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Smartlynx eröffnet Basis in Prishtina

Nachdem die Germania-Basis insolvenzbedingt aufgelöst wurde und sich Eurowings weitgehend zurückzug, stationiert nun eine lettische Airline zwei Maschinen im Kosovo. Die lettische Charterfluggesellschaft Smartlynx eröffnet eine neue Basis: Zwei Airbus A320-200 werden in Prishtina stationiert. Von der Hauptstadt Kosovos aus werde man beginnend mit dem 1. Juli im Auftrag des heimischen Reiseveranstalters Prishtina Jet planmäßige Charterflüge anbieten. Dabei soll es zwölfmal wöchentlich nach Basel, Mülhausen und Freiburg gehen. Ebenso werde man einmal täglich in Düsseldorf und Stuttgart sowie fünfmal in der Woche in München landen. Wie CH-Aviation erfahren haben möchte, sollen in naher Zukunft auch türkische Reiseziele in das Flugprogramm aufgenommen werden.

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Icelandair will weniger 737-Max

Die Boeing 757-200 sollen länger als ursprünglich geplant betrieben werden. Im Gegenzug will der Carrier die 737-Max-Order reduzieren. Flugzeugbauer Boeing erlebt während dieser Krise eine noch nie dagewesene Storno-Welle. Besonders das 737 Max-Modell verliert rasant an Beliebtheit, schon 615 Abbestellungen musste man seit Anfang des Jahres hinnehmen. Nun ziehe auch Icelandair in Erwägung, auf die neue 737-Generation zu verzichten. Medienberichten zufolge plane die Fluggesellschaft nicht mehr mit den zehn Maschinen, welche noch auszuliefern wären. Viel mehr würde man es bevorzugen, länger mit der 757-200 zu operieren. Diesbezügliche Klauseln in der Vereinbarung würden eine solche Stornierung möglich machen, wie aero.de berichtet. Dies könnte in Zukunft unter anderem die Türen zum Konkurrenten Airbus öffnen.

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Wien: Lounges bleiben geschlossen

Schenkte man der jüngsten Medieninformation des größten Flughafens Österreichs Glauben, so wären die exklusiven Wartebereiche bereits offen. Dem ist aber nicht so, bestätigte auch ein Sprecher. Entgegen der ursprünglichen Mitteilung des Wiener Flughafens bleiben die Lounges auch weiterhin geschlossen. Die Öffnung wird zwar bereits geprüft, jedoch ist diese auch vom zu erwartenden Passagieraufkommen abhängig, so Flughafen-Wien-Sprecher Peter Kleemann. Die Kapazität des Terminal 3 betrachtet man momentan als ausreichend. „Die Abfertigung erfolgt in der nächsten Zeit weiterhin im Terminal 3. Wann Terminal 1 und 1A wieder in Betrieb genommen werden, hängt ebenfalls vom Passagieraufkommen ab“, erklärt Kleemann.

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Eurowings stellt Corona-Reise-Assistent vor

Nachdem der Dachverband der Fluggesellschaften (IATA) die Covid-19-Map vorstellte, präsentiert Eurowings nun auch einen hauseigenen Reiseassistent: Der „Eurowings Flight Guide“ soll Menschen dabei helfen, die sich oftmals kurzfristig ändernden Einreisebestimmungen im Blick zu behalten. Dabei geben Kunden geben auf eurowings.com lediglich ihr gewünschtes Reiseziel ein und erhalten prompt Informationen über aktuelle Einreisebestimmungen. Doch nicht nur das, auch über etwaige Schutzmaßnahmen vor Ort: Was gilt für Hotels, Ferienhäuser und Gastronomie im Land? Wo ist das Tragen einer Maske notwendig, und was müssen Gäste bei Aktivitäten im Land berücksichtigen? „Wir spüren die Verunsicherung der Kunden und reagieren darauf mit einer smarten, digitalen Lösung“, so CEO Jens Bischof.

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Stuttgart: Pistensanierung rechtzeitig vor dem Sommer fertig

Die „Corona-Pause“ wurde in Stuttgart zur Sanierung der einzigen Piste genutzt. Die Bauarbeiten sind nun abgeschlossen. Nachdem die lang geplanten Bauarbeiten aufgrund der Pandemie kurzfristig um einige Tage vorverlegt wurden, ist die Runway-Erneuerung am Stuttgarter Flughafen erfolgreich abgeschlossen. Ab Donnerstag steht die Start- und Landebahn wieder mit ihrer ursprünglichen Länge von 3.345 Metern für den Flugverkehr zur Verfügung. Auf einem Teil der Runway war die Betondecke auf rund 1.200 Metern Länge erneuert worden. „Wir sind froh, dass wir die Bauarbeiten so schnell und erfolgreich umsetzen konnten. Einen Teil der Start- und Landebahn zu erneuern und gleichzeitig Flugverkehr zu ermöglichen, war eine besondere technische Herausforderung. So ein Projekt haben auch wir als Flughafengesellschaft nur alle zwanzig Jahre. Unser Dank gilt allen, die dieses Vorhaben von langer Hand begleitet und unterstützt haben – den zuständigen Behörden, der Deutschen Flugsicherung, unseren Airlines, den Auftragnehmern und natürlich auch unserem Projektteam. Alle haben hier tolle Arbeit geleistet“, so Walter Schoefer, Sprecher der Geschäftsführung.

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Flugverkehr: USA und China erzielen Einigung

Im Streit zwischen den beiden Staaten um den Flugverkehr wurde nun ein Kompromiss erzielt. Der wochenlang andauernde Politik-Zoff der beiden Super-Mächte legt sich langsam: Vertreter der chinesischen und der US-amerikanischen Regierungen erlauben sich gegenseitig vier Flüge pro Woche.  Zuvor gab es immer wieder einmal dahingehende politische Provokationen auf beiden Seiten. Diese Zeit sei nun zu Ende. Schrittweise soll der Flugverkehr zwischen den beiden Ländern wieder anlaufen und auf lange Sicht das Vor-Krisen-Niveau erreicht werden, so das US-Ministerium. Den Fluggesellschaften kann diese Entscheidung nur zugutekommen. So wolle Delta Air Lines nun Peking von Seattle und Detroit aus wieder ansteuern, wie aero.de berichtet.

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Wizzair kündigt Basis in Bacău an

Am Donnerstag soll auch die Stationierung von Flugzeugen auf dem deutschen Flughafen Dortmund verkündet werden. Der Airport hat bereits zu einer Pressekonferenz eingeladen. Wizz Air macht da weiter, wo sie aufgehört hat: Der Low Cost Carrier baut sein Netzwerk weiter aus und eröffnet eine neue Basis – diesmal in der rumänischen Stadt Bacău. Die Fluggesellschaft wird im Oktober 2020 zwei Airbus A320-Maschinen auf dem dortigen Flughafen stationieren.  Von der Stadt im Nordosten Rumäniens aus sollen damit beginnend ab Oktober dieses Jahrs insgesamt zwölf neue Destinationen in sechs Länder angesteuert werden: London Luton, Liverpool, Rom-Fiumicino, Treviso (Venedig), Bologna, Charleroi (Brüssel), Turin, Catania, Mailand-Bergamo, Larnaka, Memmingen und Billund. Bacău ist die insgesamt 31. Basis von Wizz Air und die siebte der Billig-Airline in Rumänien.

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Wizzair beendet Corona-Pause in Bratislava

Zwar gibt es derzeit nur eine Destination ab Bratislava, doch der Airport ist seit Montag aus dem „Corona-Tiefschlaf“ erwacht. Der slowakische Hauptstadtflughafen Bratislava ist seit Montag wieder am Netz. Den ersten Flug nach der rund drei monatigen „Corona-Sperre“ führte die ungarische Billigfluggesellschaft in die bulgarische Hauptstadt Sofia durch.  Dieses ist im Juni 2020 das einzige Linienziel und wird vorerst dreimal pro Woche bedient. Im Juli 2020 wollen Ryanair und Wizzair weitere Routen starten. Darunter Burgas, Thessaloniki, Korfu, Paphos, Zakynthos, Rhodos und Kreta. „Wir freuen uns sehr, dass wir nach drei Monaten die ersten Passagiere wieder am Flughafen Bratislava begrüßen können. In den 19 Staaten, die ihre Grenzen zur Slowakei geöffnet haben, bestehen derzeit Flugverbindungen nach Bulgarien, Griechenland und Zypern, während die Flüge nach Malta Ende Oktober wiederaufgenommen werden“, so Flughafendirektor Pojedinec. Zu beachten ist, dass auch am Bratislava Airport das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im Terminal verpflichtend ist. Auch müssen vor dem Betreten des Gebäudes die Hände desinfiziert werden. Weiters muss ein Sicherheitsabstand von zwei Metern eingehalten werden. Bei ankommenden Passagieren wird die Körpertemperatur gemessen. „Die Wiederaufnahme von Flügen in andere Länder, in denen vor der Sperrung regelmäßige Verbindungen bestanden, nämlich Flüge nach Großbritannien, der Russischen Föderation, der Ukraine, der Türkei, Ägypten, den Vereinigten Arabischen Emiraten und anderen Ländern, hängt von der Wiederöffnung der Grenzen der Slowakei mit diesen Ländern ab. Ein genaues Datum ist noch nicht bekannt“, erklärt Imrich Ancin, COO des Flughafens Bratislava.

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Polen: LOT-Insolvenz nicht ausgeschlossen

Die Condor-Übernahme wurde coronabedingt abgeblasen. Nun will die polnische Regierung ein Rettungspaket für LOT schnüren. Vor der Corona-Krise wollte die LOT-Mutter PGL die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor übernehmen, doch nun strauchelt das polnische Star-Alliance-Mitglied selbst heftig. Minister Jacek Sasin sagte im Gespräch mit dem Radiosender RMF-FM, dass eine Insolvenz nicht mehr ausgeschlossen werden kann. Dies soll allerdings nur der äußerste Fall sein. Derzeit werden bei LOT Lohnkürzungen und Leasingverträge neu verhandelt. Der Carrier soll dadurch die Kosten möglichst weit senken. Ein Rettungspaket der Regierung befindet sich nun in Vorbereitung, wobei der Minister hierzu keine näheren Details verkündete. Die polnische Fluggesellschaft wurde von der Corona-Pandemie besonders hart getroffen, da Polen sämtliche Verbindungen untersagt hatte. Erst vor wenigen Tagen konnte LOT einige wenige Inlandsverbindungen wiederaufnehmen. Der Bann für internationale Flüge endet zwar im Dienstag, jedoch wird das Wiederanlaufen in der gesamten Branche noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

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TAA fliegt ab sofort auch COVID-19-Patienten

Tyrol Air Ambulance setzt auf ein in Oberösterreich entwickeltes System, mit dem an COVID-19 erkrankte Patienten sicher im Ambulanzjet geflogen werden können. Das auf die Durchführung von Ambulanzflügen spezialisierte Luftfahrtunternehmen Tyrol Air Ambulance kann ab sofort auch den Transport von Patienten, die an COVID-19 erkrankt sind, übernehmen. Das Unternehmen rüstete dazu die Flotte mit einer speziellen Isolationseinheit, die vom oberösterreichischen Hersteller Air Ambulance Technology entwickelt wurde, aus. Das Isolationssystem arbeitet mit Unterdruck, was eine vorteilhafte Reduktion der Keimlast bedeutet und auch das Risko einer Verkeimung der Umgebung minimiert. In dieser Einheit können sowohl Menschen jeden Alters, auch Babies und Kleinkinder, sicher transportiert werden, so TAA in einer Aussendung. „Mit der nunmehrigen Möglichkeit zum Transport von infektiösen Patienten sind wir gut für den Sommer gerüstet, nachdem nun die Reisebeschränkungen mehr und mehr zurückgenommen werden“, so Manfred Helldoppler, Geschäftsführer der Tyrol Air Ambulance. „Der Bedarf an Rückholungen von an COVID-19 erkrankten Personen wird mit dem steigenden Reisevolumen sehr wahrscheinlich steigen“. Tyrol Air Ambulance setzt für medizinisch bedingte Rückholungen eine Flotte von sieben Ambulanzjets ein und betreibt ein 24-Stunden Operations Control Center am Standort Innsbrucker Flughafen.

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