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Bauarbeiten starten schon 2023: Straßenbahn zum Flughafen Palma de Mallorca kommt

Die Fahrt vom Flughafen Mallorcas in die Hauptstadt Palma soll durch eine neue Straßenbahnlinie bequemer und umweltfreundlicher werden. Die Bauarbeiten für die Straßenbahn auf Mallorca hätten scho im Jahr 2011 beginnen sollen, doch es kam immer etwas dazwischen. Im nächsten Jahr soll es nun aber wirklich losgehen. Den Grundstein dafür haben die balearische Ministerpräsidentin und die Transport-Ministerin der spanischen Zentralregierung bei der Unterzeichnung der Vereinbarung zwischen den beiden Institutionen gelegt. Diese garantiert den Balearen die vollständige Finanzierung des ersten Bauabschnitts in Höhe von 185 Millionen Euro für die „Trambadía“, was so viel wie Tram an der Bucht bedeutet. Die Gesamtkosten des Projekts würden sich auf 250 Millionen Euro belaufen, wie mallorcazeitung.es berichtet. Die Fahrzeit auf der etwa 10 Kilometer langen Strecke mit 16 Haltestellen zwischen dem Flughafen Son Sant Joan und der Plaça d’Espanya in der Innenstadt von Palma soll 30 Minuten betragen, eine Bahn alle zehn Minuten fahren. Später soll es auch eine Verbindung zum Ballermann geben. Die erste Bahn soll 2027 fahren, bis dahin sind jährlich Millionen von Urlaubern weiter auf Busse, Taxis oder Mietautos angewiesen, was gerade in der Hochsaison Zeit und Nerven kosten kann. Zudem staut sich auf der Autobahn Richtung Stadt oft der Verkehr, vor allem wenn Urlauber bei schlechtem Wetter statt zum Strand in die Stadt drängen.

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Flughafen Zagreb im Oktober nur knapp unter Vorkrisen-Niveau

Am Flughafen Zagreb wurden im vergangenen Oktober insgesamt 321.046 Passagiere abgefertigt. Dies entspricht einem Rückgang von 2,9 Prozent gegenüber dem 2019. Damit nähert sich der Airport dem Niveau von vor der Pandemie, verfehlt es aber nur knapp. Ähnlich verhält es sich auch bei der Anzahl an Flugbewegungen, mit 4.038 waren es nur sieben weniger als noch vor drei Jahren. Ein wenig deutlicher ist der Abstand in der kumulierten Betrachtung: Im Zeitraum von Januar bis Oktober begrüßte der Flughafen Zagreb insgesamt 2.623.203 Reisende, ein Rückgang von 11,3 Prozent gegenüber 2019 – in absoluten Zahlen sind es um 333.906 Passagiere weniger. Der Flughafen Zagreb erwarte bis zum Ende des Jahres rund drei Millionen Fluggäste, wie das Online-Portal Ex-Yu-Aviation berichtet.

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Emirates fliegt Rekordergebnis ein

Emirates ist nach den hohen Verlusten infolge der Pandemie wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Den Rotstift kann der Golf-Carrier vorerst weglegen, unter dem Strich steht ein deutliches Plus in Höhe von umgerechnet 1,1 Milliarden US-Dollar für die ersten sechs Monate des Jahres – und damit ein neuer Halbjahresrekord. Damit legt die Fluggesellschaft einen Turnaround hin, der Konzernverlust im Vergleichszeitraum des letzten Jahres betrug satte 1,6 Milliarden US-Dollar. Dementsprechend schnellte auch die Umsatzzahlen in die Höhe: Während im gleichen Zeitraum des Vorjahres noch rund 6,7 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet werden konnten, belief sich der Umsatz in den ersten sechs Monaten des aktuellen Geschäftsjahres 15,3 Milliarden US-Dollar – ein Anstieg um 128 Prozent. „Wir gehen davon aus, dass die Kundennachfrage in unseren Geschäftsbereichen auch im zweiten Halbjahr 2022-23 stark bleiben wird. Allerdings rechnen wir auch mit Gegenwind und behalten die Inflationskosten und andere makroökonomische Herausforderungen wie den starken US-Dollar und die Finanzpolitik der wichtigsten Märkte genau im Auge. Wir gehen davon aus, dass wir zum Ende des Geschäftsjahres wieder zu unserer Profitabilitätsbilanz zurückkehren werden“, so Scheich Ahmed bin Saeed Al Maktoum, Chairman und Chief Executive der Emirates Airline und Group.

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Air India least sechs A320neo von CDB Aviation

Die Fluggesellschaft Air India wird sechs Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320neo einflotten. Diese bezieht man über den Leasinggeber CDB Aviation. Firmenangaben nach soll dies der Auftakt der von Eigentümer Tata forcierten Flottenerneuerung sein. Air India, die größte Fluggesellschaft Indiens, rechnet damit, dass in den nächsten Monaten die Nachfrage erheblich steigen wird. Man will so rasch wie möglich zusätzliche Maschinen einflotten und gleichzeitig auch die teilweise in die Jahre gekommene Flotte erneuern. Es ist davon auszugehen, dass immer wieder Ankündigungen von der Airline und/oder Lessoren bezüglich neuer Deals kommen werden. Zunächst konnte sich die Tata-Sons-Tochter sechs Airbus A320neo sichern. Diese werden von CDB Aviation geleast und sollen im zweiten Halbjahr 2023 übergeben werden. „Dies ist eine wichtige Vereinbarung, die uns helfen wird, unsere Flotte mit modernsten Flugzeugen zu verstärken. Dies wird unsere Konnektivität verbessern, insbesondere auf den Kurz- und Mittelstrecken, und ist ein wichtiger Schritt auf unserem Weg der Transformation“, so Nipun Aggarwal, Chief Commercial Officer von Air India.

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Mexiko: Unruly-Pax rastet aus und schlägt auf Emirates-Check-in-Agent ein

Am Flughafen Mexico-City ist am 1. November 2022 eine Passagierin ausgerastet und attackierte eine für Emirates tätige Check-in-Mitarbeiterin. Auslöser des Streits sollen zwei Umstände gewesen sein: Einerseits war der Reisepass der Reisenden abgelaufen und andererseits ist er bereits nach der Meldezeit am Schalter erschienen. Die Folge draus: Der Check-in-Agent musste der Frau den Mitflug verweigern. Das war wohl eine richtige Entscheidung, denn dieser entpuppte sich als gefährlicher „unruly-PAX“. Der ausgeschlossene Passagier wollte die Entscheidung nicht zur Kenntnis nehmen und rastete aus. Sie bewarf die Flughafenmitarbeiterin mit ihrem Laptop, seinem geöffneten Koffer und anderen Gegenständen. Gleichzeitig beschimpfte sie lautstark und begann gar auf die Bodenbeschäftigte einzuschlagen. Andere Mitarbeiter versuchten – ohne nennenswerten Erfolg – einzugreifen und die Situation zu beruhigen. Damit waren zumindest die körperlichen Attacken beendet, jedoch stellte sich die Frau dann auf den Counter, zeigte den Check-in-Agents deutlich ihren Hintern und brüllte in Richtung anderer Passagiere wüste Beschimpfungen. Der Sicherheitsdienst und die Polizei mussten zur Hilfe geholt werden und griffen dann doch. Emirates erklärte zu dem Vorfall: „Wir können bestätigen, dass sich am 1. November am Check-in-Schalter des internationalen Flughafens von Mexiko-Stadt ein Vorfall ereignet hat, bei dem ein Fluggast, der zu spät zum Check-in-Schalter kam, mit einem abgelaufenen Reisepass unterwegs war. Dem Passagier wurde die Weiterreise verweigert, sie wurde unruhig und beleidigte das Bodenpersonal körperlich, so dass die Sicherheitskräfte des Flughafens und die Polizei einschreiten mussten. Die Sicherheit unserer Fluggäste und unseres Personals ist von entscheidender Bedeutung und wird nicht aufs Spiel gesetzt“.

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Tui Cruises bringt mit „Mein Schiff 7“ neue Einzelkabinen

Die Reederei Tui Cruises lässt mit der „Mein Schiff 7“ ein zusätzliches Kreuzfahrtschiff bauen. Die Arbeiten wurden am 14. Juni 2022 aufgenommen. Derzeit geht man davon aus, dass das künftige Flottenmitglied im Jahr 2024 die Jungfernfahrt durchführen wird. Hinsichtlich der Kabinen wird es aber eine Neuerung geben. Laut Tui wird es künftig auch Einzelkabinen geben. Diese gibt es auf der momentanen Flotte nicht. Es handelt sich um rund acht Quadratmeter große Unterkünfte, die sich primär an Alleinreisende richten. Angeboten werden zwölf Innen- und 14 Außenkabinen. Tui Cruises erklärt, dass man mit der Einführung dieser Single-Unterkünfte eine Marktlücke erschließen will. Man will diese gegen einen eigenen Angaben nach „geringen Aufpreis“ verkaufen. Der Vertrieb von Fahrkarten für die Premierensaison der Mein Schiff 7 wurde schon teilweise aufgenommen. Auch im Bereich der Gastronomie soll der Neubau Veränderungen aufweisen. Beispielsweise soll die Abtanzbar eine Mischung aus Club und Casino werden. Dazu werden unter anderem ein Live-Tisch und Spielautomaten aufgestellt. Künftig wird man neu je ein italienisches und asiatisches Restaurant anbieten.

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Netzwerkcarrier haben Angebot ab Nürnberg ausgebaut

Im Winterflugplan 2022/23 haben die ab Nürnberg tätigen Netzwerk-Carrier ihre Angebote ausgebaut. Flughafenchef Michael Hupe spricht von einer „signifikanten Verbesserung“ und sieht auch den Trend, dass die Airlines größere Flugzeuge einsetzen. Lufthansa verbindet Nürnberg bis zu fünfmal täglich mit Frankfurt am Main. Überwiegend kommen nun Airbus A319 und A320 anstatt der CRJs von Cityline zum Einsatz. Austrian Airlines ergänzt das Angebot der Lufthansa Group bis zu zwei werktäglichen Tagesrandverbindungen nach Wien. Swiss hat bereits angekündigt, den regelmäßigen Flugverkehr zum Hub in Zürich mit Beginn des Sommerflugplans 2023, d. h. ab Ende März 2023 wieder aufzunehmen. Air France und KLM sind mit zwei bis drei täglichen Verbindungen nach Paris Charles de Gaulle bzw. nach Amsterdam Zubringer in die beiden Drehkreuze. Bei KLM kommen vermehrt die größeren und effizienteren Embraer 195 E2 mit 132 Sitzplätzen zum Einsatz. Turkish Airlines bindet Nürnberg zweimal täglich an das Drehkreuz Istanbul an. Erst im Frühjahr 2022 wurde eine British-Airways-Verbindung nach London-Heathrow aufgenommen. Während der Weihnachtszeit und Anfang Feber 2023 wird das Angebot ausgeweitet. Für Ende Januar sind bereits jetzt zweitweise zwei tägliche Flüge nach Heathrow buchbar. „Auch Anwohner des Airports bzw. die Umwelt profitieren von der neuen Verkehrsstruktur: Der Trend zu größeren und gleichzeitig besser ausgelasteten Flugzeugen führt im Ergebnis zu weniger Flugbewegungen bei gleichem Sitzplatzangebot. Flugzeuge wie die E2-Serie der KLM, die A320neo von Lufthansa oder die A220 der Swiss, die ab nächsten März auf der Zürich-Strecke zum Einsatz kommen soll, sind die modernsten verfügbaren Maschinen und deutlich leiser als die jeweiligen Vorgängermuster. Der Flughafen

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Rumänien-Ableger von Armenia Airways geht mit B737-300 an den Start

In Bukarest geht unter dem Namen Armenia Airways eine neue Fluggesellschaft, die kürzlich AOC und Betriebsgenehmigung von der Zivilluftfahrtbehörde Rumäniens erteilt bekommen hat, an den Start. Zunächst wird man mit einer Boeing 737-300, die von Air Bucharest übernommen wurde, fliegen. Armenia Airways geriet im Jahr 2018 in die Schlagzeilen, denn man hatte von Tarom die beiden Airbus A310 mit den Registrierungen YR-LCA und YR-LCB gekauft. Entgegen ursprünglicher Zusicherungen wurden die Flugzeuge nicht selbst betrieben, sondern in den Iran weiterverkauft. Die Flotte der armenischen Muttergesellschaft besteht derzeit aus je einer Boeing 737-300 und einer B737-500. Ab Eriwan bietet man Linienflüge nach Russland, Georgien und in den Iran an. Der rumänische Ableger wird zunächst mit einer Boeing 737-300 fliegen. Laut dem lokalen Portal Boardingpass.ro soll es Gespräche mit Air Bucharest über einen möglichen Kauf einer zweiten Maschine dieses Typs geben. Das zuletzt genannte Unternehmen ist eine rumänische Charterfluggesellschaft.

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GlobalX will EU-Ableger gründen

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft GlobalX denkt darüber nach in Europa einen Ableger zu gründen. Mit der Tui Group hat man bereits einen potentiellen Großkunden, mit dem man schon jetzt kooperiert, an der Angel. Firmenchef Ed Wegel erklärte während der jüngsten Telefonkonferenz, die anlässlich der Präsentation der Quartalszahlen abgehalten wurde, dass der von ihm geleitete Konzern die Errichtung eines europäischen AOCs prüft. Explizit genannt wurde der Ausbau der Zusammenarbeit mit dem Reisekonzern Tui. Daraus resultiert, dass sich der Tour Operator dafür interessiert zahlreiche von GlobalX betriebene Flugzeuge zu chartern bzw. bei den eigenen Flugbetrieben ins Wetlease zu nehmen. Möglicherweise könnten auch Boeing 717 in die Flotte aufgenommen werden. Diese sind aufgrund des Umstands, dass der weltgrößte Operator Delta Air Lines diese sukzessive ausflottet, vergleichsweise günstig erhältlich. Auch argumentiert man damit, dass wegen der Flottenerneuerung beim Mitbewerber viele Piloten mit MD-80-Typerating verfügbar wären. Dies würde auch die Einflottung der A319/A320-Maschinen entlasten, da hier – zumindest in den USA – die Anzahl der verfügbaren Flugzeugführer kleiner sein soll. Das Unternehmen prüft jedenfalls die Zeitnahme Einflottung von Boeing 717. Ob diese dann auch auf dem geplanten EU-AOC registriert werden ist aber völlig offen.

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Klima-Kleber am Flughafen? Diese Rechte haben Passagiere

Zahlreiche Flugverspätungen und Ausfälle beschäftigen Reisende seit dem Sommer. Streiks und Personalmangel sorgten für viele Probleme an Flughäfen in Deutschland und Europa. Nun könnten Protestaktionen von Klimaschutzbewegungen für weitere Probleme im Flugablauf sorgen: Wie eine Aktivistin der „Letzten Generation“ am Sonntag, dem 6. November in „Stern am Sonntag“ verkündete, könnten Flughäfen in Deutschland in Zukunft das Ziel von Blockadeaktionen werden. Doch Flugreisende sind weder Aktivistinnen und Aktivisten noch Airlines schutzlos ausgeliefert, wie Fluggastrechteexperte Julián Navas von AirHelp erklärt: „Passagiere haben ab einer Verspätung von drei Stunden Anspruch auf eine Alternativbeförderung. Die Umbuchung auf einen anderen Flug muss von der ausführenden Airline selbst umgesetzt werden. Wird die Fluggesellschaft von sich aus nicht tätig, sollten betroffene Passagiere eine Frist auf drei Stunden nach der geplanten Abflugzeit setzen. Wird die Aufforderung dennoch nicht erfüllt, können Reisende eigene Alternativen suchen und die Kosten der Airline in Rechnung stellen. Ab einer Verspätung von mehr als fünf Stunden oder einer Beförderung zu einem späteren Zeitpunkt ist die Airline zudem dazu verpflichtet, den vollen Ticketpreis zu erstatten. Bei Verspätungen von über zwei Stunden und einer Flugstrecke von mehr als 1.500 Kilometern muss die ausführende Airline den Passagieren am Flughafen Mahlzeiten und Getränke bereitstellen. Zudem müssen zwei Telefonate oder die Versendung von zwei E-Mails ermöglicht werden. Bei Bedarf müssen die Airlines auch eine Unterkunft bereitstellen und die Beförderung dorthin ermöglichen.“ Diese Rechte haben Passagiere laut der EG 261 Flugausfälle und -verspätungen können zu Entschädigungszahlungen in Höhe von bis zu 600 Euro pro Fluggast berechtigen. Die Höhe der Entschädigungszahlung

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