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Österreich: Ticketsteuer-Erhöhung im Nationalrat

Diese Woche, also kurz vor der traditionellen Sommerpause, wird sich der österreichische Nationalrat mit der von der Regierung geplanten Erhöhung der Ticketsteuer befassen. Kernstück der angepeilten Neuregelung ist, dass Kurzstreckenflüge bis etwa 300 Kilometer Distanz mit 30 Euro (oneway) besteuert werden sollen. Da ÖVP und Grüne die Mehrheit im Nationalrat innehaben, ist von einer Zustimmung auszugehen. Auch sollen die übrigen Sätze der Ticketsteuer auf 12 Euro (oneway) vereinheitlicht werden. Ein genauer Zeitpunkt für das Inkrafttreten wurde seitens der Regierung noch nicht kommuniziert. Lediglich wurde Mitte Juni schwammig gesagt “noch vor dem Sommer”.

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Luxair: Erstflüge in Salzburg und Innsbruck

In Salzburg und Innsbruck führte Luxair am Samstag erstmals eine Luxemburg-Rotation durch. Der Carrier steuert die beiden österreichischen Städte während der Sommersaison an. Zum Einsatz kommen Turbopropflugzeuge des Typs DHC Dash 8-400. „Wir freuen uns“, so der Innsbrucker Flughafendirektor Marco Pernetta, „dass wir trotz aller Widrigkeiten für die Tirolerinnen und Tiroler ein attraktives Flugprogramm in der heurigen Sommersaison anbieten können. Mit entsprechenden Vorkehrungen und unter Einhaltung der Hygienevorschriften werden wir am Flughafen Innsbruck für die Sicherheit der Passagiere sorgen!“ An Bord des aus Luxemburg kommenden Erstfluges befanden sich nach Angaben des Airports 25 Passagiere. „Luxair ist eine tolle Ergänzung unseres wachsenden Destinationsangebotes ab Salzburg, es ist ein für uns neues Ziel mit zahlreichen kulturellen Highlights – das verbindet Salzburg und Luxemburg. Aber Luxemburg muss nicht das Ende der Reise sein, sondern bietet sich auch für Umsteigepassagiere an. Reiseziele wie London, Genf, Paris, Madrid, Rom, Berlin oder Hamburg sind über Luxemburg gut erreichbar“, so Salzburgs Flughafenprokurist und Bereichsleiter Aviation & Sales, Christopher Losmann.

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Wirecard Bank AG begräbt Niki-Kreditkarte

Fast drei Jahre nach den Pleiten von Air Berlin und Niki sowie Topbonus verschwindet mit der „Air Berlin & Niki Mastercard“ das letzte Relikt endgültig. Die Wirecard Bank AG kündigte allen Kunden. Am 3. September 2020 wird eines der letzten Relikte von Air Berlin, Niki und Topbonus endgültig verschwinden. Die der insolventen Wirecard AG angehörige Wirecard Bank AG teilte am Freitag mit, dass die „Air Berlin & Niki Mastercard“ per 3. September 2020 endgültig eingestellt wird. Im Gegensatz zu anderen Issuern führte die Wirecard Bank AG auch nach den Pleiten von Topbonus, Air Berlin und Niki das Kreditkartenprodukt fort und gab sogar weiterhin Karten im Design der ehemaligen Fluggesellschaften aus. Damit ist nun bald Schluss, denn allen Karteninhabern wurde am Freitag die förmliche Kündigung ausgesprochen. Wie viele Kreditkarteninhaber von dieser Maßnahme betroffen sind, teilte die Wirecard Bank AG nicht mit. Die Mastercard wurde nach dem Ausstieg der Raiffeisenbank International AG ins Leben gerufen, um ein Nachfolgekreditkartenprodukt in Österreich ins Leben rufen zu können. Bestellt werden konnte diese aber auch von deutschen Kunden.

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Deutschland: Airbus baut rund 3.000 Stellen ab

Vor kurzem hat Airbus angekündigt, nahezu 5.100 Arbeitsstellen schrittweise abbauen zu wollen. Nun soll es auch nähere Details zu einzelnen Niederlassungen geben: Demnach ist von insgesamt 3.175 Kündigungen die Rede – allein an deutschen Standorten. Dabei sollen alleine in Hamburg inklusive Buxtehude und Fuhlsbüttel 2.325 Arbeitsplätze wegfallen. Auch Stade und Bremen seien von dieser Sparmaßnahme stark betroffen und müssten dreistellige Verluste des Personalstandes hinnehmen, wie ndr.de berichtet. Doch nicht nur der Produktionsbereich bekomme diese Krise zu spüren. Kein Bereich werde davon verschont, so Arbeitsdirektor Marco Wagner. Allem Anschein nach werde der europäische Flugzeugbauer als kleineres Unternehmen aus der Corona-Krise hervor gehen, so Wagner weiter.

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Helvetic Airways kündigt Neustart an

Am Sonntag, den 5. Juli 2020, wird die Regionalfluggesellschaft Helvetic Airways den Flugbetrieb schrittweise wiederaufnehmen. Diese soll abhängig von der Nachfrage und der weltweiten Corona-Situation erfolgen. „Auch nach der teilweisen Wiedereröffnung der innereuropäischen Grenzen bleibt die Lage sehr unsicher. Die Aktivitäten werden langsam wieder hochgefahren, und es bleibt ein hohes Mass an Unsicherheit bezüglich der tatsächlichen Nachfrage bestehen. Die aktuelle Situation erfordert Flexibilität und eine schnelle Reaktionsfähigkeit, um einen stabilen und rentablen Betrieb zu gewährleisten. Vor diesem Hintergrund gehen wir dank eines an die derzeitigen Bedingungen angepassten Destinationsangebots davon aus, in den nächsten Monaten die Kapazitäten schrittweise erhöhen zu können. Im Juli werden 20-30 Prozent unserer Kapazität regelmäßig genutzt und wir werden diese im Spätsommer kontinuierlich erhöhen. Dabei können auch Destinationen kurzfristig ins Programm aufgenommen werden», erklärt Tobias Pogorevc, der CEO des Schweizer Unternehmens. Helvetic Airways wird den Premierenflug am Sonntag ab Bern-Belp nach Palma de Mallorca durchführen. Im Auftrag von FlyBair fliegt man bis Ende der Sommerflugplanperiode mit einem Embraer 190-E1 ab Bern und Sion. Ab der Basis Zürich werden Pristina und Ohrid angesteuert. Die Flugpläne wird man aufgrund dynamischer Reiserestriktionen regelmäßig anpassen. Im August soll das FlyBair-Angebot um Kreta und Rhodos erweitert werden. Im September folgen dann Jerez de la Frontera, Kos, Menorca und Preveza. Mit der Aufnahme der Abflüge ab Bern wird dort temporär ein Crew- und Wartungs-Hub eingerichtet.

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Peter Thier verlässt die AUA

Nach vielen Jahren in der Luftfahrt wird der Konzernsprecher zur Erste Bank Group zurückkehren. Tanja Gruber tritt die Nachfolge bei der AUA an. In der Unternehmenskommunikation von Austrian Airlines kommt es zu einem Führungswechsel, denn der langjährige Kommunikationschef, Peter Thier, wird den Konzern mit Ende September 2020 in Richtung Erste Bank Group verlassen. Die Nachfolge bei der AUA tritt Tanja Gruber, die derzeit Leiterin der Abteilung Communications Distribution & Media Relations ist, an. Thier wird bei der Erste Bank Group wird Thier die Leitung der Konzernkommunikation übernehmen und weiters als stellvertretender Leiter des Bereichs Brand Strategy & Communications fungieren. Bei Austrian Airlines übernimmt Gruber die Rolle als Unternehmenssprecherin wird den Bereich Corporate Communications ad-interim leiten. Barbara Greul wird ebenfalls einen Teil der bisherigen Agenden von Peter Thier übernehmen. Sie leitet die Abteilung Communications Strategy & Content Production. Das Medienteam besteht weiterhin als Marleen Pirchner, Leonhard Steinmann und Vanessa Schmidt. „Der Weggang von Peter schmerzt uns sehr. Gerade in der jüngsten Krise dieser beispiellosen Pandemie hat er mit seiner besonnenen und professionellen Kommunikation wesentlich zur Stabilisierung der Austrian Airlines beigetragen. Für seine künftige Aufgabe bei der Erste Group wünsche ich Peter allen erdenklichen Erfolg“, so AUA-Generaldirektor Alexis von Hoensbroech.

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OTA-Kunden müssen länger auf Ryanair-Erstattung warten

Der irische Billigflieger will nun die Erstattungsansprüche gegenüber Kunden zügig abarbeiten, nutzt aber auch die Gelegenheit um erneut gegen OTAs verbal zu schießen. Europaweit stehen Fluggesellschaften weiterhin im Kreuzfeuer der Kritik, denn Passagiere und Reisebüros warten noch immer auf das ihnen aufgrund abgesagter Flüge zustehende Geld. Ryanair behauptet nun in einer Medienmitteilung, dass man die Auszahlung der COVID-19-bedingten Rückerstattungen beschleunigen würde. Die gesetzliche Situation, auf die leider die überwiegende Mehrheit der europäischen Airlines keine Rücksicht nimmt, ist eindeutig. Binnen einer Woche muss das Geld an den Passagier rückgezahlt werden. Doch damit nahm es auch Ryanair ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr sonderlich genau und versuchte „Zwangsgutscheine“ zu verteilen. Ryanair behauptet nun, dass man bis Ende Juli die Rückerstattungsansprüche zügig abarbeiten will. Derzeit habe man alle Anträge aus dem März erledigt und habe schon ungefähr die Hälfte der Ansprüche aus dem April 2020 ausbezahlt. Das Unternehmen rechnet dabei allerdings auch Umbuchungen, die von Passagieren selbst durchgeführt wurden und Zwangsgutscheine ein. „Wir freuen uns, dass wir im Laufe des Monats Juni so bedeutende Fortschritte bei der Aufarbeitung des Erstattungsrückstaus, der durch Annullierung von Flügen aufgrund von Covid-19 entstanden ist, gemacht gemacht haben. Über 90% der Passagiere, die direkt bei Ryanair gebucht und eine Rückerstattung für Reisen zwischen März und Juni beantragt haben, werden ihre Rückerstattungen vor Ende Juli erhalten. Es ist jedoch beunruhigend, dass ein erheblicher Teil unserer Kunden, die ihre Buchungen über nicht autorisierte Screenscraper-Drittanbieter/Online-Reisebüros vorgenommen haben, ihre Rückerstattungen noch nicht erhalten haben, weil die OTAs Ryanair gefälschte E-Mail-Adressen oder virtuelle

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Germanwings-Absturz: Gericht weist Ansprüche ab

Im Prozess nach dem Absturz einer Germanwings-Maschine hat das Essener Landgericht die Klagen von Hinterbliebenen auf zusätzliche Schmerzengeld-Zahlungen abgelehnt. Seit dem tragischen Vorfall im März 2015 trauern die Angehörigen der Opfer. Einige wollten nun mehr Geld. Doch daraus wird erst einmal nichts. Die Kläger warfen den beschuldigten Parteien vor, bei der medizinischen Begutachtung des Co-Piloten versagt zu haben. Der Mutter-Konzern Lufthansa und die ebenso angeklagte Lufthansa-Flugschule in den Vereinigten Staaten seien aber für die fliegerärztliche Untersuchung des Piloten nicht zuständig gewesen, liefert die zuständige Gerichtssprecherin als Begründung. Vielmehr würde es unter dem Zuständigkeitsbereich des Luftfahrtbundesamtes fallen.  Nach den Ermittlungsverfahren wurde bekannt, dass der Absturz, bei dem alle Fluginsassen ums Leben gekommen sind, absichtlich herbeigeführt wurde. Verursacher war der unter Depressionen leidende Co-Pilot. Im Zuge dessen sei auch schon Geld an die Familie der Geschädigten geflossen, wie zeit.de berichtet. In den meisten Fällen hätte ein Opfer in Deutschland über 100.000 Euro zugesichert bekommen. Gegen das Urteil ist Berufung möglich.

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Einreise: Zypern verlangt Online-Voranmeldung

Nach Griechenland führt nun auch die Mittelmeer-Insel Zypern ein Einreiseverfahren ein, das eine Voranmeldung erfordert. Weltweit werden die erlassenen Restriktionen zwar zunehmend gelockert, von der Zeit-vor-Corona ist man aber noch meilenweit entfernt. Dafür sorgen auch präventive Maßnahmen, wie etwas auf Zypern: Um einreisen zu dürfen, müsse man sich vorab online registrieren und bekomme daraufhin den „Cyprus Flight Pass“ ausgestellt.  Dieses Dokument sei stets mitzuführen, wie reisevor9.de berichtet. Menschen, welche das 65. Lebensalter schon überschritten haben, würden auch die Möglichkeit haben, den Fragebogen händisch auszufüllen. Dazu werden Exemplare am Flugschalter ausgehändigt. Auch sei ein „weitgehender Haftungsverzicht gegenüber der Republik Zypern in Bezug auf eine Covid-19-Erkrankung“  verpflichtend auszufüllen.

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Helvetic übernimmt E-Jet Nummer 1600

Inmitten dieser stürmischen Krisenzeiten gibt es bei Embraer auch etwas zu feiern: Der Flugzeugbauer liefert zum 1600. Mal einen E-Jet aus. Es handelt sich dabei um eine E190-E2. Empfängerin der Meilenstein-Maschine ist die Schweizer Fluggesellschaft Helvetic Airways.  „Es ist mir eine Ehre, in meiner neuen Funktion als President und CEO von Embraer Commercial Aviation dieses Meilenstein-Flugzeug auszuliefern. Es stellt eine wichtige Wegmarke im Rahmen des E-Jet-Programms, aber auch in der Geschichte des Unternehmens dar. Im Laufe der Jahre ist mir Helvetic Airways mit ihrem E-Jet- Flottenprojekt sehr ans Herz gewachsen. Alle Mitarbeitenden von Embraer sind wahnsinnig stolz darauf, dass eine so namhafte Airline unsere 1600. Maschine übernimmt“, so Arjan Meijer. 

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