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Air Astana Group verzeichnet Rekordjahr

Die kasachische Air Astana Group, zu der die nationale Fluggesellschaft Kasachstans Air Astana sowie die Low-Cost-Airline FlyArystan gehören, hat im Jahr 2022 einen Rekordumsatz von 1,03 Milliarden US-Dollar erzielt – 36 Prozent mehr als noch 2021. Der Gewinn nach Steuern liegt bei 78,4 Millionen US-Dollar, was einem Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr um 115 Prozent entspricht. Insgesamt nutzten 7,35 Millionen Passagiere die Angebote der Airline-Gruppe, ein Plus von 11 Prozent. Damit erreichte die Gruppe in allen drei Bereichen die besten Resultate in ihrem 20-jährigen Bestehen.  „Die Air Astana Group hat trotz der politischen Unruhen in Kasachstan im Januar 2021 und dem seit Februar fortwährenden Angriffskriegs Russlands in der Ukraine die Erwartungen deutlich übertroffen. Die Umsatzeinbußen, die durch die Sperrung des Luftraums über Russland entstanden sind, konnten wir durch die Kapazitätserhöhung auf den Flügen nach Europa, Asien, Indien und in den Kaukasus ausgleichen. Das Jahr 2023 verspricht ein stabiles Passagierwachstum, auch wenn anhaltende Ressourcen- sowie Lieferkettenbeschränkungen bei Flughäfen und Dienstleistern und die Inflation Druck auf die gesamte Luftfahrtbranche ausüben“, so President und CEO Peter Foster.

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Gulf Air stockt Italien-Präsenz auf

Die Fluggesellschaft Gulf Air wird ab März 2023 häufiger zwischen Bahrain und Italien fliegen. Betroffen sind die Routen nach Mailand-Malpensa und Rom-Fiumicino. Das zuerstgenannte Ziel soll mit Wirksamkeit zum 7. März 2023 neu viermal wöchentlich angesteuert werden. Als Fluggerät sind Maschinen des Typs Airbus A321LR geplant. Zwischen 1. Juni und 28. September 2023 wird man zwei von vier wöchentlichen Umläufen nach Nizza verlängern. Ab 6. Mai 2023 wird der Flughafen Rom-Fiumicino dreimal wöchentlich angesteuert. Zwei Kurspaare verkehren dabei nach dem Muster Bahrain-Rom-Mailand. Diese Strecke soll ebenfalls mit Airbus A321LR bedient werden.

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Manchester: Jet2 hat neues Trainingszentrum eröffnet

Der britische Billigflieger Jet2 hat in Cheadle, das sich nahe dem Flughafen Manchester befindet, ein neues Trainingszentrum eröffnet. Dieses hat man sich etwa 8,5 Millionen Pfund-Sterling kosten lassen und soll den bestehenden Schulungscenter Bradford ergänzen. Der Carrier teilte unter anderem mit, dass man die zusätzlichen Trainingskapazitäten benötigt, um die selbstgesteckten Wachstumsziele erreichen zu können. Vor Ort sollen unter anderem Piloten, Ingenieure, Flugbegleiter und Bodenpersonal geschult werden. Wie die Fluggesellschaft weiters mitteilte, verfügt das neue dreistöckige Schulungszentrum über Flugsimulatoren und stationäre Flugsimulatoren, Kabinenbesatzungs-Trainingseinheiten, technische Trainingsgeräte für reale Szenarien, Hightech-Räume für computergestütztes Training (CBT), voll ausgestattete Klassenzimmer und Besprechungsräume.

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Jahreszahlen: Play hatte 789.000 Fluggäste

Die isländische Billigfluggesellschaft Play hatte im vierten Quartal des Jahres 2022 rund 241.000 Passagiere. Die Auslastung lag bei 80,3 Prozent. Im Gesamtjahr 2022 hatte man 789.000 Reisende an Bord. Der Carrier geht davon aus, dass man heuer zwischen 1,5 und 1,7 Millionen Fluggäste befördern wird. Der Anstieg des Verkehrsaufkommens spiegelt sich auch in den verbesserten Umsatzzahlen wider, die im letzten Quartal 2022 im Vergleich zum gleichen Quartal 2021 um 74 Prozent auf insgesamt 37,9 Millionen U.S.-Dollar gestiegen sind. Die positive Entwicklung der Einnahmen im letzten Quartal 2022 war auch für das gesamte Geschäftsjahr kennzeichnend: Play verzeichnete einen erstaunlichen Anstieg der Einnahmen um 89 Prozent im Vergleich zu 2021, insgesamt 140 Millionen U.S.-Dollar.

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Aeroflot bestellt 63 Flugzeuge aus „heimischer Fertigung“

Unter anderem aufgrund der westlichen Sanktionen muss Aeroflot künftig verstärkt auf Verkehrsflugzeuge, die in der russischen Föderation gefertigt werden, setzen. Im Sommer 2022 wurde mit der Rostec-Tochter United Aircraft Corporation, eine Absichtserklärung über den Erwerb von 339 Flugzeugen bis zum Jahr 2023 unterschrieben. Davon wurden zwischenzeitlich 63 Stück in einen fixen Kaufvertrag umgewandelt. Die betroffenen Jets sollen bis 2025 an Aeroflot ausgeliefert werden. Der im Sommer 2022 unterschriebene LOI sieht wie folgt vor: 210 MS-21, 89 SSJ-New und 40 Tu-214. Die von der Agentur TASS verbreitete Meldung bestätigte sowohl den Aeroflot-Auftrag als auch eine Bestellung von acht SSJ-New-Flugzeugen von Aurora Airlines, einer Aeroflot-Tochtergesellschaft, wobei letztere bis 2026 ausgeliefert werden sollen.

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Swiss-Flugbegleiter haben neuen Gesamtarbeitsvertrag abgelehnt

Vor einigen Wochen haben sich die Fluggesellschaft Swiss und die Flugbegleitergewerkschaft Kapers auf einen neuen Gesamtarbeitsvertrag geeinigt. Dieser wurde von einigen Beschäftigten öffentlich kritisiert. Nun wurde die Vereinbarung von 65 Prozent der Mitglieder abgelehnt. Dies hat zur Folge, dass der ausverhandelte GAV nicht wie geplant in Kraft treten kann und das alte Vertragswerk aus dem Jahr 2015 weiterläuft. Stimmberechtigt waren 2.299 Kapers-Mitglieder, die ab Genf und Zürich für Swiss fliegen. Derzeit ist noch nicht absehbar wie Gewerkschaft und Swiss auf die Schlappe reagieren werden.

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Madrid: Iberojet nimmt Boavista auf

Die spanische Fluggesellschaft Iberojet wir im Sommerflugplan 2023 im Auftrag des Reiseveranstalters Travelplan Nonstopflüge zwischen Madrid und Boavista anbieten. Diese sollen jeweils an Donnerstagen bedient werden. Derzeit ist die Durchführung dieser Iberojet-Flüge für den Zeitraum zwischen 22. Juni und 7. September 2023 befirstet. Über eine mögliche Fortführung wurde bislang noch nicht entschieden. Pauschalreisen werden unter anderem in Kooperation mit Rui Hotels & Resorts angeboten.

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Sommer 2023: Lufthansa reduziert Angebot um 34.000 Flüge

Bei der Lufthansa Group hat man offensichtlich Zweifel daran, dass die eigenen Airlines, aber auch europäische Flughäfen, die man ansteuert, über ausreichend Personal für den Sommer 2023 verfügen. Bereits jetzt hat man damit begonnen den Sommerflugplan 2023 auszudünnen. Laut einem Bericht der „Wirtschaftswoche“ wurden bereits 34.000 Flüge aus den Planungen genommen. Rein rechnerisch hat man etwa jeden zehnten Flug vorab gestrichen. Lufthansa will sich damit eine größere Flexibilität verschaffen und vermeiden, dass in großem Umfang kurzfristig gestrichen werden muss, so ein Sprecher, der die exakte Anzahl der Stornierungen nicht bestätigen wollte. Ein Firmeninsider erklärte gegenüber dem Medium, dass die Reduktionen zunächst die Kernmarke betreffen. Auch bei den anderen Flugbetrieben soll es in Kürze zu Streichungen für den Sommerflugplan 2023 kommen. Diese könnten äußerst unterschiedlich ausfallen.

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Singapur: Scoot flottet neun Embraer 190-E2 ein

Die Billigfluggesellschaft Scoot wird vorerst neun Regionaljets des Typs Embraer E190-E2 in die Flotte aufnehmen. Diese werden über den Leasinggeber Azorra bezogen. Die Maschinen werden mit 112 Sitzplätzen bestuhlt sein. Die Singapore-Airlines-Tochter wird die Embraer-Jets ab 2024 bis Ende 2025 übernehmen. Für den Hersteller ist der Deal von besonderer Bedeutung, denn erstmals wird es in Singapur einen Operator dieses Musters geben. Scoot: „Es wird die größeren Flugzeuge der Airbus A320-Familie und der Boeing 787 in der Flotte von Scoot wirksam ergänzen und dünnere Strecken zu Zielen außerhalb des Stadtgebiets von Singapur bedienen“.

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Belgien: Ryanair und Gewerkschaften erzielen Einigung

Ende der vergangenen Woche konnten die Gewerkschaften CNE und ACV Puls eine vorläufige Einigung für das belgische Ryanair-Personal vereinbaren. Diese beinhaltet unter anderem, dass der lokale Mindestlohn für den Luftfahrtsektor eingehalten wird. Zuvor hatten die beiden Arbeitnehmervertretungen wiederholt zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen, denn der Tarifstreit zog sich schon länger hin. Mit dem Management des Billigfliegers wurde eine Vorvereinbarung unterzeichnet. Diese liegt nun den Mitgliedern zur Abstimmung vor. Bis die Entscheidung da ist, soll es keine weiteren Arbeitskampfmaßnahmen geben. Nicht von der Einigung umfasst ist das Thema rund um die Schließung der Basis Brüssel-Zaventem. Diese wurde von Ryanair aufgelöst. Konkret wird noch über etwaige Ansprüche bzw. Versetzungsmöglichkeiten für 15 Piloten und 44 Flugbegleiter verhandelt.

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