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Köln/Bonn: Nile Air nimmt Kairo-Flüge auf

Die ägyptische Fluggesellschaft Nile Air wird ab 18. Juni 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Kairo und Köln/Bonn bedienen. Als Fluggerät sollen Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 eingesetzt werden. Der Anbieter ist ein ägyptischer Carrier, der sich in Privateigentum befindet. Nile Air ist seit dem Jahr 2007 auf dem Markt und verfügt über eine Flotte, die aus vier Airbus A320 und zwei A321 besteht. Das durchschnittliche Alter der Flugzeuge beträgt 16,3 Jahre. Weiters wartet man auf die Auslieferung von zwei bestellten A321neo.

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Ukraine International pausiert Linienflüge bis mindestens 10. April 2023

Die Fluggesellschaft Ukraine International Airlines hat mitgeteilt, dass man sämtliche Linienverbindungen, bis mindestens 10. April 2023 eingestellt lassen muss. Es ist aber unwahrscheinlich, dass der Carrier ab 11. April 2023 wieder fliegen wird. Hintergrund ist, dass der Luftraum der Ukraine aufgrund des von Russland angezettelten Krieges seit fast über einem Jahr für zivile Flugzeuge gesperrt ist. Aus Sicherheitsgründen dürfen Ukraine International, SkyUp und alle anderen Anbieter ihre Linienflüge ab bzw. in dieses Land nicht bedienen. Beide Carrier setzen Teile ihrer Flotte außerhalb der Ukraine im Auftrag anderer Carrier ein. Derzeit gibt es keine Anzeichen dafür, dass der seit fast einem Jahr tobende Krieg rasch beendet werden könnte. Daher gilt es als sehr unwahrscheinlich, dass Ukraine International ab 11. April 2023 wieder ab ukrainischen Airports fliegen kann. Die Aussetzung der Linienflüge musste bereits mehrfach verlängert werden.

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Frankfurt-Hahn: Insolvenzverwalter holt neuerlich Angebote ein

Das Rennen um den deutschen Regionalflughafen Frankfurt-Hahn ist wieder offen, denn Masseverwalter Jan Markus Plathner hat Bieter und sonstige Interessenten dazu eingeladen bis 9. März 2023 Angebote abzugeben. Eine Entscheidung soll bis zum 26. März 2023 fallen. „Im Hinblick auf die versagte Genehmigung in den besonderen Gläubigerversammlungen und die neuen Interessenbekundungen möchten wir potenziellen Interessenten die Chance geben, am Investorenprozess teilzunehmen. Im Vordergrund steht aber weiterhin, zeitnah eine Lösung zu erreichen“, so der Jurist. Der Flugbetrieb am Flughafen Frankfurt-Hahn wird im Rahmen des Insolvenzverfahrens weiterhin vollständig fortgeführt. Der Sommerflugplan 2023 wird weitere neue europäische Ziele enthalten, die nonstop ab Frankfurt-Hahn angeflogen werden.

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Eurowings: Ein Fürther erfand den Airline-Namen

Aus dem Zusammenschluss des Nürnberger Flugdienstes (NFD) und der Dortmunder Reise- und Industrieflug (RFG) entstand am 1. Februar 1993 die heutige Eurowings. Was viele nicht wissen: Den europaweit bekannten Namen erfand der gebürtige Fürther Günter Mayer, der als Fluggerätmechaniker bei der jungen Airline beschäftigt war. „Es gab damals einen Aufruf an die Belegschaft, sich einen passenden Namen auszudenken“, erinnert sich Mayer. „Ich habe das englische Wort für Flügel, Wings, mit dem europaweiten Streckennetz kombiniert. So entstand Eurowings.“ Ein Flugkapitän hatte den gleiche Einfall. Beide bekamen für ihre Idee eine Prämie in Höhe von 500 Mark – umgerechnet rund 256 Euro. Günter Mayer ist durch und durch luftfahrtbegeistert. Obwohl er heute bei der Lufthansa in München in der Flugzeugeinsatzsteuerung arbeitet, besucht er regelmäßig „seinen“ Airport Nürnberg, um als „Spotter“ das Geschehen auf dem Vorfeld festzuhalten und Flugzeuge zu fotografieren. Auch als Gästeführer ist er seit vielen Jahren am Flughafen aktiv und begleitet Bustouren mit fachkundigen Erläuterungen, unter anderem bei den jährlichen Stadtführungen. Ob Günter Mayer stolz ist auf seinen Einfall, dem Eurowings ihren Namen zu verdanken hat? „Ja, ich bin stolz, den Namen Eurowings erfunden zu haben – aber auch etwas traurig darüber, dass es keine Eurowings-Basis mehr in Nürnberg gibt, dort, wo alles begonnen hat. Da schwingt gerade jetzt zum Jubiläum etwas Wehmut mit.“

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Ab heute: Nachtzug mit Schlafwagen zwischen Hamburg und Stockholm

Nach 28 Jahren gibt es wieder einen Nachtzug mit Schlafwagen, der täglich zwischen Hamburg und Stockholm verkehrt. Nach einer Unterbrechung von 28 Jahren wird es wieder eine direkte nächtliche Bahnverbindung zwischen Hamburg und Stockholm geben, die mit Sitz-, Liege- und Schlafwagen ausgestattet ist. Das schwedische Bahnunternehmen SJ gab bekannt, dass der erste Zug heute Abend von Hamburg-Altona nach Stockholm-Central fahren wird. Von da an wird die Verbindung sieben Mal pro Woche in beide Richtungen angeboten, wobei die Fahrtzeit zwölf Stunden beträgt. Obwohl es bereits seit letztem Jahr eine ähnliche Verbindung gab, wurden nicht alle Wagentypen angeboten, wie zeit.de berichtet. Ab dem 31.03. 2023 wird die Strecke auch nach Berlin erweitert und der Zug wird am Hamburger Hauptbahnhof statt in Altona halten. Die Preise für die Verbindung variieren je nach Klasse und dem gewünschten Sitz-, Liege- oder Schlafwagen zwischen 30 und 205 Euro. Es gibt auch vergünstigte Preise für Kinder, Studenten und Senioren. Die vom schwedischen Zentralamt für Verkehrsinfrastruktur in Auftrag gegebene Strecke nach Berlin ist den Angaben zufolge zunächst bis Ende September geplant. Über weitere Angebote der schwedischen Bahn auf deutschen Bahnstrecken werde derzeit verhandelt.

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Lufthansa Gruppe: Oliver Krüger wird neuer CMO

Olivier Krüger übernimmt als Chief Marketing Officer der Lufthansa Group ab sofort die Verantwortung für die Bereiche Brand, Loyalty, Ancillaries und Marketing. Darüber hinaus verantwortet er die Miles & More GmbH und berichtet direkt an den Vorstand der Lufthansa Group. Zuletzt führte Krüger als Vorsitzender der Geschäftsführung der Lufthansa Systems die Technology & IT Tochter der Lufthansa Group. „Mit Olivier Krüger haben wir einen erfahrenen Manager für diese neue Position gewinnen können, der die Markenpositionierung der Lufthansa Gruppe im Premium Segment mit neuen Impulsen stärken wird“, so Christina Foerster, Vorständin Markenführung & Nachhaltigkeit in der Lufthansa Group.

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Air Serbia fliegt wieder nach Tel Aviv

Air Serbia wird im März dieses Jahres nach gut dreijähriger Unterbrechung den Flugbetrieb nach Tel Aviv wieder aufnehmen. Die serbische Fluggesellschaft wird ab dem 8. April 2023 dreimal wöchentlich zwischen Belgrad und Israels größter Stadt verkehren. Die Flüge werden jeden Dienstag, Donnerstag und Sonntag stattfinden. Zum Einsatz kommt ein Airbus A319. Das berichtet das Onlineportal Ex-Yu-Aviation. Zuletzt hatte die Fluggesellschaft Tel Aviv bis zum Ausbruch des Coronavirus, der den internationalen Flugverkehr im März 2020 zum Erliegen brachte, angeflogen. Tel Aviv ist das 22. Ziel, das Air Serbia in diesem Jahr ansteuert.

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Jänner 2023: Belgrad mit so vielen Passagieren wie noch nie

Der Hauptstadtflughafen Serbiens, Belgrad, hatte im Jänner 2023 so viele Passagiere wie noch nie. Der Airport wurde von 444.865 Fluggästen genutzt. Man lag damit um 10,3 Prozent über dem Wert, den man im Jänner 2020 hatte. Das Vorjahresaufkommen wurde um 84,6 Prozent übertroffen. Die Anzahl der Flugbewegungen legte um 32 Prozent zu. In den kommenden Monaten werden voraussichtlich 29 neue Strecken ab Belgrad hinzukommen. Die Geschäftsführung des Airports geht davon aus, dass man dieses Jahr einen neuen Fluggastrekord aufstellen wird.

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GoToFly kündigt Forli-Oradea an

Die Hausmarke des italienischen Flughafens Forli, GoToFly, will im April 2023 eine Nonstopverbindung nach Oradea aufnehmen. Offizieller Operating Carrier ist Aeroitalia, jedoch sollen von Air Connect betriebene ATR72-600 eingesetzt werden. Der Erstflug ist für den 7. April 2023 angekündigt. Vorerst soll an den Verkehrstagen Montag und Freitag zu nachstehenden Flugdaten geflogen werden: XZ881: Oradea (OMR) 16:30 – 17:30 Forli (FRL); XZ880: Forli (FRL) 12:30 – 15:30 Oradea (OMR). Der niedrigste Oneway-Ticketpreis beträgt 55 Euro.

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Schweden: Novair ist am Ende

Die schwedische Charterfluggesellschaft Novair ist am Ende. Das Unternehmen gab bekannt, dass man die Leasingverträge der beiden Airbus A321neo aufgelöst hat und die Flugzeuge in Kürze an die Lessoren zurückgegeben werden. Aus finanziellen Gründen werde man Konkurs anmelden und die 140 Mitarbeiter kündigen müssen. Seit einigen Wochen befindet man sich in einer Auseinandersetzung mit dem Reiseveranstalter Apollo. Alternativen hat man offenbar keine. Zuletzt betrieb man zwei geleaste Airbus A321neo.

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