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Tourismus in Wien: Deutlicher Anstieg der Übernachtungszahlen im Mai 2024

Der Mai 2024 verzeichnete in Wien mit rund 1,7 Millionen Übernachtungen einen Anstieg von 15 % im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt wurden von Januar bis Mai 6,6 Millionen Gästenächtigungen gezählt, was einem Zuwachs von 11 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Der Netto-Nächtigungsumsatz der Wiener Beherbergungsbetriebe betrug im April 108 Millionen Euro, ein Plus von 6 %. Von Januar bis April erwirtschafteten die Betriebe rund 319 Millionen Euro, ein Anstieg von 10 %. Die Hauptmärkte für Übernachtungen waren Österreich mit 317.000 Übernachtungen (+8 %), Deutschland mit 397.000 (+22 %), und Italien mit 61.000 (+26 %). Auch die USA, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Polen, die Schweiz und Rumänien zeigten deutliche Zuwächse. Die durchschnittliche Auslastung der Hotelzimmer lag im Mai bei 76 %, verglichen mit 72 % im Mai 2023. Die Bettenauslastung stieg auf 59,4 % (Mai 2023: 56,4 %). Von Januar bis Mai betrug die Zimmerauslastung 62 % und die Bettenauslastung 48,1 %, leicht höher als im Vorjahreszeitraum. Im Mai 2024 standen in Wien rund 76.100 Hotelbetten zur Verfügung, 9 % mehr als im Vorjahr.

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Ferienbeginn in Sachsen und Thüringen: 169 Flüge von mitteldeutschen Flughäfen

Zum Start der Sommerferien in Sachsen und Thüringen heben von Donnerstag bis Sonntag insgesamt 169 Passagiermaschinen von den mitteldeutschen Flughäfen ab. Vom Flughafen Dresden starten 59 Maschinen, während der Leipzig/Halle Airport 110 Flüge verzeichnet. Neben deutschen und europäischen Metropolen stehen zahlreiche Sonnenziele am Mittelmeer, Atlantik sowie am Schwarzen und Roten Meer auf dem Flugplan. Am Flughafen Leipzig/Halle sind 84 Flüge zu Urlaubsdestinationen und 26 Linienflüge geplant. Beliebte Ziele sind Antalya mit 24 Flügen, Palma de Mallorca mit 13 und Hurghada mit acht Flügen. Weitere Destinationen umfassen unter anderem Burgas, Varna, Heraklion, Rhodos und Teneriffa. Condor führt mit 32 Abflügen die Liste der Ferienflüge an, gefolgt von Sun Express und Freebird. 29 Linienflüge verbinden Leipzig/Halle mit internationalen Drehkreuzen wie Frankfurt, Wien und Istanbul. Am Flughafen Dresden starten 26 Urlaubsflüge und 33 Linienflüge. Ziele wie Antalya und Palma de Mallorca sind besonders frequentiert. Sundair dominiert den Ferienverkehr mit acht Abflügen, während Lufthansa die Region mit Frankfurt und München verbindet. Eurowings und Swiss bieten zusätzliche Verbindungen nach Düsseldorf und Zürich. Aufgrund der parallelen Austragung der UEFA EURO 2024 in Leipzig, werden Passagiere gebeten, mindestens zweieinhalb Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

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Kroatien als Destination für Wassersport: Vielfältige Angebote entlang der Adriaküste

Kroatien, eines der wasserreichsten Länder Europas, bietet ideale Bedingungen für Wassersportaktivitäten entlang seiner 1.800 km langen Küste. Die kristallklaren Gewässer laden zu diversen Sportarten ein, von Tauchen und Windsurfen bis hin zu Kajakfahren und Segeln. Versteckte Buchten und Strände bieten besondere Erlebnisse für Wassersportenthusiasten. Die Unterwasserwelt Kroatiens fasziniert mit Höhlensystemen, Schiffwracks und Korallenriffen. Besonders beliebt sind Tauchspots wie die Wracks bei Vis und das Passagierschiff Baron Gautsch bei Rovinj. Für Windsurfer bieten Orte wie Bol auf Brac und Volosko optimale Bedingungen, während Parasailing entlang der Makarska Riviera beeindruckende Ausblicke ermöglicht. Wakeboarden und Wasserskifahren sind ebenfalls populär, etwa in Pula oder der Bucht Puntarska auf Krk. Das Wassersportzentrum auf Pelješac bietet Aktivitäten wie Bananenbootfahren und Tretbootfahren. Segeln und Kajakfahren ermöglichen das Erkunden malerischer Küsten und verborgener Naturschätze, etwa in der Kvarner Bucht oder dem Archipel von Vis. Die besten Monate für diese Aktivitäten sind Mai bis Oktober.

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Deutsche Flughäfen fordern Wachstum und Wettbewerb bei nachhaltiger Entwicklung

Die Vorstände und Geschäftsführer der ADV-Airports haben sich in Hannover zu ihrer Sommer-Sitzung getroffen. In einer zweitägigen Tagung haben sie eine Agenda für Wachstum und Wettbewerb für nachhaltige Flughafenstandorte gefordert. ADV-Präsident Stefan Schulte betonte die Bedeutung deutscher Flughäfen im europäischen Wettbewerb, insbesondere hinsichtlich der Stationierung von Flugzeugen und der Aufnahme neuer Flugstrecken. Gleichzeitig wollen die Flughäfen ihre Vorreiterrolle beim Klima- und Lärmschutz ausbauen. Schulte erklärte: „Nur ein leistungsstarker Luftverkehr kann seiner Verantwortung gerecht werden.“ Angesichts der finanziellen Herausforderungen für den Klimaschutz fordern die Flughäfen eine Verknüpfung des „Green Deal“ mit einem „Deal für Wettbewerbsfähigkeit“. Die regulativen Vorgaben zur Beimischung von alternativen Kraftstoffen (SAF) und für den Emissionshandel seien zwar der richtige Weg, müssten jedoch leistbar bleiben und dürften nicht die Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen. Der Flughafenverband ADV verlangt speziell entwickelte Fördermaßnahmen und finanzielle Unterstützung zur Erreichung der Klimaschutzziele. Diese Maßnahmen sollen die Transformation zu grüner Energie und höherer Energieeffizienz ermöglichen. „Die deutschen Flughäfen erwarten aus Brüssel ein klares Signal für Nachhaltigkeit, Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit“, so Dr. Schulte abschließend.

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Croatia Airlines erwägt Interkontinentalflüge mit A220-Flotte

Croatia Airlines erwägt die Einführung von Interkontinentalflügen unter Einsatz ihrer neuen A220-Flotte, schließt aber vorerst Langstrecken aus. Dies bestätigte CEO Jasmin Bajić auf einer Pressekonferenz in Zagreb, bei der auch Pläne für den Einsatz von Turboprop-Flugzeugen für regionale Strecken im Wet-Leasing vorgestellt wurden. Die Fluggesellschaft möchte in den Wintermonaten zusätzliche Flüge zu Zielen im Süden Kroatiens anbieten, um die saisonale Abhängigkeit auszugleichen. Ryanair plant unterdessen, die Frequenzen auf bestehenden Strecken zu erhöhen, darunter beliebte Freizeitrouten wie Malta, Paphos und Lanzarote ab Zagreb. Aktuell bietet Croatia Airlines ihre südlichste Linienverbindung zwischen Split und Istanbul an. Bajić betonte, dass Croatia Airlines durch Codeshare- und Interline-Partnerschaften der Star Alliance ihre Flugzeuge gut auslasten könne, obwohl die Bekanntheit außerhalb der Region begrenzt sei. Nach der Auslieferung aller geplanten A220-Flugzeuge bis Ende 2027 plant die Fluggesellschaft, ihr Netzwerk weiter auszubauen und die kroatische Wirtschaft sowie den Tourismus zu unterstützen.

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Flughafen Ljubljana will mehr Billigflieger anlocken

Der Flughafen Ljubljana Jože Pučnik arbeitet aktiv daran, den Anteil der Flüge von Billigfluggesellschaften zu erhöhen, um seine Konnektivität zu stärken. Dies erklärte Babett Stapel, Geschäftsführerin des Betreibers Fraport Slovenija, in einem Interview mit „Bloomberg Adria“. Derzeit liegt der Anteil der Low-Cost-Carrier (LCC) am Flughafen bei etwa 20 %, das Ziel sei jedoch eine Steigerung auf 30 %. Gleichzeitig betonte sie, dass der Flughafen weiterhin ein Drehkreuz bleibe und die Konnektivität von der Bedienung wichtiger Drehkreuze abhänge. Stapel lobte die Unterstützung der slowenischen Regierung, die seit April 2023 die Einführung neuer Flugziele fördert. Dadurch konnten Ziele wie Luxemburg, Riga, Kopenhagen und Madrid ins Portfolio aufgenommen werden. Zusätzlich wurde ein Anreizsystem mit Rabatten für Fluggesellschaften eingeführt, das auch eine Verlängerung staatlicher Beihilfen um weitere drei Jahre umfasst. Der Flughafen Ljubljana verzeichnete im Jahr 2023 erstmals über eine Million Passagiere und strebt für das laufende Jahr 1,4 Millionen Passagiere an. Langfristig plant der Flughafen, die Marke von zwei Millionen Passagieren zu überschreiten. Zu Spekulationen über die Gründung einer neuen slowenischen Fluggesellschaft äußerte sich Stapel zurückhaltend, da bestehende Strecken bereits gut bedient seien.

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Staatsanwaltschaft München prüft Strafanzeige gegen FTI-Geschäftsführung

Die Staatsanwaltschaft München untersucht eine Strafanzeige gegen die Geschäftsführung des Reiseveranstalters FTI wegen des Verdachts der Insolvenzverschleppung. Laut einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ wird geprüft, ob Ermittlungen gegen die verantwortlichen Manager eingeleitet werden sollen. Hintergrund der Anzeige ist die Frage, ob FTI rechtzeitig Insolvenz angemeldet hat.

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Airline-Projekt Berways sucht Investoren

Louis Zuleger, Gründer des Airline-Projekts Berways, ist nach zweieinhalb Jahren Vorbereitung auf der Suche nach Investoren. Für den Start benötigt Berways insgesamt 20 Millionen Euro, davon 12 Millionen in drei Phasen und 8 Millionen als Reserve. Die Kostenplanung sei sehr konservativ, um geringere Ausgaben als kalkuliert zu ermöglichen. Berways plant, Ferienziele auf der Langstrecke ab Berlin und Düsseldorf zu bedienen. Dafür sollen bis zu drei Airbus A330 in drei Phasen zur Flotte stoßen. Zunächst soll der Betrieb mit einem einzigen Flugzeug beginnen, bevor weitere Maschinen hinzukommen. Beim Vertrieb setzt Berways sowohl auf Direktverkäufe als auch auf die Zusammenarbeit mit Reiseveranstaltern. Zuleger betonte im Gespräch mit airliners.de die Offenheit gegenüber externen Partnern im Vertrieb.

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Lufthansa-Chef fordert mehr Arbeitsmigration nach Deutschland

Lufthansa-Chef Carsten Spohr hat sich für eine verstärkte Arbeitsmigration nach Deutschland ausgesprochen. In einem Interview mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ betonte Spohr, dass der zukünftige Wohlstand Deutschlands ohne Einwanderung nicht gesichert sei. Er verwies auf die USA als Vorbild, wo Einwanderung zu Wirtschaftswachstum führe. Spohr kritisierte zudem, dass es für Migranten in Deutschland zu kompliziert sei, eine Arbeit aufzunehmen. Gleichzeitig äußerte er seine Besorgnis über die schwächelnde deutsche Wirtschaft und die fehlende Diskussion über die Pflichten von Bürgern und Arbeitnehmern. Stattdessen würden Debatten über Rechte und Privilegien dominieren. Spohr warnte, dass Deutschland Gefahr laufe, den globalen Wettbewerb nicht mehr ausreichend ernst zu nehmen.

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Condor und Fly Dubai unterzeichnen Interline-Abkommen für erweiterte Reiseoptionen

Condor und Fly Dubai haben auf der diesjährigen IATA-Jahreshauptversammlung in Dubai ein gegenseitiges Interline-Abkommen unterzeichnet. Diese Vereinbarung ermöglicht es Condor-Passagieren, über Dubai Zugang zu einer Vielzahl neuer Ziele in Afrika, dem Nahen Osten, Zentralasien und Südostasien zu erhalten. Das Abkommen erlaubt es Reisenden, ein einziges Ticket zu buchen und ihr Gepäck bis zum endgültigen Zielort durchzuchecken. Peter Gerber, CEO von Condor, hob hervor, dass die Partnerschaft die globale Konnektivität erweitert und den Kunden zusätzliche Reiseoptionen sowie ein nahtloses Erlebnis bietet. Ghaith Al Ghaith, CEO von Fly Dubai, betonte ebenfalls die Vorteile für Passagiere, indem die Partnerschaft den Komfort und die Konnektivität verbessert und gleichzeitig das Wachstum von Handel und Tourismus fördert.

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