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Amsterdam: KLM-Schengen-Lounge wieder offen

Status- und Businessclass-Passagieren steht ab sofort am Flughafen Amsterdam auch wieder die Schengen-Lounge von KLM zur Verfügung. Jene für Non-Schengen-Reisende wurde auch während der Hochphase der Pandemie nie geschlossen. Nach Angaben der Airline war man die einzige große Airline, die zumindest eine offene Lounge angeboten hatte. Die Öffnungszeiten der exklusiven Wartezone im Schengen-Bereich des Flughafens Schiphol sind allerdings stark eingeschränkt. Seit 1. Juli 2020 ist diese nach den Richtlinien der niederländischen Gesundheitsbehörden jeweils von 6 Uhr 00 bis 12 Uhr 00 geöffnet.

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AUA stockt Angebot weiter auf

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines veröffentlichte am Donnerstag den restlichen Sommerflugplan bis Ende Oktober 2020. Das Angebot entspricht nach Angaben des Unternehmens rund 40 Prozent der ursprünglich geplanten Kapazität. Derzeit werden etwa 20 Prozent angeboten. Vorbehaltlich neuer behördlicher Einschränkungen sollen schrittweise weitere Destinationen aufgenommen werden. Ab August soll mit Shanghai wieder eine China-Strecke bedient werden. Dies setzt allerdings voraus, dass Österreich das Flugverbot bis dahin aufhebt. Vorerst ist nur eine wöchentliche Rotation geplant. Ab September kommen weitere Strecken zurück in den Flugplan, die anfangs bis zu einmal täglich bedient werden. Das betrifft Chişinău, Dnipro, Iaşi, Jerewan, Klagenfurt, Leipzig, Lemberg, Lyon, Nürnberg und Odessa. Hinsichtlich der Ukraine-Destinationen ist anzumerken, dass bis mindestens 15. Juli 2020 ein Landeverbot für in diesem Land gestartete Passagierflüge besteht. Neben Wiederaufnahmen erhöht Austrian Airlines ab September auf nahezu allen bestehenden Strecken die Kapazitäten. Das bedeutet mehr Flüge und größere Maschinen. So stehen ab September Amsterdam, Brüssel, Bukarest, Düsseldorf, Frankfurt, Kopenhagen und Paris mit bis zu drei täglichen Flügen am Programm. Athen wird statt einmal bis zu zweimal täglich angeflogen. Durch das stete Hochfahren des Betriebs steigt das Angebot im September auf über 30 Prozent. Bis Ende Oktober sind knapp 40 Prozent des Vorjahresprogramms und über 60 Destinationen wieder im Flugplan. „Mit der Veröffentlichung des gesamten restlichen Sommerflugplans bieten wir unseren Kunden mehr Planungssicherheit“, sagt Austrian Airlines CCO Andreas Otto. „Die bisherige Nachfrage stimmt uns zuversichtlich, dass wir mit dem Hochfahren des Flugbetriebs auf dem richtigen Weg sind.“

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Airbus: Erneut keine Neubestellung

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte im Juni 2020 keine einzige Neubestellung an Land ziehen. Bereits im Mai 2020 musste der Hersteller aufgrund der Corona-Pandemie eine Nullrunde verzeichnen. Nach Angaben von Airbus hat man seit 1. Jänner 2020 netto 298 Orders für Verkehrsflugzeuge erhalten können. Im Juni 2020 wurden 36 Maschinen ausgeliefert, so dass seit Jahresanfang 196 Jets an Kunden übergeben wurde. Weiters wurde ein Storno für einen Airbus A330-900 in den Büchern vermerkt.

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Level wird auch in Paris-Orly geschlossen

Der Österreich-Ableger musste bereits Konkurs anmelden. Nun geht es auch der französischen Schwester OpenSkies, die ebenfalls das Level-Brand nutzt, an den Kragen. Nach Wien und Amsterdam wird es auch in Paris-Orly kein Comeback der IAG-Marke Level geben. Der Konzern wird die bislang von der französischen Tochter OpenSkies durchgeführten Langstreckenflüge aufgeben. Gerüchte dazu gab es schon länger, denn sowohl bei der österreichischen Level Europe als auch bei OpenSkies in Frankreich blieb der Absatz weit hinter den Erwartungen zurück. Die Tageszeitung El Pais schreibt, dass der Flugbetrieb von OpenSkies endgültig eingestellt wird und Gespräche über einen Sozialplan für die Beschäftigten aufgenommen wurden. Die IAG-Tochter, die ab Orly Langstreckenflüge unter dem Level-Brand anbietet, wird liquidiert. Die österreichische Konzernschwester Level Europe musste vor einigen Wochen Konkurs anmelden und soll nicht fortgeführt werden. Damit reduziert sich die Präsenz der Marke Level auf Barcelona, wobei die Durchführung der Flüge durch Iberia erfolgt.

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Korean Air verkauft Catering und Duty-Free

Die Fluggesellschaft Korean Air teilte am Dienstag mit, dass die Geschäftsbereiche Duty Free und Inflight Catering verkauft werden. Dazu wurde dem Private-Equity-Fonds “Hahn & Company” ein exklusives Verhandlungsrecht eingeräumt. Nach der Vorstandssitzung unterzeichnete Korean Air mit Hahn & Company ein Memorandum of Understanding (MOU), um die Verhandlungen fortzusetzen und später Einzelheiten zu weiteren Schritten wie der Due Diligence zu erörtern. Um die anhaltende Krise zu überwinden, die durch die COVID-19-Pandemie verursacht wurde, verkauft Korean Air derzeit zudem Areal in der Innenstadt von Seoul sowie ihre Anteile an der Wangsan Leisure Development Co. Ltd. Darüber hinaus erhöht die Fluggesellschaft ihr Kapital durch die Ausgabe neuer Aktien bis Ende Juli 2020.

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Lion-Air-Absturz: Boeing schließt Vergleich

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing erzielte mit zahlreichen Hinterblieben des Absturzes der Lion-Air-737-Max einen Vergleich. Der Jet stürzte im Oktober 2018 kurz nach dem Start ab. Nach Angaben des Herstellers habe man sich mit über 90 Prozent der Angehörigen der Opfer verglichen. Am 29. Oktober 2018 kamen 189 Personen beim Absturz einer Boeing 737-Max ums Leben. Zunächst versuchte der Konzern dem Betreiber Lion Air die Schuld in die Schuhe zu schieben, jedoch zeigten sich sehr bald massive Konstruktions- und Softwareprobleme, die zu einem weltweiten Flugverbot, das noch bis heute andauert, geführt haben.

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Etihad schickt Wien in die Warteschleife

Der Golfcarrier wird Mitte Juli 2020 nach Frankfurt, Düsseldorf, München und Zürich zurückkehren, doch die Neuaufnahme der Destination Wien muss länger warten. Eigentlich wollte Etihad Airways schon seit 22. Mai 2020 mit Boeing 787-9 mehrmals wöchentlich zwischen Wien-Schwechat und Abu Dhabi fliegen. Doch aufgrund der harten Einreisebestimmungen in Österreich und den Vereinigten Arabischen Emiraten verschob man den Start zunächst in den Juni 2020 und dann in den Juli 2020. Nun wurde ein neuer Starttermin bekanntgegeben: 25. Oktober 2020. Der Golfcarrier plant derzeit die Nonstop-Route zwischen den beiden Städten erst mit Beginn der Winterflugplanperiode 2020/21 aufzunehmen. Diese Verschiebung kommt wenig überraschend, denn die Strecke gilt in der Branche als durchaus risikoreich, denn vormals konnte Niki trotz Etihad-Codeshare nur äußerst bescheidene Buchungszahlen zwischen Wien und Abu Dhabi v.v. erzielen. Letztlich war die mangelnde Nachfrage ausschlaggebend für die Aufgabe der Route. Etihad will mit eigenem Fluggerät nun erfolgreicher sein, doch aufgrund der Corona-Pandemie musste der Erstflug mehrfach verschoben werden. In Deutschland hingegen werden die Flugzeuge des Staatscarriers des Emirats Abu Dhabi schon bald wieder zu sehen sein. Mitte Juli 2020 sollen die Verbindungen nach Frankfurt, Düsseldorf und München wieder aufgenommen werden. Auch die Schweiz wird Etihad Airways dann wieder ansteuern. Laut Mitteilung der Fluggesellschaft sollen zunächst die Zürich-Flüge bedient werden.

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Wien: Flixbus fährt Präsenz am Flughafen hoch

Zahlreiche Passagiere aus der Steiermark und aus den Nachbarländern nutzen Fernbusse zur Anreise zum Wiener Flughafen. Das Angebot war aufgrund der geschlossenen Grenzen weitgehend eingestellt. Nun fährt auch Flixbus die Präsenz wieder hoch. Graz pausiert allerdings weiterhin. Die grünen Fernbusse des Betreibers Flixbus werden nun wieder häufiger am Flughafen Wien-Schwechat zu sehen sein, denn das Personenbeförderungsunternehmen nimmt nach und nach die Linien wieder auf. Die von vielen Passagieren aus der Steiermark genutzte Linie Graz-Flughafen Wien pausiert allerdings weiterhin. Einen konkreten Termin für die Wiederaufnahme haben Flixbus und Dr. Richard noch nicht mitgeteilt. Flixbus konzentriert sich derzeit auf die Wiederherstellung der Verkehre aus der Slowakei, Tschechien und Ungarn zum Flughafen Wien-Schwechat. So werden nun Busverbindungen aus Bratislava (inklusive Airport), Györ, Budapest (inklusive Airport), Trnava, Brno, Prag und weiteren Städten in der Slowakei und in Tschechien zum Flughafen Wien angeboten. Die Mitbewerber Slovak Lines und Regiojet sind bereits seit einigen Wochen, wenn auch in deutlich reduziertem Umfang, wieder in Schwechat präsent. Die Fernbuslinien, die den Wiener Flughafen mit Städten in den Nachbarstaaten Slowakei, Tschechien und Ungarn, verbinden, gelten insbesondere im Lowcost-Flugverkehr als wichtiger “Lieferant von Passagieren”. Auch die Inlandsverbindung zwischen Graz und dem größten Airport Österreichs erfreute sich bislang hoher Beliebtheit. Der Zeitpunkt der Wiederaufnahme steht allerdings noch nicht fest.

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Wizz-Klage: Ryanair darf Marke Buzz nicht nutzen

Ryanair wurde von einem ungarischen Gericht die Nutzung der Marke Buzz vorläufig untersagt. Der Mitbewerber Wizzair klagte aufgrund von Verwechslungsgefahr und konnte eine einstweilige Verfügung bewirken. Das Verfahren wird in Budapest in nichtöffentlicher Verhandlung geführt. Die Markenrechte befinden sich im Besitz von Ryanair, denn im Jahr 2003 übernahm man den britischen Mitbewerber. Weniger als ein Jahr später wurde der Flugbetrieb in das AOC von Ryanair fusioniert. Die Maschinen waren jedoch noch einige Zeit in der Buzz-Livery unterwegs. Im Vorjahr fand man in Dublin das Brand offenbar im Keller und kündigte an, dass die polnische Tochter Ryanair Sun ab Herbst 2019 als Buzz auftreten soll. Bislang gibt es keine aktiven Flugzeuge, die die Buzz-Livery tragen. In Renton stehen einige noch nicht ausgelieferte Boeing 737 Max 200, die in den Farben von Buzz lackiert sind. Wann diese eingesetzt werden ist allerdings aufgrund des weltweiten Flugverbots unklar. In Polen wurden sämtliche Ryanair-Aktivitäten auf die Tochtergesellschaft Buzz übertragen. Später stellte man auch Prag und Budapest auf diesen Carrier um. Geflogen wird zwar weiterhin unter FR-Flugnummern, jedoch ist Buzz als Wetlease-Operator tätig. Ob Ryanair jemals die angekündigte Multi-Brand-Strategie (Ryanair, Buzz und Lauda) umsetzen wird ist fraglich, denn die Nutzung der Marke Lauda wurde per 1. Juli 2020 defacto beendet. “Wir freuen uns darauf, diese dumme einstweilige Verfügung im Berufungsverfahren aufzuheben, und wir werden uns weiterhin auf die Expansion von Buzz in Ungarn als branchenführenden Service-Gewinner mit dem niedrigsten Preis in Mittel- und Osteuropa konzentrieren, auch wenn Wizz Flugzeuge und Kapazitäten in Budapest kürzt. Diejenigen, die

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Air Arabia Abu Dhabi kündigt den Erstflug an

Das Joint-Venture von Etihad Airways und Air Arabia, Air Arabia Abu Dhabi, soll am 14. Juli 2020 erstmals abheben. Der neugegründete Carrier ist einer von zwei Billigfliegern, an denen das Emirat Abu Dhabi indirekt beteiligt ist. Wizzair Abu Dhabi soll im Herbst mit bis zu sechs Airbus A321 starten. Air Arabia Abu Dhabi wird zunächst die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate mit Alexandria und Sohag verbinden. Der Carrier trägt den IATA-Twoletter-Code 3L, der in der Vergangenheit an die österreichische Regionalfluggesellschaft InterSky vergeben war. Homebase ist der Flughafen Abu Dhabi. Flüge können bereits über die Homepage von Air Arabia gebucht werden.

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