secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Passagiere sitzen gelassen: Lufthansa flog lieber ferry von Frankfurt nach Berlin

Immer häufiger kommt es in den letzten Wochen vor, dass Lufthansa-Maschinen komplett leer durch Europa zu deutschen Flughäfen führen. Häufig wird der eigentlich geplante Rückflug – zum Beispiel nach Frankfurt oder München –  gestrichen und das Flugzeug fliegt stattdessen leer zu einem anderen Airport in Deutschland. Vor ein paar Tagen flog der Kranich mit Passagieren an Bord von Frankfurt nach Bologna. Der Rückflug wurde allerdings gestrichen, denn das betroffene Flugzeug wurde ferry nach Dresden überstellt, um von dort aus andere Verbindungen durchzuführen. Einen vergleichbaren Fall gab es am Samstag auf der Strecke Frankfurt-Berlin. Dieser sorgte aber zusätzlich für Verwirrung, denn betroffene Passagiere berichteten gegenüber Aviation.Direct, dass sie bei Ankunft am Airport ihren Flug LH202 auf der Anzeigetafel nicht finden konnten. Per SMS, E-Mail und über Push-Notifications wurden die Reisenden dann darüber informiert, dass sich das Gate geändert habe. Dort angekommen gab es aber keinen Flug, denn über eine Lautsprecherdurchsage wurde dahingehend informiert, dass der Berlin-Flug ausfällt. Das Flugzeug, das eigentlich mit Passagieren in die deutsche Bundeshauptstadt fliegen sollte, ist auch dorthin geflogen. Allerdings ferry, also ohne Fluggäste an Bord. Der Umstand, dass Lufthansa einen Leerflug durchführt und die Passagiere ausgerechnet auf dieser Strecke sitzen lässt, wirkt durchaus befremdlich. Dazu kam, dass die betroffenen Reisenden am Flughafen Frankfurt am Main keinerlei Unterstützung von Lufthansa erhalten haben wollen. Es wurde diesen mittels Screens und persönlicher Aussagen an den Schaltern mitgeteilt, dass man kein Hotelzimmer vergeben kann, weil alle Vertragshäuser in der Umgebung bereits voll sind. Man solle auf die Bahn ausweichen und

weiterlesen »

Austrian Airlines fliegt im Winter über 80 Flughäfen an

Der Winterflugplan der Austrian Airlines ist mit über 80 Destinationen „ready for take-off.“ Keflavik in Island wird erstmals im Winterflugplan zwischen 11. Jänner und 25. März bedient und mit Tromsø in Norwegen findet sich zwischen Mitte Dezember und Ende März 2023 eine weitere neue Destination im Austrian Linienstreckennetz. Beide Ziele sind ideale Ausgangspunkte, um das Naturschauspiel der Nordlichter zu bestaunen und werden im Winterflugplan von Austrian direkt ab Wien angeflogen. Wer den Urlaub lieber in der Wüstensonne verbringt, für den bietet sich „die Perle des Südens“ an. Austrian hat Marrakesch wieder im Winterflugplan aufgenommen und ist die einzige Airline, die jeweils mittwochs und samstags Nonstop-Flüge anbietet. ¡Hola! Mexico – Langstrecken ab dem Hub Wien weiter ausgebaut Neben zwei Flughäfen in New York, Washington und Chicago fliegt Austrian Airlines wieder direkt nach Cancún an der mexikanischen Karibikküste. Dank weißer Sandstrände, faszinierenden Sehenswürdigkeiten und kulinarischen Highlights war die mexikanische Metropole die beliebteste Warmwasser-Destination im Winterflugplan 2021/22. Darüber hinaus fliegt Austrian nicht nur täglich nach Bangkok, sondern bringt sonnenhungrige Urlauber auch wieder nach Malé auf den Malediven und nach Mauritius. „Die äußerst erfreulich gute Buchungslage im Sommer hat uns reichlich Rückenwind gegeben. Die große Nachfrage nach Urlaubsflügen setzt sich auch im Herbst und Winter fort. Deshalb werden wir die touristischen Langstrecken-Destinationen in der Karibik und im indischen Ozean im Winterflugplan heuer schon wesentlich früher anfliegen als in den Jahren davor, nämlich ab 17. Oktober“, so Austrian Airlines-CCO Michael Trestl.

weiterlesen »

Swiss mit mehr Flugangebot im Winter

Insgesamt bedient Swiss im Winterflugplan ab Zürich und Genf 93 Ziele und plant rund 80 Prozent der Kapazität von 2019 anzubieten. Im kommenden Winter wird die Lufthansa-Tochter ihr Destinationsportfolio ausweiten. Insgesamt wird der Schweizer Carrier ab Zürich und Genf 93 Ziele bedienen. Damit bietet Swiss ihren Fluggästen eine größere Angebotsvielfalt als im Winter vor der Pandemie, dies allerdings mit einer geringeren Zahl an Frequenzen. Ab Zürich stehen Fluggästen 83 Destinationen zur Auswahl, ab Genf 26. „Angesichts der in diesem Sommer operativ schwierigen Situation in der gesamten europäischen Luftfahrtindustrie setzt SWISS im kommenden Winterflugplan auf weitere Stabilisierung. Dabei werden wir unseren Fluggästen ein umfangreicheres Programm als vor der Pandemie anbieten können. Gerade in Europa stehen viele attraktive Ziele für die kältere Jahreszeit zur Auswahl. Gleichzeitig haben wir unser Angebot konservativ geplant und um einige Frequenzen reduziert, um so grösstmögliche Flugplanstabilität zu gewährleisten“, so Swiss-CCO Tamur Goudarzi Pour. Neu von Zürich nach Bristol Ab Zürich können Passagiere in diesem Winter aus 61 Europa- und 22 Interkontinentalzielen wählen. Neu wird die Airline erstmalig eine Direktverbindung in die südenglische Stadt Bristol anbieten. Ab dem 4. Februar 2023 wird Bristol einmal wöchentlich bedient. Auf der Strecke kommen Flugzeuge vom Typ Airbus A220 und Embraer E190 des Wetlease-Partners Helvetic Airways ein. Darüber hinaus wird Swiss die im Sommerflugplan aufgenommenen Europaziele Bologna, Nantes, Sofia und Vilnius neu auch im Winter bedienen. Ausgebaut wird das Angebot unter anderem nach Belgrad, Porto, Alicante, Barcelona und Málaga. Im Interkontinentalbereich wird das Angebot nach Asien erweitern. So soll Bangkok wieder täglich

weiterlesen »

Deutsche Bahn profitiert stark von Flugausfällen

Innerhalb Deutschlands fallen momentan sehr viele Flugverbindungen aus. Die beiden größten Anbieter – Lufthansa und Eurowings – streichen kurzfristig in ungewöhnlich großem Ausmaß. Das Ausweichen auf die Bahn wird zunehmend kompliziert, denn die ICE-Züge sind zunehmend überfüllt. Oftmals geben die Airlines des Kranich-Konzerns bei innerdeutschen Flugausfällen Gutscheine für Bahnfahrkarten aus. Derzeit ist auch das nicht sichergestellt, denn beispielsweise in Frankfurt am Main weist Lufthansa mittels Screen-Anzeigen darauf hin, dass man sich selbst um eine Ersatzbeförderung kümmern muss. Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtet unter Berufung auf einen Sprecher der DB, dass man die Flugausfälle deutlich spürt. Immer mehr Menschen würden die ICE- und ICE-Sprinter-Züge nutzen und das führt nun zu Kapazitätsproblemen. Demnach verzeichnet die Deutsche Bahn eine um 40 Prozent gesteigerte Auslastung und Hauptabnehmer sind Fluggesellschaften bzw. deren Fluggäste im Fall von Streichungen. Auf den Strecken von Berlin nach München und Frankfurt sowie generell ab Nordrhein-Westfalen ist die Nachfrage besonders stark. Teilweise sollen die Züge auch schon Tage im Voraus komplett ausgebucht sein. Mit Blick auf den Hochsommer meinte der DB-Sprecher, dass sich der Trend fortsetzt und man spürt, dass viele Airlines auf Bahnverbindungen umbuchen bzw. potentielle Fluggäste ihre Reise aufgrund der chaotischen Zustände in der Luftfahrt lieber auf dem Schienenweg planen.

weiterlesen »

Venedig verlangt ab Jänner 2023 bis zu zehn Euro Eintritt

Schon länger schwirrt der Plan der Stadtverwaltung von Venedig, dass Tagesgäste Eintritt bezahlen müssen, wie eine Art Damoklesschwert über der lokalen Touristik. Nun macht die Finanzdirektion der italienischen Küstenmetropole Nägel mit Köpfen und kündigt an, dass ab 16. Jänner 2023 bezahlt werden muss. Tagesgäste müssen sich vorab über ein Online-Portal anmelden und eine Gebühr zwischen drei und zehn Euro pro Person bezahlen. Nach dem Vorbild von Billigfliegern sollen „Frühbucher“ mit einem niedrigeren Preis belohnt werden. Wer sich erst kurzfristig das „Ticket“ löst, soll mit zehn Euro zur Kasse gebeten werden. Personen, die in Unterkünften in Venedig übernachten, müssen das Eintrittsgeld nicht bezahlen. Lediglich Tagesgäste müssen diese Abgabe leisten. Venedig plant Drehkreuze an den Hauptzugängen zur Stadt zu errichten. An diesen muss der QR-Code des Eintrittstickets gescannt werden. Auch ist geplant, dass die Finanzpolizei Kontrollen durchführen soll. Wer ohne angetroffen wird, soll zwischen 50 und 300 Euro Strafe berappen müssen.

weiterlesen »

SAS Group meldet Chapter-11-Verfahren in den USA an

Die SAS Group hat in den Vereinigten Staaten von Amerika ein Insolvenzverfahren nach Chapter 11 beantragt. Es handelt sich um die Konzernmutter der operativen Fluggesellschaft SAS Scandinavian Airlines. Unternehmensangaben nach soll das Verfahren keine Auswirkungen auf den Flugbetrieb haben. Konzernchef Anko van der Warff erklärt unter anderem, dass das Chapter-11-Verfahren zur Durchführung der Sanierung notwendig ist. Es würde die rechtlichen Instrumente in die Hand geben, die zur Umstrukturierung der Firmengruppe notwendig sind. Chairman Carsten Dilling fügte hinzu, dass die Entscheidung für diesen Antrag nicht allein auf den Pilotenstreik zurückzuführen ist, jedoch dieser alles beschleunigt habe. „Wir gehen davon aus, dass wir die Umstrukturierung nach Chapter 11 in neun bis 12 Monaten abschließen werden“, sagte van der Werff. „Ein Streik ist das Letzte, was das Unternehmen jetzt gebrauchen kann, und deshalb fordern wir die skandinavische Pilotengewerkschaft dringend auf, den Streik zu beenden“.

weiterlesen »

Ryanair: Spanische Gewerkschaften rufen erneut zum Streik auf

Die Gewerkschaften USO und Sictpla konnten mit der Geschäftsleitung von Ryanair bislang keine Einigung erzielen. Daher geben die Arbeitnehmervertreter gleich 12 weitere Streiktage bekannt. Diese fallen in die Hauptreisezeit und betreffen in erster Linie das Kabinenpersonal. Bei den letzten Aufrufen zu Arbeitsniederlegungen zeigte sich aber, dass in Spanien die Bereitschaft wesentlich geringer war als beispielsweise in Belgien. Ab Charleroi und Brüssel sind während der Streiktage etwa 65 Prozent der geplanten Ryanair-Flüge ausgefallen. In Spanien lag der Anteil der Flugausfälle im einstelligen Prozentbereich, wobei in manchen Fällen die Ursache für die Absage beim ATC-Streik in Marseille lag. Die beiden spanischen Gewerkschaften haben nun bekanntgegeben, dass an folgenden Tagen im Juli 2022 zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen wird: 12.-15., 18.-21. und 25.-28. Juli 2022. Der Aufruf betrifft alle zehn spanischen Bases der Ryanair Group. Gelassen gibt sich der Billigflieger und verweist darauf, dass die Beteiligung bei den bisherigen Streikrungen gering gewesen wäre. Man rechnet mit minimalen Auswirkungen auf den Flugbetrieb.

weiterlesen »

USA: Viele Flugausfälle wegen Personalmangel

Nicht nur in Europa, sondern auch in den Vereinigten Staaten von Amerika kämpfen viele Airlines und Flughäfen sowie deren Dienstleister mit akutem Personalmangel. Am Wochenende, das aufgrund des Unabhängigkeitstages verlängert war, sind viele Verbindungen ausgefallen bzw. waren stark verspätet. Bereits am Freitag wurden laut Flightaware.com schon 587 Flüge abgesagt. Am Samstag kamen nochmals rund 600 Stück dazu und am Sonntag 100 weitere. Weiters waren allein am Samstag etwa 3.300 Verbindungen massiv verspätet. Eine kurzfristige Besserung ist nicht in Sicht. Im Zuge der Pandemie haben viele Flughäfen und Airlines im großen Stil Personal abgebaut. Dies rächt sich nun, denn die Nachfrage ist wesentlich höher als das Angebot, das die Anbieter mit der akuten Personalknappheit durchführen können. Besonders im Bereich des Bodenpersonals und der Flugbegleiter haben sich viele neu orientiert und denken gar nicht daran ein Comeback in der Luftfahrt zu geben.

weiterlesen »

Qatar Airways fährt die Berlin-Präsenz hoch

Golfcarrier Qatar Airways macht vom neuen Luftfahrtabkommen zwischen Katar und der Europäischen Union bereits regen Gebrauch. Der Carrier wird die Verbindungen zwischen Berlin und Doha deutlich aufstocken. Ab 12. August 2022 wird man zehn Umläufe pro Woche anbieten. Mit Wirksamkeit zum 6. September 2022 kommt eine elfte Rotation dazu. Momentan bietet Qatar Airways sieben Flugverbindungen zwischen den beiden Hauptstädten an. Der Golfcarrier steuert in Deutschland momentan die Airports Frankfurt am Main, München und Berlin-Brandenburg an. Künftig will man 46 Umläufe pro Woche anbieten. Diese verteilen sich wie folgt: Bis zu dreimal täglich Frankfurt, 14 Mal wöchentlich München und elf Umläufe pro Woche in die deutsche Bundeshauptstadt.

weiterlesen »

Passagierzahlen: Wizz Air konnte im Juni 2022 erneut zulegen

Die Wizz Air Group hatte im Juni 2022 insgesamt 4.340.115 Passagiere an Bord. Damit konnte man sich im direkten Vergleich mit Mai 2022 neuerlich steigern. Die Firmengruppe verzeichnet seit März 2022 einen deutlich sichtbaren Aufwärtstrend. Aufgrund der Omikron-Variante verzeichnete man im Feber 2022 zunächst einen Einbruch der Passagierzahlen. Von diesem erholte man sich ab März 2022 und konnte zuletzt die Anzahl der beförderten Passagiere – im Vergleich mit Feber 2022 – mehr als verdoppeln. Auch die Auslastung steigert sich stetig und machte zuletzt 86,1 Prozent aus. Wizz-Air-Passagierzahlen auf einen Blick: Monat Passagiere Passagiere Auslastung Auslastung   2022 2021 2022 2021 Juni 4,340,115 1,557,041 86.1% 64.0% Mai 4,117,271 832,538 84.2% 66.1% April 3,624,322 564,634 83.4% 59.2% März 2,476,105 480,203 86.2% 62.5% Februar 1,921,153 382,928 91.0% 69.8% Januar 2,396,684 573,692 79.6% 61.0%

weiterlesen »