
Qanot Sharq nimmt Flugbetrieb nach London Gatwick auf
Der internationale Flugverkehr zwischen Usbekistan und dem Vereinigten Königreich erlebt derzeit eine beispiellose Expansionsphase. Mit der Landung der usbekischen Fluggesellschaft Qanot Sharq am Flughafen London Gatwick am 15. Dezember 2025 wurde ein neues Kapitel in der Erschließung zentralasiatischer Märkte aufgeschlagen. Qanot Sharq ist damit nach der staatlichen Uzbekistan Airways die zweite Fluggesellschaft, die Direktverbindungen zwischen der usbekischen Hauptstadt Taschkent und London anbietet. Diese Entwicklung unterstreicht das enorme Wachstumspotenzial des usbekischen Marktes, der sich zunehmend als strategischer Knotenpunkt zwischen Ost und West positioniert. Neben dem Ausbau der Kapazitäten nach London zeichnet sich für das kommende Jahr bereits die nächste Premiere ab: Mit dem geplanten Start von Centrum Air auf der Route nach Manchester wird Usbekistan erstmals auch außerhalb der britischen Hauptstadt präsent sein. Diese Dynamik ist eingebettet in eine generelle Wachstumsstrategie des Flughafens Gatwick, der für das Jahr 2026 zahlreiche neue Betreiber und eine signifikante Kapazitätsausweitung durch die Eröffnung einer neuen Basis der Fluggesellschaft Jet2 erwartet. Strategische Positionierung im Herzen Zentralasiens Usbekistan verfolgt, ähnlich wie das benachbarte Kasachstan, eine ehrgeizige Strategie zur Nutzung seiner geografischen Lage. Das Land investiert massiv in die Modernisierung seiner Luftfahrtinfrastruktur und die Liberalisierung des Sektors, um den Transitverkehr zwischen Europa und Asien zu fördern. Die Aufnahme der Flüge durch Qanot Sharq ist ein deutliches Signal für den Erfolg dieser Bemühungen. In den zwölf Monaten bis Oktober 2025 verzeichnete der Markt zwischen Taschkent und London rund 59.000 Passagiere. Bemerkenswert ist dabei, dass fast die Hälfte dieser Reisenden bisher auf Umsteigeverbindungen angewiesen war. Besonders der Flughafen Istanbul fungierte








