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Oktober 2022: Airbus mit 117 Neubestellungen

Der Flugzeugbauer Airbus konnte im Oktober 2022 insgesamt 60 Maschinen an 38 Kunden ausliefern. Über das gesamte Jahr gesehen steht der europäische Hersteller nun bei 497 Flugzeugen, die an 72 Besteller übergeben wurden. Neubestellungen konnte Airbus im Oktober 2022 insgesamt 177 Stück an Land ziehen. Diese verteilen sich wie folgt: Die IAG bestellte 28 A321neo und 31 A320neo, Jet2 35 A321neo, Xiamen Airlines 15 A321neo und 25 A320neo, Air Canada 15 A220-300 und ein noch nicht namentlich genannter Kunde 28 A321neo. Im gleichen Kalendermonat kassierte der europäische Hersteller auch einige Stornierungen. Drei Airbus A321neo und elf A320neo wurden abbestellt. Unter Berücksichtigung dieser Veränderung steht Airbus derzeit bei 810 Netto-Neubestellungen.

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Uber akzeptiert neu auch Air Plus

Der Reisekartenanbieter Air Plus und der Fahrtenvermittler Uber arbeiten künftig zusammen. Künftig können die Reisestellenkarten in der App hinterlegt werden und für die Bezahlung von Fahrten verwendet werden. Im Hintergrund übernimmt Air Plus die Abrechnung. Für Unternehmen entfallen dadurch aufwändige Abrechnungen mit physischen Quittungen. Stattdessen erhalten sie einen genauen Überblick über die Ausgaben samt Integration in ihre Buchhaltungssysteme. Mitarbeitende müssen nicht in Vorleistung treten und sich dann hinterher über eine Reisekostenabrechnung die Kosten erstatten lassen. Bezahlung und Abrechnung erfolgen stattdessen mit dem im System bereits hinterlegten AirPlus Company Account. So funktioniert die Abrechnung genauso einfach und reibungslos wie der gesamte Buchungsprozess. Zudem lässt sich anhand der zentralen Bezahlung sicherstellen, dass die Fahrten den Reiserichtlinien entsprechen. Unternehmen erhalten so die volle Kontrolle über ihre Kosten inklusive detaillierter Auswertungsmöglichkeiten. „Mit dem AirPlus Company Account als zentralem Abrechnungskonto konnten Firmen bislang bereits Flug- und Bahnreisen sowie Mietwagen und Hotelbuchungen abrechnen. Durch die Integration in das Uber Wallet profitieren Unternehmen nun auch bei der Buchung von Fahrten und weiteren Leistungen von Uber von der gebündelten Abrechnung und Auswertung. Wir sind sehr glücklich, unseren Kunden Uber for Business anbieten zu können. Ab sofort können Geschäftsreisende ihre Fahrten einfach über die Uber-App anfordern, während die Bezahlung zentral und automatisch über den AirPlus Company Account abgewickelt wird“, so Air-Plus-Chef Oliver Wagner.

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Brussels Airlines nimmt Brüssel-Zürich auf

Ab Ende März 2023 wird Brussels Airlines die Drehkreuze Brüssel und Zürich miteinander verbinden. Vorerst sind fünf wöchentliche Umläufe, die im Regelfall mit Airbus A319 bedient werden sollen, geplant. Die betroffene Route wird schon länger nicht von einer belgischen Fluggesellschaft bedient, denn zuletzt hatte diese der Brussels-Vorläufer Sabena im Jahr 1996 im Programm. Ab 27. März 2023 will die Lufthansa-Tochter fünf wöchentliche Kurspaare zwischen Brüssel und Zürich-Kloten anbieten. Diese sollen an den Verkehrstagen Montag bis Freitag durchgeführt werden. Per 30. Oktober 2023 will man auf sechs Umläufe aufstocken. Flug SN2729 wird jeweils gegen 6 Uhr 55 in der belgischen Hauptstadt abheben und um 8 Uhr 10 Zürich erreichen. Der Rückflug hebt als SN2730 um 9 Uhr 00 ab und landet in Brüssel jeweils gegen 10 Uhr 15. Geflogen wird unter der Woche, jedoch nicht an Samstagen und Sonntagen.

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Australien: de Havilland Dash 8-200 erleidet Fahrwerksbrand

In Australien geriet am Abend des 8. November 2022 eine von QantasLink betriebene deHavilland Dash 8-200 VH-TQS nach der Landung in Sydney in Brand. An Bord sollen sich rund 27 Personen befunden haben. Laut Qantas konnten alle Passagiere und Crewmitglieder das Turbopropflugzeug unverletzt verlassen. Flug QF2265 befand sich auf dem Weg von Lord Howe Island nach Sydney. Kurz nach der Landung, die gegen 17 Uhr 30 Lokalzeit erfolgte, sollen Flammen im Bereich der Reifen aufgestiegen sein. Offiziellen Angaben nach sollen die Bremsen des hinteren Fahrwerks betroffen gewesen sein. Die Passagiere wurden unverzüglich über die Airstair evakuiert. Die Feuerwehr löschte den Brand sofort.

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Ex-Eurowings: Salam Air fliegt neu mit Airbus A321P2F

Die Fluggesellschaft Salam Air hat mit der A4O-OCA ihren ersten Umbaufrachter des Typs Airbus A321P2F in den kommerziellen Dienst gestellt. Die Maschine war vormals bei LTU, Air Berlin, Niki, Laudamotion und Eurowings im Einsatz. Das etwa 19,5 Jahre alte Flugzeug war bei LTU und Air Berlin als D-ALSB in der Luft. Niki und Laudamotion haben die ehemalige Passagiermaschine als OE-LCS im Einsatz gehabt. Eurowings hatte diesen Jet als D-AEUB registriert. Die nunmehrige A4O-OCA war ab März 2020 abgestellt. Die Umrüstung in einen Frachter erfolgte auf dem Queen-Alia-Airport in Amman. Laut CH-Aviation.com wurde das Cargoflugzeug am 19. Oktober 2022 in den Oman überführt und wird seit 1. November 2022 ab Muscat nach Dubai-DWC, Istanbul und Khartoum kommerziell eingesetzt.

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Brussels Airlines fliegt neu nach Monastir und Djerba

Die Lufthansa-Tochter Brussels Airlines legt im Sommerflugplan 2023 mit Monastir und Djerba zwei zusätzliche Tunesien-Strecken auf. Diese sollen saisonal in der warmen Jahreszeit angeboten werden. Beide Destinationen sollen am 1. April 2023 aufgenommen werden und zunächst einmal pro Woche bedient werden. Nach Monastir soll es ab 16. Mai 2023 zweimal wöchentlich gehen, ehe man per 6. Juli 2023 auf drei Umläufe aufstocken wird. Nach der Hauptreisezeit, also ab 9. September 2023 soll wieder auf zwei wöchentliche Kurspaare reduziert werden. Djerba wird man per 4. Juli 2023 auf zwei Rotationen pro Woche erhöhen. Diese Route ist vorerst bis zum 29. August 2023 befristet. Die beiden Neuaufnahmen in Tunesien werden ab dem größten belgischen Flughafen, Brüssel- Zaventem, angeboten.

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Flyr-Probleme: Norwegian schränkt Verkauf flexibler Tickets ein

Die Billigfluggesellschaft Norwegian hat am Dienstag um 14 Uhr 30 den Verkauf von flexiblen Tickets auf Strecken, an denen man im Wettbewerb mit dem angeschlagenen Konkurrenten Flyr steht, eingestellt. Hintergrund ist, dass Konsumentenschützer empfohlen haben, dass Flyr-Kunden vorsorglich bei anderen Airlines vollerstattbare Tickets kaufen sollen, um ihre Reisen im Falle eines Konkurses abzusichern. Von dieser Möglichkeit haben auf jenen Routen, die auch von Norwegian bedient werden, besonders viele Gebrauch gemacht. Norwegian bestätigte, dass man auf den betroffenen Strecken den Verkauf von flexiblen Flugscheinen vorläufig eingestellt hat. Der Carrier befürchtet, dass man andernfalls mit vielen Stornos – samt vollständigem Erstattungsanspruch – konfrontiert sein könnte. Flyr versuchte sich über die Börse frisches Geld zu beschaffen. Das Vorhaben scheiterte aber, so dass man einen zweiten, adaptierten Anlauf gestartet hat.

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ATR42-600 erhält Zulassung in China

Die chinesische Zivilluftfahrtbehörde hat dem Muster ATR42-600 die so genannte Musterzulassung erteilt. Für den Hersteller verbessert dies die Möglichkeiten Turbopropflugzeuge dieses Typs in der Volksrepublik China abzusetzen. Im Zuge der Bekanntgabe, die im Rahmen der Zhuhai Airshow erfolgte, kommunizierte ATR auch, dass man eine Bestellung über drei Exemplare dieses Typs erhalten hat. Noch nannte man aber den Auftraggeber aus China nicht. Derzeit ist man in diesem Staat unterrepräsentiert. Firmenangaben nach hat man einen Flottenanteil von nur 2,5 Prozent. Potential sieht man für 280 neue Maschinen über einen Zeitraum von 20 Jahren. Man geht davon aus, dass in China bis etwa 2035 rund 150 neue Flughäfen gebaut werden und dabei sollen Turboprops eine wichtige Rolle spielen.

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Belgischer Generalstreik führt zu vielen Flugausfällen

Der am heutigen Mittwoch in Belgien über die Bühne gehende Generalstreik hat erhebliche Auswirkungen im Verkehrswesen. Die belgische Bahn geht davon aus, dass nur etwa jeder vierte Zug fahren kann. Auch an den Flughäfen kommt es zu Ausfällen. Am größten Airport des Landes, Brüssel, ist etwa die Hälfte aller Verbindungen gestrichen. In Charleroi wurden fast alle Flüge abgesagt. Auch im ÖPNV kommt es zu deutlich weniger Angebot. Die Gewerkschaften wollen mit diesem Generalstreik Druck auf die Regierung ausüben. Hintergrund sind die stark gestiegenen Energiekosten und die allgemeinen Teuerungen.

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Kapitalrunde gescheitert: Flyr unternimmt zweiten Anlauf

Der finanziell angeschlagene Billigflieger Flyr konnte am Dienstag, den 8. November 2022, über die Börse nicht ausreichend frisches Kapital einsammeln. Das Unternehmen teilte mit, dass man eine kleinere Kapitalspritze von einer Investorengruppe erhalten wird. Mit Hilfe eines so genannten Private Placements wollte Flyr ausreichend Geld einsammeln, um über den Winter zu kommen. Das Angebot wurde aber zu wenig gezeichnet, so dass dieses Vorhaben gescheitert ist. Nun Versucht man über eine Privatplatzierung 250 Millionen Norwegische Kronen zu bekommen und rund 100 Millionen NOK von Investoren. Sollte das Vorhaben gelingen, würde man deutlich weniger erlösen als die ursprünglich geplanten 530 Millionen NOK. Um den verbleibenden Barmittelbedarf zu decken, würden die an den Aktienemissionen teilnehmenden Investoren Bezugsrechte erhalten, die es ihnen ermöglichen würden, im ersten Quartal 2023 zusätzliche Aktien zu kaufen, wodurch weitere 350 Millionen Kronen aufgebracht werden könnten, so Flyr. „Sollte es dem Unternehmen nicht gelingen, dieses zusätzliche Kapital bis zum Ende des ersten Quartals 2023 zu beschaffen, könnte das Unternehmen nicht in der Lage sein, seinen künftigen Betrieb aufrechtzuerhalten“, so Flyr.

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