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Handgreifliche Auseinandersetzung um Fensterplatz auf Flug nach Oslo

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Auf einem Flug der Fluggesellschaft Norwegian Air Shuttle von Málaga nach Oslo kam es zu einer physischen Konfrontation zwischen zwei Passagieren. Die beiden Männer, beide in ihren Zwanzigern und Mitglieder derselben Reisegruppe, gerieten während des Fluges in einen heftigen Streit über die Sitzordnung. Auslöser der Eskalation war die Uneinigkeit darüber, wer von beiden den Platz am Fenster beanspruchen durfte. Trotz der Bemühungen des Kabinenpersonals, die Situation verbal zu klären, weitete sich der Disput in eine handgreifliche Auseinandersetzung aus, die ein direktes Eingreifen der Flugbegleiter erforderte, um die Kontrahenten voneinander zu trennen.

Zusätzliche Recherchen zu dem Vorfall ergaben, dass das Verhalten der Männer nicht nur das Unbehagen der umliegenden Fluggäste und der Besatzung auslöste, sondern auch rechtliche Konsequenzen nach sich zog. Um die Situation an Bord zu beruhigen, wurde einer der Beteiligten für den Rest der Flugdauer auf einen anderen Sitzplatz umgesetzt. Die Flugkapitänin entschied, den Flug wie geplant zum Flughafen Oslo-Gardermoen fortzusetzen, verständigte jedoch bereits während des Fluges die norwegische Polizei. Nach der Landung warteten Beamte unmittelbar am Gate, um die beiden Störenfriede in Empfang zu nehmen und für weitere Befragungen in Gewahrsam zu nehmen.

Gegen einen der Männer wurde mittlerweile Anzeige wegen Verstoßes gegen die Luftverkehrsordnung und Störung der öffentlichen Ordnung erstattet. Die Behörden prüfen zudem, inwieweit das Verhalten eine Gefährdung der Sicherheit des Flugzeugs und der übrigen Passagiere darstellte. Norwegian Air Shuttle bestätigte den Vorfall offiziell und betonte, dass Verstöße gegen die Sicherheitsvorschriften an Bord konsequent zur Anzeige gebracht werden. In Norwegen drohen bei derartigen Delikten empfindliche Geldstrafen oder sogar Haftstrafen, da das Stören der Bordruhe in der Luftfahrt als schwerwiegendes Sicherheitsrisiko eingestuft wird.

Branchenexperten beobachten eine Zunahme von Vorfällen durch sogenanntes „Unruly Passenger“-Verhalten, was Fluggesellschaften weltweit zu verschärften Richtlinien veranlasst. Die Kosten für etwaige außerplanmäßige Zwischenlandungen oder Polizeieinsätze können in solchen Fällen oft direkt auf die Verursacher umgelegt werden. Da sich der Vorfall in großer Höhe ereignete, unterliegt er internationalen Luftverkehrsabkommen, die den Kapitänen weitreichende Befugnisse zur Sicherung der Ordnung an Bord einräumen. Die Ermittlungen der Polizei in Oslo dauern an, während die Fluggesellschaft interne Maßnahmen prüft, um die betroffenen Personen künftig gegebenenfalls von weiteren Flügen auszuschließen.

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