unterstreicht. Allerdings stehen die Bergbahnunternehmen vor der Aufgabe, hohe Investitionen in die Ganzjahresinfrastruktur gegen die steigenden Betriebskosten für Energie,

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Flughafen Berlin Brandenburg zählt 2,45 Millionen Passagiere im August 2026

Der Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) schließt den Reise- und Ferienmonat August 2026 mit einem weitgehend unveränderten Passagieraufkommen ab. Nach den aktuellen Verkehrszahlen des Flughafenbetreibers nutzten im vergangenen Monat rund 2,45 Millionen Fluggäste die Terminals der Hauptstadtregion. Im Vergleich zum Vorjahresmonat August 2025 entspricht dies einem geringfügigen Anstieg um knapp 10.000 Passagiere beziehungsweise 0,4 Prozent. Über den gesamten Verlauf der Berliner und Brandenburger Sommerferien hinweg verzeichnete der Hauptstadtflughafen insgesamt etwa 3,7 Millionen Fluggäste. Der Spitzentag der Reiseperiode lag mit 87.957 Passagieren auf dem ersten Sonntag des Monats, dem 2. August 2026. Während das Passagieraufkommen auf dem Niveau des Vorjahres verharrte, ging die Zahl der Flugbewegungen leicht zurück. Im August wurden am BER knapp 16.600 Starts und Landungen registriert, was einem Minus von einem Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht. Dies deutet auf eine im Durchschnitt höhere Sitzplatzauslastung der eingesetzten Maschinen hin. Deutlichere Einbußen verzeichnete die Flughafengesellschaft hingegen im Frachtgeschäft: Das Luftfrachtaufkommen sank im August 2026 um 10,3 Prozent auf insgesamt 4.469 Tonnen umgeschlagener Güter. Im Vergleich zu anderen deutschen Großflughäfen zeigt die Entwicklung am Standort Berlin Brandenburg eine anhaltend schleppende Dynamik. Die Erholung des Passagierverkehrs nach der Pandemie verläuft am BER weiterhin langsamer als an internationalen Drehkreuzen wie Frankfurt oder München. Luftfahrtjournalisten führen dies unter anderem auf die veränderte Routenplanung von Billigfluggesellschaften wie Ryanair und Easyjet zurück, die Teile ihrer Flotte aufgrund hoher Standortkosten und staatlicher Abgaben in Deutschland auf europäische Auslandsmärkte verlagert haben. Branchenexperten betonen zudem, dass das verhaltene Wachstum die finanzielle Konsolidierung der Flughafengesellschaft FBB erschwert.

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Passagierrekord im Sommerreiseverkehr: Dortmund überschreitet Marke von einer halben Million Fluggästen

Der Flughafen Dortmund verzeichnet für die Sommerferien 2026 ein historisches Höchstmaß beim Passagieraufkommen. Im Zeitraum der nordrhein-westfälischen Sommerferien nutzten insgesamt 530.423 Reisende den regionalen Verkehrsflughafen im östlichen Ruhrgebiet. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Zuwachs von mehr als 36.000 Fluggästen beziehungsweise ein Plus von rund 7,3 Prozent. Nach Angaben des Betreibers wurde damit erstmals in der Geschichte des Standorts die Schwelle von einer halben Million Passagieren während der Sommerferien überschritten. An den verkehrsreichsten Spitzentagen fertigte das Bodenpersonal mehr als 13.000 Fluggäste ab. Flughafengeschäftsführer Ludger van Bebber führt die Entwicklung auf die gestiegene Sitzplatzkapazität und die Einführung neuer Flugverbindungen zurück. Das Streckennetz wurde in der vergangenen Saison unter anderem um tägliche Verbindungen nach London sowie um Ziele wie Târgu Mureș, Breslau, Niš und Oradea ergänzt. Ungeachtet der neuen Destinationen blieben etablierte Routen nach Osteuropa und Südeuropa die wesentlichen Leistungsträger. Das am stärksten nachgefragte Einzelziel war erneut die polnische Stadt Kattowitz mit fast 58.000 Passagieren, was einem Zuwachs von etwa 15 Prozent entspricht. Dahinter folgten Palma de Mallorca mit 42.407 Reisenden sowie Tirana und Bukarest mit jeweils gut 31.000 Passagieren. Die Verkehrszahlen unterstreichen die spezifische Positionierung des Dortmunder Flughafens als spezialisierter Knotenpunkt für den osteuropäischen VFR-Verkehr (Visiting Friends and Relatives) sowie für den Low-Cost-Sektor im Ruhrgebiet. Der Großteil des Aufkommens wird von den Hauptkunden Wizz Air und Ryanair getragen, die ihre Flottenpräsenz am Standort schrittweise angepasst haben. Für die verbleibenden Monate des Jahres kündigt die Flughafenführung weitere Routen an, darunter Palermo ab Anfang September sowie neue Verbindungen nach Mailand und Rom

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Führungswechsel bei Lufthansa Technik: Harald Gloy übernimmt 2027 den Vorstandsvorsitz

Bei der Lufthansa Technik AG steht ein Wechsel an der Unternehmensspitze bevor. Der Aufsichtsrat hat den 54-jährigen Wirtschaftsingenieur Harald Gloy mit Wirkung zum 1. Februar 2027 für eine fünfjährige Amtszeit zum neuen Vorstandsvorsitzenden berufen. Er folgt auf Sören Stark, der mit Erreichen des 60. Lebensjahres in den Ruhestand tritt. Gloy gehört dem Vorstand des Hamburger Instandhaltungsunternehmens bereits seit 2022 als Chief Operating Officer (COO) an und verantwortet in dieser Funktion die weltweiten Betriebsabläufe sowie die IT-Infrastruktur. Der künftige CEO blickt auf eine mehr als 25-jährige Laufbahn innerhalb des Lufthansa-Konzerns zurück. Nach Tätigkeiten in den Bereichen Logistik, Unternehmensstrategie und Triebwerküberholung übernahm Gloy die Leitung der Sparte für Flugzeugkomponenten. Zwischen 2019 und 2022 wechselte er als Betriebs- und Personalvorstand zur Schwestergesellschaft Lufthansa Cargo, ehe er zu Lufthansa Technik zurückkehrte. Die Nachfolge für seine bisherige Position als Chief Operating Officer soll nach Angaben des Aufsichtsrats unter der Vorsitzenden Grazia Vittadini zeitnah entschieden werden. Der scheidende Vorstandschef Sören Stark leitet die MRO-Sparte (Maintenance, Repair and Overhaul) der Deutschen Lufthansa seit 2022. Zuvor war er ebenfalls als Operations-Vorstand bei Lufthansa Cargo sowie in verschiedenen Führungspositionen bei den Lufthansa Technik Logistik Services tätig. Unter Starks Führung schloss das Unternehmen langfristige Dienstleistungsverträge mit internationalen Fluggesellschaften ab und baute seine Reparaturkapazitäten im asiatischen und nordamerikanischen Markt aus, um der gestiegenen Nachfrage nach Triebwerksüberholungen zu begegnen. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die Stabübergabe in eine Phase anhaltender Herausforderungen für die Flugzeuginstandhaltung fällt. Die weltweiten Engpässe bei Ersatzteilen, Verzögerungen in den Zulieferketten der Triebwerkshersteller sowie steigende Personalkosten belasten das operative Geschäft.

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Österreichisches Bundesheer verzeichnet steigende Neueintritte

Das Österreichische Bundesheer meldet für das laufende Jahr einen Nettozuwachs bei den Beschäftigtenzahlen. Bis Anfang September 2026 standen 2.200 Neueintritten von zivilem und militärischem Personal insgesamt 1.719 Abgänge gegenüber, was einem Plus von 481 Mitarbeitern entspricht. Unter den Neuzugängen befanden sich 409 Frauen, wovon 107 ihren Dienst im uniformierten Bereich angetreten haben. Der überwiegende Teil der Fluktuation betrifft befristete Dienstverhältnisse wie Militärpersonen auf Zeit oder Verwaltungspraktikanten. Parallel zur allgemeinen Personalentwicklung verzeichnen auch die Ausbildungseinrichtungen für den Kaderbereich hohe Teilnehmerzahlen. Im September 2026 traten 1.065 Anwärter die Kaderausbildung für die Laufbahnen der Offiziere und Unteroffiziere im Berufs- und Milizstand an, darunter 75 Frauen. Der Ausbildungsweg beginnt mit der sechsmonatigen Kaderanwärterausbildung Teil 1, ehe sich die Pfade trennen. Während die Unteroffiziersanwärter nach 18 Monaten an der Heeresunteroffiziersakademie in Enns als Wachtmeister ausgemustert werden, absolvieren angehende Offiziere ein dreijähriges Studium an der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt. Die Steigerung der Rekrutierungszahlen erfolgt vor dem Hintergrund der eingeleiteten Modernisierungsvorhaben im Rahmen des Aufbauplans 2032+. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner führt die Entwicklung auf Anpassungen in der Personalgewinnung und die Attraktivität des öffentlichen Dienstes zurück. Neben der Beschaffung neuer Ausrüstung und Waffensysteme ist der Aufwuchs an qualifiziertem Personal eine zentrale Voraussetzung, um die personelle Einsatzbereitschaft der Streitkräfte langfristig sicherzustellen. Militärökonomen und Beobachter betonen jedoch, dass dem schrittweisen Personalaufbau weiterhin eine hohe Abgangsrate gegenübersteht. Insbesondere der Wettbewerb mit der Privatwirtschaft um qualifizierte Fachkräfte in technischen und logistischen Bereichen setzt dem Streitkräfteamt Grenzen. Die Herausforderung für die Heeresführung besteht darin, das neu gewonnene Personal über die befristeten Verträge hinaus

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Tourismus im Fürstentum: Monaco setzt verstärkt auf das Segment der Frauenreisen

Das Fremdenverkehrsamt des Fürstentums Monaco baut die Vermarktung spezifischer Urlaubssegmente aus und richtet das Augenmerk verstärkt auf Reisegruppen von Frauen. Die Marketinginitiative stellt die räumliche Dichte von Luxusboutiquen, Wellness-Einrichtungen und Gastronomieangeboten auf dem zwei Quadratkilometer großen Staatsgebiet in den Mittelpunkt. Ziel dieser Kampagne ist es, die Auslastung der Beherbergungsbetriebe auch außerhalb der Hauptsaison und abseits großer Motorsport- oder Sportveranstaltungen zu stabilisieren. Das touristische Konzept bündelt Angebote in Kernvierteln wie Monte-Carlo und Larvotto. Im Einkaufsviertel Carré d’Or sowie im Metropole Shopping Monte-Carlo konzentrieren die Betreiber gehobene Handelskette und Juweliere, während im Viertel La Condamine rund um die Rue Caroline und den Port Hercule kleinere Einzelhandelsgeschäfte und Wochenmärkte dominieren. Die Verbindung von städtischem Kurzurlaub, Strandabschnitten am Larvotto und Groß-Spas in Luxushotels wie dem Monte-Carlo Bay Hotel & Resort oder dem Hôtel Métropole stellt das fundamentale Verkaufsargument dar. Die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismussektors für den Stadtstaat ist erheblich. Nach Angaben des Monagassischen Instituts für Statistik und Wirtschaftsforschung (IMSEE) trägt die Hotellerie und Gastronomie maßgeblich zur lokalen Wertschöpfung bei. Durch die Fokussierung auf hochpreisige Nischensegmente versucht das Fürstentum, den durchschnittlichen Ertrag pro verfuegbarem Zimmer (RevPAR) auf hohem Niveau zu halten. Zudem zielt die Strategie darauf ab, die Abhängigkeit von der reinen Sommersaison zu verringern und Ganzjahresgäste mit hoher Kaufkraft anzusprechen. Branchenbeobachter merken jedoch an, dass Monaco im Wettbewerb um kaufkräftige Städtereisende in direkter Konkurrenz zu benachbarten Destinationen an der Côte d’Azur wie Nizza oder Cannes steht. Das Preisniveau für Unterkünfte, Gastronomie und Dienstleistungen im Fürstentum schränkt den Zielgruppenkreis stark ein und richtet sich primär

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Freizeitwirtschaft in Wien: DDSG Blue Danube und Wiener Praterverband setzen Kooperation fort

Die Fahrgastschifffahrtsgesellschaft DDSG Blue Danube und der Wiener Praterverband setzen ihre gemeinsame Vertriebskooperation zum Schulbeginn fort. Das Angebot kombiniert eine zweistündige Schifffahrt auf der Donau mit einer wiederaufladbaren Guthabenkarte für den Vergnügungspark im zweiten Wiener Gemeindebezirk. Die Partner erhoffen sich durch das gebündelte Ticketpaket eine stabile Auslastung auf den Ausflugsschiffen sowie ein vergrößertes Besucheraufkommen in den Fahrgeschäften und Gastronomiebetrieben des Wurstelpraters. Das Kombiticket wird zu einem Festpreis von 49 Euro angeboten und beinhaltet neben der Schiffsrundfahrt ein Guthaben von 15 Euro auf der sogenannten Pratercard. Die Donaufahrten werden von Mittwoch bis Sonntag dreimal täglich ab dem Schifffahrtszentrum an der Reichsbrücke durchgeführt und führen entlang städtebaulicher Orientierungspunkte wie der UNO City, dem Donauturm und der Donauinsel. Das Binnenschifffahrtsunternehmen befindet sich im gemeinsamen Besitz des Verkehrsbueros und der städtischen Wien Holding, während der Praterverband die Interessen der privaten Standbetreiber und Gastronomen vertritt. Die Wiederauflage der Aktion erfolgt im Kontext des 260-jährigen Bestehens des Praterareals als öffentlicher Erholungsraum. Neben der Ermäßigung bei ausgewählten Attraktionen zielt das Ticketkonzept darauf ab, Ausflugsgäste und Familien nach den Sommerferien gezielt in den Bezirk Leopoldstadt zu lenken. Nach Aussagen von Praterverbands-Präsidentin Silvia Lang und Bezirksvorsteher Alexander Nikolai soll die Vernetzung lokaler Freizeit- und Transportangebote die wirtschaftliche Wertschöpfung im Nahbereich der Donau sichern. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass Verbundangebote im urbanen Tagestourismus zunehmend genutzt werden, um kaufkraftabhängige Schwankungen im Ausflugsverkehr auszugleichen. Durch den Vertrieb über digitale Kanäle der DDSG Blue Danube versuchen die Betreiber, Betriebskosten im Einzelkartenverkauf zu reduzieren. Kritisch anzumerken bleibt jedoch, dass der tatsächliche Preisvorteil für den Verbraucher

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