Januar 21, 2026

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Januar 21, 2026

Event-Tourismus: DDSG Blue Danube präsentiert Winterprogramm 2026

Die Wiener Donauschifffahrt zeigt sich auch in der kalten Jahreszeit als dynamischer Motor des regionalen Tourismus und der Freizeitwirtschaft. Mit einer Flotte von neun modernen Schiffen bietet die DDSG Blue Danube an nahezu jedem Tag des Jahres ein breites Spektrum an Fortbewegungsmöglichkeiten auf dem Wasser. Während das Linienprogramm der City Cruise tägliche Einblicke in die urbane Architektur und Stadtentwicklung Wiens gewährt, rücken für den Februar 2026 vier groß angelegte Themenfahrten in den Fokus der operativen Planung. Die Geschäftsführung des Unternehmens, bestehend aus Wolfgang Fischer und Wolfgang Hanreich, reagiert damit auf eine kontinuierlich steigende Nachfrage im Segment der Erlebnisgastronomie. Nach einer Kapazitätsausweitung um 15 Prozent im vergangenen Jahr setzt das Unternehmen nun auf eine Kombination aus musikalischer Unterhaltung und spezialisierter Kulinarik, um neue Zielgruppen für die Schifffahrt auf der Donau und dem Donaukanal zu begeistern. Das Programm reicht von Hommagen an nationale Musikikonen über nostalgische Tanzveranstaltungen bis hin zu exklusiven kulinarischen Angeboten für den Valentinstag. Wirtschaftliche Entwicklung und Flottenstrategie der DDSG Die DDSG Blue Danube fungiert seit ihrer Gründung im Jahr 1995 als Nachfolgeorganisation der geschichtsträchtigen Ersten Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft von 1829. Heute ist das Unternehmen zu gleichen Teilen im Besitz der Wien Holding und des Verkehrsbüros, was die strategische Einbettung in die kommunale und nationale Infrastruktur verdeutlicht. Mit einer jährlichen Beförderungsleistung von mehr als 300.000 Passagieren nimmt die Reederei eine marktbeherrschende Stellung im Raum Wien und Niederösterreich ein. Zur Flotte gehören namhafte Schiffe wie die MS Admiral Tegetthoff, die MS Wien und die MS Vindobona, die jeweils für unterschiedliche Einsatzzwecke von Linienfahrten

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Flughafen Lüttich meldet Rekordergebnisse im Frachtumschlag für das Geschäftsjahr 2025

Der Flughafen Lüttich (LGG), operierend unter der Marke Cargoland by LGG, blickt auf eines der erfolgreichsten Jahre seiner Unternehmensgeschichte zurück. Mit einem Gesamtfrachtaufkommen von 1,32 Millionen Tonnen und über 26.000 Flugbewegungen im Jahr 2025 konnte der Standort sein zweitbestes Ergebnis nach dem Ausnahmejahr 2021 erzielen. Ein wesentlicher Wachstumstreiber war der Exportsektor, was die Bedeutung des belgischen Flughafens als zentrales europäisches Drehkreuz für globale Warenströme unterstreicht. CEO Laurent Jossart führt den Erfolg auf eine konsequente Spezialisierung auf reine Frachtabfertigung sowie auf zweistellige Wachstumsraten in jedem Quartal zurück. Besonders der Bereich E-Commerce erwies sich im vergangenen Jahr als Motor für das gestiegene Volumen. Neben Paketsendungen trugen auch Spezialtransporte wie Pharmazeutika, leicht verderbliche Waren und der Transport lebender Tiere zum Ergebnis bei. Die Ansiedlung neuer Fluggesellschaften sowie die Frequenzerhöhungen bestehender Partner wie FedEx, Cathay Cargo und der Challenge Group verstärkten diesen Trend. Letztere erweiterte ihre Kapazitäten am Standort durch den Einsatz einer Boeing 777-300ERSF. Um den transatlantischen Handel weiter zu fördern, unterzeichnete der Flughafen im Oktober 2025 zudem ein Kooperationsabkommen mit dem Chicago Rockford International Airport, wodurch ein dedizierter Luftfrachtkorridor zwischen Europa und den USA entstanden ist. Parallel zum Anstieg der Tonnage investierte Cargoland massiv in die Infrastruktur und Digitalisierung. Die Belegschaft wuchs im Jahr 2025 um 15 Prozent, um der gestiegenen Abwicklungsgeschwindigkeit gerecht zu werden. Mit dem Bau der „Cargo City West“ wurden bereits 110.000 Quadratmeter neue Logistikflächen in Betrieb genommen, weitere Ausbauphasen sind für das Jahr 2026 geplant. Durch die Einführung digitaler Plattformen wie „LGG Tracking“ konnte die Prozessgenauigkeit erhöht und

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Wizz Air verlegt Flugbetrieb aufgrund von Pistensanierung vorübergehend nach Stuttgart

Die ungarische Fluggesellschaft Wizz Air wird im Frühjahr 2026 ihr Angebot am Flughafen Stuttgart massiv ausweiten. Hintergrund dieser Entscheidung ist die umfassende Sanierung der Start- und Landebahn am EuroAirport Basel-Mulhouse, die eine vorübergehende Schließung des dortigen Flugbetriebs erforderlich macht.  Für den Zeitraum vom 15. April bis zum 20. Mai 2026 verlagert der Low-Cost-Carrier einen Großteil seiner Kapazitäten an den Standort im Südwesten Deutschlands. In diesen fünf Wochen werden zusätzlich zum regulären Programm bis zu 40 wöchentliche Flugbewegungen am Stuttgarter Flughafen abgewickelt, was eine signifikante logistische Herausforderung für die Bodenabfertigung darstellt. Das temporäre Ausweichprogramm umfasst insbesondere Ziele in Südosteuropa, die bisher primär über den Standort Basel bedient wurden. Hierzu zählen Verbindungen nach Ohrid, Tuzla, Banja Luka und Niš. Die Frequenzen variieren dabei zwischen drei wöchentlichen Flügen nach Ohrid und bis zu fünf Rotationen nach Tuzla. Parallel dazu nutzt die Fluggesellschaft die Verlagerung, um auch das bereits bestehende Streckennetz ab Stuttgart deutlich zu verdichten. So wird die wichtige Verbindung nach Budapest auf zwei tägliche Flüge verdoppelt, während die Hauptstädte Skopje und Sofia künftig täglich angeflogen werden. Auch die Frequenzen nach Tirana steigen von zwei auf fünf wöchentliche Termine an. Branchenanalysen verdeutlichen, dass solche großflächigen Betriebsverlagerungen aufgrund von Infrastrukturmaßnahmen an Flughäfen eine präzise Abstimmung zwischen den Fluggesellschaften und den betroffenen Airports erfordern. Der Flughafen Stuttgart verfügt über die notwendigen Kapazitäten, um das zusätzliche Passagieraufkommen während der Bauphase in Basel aufzunehmen. Für Wizz Air ist dieser Schritt essenziell, um die Konnektivität für Reisende in Richtung Balkan und Osteuropa aufrechtzuerhalten, ohne den Flugbetrieb vollständig einstellen

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Stabilität im Tourismussektor: Prognosen bestätigen anhaltend hohes Niveau der Reisenachfrage

Der europäische Tourismusmarkt zeigt sich angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bemerkenswert widerstandsfähig. Nach neuesten Auswertungen und Prognosen der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) bleibt die Nachfrage nach Urlaubsreisen auf einem konstant hohen Niveau. Während das Reisejahr 2025 durch ein stabiles Volumen geprägt war, deuten alle Indikatoren darauf hin, dass sich dieser Trend im Jahr 2026 fortsetzen wird. Trotz allgemeiner ökonomischer Unsicherheiten und einer volatilen Inflationsentwicklung stufen die Konsumenten ihre Urlaubsplanung weiterhin als hohe Priorität in ihrem persönlichen Budget ein. Die psychologische Bedeutung des Urlaubs als notwendiger Ausgleich zum Arbeitsalltag scheint die negativen Effekte einer gedämpften Kaufkraft in anderen Konsumbereichen zu überlagern. Reiseveranstalter, Fluggesellschaften und die Hotellerie bereiten sich daher auf eine Saison vor, die durch eine frühzeitige Buchungsdynamik und ein ungebrochenes Interesse an sowohl klassischen Mittelmeerdestinationen als auch Fernreisen gekennzeichnet ist. Die Branche blickt optimistisch auf das kommende Jahr, wobei die Flexibilität der Angebote und die Preisstabilität als zentrale Wettbewerbsfaktoren identifiziert werden. Analyse der Marktentwicklung und Konsumentenverhalten Die Daten der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen verdeutlichen, dass das Reiseverhalten der Bevölkerung einer strukturellen Festigkeit unterliegt. Im Jahr 2025 konnte das Volumen der Urlaubsreisen auf dem Niveau der starken Vorjahre gehalten werden. Diese Stabilität ist insbesondere deshalb bemerkenswert, da die privaten Haushalte mit gestiegenen Lebenshaltungskosten in den Bereichen Energie und Ernährung konfrontiert waren. Die Reiseanalyse zeigt jedoch, dass bei der Urlaubsplanung eher an der Dauer oder der Wahl der Unterkunft gespart wird, als gänzlich auf die Reise zu verzichten. Für das Jahr 2026 zeichnet sich ab, dass die Urlaubslust sogar noch weiter

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Luftverkehr in Griechenland: Regionalflughäfen verzeichnen für das Jahr 2025 neue Passagierrekorde

Die griechische Luftfahrtindustrie blickt auf ein historisches Rekordjahr zurück. Nach aktuellen Daten des Betreibers Fraport Greece erreichten die 14 regionalen Flughäfen des Landes im Jahr 2025 einen neuen Höchststand bei den Passagierzahlen. Insgesamt nutzten über 37,11 Millionen Reisende die Infrastruktur der Regionalflughäfen, was einer Steigerung von drei Prozent gegenüber dem bereits starken Vorjahr entspricht. Seit der Übernahme der Standorte durch Fraport im Jahr 2017 hat sich das Verkehrsaufkommen damit um fast 50 Prozent erhöht. Trotz eines komplexen geopolitischen Umfelds und regionaler Herausforderungen, wie seismischen Aktivitäten auf den Kykladen, festigt Griechenland seine Position als einer der führenden Luftverkehrsknotenpunkte im östlichen Mittelmeerraum. Die Entwicklung wird maßgeblich durch ein signifikantes Wachstum im internationalen Segment sowie eine erfolgreiche Ausdehnung der Saison in die Wintermonate getragen. Besonders der Flughafen Thessaloniki entwickelte sich zum zentralen Wachstumstreiber, während auch Standorte wie Rhodos und Korfu von der stabilen Nachfrage aus den europäischen Kernmärkten profitierten. Strukturelles Wachstum und operative Kennzahlen Der Anstieg der Passagierzahlen auf 37,116 Millionen im Jahr 2025 verdeutlicht die erfolgreiche Transformation der griechischen Regionalflughäfen. Im Vergleich zum Jahr 2016, als die Flughäfen noch unter staatlicher Verwaltung standen und rund 25 Millionen Passagiere abfertigten, beläuft sich das Plus auf 48 Prozent. Auch die Anzahl der Flugbewegungen nahm im vergangenen Jahr stetig zu. Die Gesamtzahl der Flüge stieg um 2,5 Prozent, wobei das internationale Segment mit einem Zuwachs von 3,2 Prozent die stärkste Dynamik aufwies. Auch der Inlandsverkehr entwickelte sich mit einem Plus von 1,1 Prozent auf fast 87.000 Flüge stabil. Alexander Zinell, Vorstandsvorsitzender von Fraport Greece, betonte

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Norwegian Cruise Line stellt neues Flottenflaggschiff Aura vor

Die Reederei Norwegian Cruise Line (NCL) hat die Buchungen für ihr neuestes und bisher größtes Schiff, die Norwegian Aura, freigeschaltet. Der Neubau, der derzeit bei der italienischen Werft Fincantieri gefertigt wird, soll im Mai 2027 seine Premiere feiern. Mit einer Länge von rund 345 Metern und einer Vermessung von 169.000 BRZ übertrifft die Norwegian Aura ihre Vorgänger der Prima-Klasse um etwa zehn Prozent. Das Schiff ist für 3.840 Gäste ausgelegt und markiert einen neuen Größendurchschnitt innerhalb der Flotte. Nach einer kurzen Einführungssaison im Mittelmeer wird das Schiff ab Juni 2027 dauerhaft in Miami stationiert, um von dort aus siebentägige Routen in die Karibik zu bedienen. Ein zentrales Merkmal der technischen Ausstattung und des Entertainment-Angebots ist der neue Open-Air-Bereich „Ocean Heights“. Dieser Komplex erstreckt sich über mehrere Decks und beherbergt die umfangreichste Rutschenlandschaft der gesamten Reederei, darunter eine über 120 Meter lange Duell-Mattenrutsche. Zudem verfügt das Schiff über einen 25 Meter hohen Hochseilgarten sowie eine Kletterwand. Für die Gestaltung der Innenbereiche verpflichtete die Reederei namhafte Designbüros wie die Rockwell Group und Piero Lissoni. Letzterer zeichnet insbesondere für den exklusiven Suiten-Bereich „The Haven“ verantwortlich, der auf diesem Neubau die größte Anzahl an Wohneinheiten innerhalb der NCL-Flotte umfasst. Die Routenplanung sieht vor, dass die Norwegian Aura regelmäßig die privat betriebenen Inselresorts der Reederei ansteuert. Dazu zählen Great Stirrup Cay auf den Bahamas sowie Harvest Caye in Belize. Die Bahamas-Insel wurde hierfür umfassend ausgebaut und um eine großflächige Lagunenlandschaft sowie einen Wasserpark mit 19 Rutschen ergänzt, der pünktlich zur Indienststellung des Schiffes im Jahr

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