secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Zeitfracht ist raus bei Blue Air

Luftfahrtgesellschaft Walter befindet sich in Insolvenz. Damit hat man nur noch WDL. Zeitfracht sieht in der Zusammenarbeit keine Zukunft mehr und hat die Beteiligung an der rumänischen Fluggesellschaft Blue Air aufgelöst. Bis zuletzt hielt man zehn Prozent der Aktien. Der Carrier habe aufgrund der Covid-19-Pandemie den Linienflugbetrieb einstellen müssen – nur wenige Charteraufträge führte man in dieser Zeit aus. „Blue Air kann die Entscheidung der Zeitfracht-Gruppe zum Rückzug aus der Blue Air Aviation bestätigten“, wird ein Airlinesprecher zitiert. Zeitfracht wolle sich demnach auf sein Kerngeschäft, dem Logistikgeschäft und die B2B-Fracht, konzentrieren, wie aero.de berichtet.

weiterlesen »

2019: Rote Zahlen in Friedrichshafen

Die Pleite der Germania schlug sich im vergangenen Jahr auf die Finanzen des Flughafens Friedrichshafen nieder. Für den Bodensee-Airport lief es anders als geplant, denn die unerwartete Insolvenz der Fluggesellschaft Germania sorgte für rote Zahlen: Ein Minus von rund 2,8 Millionen Euro verzeichnete man im vergangenen Geschäftsjahr. Durch das Ableben der Germania entging dem Flughafen Friedrichshafen ein Umsatz von fast drei Millionen Euro. Ein Verlust, der trotz einiger Zugewinne durch neue Airlines und Strecken nicht aufgeholt werden konnte.   Mit dem Ausbruch der Pandemie sind sowohl der Flugbetrieb sowie die geplanten Flugplanerweiterungen am Flughafen Friedrichshafen zum Erliegen gekommen. Dadurch ist man neuen Herausforderungen, auch in finanzieller Hinischt, ausgesetzt. Doch ab Ende Juni soll auch schon wieder geflogen werden: Reiseziele wie Heraklion, Rhodos, Antalya und Hurghada stehen auf der Tagesordnung. Auch AUA-Mutter Lufthansa möchte ab dem 1. Juli wieder abheben. 

weiterlesen »

Air Dolomiti baut Deutschland-Verbindungen aus

Der italienische Kranich-Ableger wird am 15. Juni 2020 nach und nach das Streckennetz wiederaufnehmen. Mit Air Dolomiti wird am Montag eine weitere Lufthansa-Tochter den Linienflugbetrieb schrittweise wieder ausbauen. Der italienische Carrier wird laut Mittelung unter eigener Marke ab München nach Florenz, Venedig und Turin fliegen sowie ab Frankfurt am Main nach Turin und Verona. Im Auftrag von Lufthansa bediente man auch während der Corona-Krise die Strecke Frankfurt-Malpensa. Zusätzlich wird man für die Mainline ab dem größten Airport Deutschlands auch nach Bologna und Venedig fliegen. Die Frequenzen und die Anzahl der Destinationen sollen wöchentlich erhöht werden.

weiterlesen »

Wizzair und Lauda mit neuen Billigtickets

Die Reaktion der Billigflieger auf die geplanten Mindestticketpreise hat nicht lange auf sich warten lassen. Wohl aus Trotz werden nun besonders viele Flugscheine um 9,99 Euro und darunter auf den Markt geschmissen. Die österreichische Regierung kündigte Anfang dieser Woche an, dass künftig ein Mindestpreis von rund 40 Euro für Flugscheine eingehoben werden muss. Dies richtet sich offensichtlich unter dem Deckmantel des Umweltschutzes insbesondere gegen die Geschäftspraxis von Wizzair, aber auch Lauda. Diese reagieren nun und werden unzählige 9,99-Euro-Tickets auf den Markt. Die Ryanair-Tochter wirbt gar mit Inseraten, in denen man behauptet, dass die Umweltministerin Airlines mit hohen Ticketpreisen schützen wolle und behauptet, dass Lauda für billige Flugscheine kämpfen würde. Wizzair ist weniger marktschreierisch, bezieht sich jedoch in einer Pressemitteilung explizit auf die Ankündigung der Regierung. Deshalb habe man schnell einen „Super-Sale“ mit Tickets ab 9,99 Euro gestartet.

weiterlesen »

FlyBair hebt am 18. Juli 2020 ab Bern und Sion ab

Die Hausmarke des Flughafens Bern-Belp, FlyBair, soll am 18. Juli 2020 erstmals in Richtung Palma de Mallorca abheben. Die Durchführung der Flüge erfolgt durch Helvetic Airways. Zunächst wird die Mittelmeerinsel ab Sion und Bern angeflogen. „Alle Leute hinter dem Projekt, mein Team und ich haben uns seit Monaten sehnsüchtig auf den Erstflug gefreut. Er ist das Ergebnis harter Arbeit. Nun dürfen wir gar in zwei Schweizer Regionen feiern – auf Deutsch und Französisch“, so José González, CEO von FlyBair. Aufgrund der Corona-Pandemie musste der Launch-Termin verschoben werden. In Abstimmung mit den Reiseveranstaltern wurde nun auch der Flugplan adaptiert. So sollen ab Mitte August Kreta und Rhodos sowie ab September 2020 Jerez, Kos Menorca und Preveza ab Bern angeflogen werden. Olbia hingegen ist nicht mehr im Programm.

weiterlesen »

Kolba warnt vor Reisebüro-Pleiten

Der Verbraucherschützer Peter Kolba warnt davor, dass die verzögerte Rückzahlung von Flugscheinen an Reisebüros auch Konsequenzen für Endkunden haben kann. So könne es passieren, dass der Vermittler selbst Insolvenz anmelden muss, was dann zu weiteren Unannehmlichkeiten für den Endkunden führen kann. “Das sind Gelder von Kunden und an die muss der Reisepreis zurückbezahlt werden,” betont Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereines (VSV). Wenn man in einem Reisebüro eine Pauschalreise bei einem Veranstalter bucht, dann muss der Veranstalter, bei Absage, den gesamten Reisepreis dem Kunden zurückzahlen. Geht der Zahlungsfluss über das Reisebüro als Vermittler und leitet dieses den Betrag nicht an den Kunden weiter, weil es selbst knapp vor der Insolvenz steht, dann bleibt es beim Anspruch auf Rückzahlung; der Veranstalter muss unter Umständen ein zweites Mal nun direkt an den Kunden zahlen. Ähnlich die Situation bei Nur-Flugbuchungen über das Reisebüro oder Buchungsplattformen. Wenn das Reisebüro selbst eine Pauschalreise zusammenstellt, muss das Reisebüro den Preis an den Kunden zurückzahlen, egal ob Airline und Hotel den Veranstalter Geld retournieren, so der VSV in einer Aussendung. “Die Reisebranche ist wirtschaftlich angeschlagen und es setzen sich immer mehr gesetzwidrige Praktiken durch,” sagt Peter Kolba. “Der VSV versucht dagegen zu halten und Verbraucherrechte durchzusetzen.”

weiterlesen »

Austrian Airlines begrüßt Grenzöffnung

Die von der österreichischen Regierung vorgestellte „neue Reisefreiheit“ mit vorerst 31 Ländern wird von der Lufthansa-Tochter Austrian Airlines, die ihren Flugbetrieb ab 15. Juni 2020 wiederaufnehmen wird, positiv aufgefasst. Ab kommender Woche startet der Carrier zu 36 Destinationen innerhalb Europas, darunter Amsterdam, Berlin, Brüssel, Paris oder Zürich. Die Erstflüge nach Kiew-Boryspil, London, Mailand und Stockholm müssen, aufgrund der verlängerten Landeverbote, von Mitte Juni auf Anfang Juli verschoben werden. Ab dann werden auch weitere Destinationen aufgenommen, u.a. Langstreckenflüge nach Bangkok, Chicago, New York und Washington sowie Urlaubscharter nach Griechenland. „Wir begrüßen die Entscheidung der Bundesregierung“, sagt Austrian Airlines CCO Andreas Otto. „Sie leitet die Rückkehr zur Reisefreiheit innerhalb der EU ein. Wir erhalten zunehmend Anfragen aus der Reisebüro-Branche für Sommerurlaube am Meer.“

weiterlesen »

Animawings flottet ersten A320 ein

Das rumänische Start-up Animawings hat sein erstes Flugzeug, eine Airbus A320-Maschine, übernommen. Der 13-jährige Jet verfüge über 174 Economy-Class-Sitze und sei bis Mitte März für Aegean Airlines im Einsatz gewesen, wie ch-aviation.com berichtet. Trotz Corona sollen im Sommer wie geplant Charteflüge stattfinden. Den Flugbetrieb will die Neo-Charterairline aber nur mit einem einzigen Fluggerät aufnehmen. Erst in Zukunft sei eine Vergrößerung der Flotte geplant. Hinter dem Unternehmen stehen unter anderem die niederländische Memento Group und die Fluggesellschaft Orange2Fly.

weiterlesen »

Mai: Nur vier Boeings ausgeliefert

Corona und Max-Debakel wirken sich drastisch aus. Die anhaltende Pandemie und das Unglücksmodell 737 Max werden dem US-Luftfahrtkonzern zum Verhängnis. Im letzten Monat lieferte der Flugzeugbauer lediglich vier Verkehrsflugzeuge aus – 26 Exemplare weniger als noch im letzten Jahr. Damit bekommt man die Folgen der Corona-Krise deutlich zu spüren. Doch auch die Auftragslage des Airbus-Rivalen würde sich momentan im Abwärtstrend befinden, wie aero.de berichtet. So konnte man im vergangenen Monat nur neun neue Bestellungen an Land ziehen – darunter seien aber keine Passagiermaschinen. Bis Ende Mai wurden 602 Aufträge storniert.

weiterlesen »

Air Serbia kann Etihad-Kredit nicht bezahlen

Der Kredit, den Großaktionär Etihad vor einigen Jahren gewährte, kann aufgrund der Corona-Krise nicht mehr bedient werden. Nun soll eine Lösung ausgehandelt werden. Air Serbia möchte neu verhandeln: Die serbische Fluggesellschaft habe Etihad darüber in Kenntnis gesetzt, dass sie ihren Zahlungsverpflichtungen nicht fristgerecht nachkommen könne. Die Golf-Airline ist mit 49 Prozent am Unternehmen beteiligt und hatte diesem in den letzten fünf Jahren zwei Darlehen gewährt. Aufgrund der finanziellen Belastungen ausgelöst durch die Corona-Pandemie könne man diese nicht wie vereinbart zurückzahlen, wie exyuaviation.com berichtet.  Berichten zufolge handle es sich dabei um höhere zweistellige Millionenbeträge. Etihad habe aber schon erste Signale in Richtung des Kreditnehmers gesendet: Die Fluglinie sei bereit, sich auf „sinnvolle Gespräche“ einzulassen, um ein neues Zahlungsziel zu vereinbaren. Überdies erklärte die serbische Regierung zu Beginn der Krise, die angeschlagene Luftfahrtindustrie im Land bestmöglich unterstützen zu wollen. Die Überwindung bestehender Verluste und Erleichterungen bei Steuerabgaben würden in erster Linie forciert werden.

weiterlesen »