Boeing 777-300ER (Foto: Masahiro TAKAGI).
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Eva Air und Turkish Airlines bauen strategische Codeshare-Partnerschaft aus

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Die taiwanesische Fluggesellschaft Eva Air hat ihre bestehende Zusammenarbeit mit Turkish Airlines signifikant erweitert. Wie aus aktuellen Branchendaten hervorgeht, umfasst die Kooperation nun zusätzliche Verbindungen im europäischen Streckennetz der türkischen Nationalairline. Ein zentraler Bestandteil der neuen Vereinbarung ist die Aufnahme von Codeshare-Flügen auf der Route zwischen Istanbul und Wien.

Passagiere der Eva Air erhalten dadurch einen verbesserten Zugang zur österreichischen Hauptstadt über das Drehkreuz am Bosporus, was die Flexibilität bei der Reiseplanung zwischen Asien und Mitteleuropa erhöht. Die Erweiterung ist Teil einer langfristigen Strategie beider Star-Alliance-Mitglieder, ihre Marktpräsenz durch gegenseitige Flugnummernvergabe zu stärken.

Eva Air bedient von Taipeh aus direkt nur eine begrenzte Anzahl europäischer Metropolen. Durch die vertiefte Partnerschaft mit Turkish Airlines kann die Airline ihren Kunden nun ein deutlich engmaschigeres Netz anbieten, ohne eigene Flugzeuge auf diesen Strecken einsetzen zu müssen. Turkish Airlines profitiert im Gegenzug von einer höheren Auslastung ihrer Maschinen auf den hochfrequentierten Zubringerflügen nach Istanbul. Neben Wien umfasst die Kooperation laut Branchenkennern auch weitere strategisch wichtige Städte in Osteuropa und dem Balkan, die für Geschäftsreisende und den Tourismussektor von hoher Relevanz sind.

Wirtschaftlich betrachtet ermöglicht das Codeshare-Abkommen beiden Unternehmen eine Optimierung ihrer Kapazitäten in einem wettbewerbsintensiven Umfeld. Die nahtlose Gepäckabfertigung und aufeinander abgestimmte Bordprodukte sorgen für einen hohen Komfortstandard beim Umsteigen in Istanbul. Analysten weisen darauf hin, dass die Integration von Wien in das Abkommen insbesondere die Konkurrenzfähigkeit gegenüber den Golf-Airlines erhöhen soll, die ebenfalls stark auf Transitverbindungen nach Europa setzen. Die Ausweitung der Zusammenarbeit erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Nachfrage nach Fernreisen zwischen Südostasien und Europa wieder ein stabiles Niveau erreicht hat und Fluggesellschaften verstärkt auf effiziente Partnernetzwerke angewiesen sind.

Die technische Umsetzung der neuen Flugnummern wurde bereits in den globalen Reservierungssystemen vorgenommen. Für Eva Air stellt die Verbindung über Istanbul eine wirtschaftlich attraktive Alternative zu den Direktflügen dar, da sie die saisonalen Schwankungen im Passagieraufkommen besser abfedern kann. Turkish Airlines festigt mit diesem Schritt ihre Position als wichtigste Brücke zwischen Ost und West. In Fachkreisen wird erwartet, dass die Kooperation in Zukunft noch auf weitere Ziele im asiatischen Raum ausgedehnt werden könnte, um die Synergieeffekte innerhalb der Star Alliance weiter zu maximieren und die operative Effizienz beider Carrier nachhaltig zu steigern. Über die Erweiterung der Codeshare-Kooperation berichtete zunächst Aeroroutes.com.

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