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VC und UFO wollen Betriebsrat bei Eurowings Discover gründen

Derzeit gibt es bei Eurowings Discover weder Betriebsrat noch Tarifvertrag. Das wollen die Gewerkschaften UFO und Vereinigung Cockpit ändern. Mit Hilfe von Betriebsversammlungen will man das fliegende Personal zur Gründung eines Arbeitnehmergremiums bewegen. „In einem ersten Schritt werden VC und UFO gemeinsam die Kabinen- und Cockpit-Kolleginnen und -Kollegen zu einer Betriebsversammlung einladen“, sagt Stefan Herth, Präsident der Vereinigung Cockpit. „Wir setzen uns aktiv für die Gründung eines Betriebsrats ein und sind davon überzeugt, dass die Beschäftigten ein Interesse an betrieblicher Mitbestimmung bei ihrer Airline haben.“ „Nur durch eine funktionierende Sozialpartnerschaft kann ein Betrieb gesund wachsen. Dabei ist es möglich, zukunftsfähige Lösungen zu finden, welche die betriebswirtschaftliche Sicht der Arbeitgeber und den Wunsch der Arbeitnehmer nach guten Arbeitsbedingungen und fairer Vergütung  gleichermaßen berücksichtigen“, ergänzt Anja Bronstert, stellvertretende Vorsitzende der UFO. Das primäre Ziel der gewerkschaftlichen Aktivität ist, dass ein Betriebsrat gegründet wird. Anschließend will man einen Tarifvertrag für Eurowings Discover erreichen. Im Gegensatz zu anderen Konzernmitgliedern gibt es beides bislang nicht.

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Weeze: Auto durchbricht Zaun – Ryanair musste durchstarten

Aus einem nicht alltäglichen Grund musste Ryanair-Flug FR9672 am Samstag die Landung am Flughafen Weeze abbrechen und durchstarten. Ein Kleinwagen durchbrach den Sicherheitszaun und setzte seine Fahrt gefährlich nahe der Runway fort. Die von Malta Air betriebene Boeing 737-800 mit der Registrierung 9H-QDY wich zunächst auf den Flughafen Münster/Osnabrück aus und wurde – nachdem sich die Lage in Weeze beruhigt hatte – als FR96 an das eigentliche Ziel überstellt. Laut Mitteilung der Polizei ereignete sich der Vorfall gegen 20 Uhr 15. Der Kleinwagen samt Fahrer konnte auf „einer Nebenspur der Start- und Landebahn“ gestoppt werden. Die Exekutive erklärt weiters, dass der Lenker alkoholisiert gewesen sein soll. Auch habe es Hinweise auf eine medizinische Vorerkrankung gegeben, weshalb er in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Es wurde Anzeige erstattet, weshalb ein Strafverfahren blüht.

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AUA erhöht Frequenz nach Klagenfurt

Ab 17. Jänner 2022 schrauben Austrian Airlines die Anzahl der Flüge zwischen Klagenfurt und Wien deutlich nach oben. Bis zu drei Flüge täglich werden angeboten.  Seit September fliegt die AUA bis zu zweimal zwischen Klagenfurt und Wien. Ab 17. Jänner 2022 sind bis zu drei Flüge täglich geplant, zum Einsatz kommen die Embraer 195 Jets mit 120 Sitzplätzen. Ebenso steigert Eurowings die Frequenz für die Strecke nach Köln. Die Stadt in Nordrhein-Westfalen wird zweimal wöchentlich bedient, die Frequenz wird schrittweise bis zum nächstjährigen März auf fünf wöchentliche Verbindungen aufgestockt. Auch die niederländosche Transavia Airlines bietet Direktflüge nach Rotterdam an – vorerst befristet auf sieben Termine im Jänner und Februar. „Das sind erfreuliche Signale. Sie zeigen, dass die coronabedingte Durststrecke hinter uns lassen. Wir gehen davon aus, dass die Arbeit unseres Airline-Marketings weitere Früchte tragen wird“, erklärt Nils Witt, Geschäftsführer des Airport Klagenfurt.

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Air Asia: Impfpflicht für Passagiere und Einigung mit Airbus

Air Asia und Airbus ringen seit dem Beginn der Corona-Pandemie um die Zukunft bestehender Bestellungen. Nun konnte eine erste Einigung erzielt werden, denn der Konzern als Kuala Lumpur wird die noch ausstehenden 13 Airbus A320 nicht abnehmen, sondern stattdessen A321neo erhalten. Das hat zur Folge, dass Air Asia bis 2035 die Auslieferung von 362 Maschinen dieses Typs erwartet. Die Maschinen sollen bedarfsorientiert unter den Töchtern aufgeteilt werden. Generell will man die A320-Flotte auf A321neo umstellen. „Wir waren schon immer eng mit Airbus zusammenarbeiten und freuen uns auf eine vollständige Umstellung der A321neo-Flotte, die unsere niedrigste Kostenbasis und schlanke Kostenstruktur weiter festigen wird. Der A321neo wird das Flugerlebnis revolutionieren für unsere Gäste, während wir unser Geschäft beschleunigen, um einem Wiederaufleben des Flugverkehrs nach COVID-19 zu begegnen“, so Air-Asia-Präsident Bo Lingam. Airbus-Chief-Commerical-Officer Christian Scherer bestätigte, dass man mit Air Asia eine Lösung für die Großbestellung erzielen konnte. „Es ist eine weitere Bestätigung der A321neo als das effizienteste und beliebteste Single-Aisle-Flugzeug der Welt. Es ist auch ein Beispiel dafür, wie wir bei Airbus mit unseren Kunden zusammengearbeitet haben, um Lösungen zu finden, um sich an die Auswirkungen der Pandemie anzupassen“, so der Manager. Zeitweise stand die Großbestellung des Konzerns auf der Kippe, denn dieser stellte aus finanziellen Gründen die Ratenzahlungen, die je nach Baufortschritt geleistet werden müssen, ein. Dies führte nicht nur zu Unstimmigkeiten, sondern Airbus nahm einige für Air Asia bestimmte Flugzeuge auch aus der Fertigungslinie. Air Asia führt Impfpflicht für Passagiere ein Der Konzern aus Malaysia sieht sich gut für die

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Norwegian reaktiviert drei Bases

Die Corona-Pandemie brachte den hochverschuldeten Norwegian-Konzern auf den Boden der Tatsachen. Der Anbieter verkleinerte sich im Rahmen von Insolvenzverfahren, die in verschiedenen Ländern geführt wurden, massiv. Nun stehen die Zeichen wieder auf Expansion, denn in Norwegen reaktiviert man mehrere Bases. Konkret betroffen sind Bergen, Stavanger und Trondheim. Unter Hinweis darauf, dass die Regierung die Reiseregeln lockern will, kündigte der Carrier das Comeback der genannten Stützpunkte an. Man habe einen starken Anstieg der Neubuchungen verzeichnet und wagt jetzt den Neustart an den drei norwegischen Airports. Der Carrier sieht sich gut aufgestellt und schließt auch aus, dass es über den Winter 2021/22 zu irgendwelchen „Insolvenzgerüchten“ kommen könnte. In der Vergangenheit war dies in der Tat anders, denn bereits vor der Corona-Pandemie wurde in Branchenkreisen spekuliert, ob Norwegian „über den nächsten Winter kommt“.

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Spicejet will bis zu 40 zusätzliche Flugzeuge anschaffen

Die indische Fluggesellschaft Spicejet will weiter wachsen und sich zehn bis 15 Großraumflugzeuge zulegen. Insgesamt schwebt dem Carrier vor, dass man sich 30 bis 40 zusätzliche Maschinen beschafft und zwar zusätzlich zu den 133 Boeing 737 Max 8, auf die man noch wartet. Firmenchef Ajay Singh sagte gegenüber Bloomberg News auch, dass er von einer raschen Erholung des Flugverkehrs in Indien ausgeht. Gleichzeitig rechnet er mit einer besonders starken Nachfrage. Offensichtlich will man sich auch gegen den Tata-Konzern in Position bringen und setzt deshalb auf Expansion.

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Kommentar: Duell Ryanair vs. Wizz Air geht weiter – und zwar verschärft

Die Billigfluggesellschaften Ryanair und Wizz Air haben sich bereits vor der Corona-Pandemie am Standort Wien-Schwechat regelrecht nichts geschenkt. Ging man sich anfangs noch ein wenig aus dem Weg, schwenkte man zunehmend zum „Streckendoppeln“ über. Während der Krise hat sich dies auch noch verschärft. Wizz Air kündigt eine neue Strecke an und nur wenige Tage später folgt seitens des Mitbewerbers Ryanair selbige Ankündigung. Oder eben umgekehrt. Zwar hält sich der irische Konzern weitgehend aus dem Verkehr in ehemalige Sowjetrepubliken heraus, aber in Richtung Süden und Westen sind die Überschneidungen enorm. Das ist kein Zufall, sondern pure Absicht. Die beiden Konzerne machen auch keinen Hehl daraus, dass man den jeweils anderen Anbieter aus Wien herausdrängen will. Wizz Air formuliert es deutlich diplomatischer als Ryanair, denn deren Group-CEO meint auch als Vize-Ersatz-Pressesprecher des ungarischen Carriers fungieren zu müssen und verkündete die Schließung der Wizz-Air-Basis Wien. Das konnte der pinkfarbene Billigflieger natürlich nicht auf sich sitzen lassen und lud ebenfalls zu einer Pressekonferenz ein. Verkündet hat man die Stationierung eines weiteren Flugzeugs sowie die Aufnahme von Sharm el Sheik. Zugegeben: Ryanair hat eine Woche zuvor auch keine „Breaking News“ verkündet, denn die meisten „neuen Strecken“ waren entweder schon bekannt oder zumindest schon für den Sommer 2020 angekündigt. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang auch, dass beide Anbieter so tun als würde man in Wien so viele Flugzeuge wie noch nie stationieren. Hierbei wird bei Wizz Air außer Acht gelassen, dass man den Sommer 2020 mit bis zu neun Maschinen geplant hatte und Laudamotion wollte weit

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DTM: Passagierzahlen nahezu auf Vor-Krisen-Niveau

Im 3. Quartal 2021 haben 726.583 Passagiere den Dortmunder Flughafen als Start- oder Zielflughafen genutzt. Während dieser Zeit konnte der Dortmund Airport somit fast doppelt so viele Fluggäste begrüßen wie in der gesamten ersten Jahreshälfte. Im Vergleich zum 3. Quartal des Rekordjahres 2019 entspricht dies 95 Prozent. Vor allem in den Sommermonaten Juli und August konnte der Dortmund Airport mit je rund 250.000 Reisenden wieder Werte aus dem Vorkrisenjahr erreichen. Die Anzahl der gesamten Flugbewegungen nahm im vergangenen Quartal im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich 20 Prozent zu. Insgesamt fanden in diesem Zeitraum 10.699 Starts und Landungen am Dortmund Airport statt. Mit optimistischem Blick in die Zukunft Der Ausblick auf das kommende Quartal stimmt ebenfalls positiv: Der Dortmund Airport rechnet in den Herbstferien mit rund 730 Flügen zu 59 Zielen. Allein in diesen zwei Wochen werden voraussichtlich rund 115.000 Fluggäste am Ruhrgebiets-Airport erwartet.

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Herbstferien: Airport Weeze erstmals wieder auf Vor-Corona-Niveau

Der Airport Weeze freut sich auf den Start der nordrhein-westfälischen Herbstferien am 8. Oktober. Denn der Flughafen werde in den kommenden Herbstferien mit 95 Abflügen in der Woche erstmals wieder das Vor-Corona-Niveau erreichen. „Wir sind auf einem sehr erfreulichen Weg. In den Herbstferien erwarten wir mehr als 60.000 Gäste. Nach der Zurückhaltung in den vergangenen Monaten und einem eher mäßigen Sommer wollen viele Menschen die Herbstferien nutzen, um in die Sonne zu fliegen oder Familie und Freunde zu besuchen“, so Sebastian Papst, Geschäftsführer am Airport Weeze. Die Tatsache, dass viele Zielländer rund um das Mittelmeer in den vergangenen Wochen Lockerungen der Corona-Maßnahmen angekündigt haben und die Impfquote weiter zunimmt, stimme den Airport sehr positiv. Aus diesem Grund könne man sich sogar berechtigte Hoffnungen machen auf bessere Passagierzahlen als im Herbst 2019, so Papst weiter. Damals begrüßte der Flughafen im gleichen Zeitraum insgesamt 55.000 Passagiere.

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ANA setzt Plastikverwendung an Flughäfen aus

Um bis 2050 vollkommen abfallfrei zu werden, verwendet der japanische Marktführer keinerlei Plastik mehr an Flughäfen und reduziert so die Menge an Einwegplastik um etwa 94 Tonnen pro Jahr. Die japanische Fluggesellschaft will die Verwendung von Plastik und Kunststoffverpackungen in Zukunft komplett einstellen. Die Unternehmensgruppe hat sich im Zuge dessen dazu verpflichtet, die Verwendung von Kunststoffen bis zum Geschäftsjahr 2030 bereits um 70 Prozent gegenüber dem Stand von 2019 zu reduzieren und bis 2050 komplett auf die Verwendung von Kunststoff-Verpackungen zu verzichten. Um diese Ziele zu erreichen, wird die Airline nach dem 31. Oktober 2021 keine Plastikverpackungen mehr zum Verpacken von Gepäck an den Flughäfen bereitstellen. Allein durch diese Initiative werde die Menge der verwendeten Plastikhüllen um fast 2 Millionen Verpackungen pro Jahr reduziert, was etwa 94 Tonnen Kunststoff entspricht, so das Unternehmen in einer Aussendung. Im Rahmen der Abfall-Initiative würden noch weitere Produkte an Bord ersetzt, so zum Beispiel die Tabletts für Mahlzeiten in der Economy-Class auf internationalen Flügen durch das Material Bagasse – allein dies bringe etwa 617 Tonnen weniger Abfall pro Jahr – die Bestecke in der Kabine durch Holzteile, die Strohhalme und Kaffeebecher-Deckel im Flugzeug und in den Lounges durch Papierprodukte. Außerdem würden alle Kunststofffolien zum Abdecken von Fracht gesammelt und recycelt werden.

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