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Air France stellt Wien auf Airbus A220-300 um

Die Fluggesellschaft Air France wird ab 31. März 2022 auf der Strecke von Paris-Charles de Gaulle nach Wien-Schwechat sukzessive auf den Maschinentyp Airbus A220-300 umstellen. Bislang kommen im Regelfall A318 und A319 zum Einsatz. Der Airbus A220-300 von Air France verfügt über 148 Sitze in einer 3-2-Sitzkonfiguration und bietet 80 Prozent der Kunden einen Fenster- oder Gangplatz. Er ist in die Reiseklassen Business und Economy unterteilt und die Passagiere haben Zugang zum WLAN-Service Air France Connect. Zusätzlich stehen den Gästen ein breiter, stabiler Tablett-Tisch, ein Becherhalter, ein Fach zur Aufbewahrung von Zeitschriften und Büchern sowie USB-A- und -C-Anschlüsse und ein in die Rückenlehne integrierter Tablet- oder Smartphone-Halter zur Verfügung. Air France hat sich vor einiger Zeit dazu entschlossen, dass die in die Jahre gekommene Kurzstreckenflotte mit dem Muster A220 erneuert werden soll. Der Carrier ist einer der weltweit letzten Operators des seltenen Airbus A318. Die Tochtergesellschaft Hop könnte schon bald zahlreiche Embraer 190-E2 bekommen.

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Ungarn: Héviz vor Comeback von Linienflügen

Der ungarische Flughafen Héviz, von manchen Airlines auch als „Balaton“ vermarktet, hat schon länger keine regelmäßigen Linienflüge mehr. Auch musste dieser Airport in der Vergangenheit schon ein Insolvenzverfahren durchmachen und wiederholt den Flugbetrieb einstellen. Anfang der 2000er-Jahre versuchte sich Ryanair in Héviz, jedoch wurden die Flüge schon rasch mangels Nachfrage wieder eingestellt. Auch andere Carrier, darunter Freebird Europe, versuchten sich, waren jedoch nicht erfolgreich. Im Auftrag von Reiseveranstaltern flogen unter anderem InterSky, VLM Airlines, Lufthansa und andere Anbieter in Richtung Balaton. Auf der Linie konnte man sich bis dato aber nicht etablieren. Waren es einst Ostdeutsche, die die Hauptkundengruppe der so genannten Plattensee-Urlaube darstellten, ist die Region seit vielen Jahren auf dem absteigenden Ast. Dies hat zur Folge, dass die Infrastruktur zunehmend verkommt und sich auch einige „schwarze Schafe“ tummeln, die auf Abzocke von Touristen, vornehmlich deutscher Touristen, aus sind. Dies brachte der Region schon einige unrühmliche Berichte im deutschen Fernsehen ein. Unabhängig davon: Wizz Air unternimmt nun einen vorsichtigen Anlauf mit der Strecke Dortmund- Héviz. Diese soll ab 16. Juni 2022 an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag bedient werden. Vorläufig handelt es sich um die einzige Linienstrecke, die der Carrier ab dem Balaton-Flughafen anbieten wird. Von Debrecen aus will Wizz Air neu nach Korfu und Burgas fliegen. Die Verbindung auf die griechische Insel soll am 1. Juni 2022 aufgenommen und einmal pro Woche bedient werden. Die bulgarische Küstenstadt soll ab dem 2. Juni 2022 zweimal wöchentlich angesteuert werden.

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Verdi und Flughafen Rostock schließen neuen Tarifvertrag ab

Die Gewerkschaft Verdi und der Flughafen Rostock-Laage haben sich auf einen neuen Tarifvertrag, der am 1. April 2022 in Kraft treten wird, geeinigt. Die 92 Beschäftigten des Regionalflughafens werden unter anderem drei Prozent mehr Lohn erhalten. Seit Jahresanfang 2022 befindet sich dieser Airport im Eigentum der Zeitfracht-Gruppe. Diese hat den Flughafen Rostock-Laage für etwa 200.000 Euro von der öffentlichen Hand übernommen. Künftig will man besonders das Segment Luftfracht weiterentwickeln. Die konzerneigene Fluggesellschaft German Airways wird diesen auch als Homebase nutzen. Die Tarifeinigung mit Verdi sieht unter anderem auch vor, dass die Zuschläge, die für Arbeit an Sonn- und Feiertagen gewährt werden, verbessert werden. Die Laufzeit des Mantel- und Entgelttarifvertrags beträgt zwei Jahre. Beide Verhandlungsseiten bezeichneten das Gesprächsklima als sehr gut.

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Malta MedAir fliegt für Medsky und Corendon Airlines

Der Airbus A320 mit der Registrierung 9H-MSA ist das erste Flugzeug, mit dem Malta MedAir im Auftrag von Medsky fliegen wird. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf insgesamt drei Maschinen dieses Typs. Medsky ist ein Luftfahrtunternehmen aus Libyen. Dieses verfügt über kein eigenes AOC und chartert daher das Fluggerät bei Malta MedAir. Das zuletzt genannte Unternehmen befindet sich im Eigentum des maltesischen Staats und wurde ursprünglich als eine Art „Lohndumpingbude“ für Air Malta gegründet. Mittlerweile fliegt man aber nicht mehr für Air Malta, sondern ist auf eigene Rechnung auf der Linie und übernimmt Charter- und ACMI-Aufträge. Vor einigen Wochen überraschte Malta MedAir mit der Neubestellung eines Airbus A320neo. Im Sommerflugplan 2022 wird der Carrier mit einem A320ceo auch für Corendon Airlines fliegen. Auftraggeber ist dabei nicht der maltesische Ableger, sondern die türkische Konzernmutter. Das von Malta MedAir betriebene Flugzeug soll auf diversen Strecken, auch in Richtung Deutschland-Österreich-Schweiz, eingesetzt werden.

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Condor: Winterflugplan 2022/23 nimmt langsam Form an

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor befindet sich gerade mitten in den Vorbereitungen für den Herbst 2022 bzw. den Winterflugplan 2022/23. Der Carrier wird unter anderem wieder ab Hamburg, Düsseldorf und Frankfurt am Main nach Agadir fliegen. Von der Freien und Hansestadt aus soll es ab 10. Oktober 2022 jeweils an Montagen in die Stadt am Atlantik gehen. Ab Frankfurt am Main soll jeweils an Samstagen ab 5. November 2022 nach Agadir geflogen werden. Ebenso an Samstagen will Condor ab 17. Dezember 2022 von Düsseldorf aus dieses Ziel in Marokko ansteuern. Die Wiederaufnahme der Destinationen Sansibar und Mombasa, die als so genannter Direktflug, also mit Zwischenstopp, bedient werden, soll zum 30. September 2022 erfolgen. Von Frankfurt am Main aus soll freitags geflogen werden. Einen Tag später werden die Male-Flüge reaktiviert. Diese sollen zunächst an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag durchgeführt werden. Ab 1. November 2022 wird es wieder einen Montagsflug geben. Die Kapstadt-Flüge will Condor ab 4. Oktober 2022 bedienen. In den ersten Wochen fliegt man an Dienstagen und Freitagen. Per 1. November 2022 stellt man auf die Flugtage Dienstag, Donnerstag und Samstag um. Die Seychellen werden per 30. September 2022 reaktiviert. Derzeit ist vorgesehen, dass freitags geflogen wird. Die Tiflis-Strecke wird fortgeführt und jeweils an Freitagen und Sonntagen bedient.

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Sion: Air Mountain nimmt Calvi, Figari und Saint-Tropez auf

Das schweizerische Startup Air Mountain hat den Verkauf von Flugscheinen auf drei Strecken ab Sion aufgenommen. Dabei handelt es sich um Calvi und Figari auf Korsika sowie um Saint-Tropez. Das Ziel Calvi soll ab dem 13. April 2022 jeweils mittwochs und samstags ab Sion angeboten werden. Nach Figari geht es an den gleichen Verkehrstagen. Der Erstflug auf dieser Route ist für den 26. Mai 2022 angekündigt. Saint-Tropez soll am 15. April 2022 erstmals bedient werden. Angekündigt sind zwei wöchentliche Umläufe, die an den Verkehrstagen Montag und Freitag durchgeführt werden. Teilweise wird man Zwischenstopps in Genf einlegen. Die Maschinen fliegen an Montagen von Sion nach Saint-Tropez, anschließend nach Genf und von dort aus wieder nach Sion. An Freitagen fliegt man Sion-Genf-Saint Tropez-Sion.

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Singapur lässt Geimpfte aus allen Staaten einreisen

Ab 31. März 2022 können Geimpfte weitgehend ohne Einschränkungen nach Singapur einreisen. Die Regierung hebt die so genannten Vaccinated Travel Lanes auf. Auch muss der so genannte Vaccinated Travel Pass nicht mehr beantragt werden. Weiterhin muss ein negativer Coronatest – sowohl PCR als auch Antigen werden anerkannt – vorgelegt werden. Der Befund darf zum Zeitpunkt der Einreise nicht älter als 14 Tage sein. Die bislang praktizierten Testungen, die nach dem Grenzübertritt notwendig sind, entfallen ab 31. März 2022. Davon unabhängig müssen Passagiere maximal drei Tage vor der Einreise die „SG Arrival Card“ elektronisch ausfüllen. In dieser werden auch einige Fragen zum Gesundheitszustand gestellt. Geimpfte können damit wieder aus allen Staaten kommend nach Singapur einreisen. Notwendig ist weiterhin, dass eine Reiseversicherung mit einer Mindestdeckung von 30.000 Singapur-Dollar im Falle von Corona-Erkrankungen nachgewiesen wird. Die Installation der „Trace Together-App“ ist weiterhin notwendig.

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Wegen Kerosinpreis: Lufthansa Group erhöht die Ticketpreise

Unter anderem die Fluggesellschaft Lufthansa erhöht aufgrund der gestiegenen Treibstoffkosten die Ticketpreise. Auf der Langstrecke werden – je nach Route und Buchungsklasse – zwischen 20 und 200 Euro mehr verlangt. Auf den Europastrecken steigen die Ticketpreise zwischen zehn und 30 Euro. In der Kurzstrecken-Economy-Class sind bei Lufthansa künftig zehn Euro mehr zu berappen. In der Business-Class steigen die Preise gar um 30 Euro. Auf der Langstrecke sind die Erhöhungen abhängig von der gebuchten Reiseklasse und der Strecke. Beispielsweise steigen in der Economy-Class die Return-Kosten auf USA-Flügen um 30 Euro. In der Premium-Economy müssen 50 Euro draufgelegt werden, in der Business Class 100 Euro und in der First gar 200 Euro. Die Preisehöhungen gelten laut Lufthansa Group für alle Konzernairlines, wobei touristische Destinationen in Südamerika ausgenommen sein sollen. Auch will man bei Aktionstarifen und im Rahmen von Werbeaktionen auf die Mehrkosten verzichten.

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Westjet und GTA Group bauen Cargo-Zusammenarbeit aus

Die kanadische Fluggesellschaft Westjet und die GTA Group vertiefen ihre bestehende Zusammenarbeit. Insgesamt vier Frachtflugzeuge des Typs Boeing 737-800F sollen künftig auf Nachtrouten ab Toronto-Pearson gemeinsam vermarktet werden. Derzeit befindet sich die erste Boeing 737-800F in Vorbereitung auf den Ersteinsatz. Diese wird die Registrierung C-FAWJ tragen und war bis Ende Jänner 2022 als Passagierflugzeug für Westjet im Einsatz. Mittlerweile trägt das Flugzeug die “Westjet Cargo”-Livery. In den nächsten Wochen sollen drei weitere Mittelstreckenjets dieses Typs in Frachter konvertiert werden. Die Kooperation zwischen GTA Group und Westjet umfasst weiterhin auch den Transport von Cargogütern in den Frachträumen von Passagierflugzeugen. „Diese Partnerschaft baut auf dem bewährten Erfolg zwischen WestJet Cargo und der GTA Group auf. WestJet Cargo wird den Kunden neue wettbewerbsfähige Optionen bieten, und gemeinsam mit der GTA Group werden wir die Branche aufmischen, indem wir mehr Luftfrachtkapazitäten für inländische Frachtkunden bereitstellen, die auf eine zuverlässige und pünktliche Leistung angewiesen sind”, so Charles Duncan, Executive Vice-President Cargo.

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Flughafen Wien: BH Bruck/Leitha hat Corona-Einreisekontrollen aufgeweicht

Die für die Corona-Einreisekontrollen am Flughafen Wien-Schwechat verantwortliche Bezirkshauptmannschaft Bruck an der Leitha hat die systematische Überprüfung der 3G-Nachweise aller einreisenden Passagiere aufgegeben. Die Reisenden werden nur noch stichprobenartig kontrolliert. Das österreichische Bundesheer seit dem Wiederanlaufen des Flugverkehrs im Frühjahr 2020 Einreisekontrollen im Auftrag der jeweiligen Bezirkshauptmannschaft bzw. des jeweiligen Magistrats durch. Da der Flughafen Wien-Schwechat geografisch gesehen dem Bezirk Bruck an der Leitha angehört, ist das Militär für die dortige Verwaltungsbehörde im Einsatz. Bislang wurden alle ankommenden Passagiere systematisch kontrolliert. Diese Praxis wurde nun aufgeweicht, denn die Corona-Dokumente werden nur noch stichprobenartig gesichtet. Die Kontrollpulte, die „mittem im Weg“ aufgebaut waren, wurden entfernt bzw. befinden sich nun beim Betreten der Gepäckhalle am Rand. Ein Soldat wählt nun stichprobenartig Passagiere aus, die ihre Corona-Dokumente bei einem seiner Kollegen zur Überprüfung vorlegen müssen. Die überwiegende Mehrheit wird nicht mehr kontrolliert. Der Umstand, dass Österreich auf dem Luftweg die Corona-Einreisebestimmungen fast lückenlos hat überprüfen lassen, jedoch auf dem Straßenweg nur stichprobenartig und auf dem Schienenweg so gut wie überhaupt nicht, sorgte immer wieder für Unverständnis. Als ob das Virus nur mit dem Flugzeug ins Land kommen würde, jedoch nicht mit der Bahn…

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