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Vukadin Stojanović soll CEO von Air Montenegro werden

Der Verwaltungsrat von Air Montenegro hat Vukadin Stojanović als neuen Chief Executive Officer (CEO) nominiert. Stojanović, der seit der Entlassung von Mark Anžur als interimistischer CEO tätig ist, muss nun noch von der Regierung bestätigt werden. Von insgesamt acht Bewerbern für die Position des CEO wurden nur drei berücksichtigt, da fünf Kandidaten nicht alle erforderlichen Unterlagen eingereicht hatten. Vor seiner Tätigkeit bei Air Montenegro war Stojanović stellvertretender Chief Commercial Officer bei der früheren Montenegro Airlines.

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Passagiere der MS Thurgau Prestige nach Hochwasser in Wien ausgeschifft

Nach mehrtägigem Festsetzen aufgrund von Hochwasser auf der Donau konnten die Passagiere des Flusskreuzfahrtschiffs MS Thurgau Prestige am Dienstag, 17. September 2024, in Wien ausschiffen. Die 99 Passagiere, überwiegend aus der Schweiz, saßen seit dem 14. September in Wien fest, da das Hochwasser eine Ausschiffung am ursprünglichen Anleger unmöglich gemacht hatte. Die österreichischen Behörden erteilten dem Schiff eine Sondergenehmigung, den überfluteten Anleger in Wien Nussdorf zu verlassen und stattdessen am Handelskai anzulegen. Thurgau Travel, der Betreiber des Schiffs, organisierte die Heimreise der Passagiere und kündigte eine Entschädigung an. Ursprünglich war die Kreuzfahrt bis nach Budapest geplant.

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Deutsche Bahn strukturiert Partnervertrieb im Fernverkehr um

Die Deutsche Bahn hat den Partnervertrieb im Fernverkehr neu organisiert, was auch zu personellen Veränderungen geführt hat. Veronika Görtz übernahm zum 1. September die Verantwortung für den Bereich, der vier Abteilungen umfasst, darunter Partnerservice, internationale Kooperationen und Gruppenreisen. Görtz ist seit 14 Jahren bei der Bahn und war zuvor in der Geschäftsentwicklung tätig. Mit der Neustrukturierung wurde auch die Zuständigkeit von Karina Kaestner, die bisher den Partner- und Geschäftskundenvertrieb leitete, aufgeteilt. Kaestner übernimmt eine neue strategische Aufgabe im Konzern. Jan-Wolf Baake bleibt weiterhin Leiter des Geschäftskundenvertriebs. Die Umstrukturierung soll den Vertrieb der Deutschen Bahn effizienter gestalten und die Kooperationen mit externen Partnern weiter ausbauen.

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Kassel-Calden ohne reguläre Flüge im Winter – Defizite bleiben hoch

Am Kassel Airport in Calden wird es im Winter 2024/2025 keine regelmäßigen Flugverbindungen geben. Lediglich vereinzelte Sonderflüge nach Finnland, Norwegen und Madeira stehen im Angebot. Damit müssen Reisende aus Nordhessen auf andere Flughäfen ausweichen. Ab Februar 2025 soll wieder eine wöchentliche Verbindung nach Gran Canaria angeboten werden, gefolgt von Flügen nach Antalya ab April. Die Aussetzung der regulären Verbindungen wird auf den „schwierigen Markt“ und langwierige Verhandlungen mit Fluggesellschaften zurückgeführt, wie Airport-Geschäftsführer Lars Ernst erklärte. Bereits im Sommerflugplan hatte Sundair, die einzige am Flughafen stationierte Airline, den Flugbetrieb eingestellt. Ernst verwies zusätzlich auf steigende Kosten für Airlines an deutschen Flughäfen und die geopolitische Lage als weitere Belastungsfaktoren. Seit seiner Eröffnung im Jahr 2013 schreibt der Kassel Airport durchgehend rote Zahlen. 2023 belief sich das Defizit auf knapp fünf Millionen Euro. Trotz einer leichten Erholung der Passagierzahlen nach der Pandemie steht der Flughafen weiterhin in der Kritik, vor allem von der Grünen-Opposition im Hessischen Landtag, die das hohe Defizit anprangert und von einem „drohenden Sinkflug“ spricht. Die Landesregierung hingegen verteidigt den Flughafen als „wichtiges nordhessisches Infrastrukturprojekt“ und plant, ihn weiter zu stärken.

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SAS nimmt Nonstopflüge von Kopenhagen nach Seattle wieder auf

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS plant ab Sommer 2025 die Wiederaufnahme ihrer Nonstopverbindung zwischen Kopenhagen und Seattle. Fünfmal wöchentlich sollen die Flüge angeboten werden, um der wachsenden Nachfrage nach Reisen in die USA gerecht zu werden. Dies ist das erste Mal seit 57 Jahren, dass SAS diese Route bedient. Seattle ist eines von elf nordamerikanischen Zielen im SAS-Streckennetz und soll durch seine historischen Verbindungen zu Skandinavien sowie seine wirtschaftliche Bedeutung als strategischer Punkt dienen. Der Flugplan ist so abgestimmt, dass er Reisenden optimale Anschlussmöglichkeiten in Europa bietet.

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Swiss und SBB verlängern Zusammenarbeit und erweitern Angebot

Die seit 2019 bestehende Partnerschaft zwischen Swiss und den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) wird künftig unbefristet fortgesetzt. Ziel ist es, die Anbindung von Bahn- und Flugverkehr weiter zu verbessern. Ab dem 2. Oktober 2024 werden neue Ziele im Kanton Graubünden, darunter Chur, Davos, Klosters und St. Moritz, ins Netz aufgenommen. Diese Kooperation bietet Passagieren nahtlose Verbindungen und eine flexible Reisegestaltung. Das Swiss Air Rail-Netz umfasst nun 21 Destinationen und ermöglicht Reisenden, Flug und Zug in einem Schritt zu buchen.

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TUI erweitert Herbstangebote für Urlaub am Roten Meer

TUI bietet im Herbst 2024 vermehrt Flüge aus Österreich und Budapest nach Ägypten an, um der gestiegenen Nachfrage nach Sonnenurlauben gerecht zu werden. Mit 23 wöchentlichen Flügen nach Hurghada sowie zusätzlichen Verbindungen nach Marsa Alam ab Wien, eröffnet die Region am Roten Meer vielfältige Möglichkeiten für Bade- und Tauchurlauber. Hurghada und Marsa Alam locken mit angenehmen Temperaturen, exotischer Unterwasserwelt und attraktiven Ausflügen. Beliebte Urlaubsresorts und All-Inclusive-Angebote, wie der TUI Magic Life Kalawy, sorgen zudem für komfortable und planbare Aufenthalte.

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230 neue Bundespolizisten verstärken Einsatz am Frankfurter Flughafen

Die Bundespolizei am Frankfurter Flughafen hat ihre Personalstärke mit 230 neuen Polizisten aufgestockt. Die jungen Beamten legten kürzlich ihren Diensteid auf das Grundgesetz ab und stammen aus verschiedenen Regionen Deutschlands. Hessens Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori betonte bei der Zeremonie die wichtige Rolle der Polizisten für die Sicherheit und den Schutz der Reisenden am internationalen Drehkreuz Frankfurt. Insgesamt sind nun rund 2700 Bundespolizisten am Flughafen im Einsatz.

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Europäischer Investor plant Übernahme von Air Belgium

Ein europäischer Investor hat ein Übernahmeangebot für die Fluggesellschaft Air Belgium unterbreitet. Laut einem Bericht von „L-Post“ beabsichtigt der Investor, unter der Marke Air Belgium ein neues Unternehmen zu gründen und alle derzeitigen Mitarbeiter der Airline zu übernehmen. Ein belgisches Gericht wird voraussichtlich am Donnerstag über das Angebot entscheiden.

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Jet Midwest verklagt Rex wegen angeblicher Schrottverkäufe

Das US-Luftfahrtunternehmen Jet Midwest hat vor dem Obersten Gerichtshof von New South Wales in Sydney Klage gegen Rex – Regional Express erhoben. Laut der Australian Financial Review wirft Jet Midwest der australischen Fluggesellschaft vor, Flugzeuge zerlegt und die verbleibenden Flugzeugzellen ohne Bezahlung als Schrott verkauft zu haben. Der Streit dreht sich um vier Turboprop-Flugzeuge von Saab, die Jet Midwest 2019 für 2 Millionen USD verkauft hatte, wovon Rex eine Anzahlung von 200.000 USD leistete. Jet Midwest behauptet, Rex habe aufgrund finanzieller Schwierigkeiten im Zusammenhang mit Covid-19 die Zahlungsfristen verlängern lassen, aber im Juni 2020 keine weiteren Zahlungen geleistet. Das Unternehmen erklärte daraufhin den Vertrag für ungültig. Laut Jet Midwest beauftragte Rex einen Dritten, die Triebwerke und Propeller zu entfernen und die Flugzeugzellen zu verschrotten, wobei die Vermögenswerte später an Rex übergeben wurden. Jet Midwest fordert nun eine Entschädigung von 7,2 Millionen USD plus Verfahrenskosten. Rex befindet sich derzeit in der Verwaltung und sucht nach einem neuen Mehrheitseigentümer.

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