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Iraqi Airways erstmals mit A220-300 in der Luft

Über sieben Monate nach der Erstauslieferung hat Iraqi Airways den Airbus A220-300 mit der Registrierung YI-ARE in den Liniendienst gestellt. Der Premierenflug wurde laut Flightradar24 am 6. November 2022 auf der Strecke Bagdad-Cairo durchgeführt. Zwei Tage später folgte die YI-ARF. Der Carrier hat insgesamt fünf Maschinen dieses Typs bestellt. Die drei verbleibenden Exemplare werden in den nächsten Monaten ausgeliefert. Iraqi Airways hat diesbezüglich keinen Zeitplan öffentlich bekanntgegeben.

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Fifa machte Druck: Tus Airways darf nonstop Tel Aviv-Doha fliegen

Vor wenigen Tagen sorgte durchaus für Verwunderung, dass geplante Fußball-Charterflüge zwischen Tel Aviv und Doha einen Zwischenstopp in Larnaka einlegen müssen. Die Fifa scheint erheblichen Druck auf die Regierung von Katar ausgeübt zu haben, denn diese Vorgabe wurde fallen gelassen. Offiziell unterhalten Katar und Israel keine diplomatischen Beziehungen. Normalerweise dürfen israelische Staatsbürger im Golfstaat nicht einreisen. Während der Fußball-Weltmeisterschaft hebt man diesen Bann temporär auf. Nonstopflüge zwischen den beiden Ländern wollte Katar zunächst nicht haben. Daher musste Tus Airways die geplanten Fanflüge mit Zwischenstopp in Larnaka planen. Die Fifa scheint nun Druck auf die Regierung von Katar ausgeübt zu haben, denn man lenkte ein. „Ausnahmsweise“ lässt man während der Dauer der Fußball-Weltmeisterschaft Nonstopflüge zwischen Israel und Katar zu. Damit kann der zypriotische Carrier ohne unnötige Zwischenlandung nach Doha fliegen.

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Oktober 2022: Amsterdam mit 4,9 Millionen Passagieren

Der Flughafen Amsterdam-Schiphol wurde im Oktober 2022 von rund 4,9 Millionen Passagieren genutzt. Damit lag man deutlich unter dem Vorkrisenaufkommen, denn im Oktober 2019 hatte der größte Airport der Niederlande 6,4 Millionen Passagiere. Von den 4,9 Millionen Passagieren im Oktober stiegen fast 1,7 Millionen Passagiere in Schiphol um. Bei den Umsteigepassagieren handelte es sich um 850.000 Einzelpassagiere, die bei der internationalen Zählweise doppelt gezählt werden: als ankommende und als abfliegende Passagiere. 3,4 Millionen Passagiere reisten von oder nach einem Zielort innerhalb Europas, fast 1,5 Millionen außerhalb Europas. Die Zahl der reinen Frachtflüge ist im Vergleich zu 2021 von 2.019 auf 1.585 zurückgegangen. Die beförderte Gesamtmenge betrug im Oktober 2022 125.358 Tonnen. Die Zahl der kommerziellen Flüge von und nach Schiphol betrug 36.365 (+16% gegenüber 2021, +85% gegenüber 2020 und -18% gegenüber 2019). Die Anzahl der Frachtflüge lag bei 1.585 (-21% gegenüber 2021, -26% gegenüber 2020, +18% gegenüber 2019). Die beförderte Tonnage ging im Vergleich zum Vorjahr um 16 %, im Vergleich zu 2020 um 11 % und im Vergleich zu 2019 um 13 % zurück.

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Embraer 190-E2 in China zugelassen

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer hat in der Volksrepublik China die Musterzulassung für den E190-E2 erhalten. Man hofft, dass man in Kürze auch jene für den E195-E2 erhalten wird. Der Hersteller sieht großes Absatzpotential. „Die Zertifizierung der E190-E2 durch die CAAC ist eine gute Nachricht für Embraer und unsere zukünftigen Kunden in China. Die Zertifizierung ebnet den Weg für bedeutende E190-E2-Geschäftsmöglichkeiten in China – Daten zeigen, dass eine Milliarde Menschen, die in Chinas Städten der zweiten und dritten Ebene leben, noch nie einen Flug unternommen haben“, so Arjan Meijer, Präsident und CEO von Embraer Commercial Aviation.

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Beirut: Gewehrkugel durchschlägt Airbus-A320-Kabine

Am Donnerstag wurde der Airbus A320 mit der Registrierung OD-MRM, betrieben von Middle East Airlines, im Landeanflug auf den Flughafen Beirut von zumindest einer Gewehrkugel getroffen. Diese hat die Kabine durchschlagen. Die Passagiere an Bord hatten Glück, denn niemand ist zu Schaden gekommen. Middle East Airlines muss nun mal wieder reparieren. Das Problem hat man öfters, denn im Libanon werden häufig bei Feiern so genannte Salutschüsse abgegeben. Immer wieder machen auch Flugzeuge unliebsame Bekanntschaft mit den Projektilen. Dass diese aber die Kabine einer Maschine, die sich in der Luft befindet, durchschlagen, kommt eher selten vor.

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Codeshare: Gulf Air und Emirates rücken näher zusammen

Die Golfcarrier Emirates Airline und Gulf Air arbeiten künftig im Rahmen einer Codeshare-Partnerschaft zusammen. Zunächst ist die unilateral angelegt und soll Passagieren der Airline aus Bahrain Anschlussflüge ab Dubai bringen. Im Rahmen der Bahrain Air Show haben die beiden Luftfahrtunternehmen eine Vereinbarung unterschrieben, die diese Kooperation ermöglichen soll. Dabei sagte Emirates-Chef Tim Clark: „Wir freuen uns, mit Gulf Air zusammenzuarbeiten, um ihren Kunden einen besseren Zugang zu einzigartigen Zielen in unserem Streckennetz zu bieten, ergänzt durch den für Emirates typischen Bordservice und die Gastfreundschaft während des gesamten Fluges ab Dubai. Wir freuen uns darauf, in Kürze mit Gulf Air zusammenzuarbeiten und mehr zu erreichen und unsere Beziehung weiter zu stärken“. Gulf Air wird ihren GF-Code auf von Emirates durchgeführten Flügen über Dubai hinaus zu mehreren der attraktivsten globalen Tourismus-Hotspots platzieren und ihren Passagieren neue Urlaubsmöglichkeiten bieten. Zu diesen Zielen im Emirates-Netzwerk gehören unter anderem Algerien, Budapest, Bali, Hanoi, Ho-Chi-Minh-Stadt, Prag, Taipeh und Sao Paulo. „Unsere Beziehung zu Emirates war schon immer stark, und heute erreichen wir eine höhere Ebene der Zusammenarbeit mit vielen weiteren Möglichkeiten am Horizont zwischen den beiden Fluggesellschaften. Diese Partnerschaft wird uns in die Lage versetzen, unseren Passagieren ein noch besseres Erlebnis zu bieten und ihre Reiseoptionen zu erweitern“, so Gulf-Air-Chef Waleed Al Alawi.

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Charter: Austrian Airlines fliegt Wien-Monastir

Im Auftrag von Reiseveranstaltern fliegt Austrian Airlines im Sommerflugplan 2023 ab Wien-Schwechat einmal wöchentlich nach Monastir. Diese Route hatte man schon viele Jahre nicht mehr im Programm. Da es sich um Vollcharterflüge handelt können Tickets nicht direkt bei Austrian Airlines gebucht werden. Diese können bei den Auftraggebern Rewe Touristik, Der Touristik und Tui bzw. in Reisebüros erworben werden. Derzeit ist geplant, dass zwischen 28. Mai 2023 und 22. Oktober 2023 jeweils am Verkehrstag Sonntag geflogen werden soll. Austrian-Airlines Flug OS2301 wird jeweils um 6 Uhr 05 in Wien abheben und Monastir gegen 7 Uhr 30 erreichen. Der Rückflug startet als OS2302 um 8 Uhr 20 in Tunesien und landet in der österreichischen Bundeshauptstadt gegen 11 Uhr 50. Die genannten Uhrzeiten sind Lokalzeiten.

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Icelandair nimmt Keflavik-Prag auf

Icelandair wird im Sommerflugplan 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Keflavik und Prag anbieten. Diese soll viermal wöchentlich bedient werden. Im Zeitraum von 1. Juni bis Ende Oktober 2023 beabsichtigt Icelandair an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag, Freitag und Sonntag die tschechische Hauptstadt anzusteuern. „Es ist das erste Mal, dass wir Linienflüge nach Prag anbieten, und wir sehen große Chancen in den günstigen Anschlusszeiten an unsere Flüge von und nach Nordamerika. Auf diese Weise können wir die Konnektivität zwischen den beiden Märkten erhöhen und auch die Menschen in Island und Prag miteinander verbinden“, so Icelandair-Chef Bogi Nils Bogason. „Die Möglichkeit, eine neue Fluggesellschaft am Prager Flughafen zu begrüßen, ist immer ein klarer Beweis für die Attraktivität des tschechischen Marktes. Die neue Direktverbindung von Icelandair wird nicht nur den Ausreisetourismus nach Island fördern, sondern auch eine weitere Umsteigemöglichkeit zu Icelandairs breitem Netz von Verbindungen in Nordamerika bieten. Dank dieser neuen Verbindung erwarten wir eine weitere Stärkung des Tourismus zwischen der Tschechischen Republik und den Vereinigten Staaten bzw. Kanada“, erklärt Jaroslav Filip vom Flughafen Prag.

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Ukraine International: Flüge bleiben bis mindestens 11. Jänner 2023 gestrichen

Die Fluggesellschaft Ukraine International Airlines hat darüber informiert, dass man momentan davon ausgeht, dass sämtliche Flüge in das von einem Krieg betroffenen Land bis zumindest 11. Jänner 2023, 23 Uhr 59, eingestellt bleiben müssen. In Anbetracht der aktuellen Lage in der Ukraine ist es aus heutiger Sicht äußerst unwahrscheinlich, dass ab 12. Jänner 2023 wieder geflogen werden kann. Der Luftraum ist für den zivilen Flugverkehr aus Sicherheitsgründen gesperrt. Ukraine International weist in einer Erklärung auch darauf hin, dass es wegen des Krieges derzeit dazu kommen kann, dass die Erreichbarkeit des Servicecenters eingeschränkt ist. Von der Einstellung des Flugbetriebs nicht betroffen sind ACMI- und Charteraufträge, die man außerhalb der Ukraine durchführt. Diese werden mit Fluggerät, das bereits vor dem Einmarsch der Armee der Russischen Föderation außer Landes gebracht wurde, operiert.

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DRF Flugrettung bestellt zwei weitere H145

Die DRF Flugrettung hat bei Airbus Helicopters zwei weitere H145-Hubschrauber bestellt. Damit wird eine bestehende Order auf insgesamt 20 Exemplare aufgestockt. Bereits im Jahr 2020 hat man drei H135 und 15 H145 geordert. Davon wurden bereits elf Exemplare an die DRF Flugrettung ausgeliefert. Bis Ende 2024 soll der Operator sämtliche bestellten Hubschrauber übergeben bekommen. Im Gegenzug flottet man älter BK117 und EC145 aus. „Unser Auftrag ist es, die medizinische Versorgung von Menschen in Not kontinuierlich zu verbessern. Um dies zu erreichen, setzt die DRF Luftrettung die modernsten Hubschrauber ein und ist inzwischen der größte H145-Betreiber in Europa. Mit dem neuen Airbus-Vertrag bauen wir unsere laufende Flottenmodernisierung weiter aus und stellen damit die Weichen für die Zukunft“, so Achim Vogel, Leiter Zentraleinkauf und Logistik bei der DRF Luftrettung.

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