Januar 21, 2026

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Januar 21, 2026

Leav Aviation weitet Charterangebot in die Türkei und nach Spanien im Herbst 2026 aus

Die Kölner Fluggesellschaft Leav Aviation plant für das vierte Quartal 2026 eine signifikante Ausweitung ihrer Flugverbindungen zu beliebten Urlaubsdestinationen am Mittelmeer. Laut aktuellen Aeroroutes.com-Berichterstattung wird die Airline im Zeitraum von Oktober bis November verstärkt die türkische Riviera sowie die Baleareninsel Mallorca bedienen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Verbindung zwischen dem Flughafen Köln/Bonn und Antalya, die vom 2. Oktober bis zum 8. November 2026 bedient wird. Auch ab Düsseldorf sind Flüge nach Antalya vorgesehen, wobei die Frequenzen je nach Nachfrage zwischen einer und sieben Rotationen pro Woche schwanken. Als Fluggerät kommt auf allen Strecken ein Airbus A320 zum Einsatz, der über eine Kapazität von 180 Sitzplätzen verfügt. Zusätzliche Recherchen im operativen Umfeld ergeben, dass Leav Aviation auch kleinere Standorte und spezifische Zeitfenster in den Herbstferien nutzt, um Marktnischen zu besetzen. So werden Kurzzeitverbindungen ab Erfurt und Frankfurt nach Antalya angeboten, die primär auf die starke Nachfrage während der Ferienzeiten in Thüringen und Hessen abzielen. Das Unternehmen, das 2022 den Flugbetrieb aufnahm, festigt damit seine Rolle als flexibler Partner für Reiseveranstalter und Einzelbucher im Chartersegment. Branchenanalysten weisen darauf hin, dass die Fokussierung auf zeitlich begrenzte Flugkorridore eine Strategie zur Optimierung der Flottenauslastung in der Übergangszeit zum Winterflugplan darstellt. Neben dem Türkei-Geschäft setzt die Fluggesellschaft im Oktober 2026 auf Verbindungen nach Palma de Mallorca. Ab Frankfurt sind zwischen dem 3. und 12. Oktober vier wöchentliche Flüge geplant, während der Flughafen Münster/Osnabrück einmal pro Woche angebunden wird. Diese Strecken ergänzen das wachsende Portfolio der Airline am Standort Münster/Osnabrück, wo Leav Aviation zunehmend als

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Michael O’Leary übt deutliche Kritik an der Handelspolitik von Donald Trump

Der Chef des europäischen Marktführers Ryanair, Michael O’Leary, hat sich am Rande einer Branchenkonferenz in Brüssel ungewohnt deutlich zur aktuellen US-Politik geäußert. Der Manager kritisierte insbesondere die Positionen von US-Präsident Donald Trump zum Ukraine-Konflikt sowie dessen Pläne für neue Handelszölle, welche er als historisch falsch und gefährlich für die globale Stabilität bezeichnete. Zwar betonte O’Leary seine grundsätzliche Nähe zu republikanischen Werten in den USA, stellte jedoch klar, dass er einer unter Trump geführten Partei nicht beitreten würde. Einzig bei der Forderung nach höheren europäischen Verteidigungsausgaben signalisierte der Airline-Chef Zustimmung gegenüber dem Weißen Haus. Hintergrund dieser Äußerungen ist die Sorge vor einer zunehmenden Abschottung der Märkte, die den internationalen Luftverkehr massiv belasten könnte. O’Leary nutzte die Gelegenheit, um die Verteidigung des europäischen Binnenmarkts einzufordern, den er als essenziell für den Erfolg günstiger Flugreisen ansieht. Er warnte davor, dass geopolitische Spannungen zwischen den USA und Russland die wirtschaftliche Erholung in Europa gefährden könnten. Gleichzeitig erneuerte er seinen Appell an die Europäische Union, Steuern und bürokratische Regulierungen im Luftfahrtsektor drastisch zu reduzieren, um die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber außereuropäischen Fluggesellschaften zu sichern. Besonders scharfe Worte fand der Ryanair-Chef für das Europäische Parlament, das er als Instanz bezeichnete, die lediglich Kosten verursache und unnötige Regulierungen schaffe. Einen aktuellen Vorschlag zur Ausweitung der Passagierrechte stufte er sogar als rechtswidrig ein. O’Leary kritisierte zudem die einseitige Belastung europäischer Kurzstreckenflüge durch das bestehende Emissionshandelssystem der EU. Er forderte eine Ausweitung dieses Systems auf Langstreckenflüge aus den USA, Asien und der Golf-Region, um gleiche Wettbewerbsbedingungen zu schaffen. Er räumte jedoch

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Eva Air und Turkish Airlines bauen strategische Codeshare-Partnerschaft aus

Die taiwanesische Fluggesellschaft Eva Air hat ihre bestehende Zusammenarbeit mit Turkish Airlines signifikant erweitert. Wie aus aktuellen Branchendaten hervorgeht, umfasst die Kooperation nun zusätzliche Verbindungen im europäischen Streckennetz der türkischen Nationalairline. Ein zentraler Bestandteil der neuen Vereinbarung ist die Aufnahme von Codeshare-Flügen auf der Route zwischen Istanbul und Wien. Passagiere der Eva Air erhalten dadurch einen verbesserten Zugang zur österreichischen Hauptstadt über das Drehkreuz am Bosporus, was die Flexibilität bei der Reiseplanung zwischen Asien und Mitteleuropa erhöht. Die Erweiterung ist Teil einer langfristigen Strategie beider Star-Alliance-Mitglieder, ihre Marktpräsenz durch gegenseitige Flugnummernvergabe zu stärken. Eva Air bedient von Taipeh aus direkt nur eine begrenzte Anzahl europäischer Metropolen. Durch die vertiefte Partnerschaft mit Turkish Airlines kann die Airline ihren Kunden nun ein deutlich engmaschigeres Netz anbieten, ohne eigene Flugzeuge auf diesen Strecken einsetzen zu müssen. Turkish Airlines profitiert im Gegenzug von einer höheren Auslastung ihrer Maschinen auf den hochfrequentierten Zubringerflügen nach Istanbul. Neben Wien umfasst die Kooperation laut Branchenkennern auch weitere strategisch wichtige Städte in Osteuropa und dem Balkan, die für Geschäftsreisende und den Tourismussektor von hoher Relevanz sind. Wirtschaftlich betrachtet ermöglicht das Codeshare-Abkommen beiden Unternehmen eine Optimierung ihrer Kapazitäten in einem wettbewerbsintensiven Umfeld. Die nahtlose Gepäckabfertigung und aufeinander abgestimmte Bordprodukte sorgen für einen hohen Komfortstandard beim Umsteigen in Istanbul. Analysten weisen darauf hin, dass die Integration von Wien in das Abkommen insbesondere die Konkurrenzfähigkeit gegenüber den Golf-Airlines erhöhen soll, die ebenfalls stark auf Transitverbindungen nach Europa setzen. Die Ausweitung der Zusammenarbeit erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Nachfrage nach Fernreisen

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Handgreifliche Auseinandersetzung um Fensterplatz auf Flug nach Oslo

Auf einem Flug der Fluggesellschaft Norwegian Air Shuttle von Málaga nach Oslo kam es zu einer physischen Konfrontation zwischen zwei Passagieren. Die beiden Männer, beide in ihren Zwanzigern und Mitglieder derselben Reisegruppe, gerieten während des Fluges in einen heftigen Streit über die Sitzordnung. Auslöser der Eskalation war die Uneinigkeit darüber, wer von beiden den Platz am Fenster beanspruchen durfte. Trotz der Bemühungen des Kabinenpersonals, die Situation verbal zu klären, weitete sich der Disput in eine handgreifliche Auseinandersetzung aus, die ein direktes Eingreifen der Flugbegleiter erforderte, um die Kontrahenten voneinander zu trennen. Zusätzliche Recherchen zu dem Vorfall ergaben, dass das Verhalten der Männer nicht nur das Unbehagen der umliegenden Fluggäste und der Besatzung auslöste, sondern auch rechtliche Konsequenzen nach sich zog. Um die Situation an Bord zu beruhigen, wurde einer der Beteiligten für den Rest der Flugdauer auf einen anderen Sitzplatz umgesetzt. Die Flugkapitänin entschied, den Flug wie geplant zum Flughafen Oslo-Gardermoen fortzusetzen, verständigte jedoch bereits während des Fluges die norwegische Polizei. Nach der Landung warteten Beamte unmittelbar am Gate, um die beiden Störenfriede in Empfang zu nehmen und für weitere Befragungen in Gewahrsam zu nehmen. Gegen einen der Männer wurde mittlerweile Anzeige wegen Verstoßes gegen die Luftverkehrsordnung und Störung der öffentlichen Ordnung erstattet. Die Behörden prüfen zudem, inwieweit das Verhalten eine Gefährdung der Sicherheit des Flugzeugs und der übrigen Passagiere darstellte. Norwegian Air Shuttle bestätigte den Vorfall offiziell und betonte, dass Verstöße gegen die Sicherheitsvorschriften an Bord konsequent zur Anzeige gebracht werden. In Norwegen drohen bei derartigen Delikten empfindliche Geldstrafen

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Axel Schefe übernimmt zum März die Führung der griechischen Sky Express

Der bisherige Geschäftsführer der Fluggesellschaft Marabu, Axel Schefe, wird ab März 2026 neuer Chief Executive Officer der griechischen Airline Sky Express. Dieser Wechsel folgt auf die bereits im November 2025 erfolgte Ankündigung, dass Schefe die Condor-Schwestergesellschaft Marabu zum Ende Januar verlassen werde, um sich beruflich neu zu orientieren. Sky Express, die als eine der am schnellsten wachsenden Fluggesellschaften in Südosteuropa gilt, verfügt derzeit über eine Flotte von knapp 30 Maschinen. Das Portfolio umfasst moderne Turboprops der Typen ATR 42 und 72 sowie Kurz- und Mittelstreckenjets der Airbus A320-Familie, darunter auch die kapazitätsstarken A321neo. Zusätzliche Recherchen im Branchenumfeld verdeutlichen die strategische Bedeutung dieser Personalie. Sky Express hat in den vergangenen Jahren eine aggressive Expansionsstrategie verfolgt und sich von einer rein regionalen griechischen Fluggesellschaft zu einem ernsthaften internationalen Wettbewerber entwickelt. In Deutschland bedient der Carrier bereits die wichtigen Drehkreuze Frankfurt und München sowie die Standorte Berlin, Düsseldorf und Hamburg. Mit Schefe gewinnt das Unternehmen einen Manager, der über umfassende Erfahrung im Aufbau und der Konsolidierung von Ferienfluggesellschaften verfügt, was insbesondere für die Stärkung des Ganzjahresverkehrs zwischen Deutschland und Griechenland von Bedeutung sein dürfte. Wirtschaftlich gesehen steht Sky Express vor der Herausforderung, die operative Effizienz bei gleichzeitigem Flottenwachstum zu sichern. Das Unternehmen hat in der jüngeren Vergangenheit massiv in die Modernisierung seiner Flotte investiert und unterhält enge Kooperationen mit internationalen Schwergewichten wie Air France-KLM, Emirates und Delta Air Lines über Interline-Abkommen. Dieser Ausbau der internationalen Konnektivität wird voraussichtlich einer der Schwerpunkte unter Schefes Führung sein. Ziel ist es, den Marktanteil im lukrativen Transitverkehr

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Rostock-Laage: Bundeswehr prüft vollständige Übernahme der zivilen Infrastruktur

Die sicherheitspolitische Zeitenwende und die damit verbundene Neuausrichtung der deutschen Verteidigungsstrategie könnten weitreichende Folgen für den Luftverkehrsstandort Mecklenburg-Vorpommern haben. Das Bundesministerium der Verteidigung prüft derzeit intensiv die Übernahme der bisher zivil genutzten Teile des Flughafens Rostock-Laage. Wie eine Ministeriumssprecherin bestätigte, wurde bereits im Dezember 2025 ein offizielles Schreiben an die regionalen Beteiligten sowie an Ministerpräsidentin Manuela Schwesig übermittelt. Hintergrund der Pläne ist der durch die veränderte globale Sicherheitslage bedingte Aufwuchs der Streitkräfte, der einen massiv gestiegenen Bedarf an militärischer Infrastruktur nach sich zieht. Da der Fliegerhorst Rostock-Laage bereits heute die zentrale Ausbildungsstätte für alle Eurofighter-Piloten der Luftwaffe beherbergt, gilt die Liegenschaft als strategisches Schlüsselobjekt. Während das Ministerium die fortgeschrittene Prüfung zahlreicher bundesweiter Liegenschaften betont, formiert sich in der Region Widerstand gegen ein mögliches Ende des zivilen Flugbetriebs, da dieser als wichtiger wirtschaftlicher Faktor für den Tourismus und die lokale Industrie angesehen wird. Strategische Bedeutung des Fliegerhorsts Rostock-Laage Der Standort Laage nimmt innerhalb der deutschen Luftwaffe eine Sonderstellung ein. Hier ist das taktische Luftwaffengeschwader 73 Steinhoff stationiert, das mit einer Personalstärke von über 900 Soldaten und zivilen Angestellten einer der größten Arbeitgeber der Region ist. Die Hauptaufgabe des Geschwaders liegt in der Ausbildung sämtlicher Pilotinnen und Piloten für das Waffensystem Eurofighter. Darüber hinaus stellt der Verband regelmäßig die sogenannte Alarmrotte, die zur Sicherung des deutschen Luftraums bereitsteht und bei unklaren Luftlagen innerhalb weniger Minuten aufsteigen kann. Bisher findet am Standort eine kooperative Nutzung statt. Während die militärische Führung die Start- und Landebahnen sowie die Flugsicherung kontrolliert, nutzt die Flughafen Rostock-Laage-GmbH die

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Luxair nimmt Direktflüge nach Abu Dhabi im Winter 2026/27 wieder auf

Die luxemburgische Fluggesellschaft Luxair bereitet die Rückkehr in die Vereinigten Arabischen Emirate vor. Ab dem 26. Oktober 2026 plant das Unternehmen, die Verbindung zwischen dem Flughafen Luxemburg-Findel und Abu Dhabi erneut in das Streckennetz aufzunehmen. Laut einem Bericht von Aeroroutes.com wird die Route zunächst einmal wöchentlich bedient. Zum Einsatz kommt eine Boeing 737 Max 8, die für die Langstrecke mit einer modernen Kabinenkonfiguration ausgestattet ist. Die Flugzeiten sehen einen morgendlichen Start in Luxemburg vor, wobei die Ankunft in Abu Dhabi am späten Nachmittag erfolgt. Der Rückflug ist für den darauffolgenden Tag angesetzt, sodass die Maschine am frühen Nachmittag wieder den Heimatflughafen erreicht. Diese Wiederaufnahme markiert eine strategische Neuausrichtung nach einer längeren Pause, da die Strecke zuletzt im Frühjahr 2025 bedient wurde. Damals umfasste das Programm noch bis zu vier wöchentliche Umläufe. Zusätzliche Branchenrecherchen ergeben, dass Luxair mit dieser Verbindung vor allem auf den gehobenen Freizeitverkehr und Geschäftsreisende abzielt, die eine Direktverbindung in die Golfregion bevorzugen. Abu Dhabi hat sich in den letzten Jahren massiv als kulturelles und wirtschaftliches Zentrum entwickelt, was die Nachfrage nach Direktflügen aus dem Einzugsgebiet Großregion (Luxemburg, Rheinland-Pfalz, Saarland, Lothringen und Wallonien) stabilisiert. Technisch stellt der Flug nach Abu Dhabi eine der längsten Routen im Flugplan der Boeing 737 Max-Flotte von Luxair dar. Die Flugdauer von etwa sechs bis sieben Stunden erfordert eine präzise Treibstoffkalkulation und nutzt die gesteigerte Reichweite dieses Flugzeugtyps voll aus. Im Vergleich zu den Vorjahren wurde die Frequenz für den kommenden Winter vorsichtiger angesetzt, was Marktbeobachter als Testphase für eine mögliche spätere Kapazitätsausweitung

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Infrastrukturoffensive am Flughafen München: Lufthansa und FMG reaktivieren Planungen für den T-Stiel

Der Flughafen München und die Deutsche Lufthansa AG bereiten sich auf eine massive Kapazitätserweiterung vor, um dem prognostizierten Anstieg des internationalen Passagieraufkommens gerecht zu werden. Im Zentrum der strategischen Überlegungen steht die Reaktivierung des sogenannten T-Stiels, eines Erweiterungsprojekts für den bestehenden Satellitenterminal des Terminal 2. Nach einer mehrjährigen Unterbrechung durch die globale Pandemie wurden die Planungen nun offiziell wieder aufgenommen. Das Vorhaben zielt darauf ab, die Kapazität des durch ein Joint Venture betriebenen Terminalbereichs um zusätzliche zehn Millionen Passagiere pro Jahr zu steigern. Diese Maßnahme ist ein zentraler Baustein der neuen Mainline-Strategie der Lufthansa, die den Fokus verstärkt auf interkontinentale Langstreckenverbindungen legt. Da die Flottenplanung des Konzerns einen deutlichen Zuwachs an Großraumflugzeugen vorsieht, stoßen die aktuellen Abfertigungsflächen an ihre operativen Grenzen. Neben München wird auch am Standort Frankfurt an einer ähnlichen Kapazitätsausweitung gearbeitet, wobei Lufthansa auch dort eine engere operative Partnerschaft mit dem Flughafenbetreiber Fraport anstrebt, um die logistische Effizienz an ihren deutschen Drehkreuzen langfristig zu sichern. Historie und Reaktivierung des Ausbaukonzepts Die Zusammenarbeit zwischen der Flughafen München GmbH (FMG) und der Lufthansa am Terminal 2 gilt in der Luftfahrtbranche als beispielhaft. Das Terminal wird in einem Joint Venture betrieben, an dem die FMG 60 Prozent und die Lufthansa 40 Prozent der Anteile halten. Bereits im Jahr 2016 wurde mit der Inbetriebnahme des ersten Satellitengebäudes ein wichtiger Meilenstein erreicht, der die Kapazität des Terminals von ursprünglich 25 auf 36 Millionen Passagiere pro Jahr erhöhte. Doch schon kurz nach der Eröffnung zeichnete sich ab, dass diese Erweiterung angesichts der Wachstumspläne der

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Beond pausiert Flugverbindung zwischen den Malediven, Saudi-Arabien und Italien

Die auf das Luxussegment spezialisierte Fluggesellschaft Beond hat ihren Flugbetrieb auf der Strecke von Malé über den Red Sea International Airport in Saudi-Arabien nach Mailand-Malpensa vorübergehend unterbrochen. Nach Informationen von Aeroroutes.com umfasst die Betriebspause den Zeitraum vom 11. bis zum 30. Januar 2026. Während dieser zwei Wochen finden keine Rotationen auf der transkontinentalen Route statt. Die Wiederaufnahme des Dienstes ist für den 31. Januar 2026 terminiert, wobei die Airline für den ersten Flug nach der Pause eine Kapazitätsanpassung vornimmt und einen Airbus A319 mit 44 Sitzplätzen einsetzt. Zusätzliche Recherchen im operativen Umfeld der Airline verdeutlichen die Hintergründe solcher Kapazitätssteuerungen. Beond operiert mit einer reinen Business-Class-Konfiguration, was die Wirtschaftlichkeit der Flüge stark von einer stabilen Auslastung im Hochpreissegment abhängig macht. Der Januar gilt in der Luftfahrtbranche nach den Feiertagen oft als volatiler Monat für Luxusreisen aus Europa in Richtung Indischer Ozean. Die Entscheidung, den Betrieb kurzzeitig einzustellen, wird in Fachkreisen als Maßnahme zur Optimierung der Flottennutzung und zur Durchführung fälliger Wartungsintervalle gewertet. Nach dem Erstflug Ende Januar plant die Gesellschaft, zeitnah wieder auf den größeren Airbus A321 umzustellen, der über 68 luxuriös ausgestattete Plätze verfügt. Der Red Sea International Airport in Saudi-Arabien fungiert bei dieser Verbindung als strategischer Zwischenstopp. Dieser Flughafen ist Teil der großangelegten Tourismusoffensive des Königreichs und dient als Tor zu den neuen Luxusresorts am Roten Meer. Für Beond ist dieser Standort technisch als Tankstopp sowie kommerziell zur Erschließung neuer Kundenpotenziale in der Golfregion von Bedeutung. Die Fluggesellschaft verfolgt das Ziel, Nischenmärkte zwischen Europa, dem Nahen Osten und den

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Hohe Haftstrafen nach Milliardenveruntreuung bei Air Astana und FlyArystan

Ein weitreichender Korruptionsskandal innerhalb der kasachischen Luftfahrtindustrie hat am Bezirksgericht Almaly in Almaty zu ersten harten Urteilen geführt. Im Zentrum des Verfahrens standen drei hochrangige Mitarbeiter der nationalen Fluggesellschaft Air Astana und ihrer Tochtergesellschaft FlyArystan, denen die systematische Veruntreuung und Unterschlagung anvertrauter Gelder sowie deren anschließende Legalisierung vorgeworfen wurde. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Angeklagten über einen Zeitraum von fünf Jahren, zwischen 2019 und 2024, beträchtliche Summen aus dem Unternehmen entwendet und für den Erwerb von Immobilien und beweglichen Gütern genutzt haben. Die Urteilssprüche sehen langjährige Freiheitsstrafen von bis zu neun Jahren sowie die Einziehung des gesamten Privatvermögens vor. Während die Verurteilten ihre Unschuld beteuerten, enthüllten die Verteidigung und belastende Zeugenaussagen im Prozessverlauf ein mutmaßliches Schattennetzwerk innerhalb der Airline-Führung, das weit über die ursprünglichen Anklagepunkte hinausgeht. Der Fall hat eine nationale Debatte über Transparenz und Vetternwirtschaft bei staatlich geführten Unternehmen in Kasachstan ausgelöst. Struktur der Veruntreuung und gerichtliche Feststellungen Die Ermittlungen des Gerichts in Almaty konzentrierten sich auf die Aktivitäten der Manager E. und I. sowie des Abteilungsleiters A., die innerhalb der hierarchischen Struktur von Air Astana Schlüsselpositionen besetzten. Laut offiziellen Dokumenten der Justizbehörden nutzten die Beschuldigten ihre Befugnisse, um finanzielle Mittel der Airline in Millionenhöhe umzuleiten. Der Gesamtschaden wird auf über eine Milliarde Tenge geschätzt. Die Beweisaufnahme ergab, dass die illegal erlangten Gelder durch komplexe Transaktionen gewaschen wurden, um sie anschließend in luxuriöse Privatgüter zu investieren. Das Gerichtsurteil, das am 19. Januar 2026 bekannt gegeben wurde, fiel entsprechend drakonisch aus. I. und A. wurden nach

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