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A380: ANA holt „Ka La“ am Samstag nach Japan

Schon seit fast zwei Jahren muss der Airbus A380 mit der Registrierung JA383A auf seine Überstellung nach Japan warten. Am 16. Oktober 2021 soll es endlich soweit sein, denn All Nippon Airways will dann den dritten und letzten Superjumbo feierlich empfangen. Die japanische Airline hat insgesamt drei Airbus A380 bestellt. Zwei wurden planmäßig übernommen und die dritte Einheit muss schon seit längerer Zeit in Toulouse auf die neue Heimat Japan warten. Die drei Superjumbos tragen Sonderlackierung, die Schildkröten gewidmet sind. Die „Ka La“ wurde formell von All Nippon Airways abgenommen, jedoch bis dato nicht nach Tokio ausgeflogen. Das wird sich am Samstag ändern und dann wird das A380-Trio komplett sein. Der Carrier setzt diesen Maschinentyp primär im Verkehr zwischen Japan und Hawaii ein.

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Easyjet flog erneut Milliarden-Verlust ein

Der Billigflieger Easyjet flog im vierten Quartal des am 30. September 2021 abgelaufenen Geschäftsjahres mit 58 Prozent der Kapazität von 2019. Befördert hat man 17,3 Millionen Passagiere. Dabei war die Nachfrage auf innereuropäischen und britischen Inlandsstrecken höher, während die Nachfrage auf internationalen Flugverbindungen von und nach Großbritannien weiterhin durch die Reisebeschränkungen der britischen Regierung beeinträchtigt wurde. Easyjet konnte im vierten Quartal rund 40 Millionen Pfund an operativer Liquidität generieren Die Nettoverschuldung hat sich auf etwa 0,9 Milliarden Pfund verringert. Zum Vergleich: Mit Ende des dritten Quartals wies man in diesem Bereich zwei Milliarden Euro aus. Der starke Rückgang ist auch das Resultat einer Kapitalerhöhung in der Höhe von 1,2 Milliarden Euro. Laut Easyjet sind davon rund 90 Millionen Euro erst nach dem 30. September 2021 eingegangen. „Es zeigt sich deutlich, dass eine wirtschaftliche Erholung im Gange ist. Geschäftsreisende kehren zu Easyjet zurück., denn Unternehmen und KMUs sind von unserem Angebot, unserem Netzwerk und unserem Nachhaltigkeitskonzept überzeugt. Wir haben festgestellt, dass Städtereisen allmählich zurückkehren und gleichzeitig die Nachfrage nach Urlaubsreisen von Kunden steigt, die Flüge und Urlaubsangebote zu beliebten Wintersonnenzielen wie Ägypten und der Türkei suchen. Die Buchungen für die Oktoberferienzeiträume waren stark, insbesondere für die Kanarischen Inseln, wo wir unsere Kapazität auf ca. 140 Prozent des Niveaus des Geschäftsjahr 2019 erhöht haben“, erklärt Konzernchef Johan Lundgren. Es wird nun erwartet, dass die Auslastung im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2022 bis zu 70 Prozent des Niveaus von 2019 betragen wird. Während die innereuropäische Nachfrage die wirtschaftliche Erholung im Sommer antrieb, so

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FACC: Neuer Standort in Florida

Der Flugzeugzulieferer FACC eröffnet in Melbourne in Florida einen dritten Standort. In Ried (Österreich) und Montreal (Kanada) werden schon Kunden bedient, jetzt kommt die Expansion in die Vereinigten Staaten. Dort sollen Wartungsarbeiten und Reparaturen für die Innenausstattung von Geschäftsfliegern angeboten werden, teilte das Unternehmen am Montag anlässlich der Luftfahrtmesse NBAA in Las Vegas mit. Der Standort werde mit zehn Beschäftigten starten, je nach Geschäftsverlauf isei ein Ausbau vorgesehen. Die Arbeiten reichen vom Aufpolieren der Innenausstattung bis zu einer komplett neuen Kabine. „Der neue Standort in Melbourne ermöglicht uns, die Zeitspanne für Refurbishment- und Modernisierungsprojekte zu optimieren und dabei stets die neuesten Standards in der Branche von Geschäftsflugzeugen zu erfüllen“, sagt William Jewer, Director Business Aircraft, FACC Aftermarkt Services. „Bald können unsere Kunden mit noch mehr Komfort und Einzigartigkeit ihre Geschäftsreisen abwickeln“, so Jewer weiter.

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Air Berlin: Flöther klagt Clearstream auf 497,8 Millionen Euro

Air-Berlin-Insolvenzverwalter Lucas Flöther hat gegen die Deutsche-Börse-Tochter Clearstream eine Klage in der Höhe von 497,8 Millionen Euro eingebracht. Nach Ansicht des Juristen machte der Brexit diese Gesellschaft zum persönlich haftenden Gesellschafter. Die ehemalige Fluggesellschaft Air Berlin PLC & Co Luftverkehrs KG war als Kommanditgesellschaft mit einer börsennotierten britischen Aktiengesellschaft organisiert. Flöther vertritt den Rechtsstandpunkt, dass der Brexit dazu geführt habe, dass die PLC in Deutschland zu einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts geworden ist. Die Folge daraus soll sein, dass eine persönliche Haftung der Gesellschafter besteht. Clearstream erklärt gegenüber dem Handelsblatt, dass man diesen Umstand bereits vor dem Brexit umfassend geprüft habe und nicht der Ansicht ist, dass man zum persönlich haftenden Gesellschafter der Air Berlin geworden ist. Die Klage werde man mit juristischen Mitteln bekämpfen. Der Prozess wird vor dem Landgericht Frankfurt am Main geführt.

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Übernahmeangebot: Zeitfracht will Rostock-Laage kaufen

Der Logistikkonzern Zeitfracht hat ein Übernahmeangebot für den Flughafen Rostock-Laage gelegt und beabsichtigt diesen bis Jahresende zu kaufen. Laut Norddeutschem Rundfunk sind die Aussichten, dass die öffentliche Hand das Angebot annimmt, sehr gut. Der Flughafen Rostock-Laage schrieb in den letzten Jahren horrende Verluste, so dass die Politik immer wieder die Privatisierung ins Auge gefasst hat. Gegenüber dem NDR erklärte Geschäftsführerin Dörthe Hausmann, dass im Sommer 2021 Verhandlungen aufgenommen wurden und Zeitfracht ein Kaufangebot gelegt habe. Dieses ermögliche dem Airport eine neue strategische Ausrichtung, so die Managerin. Der Zeitfracht-Konzern sorgte kürzlich mit der Übernahme der insolventen Adler-Modekette für Aufsehen. In der Luftfahrt ist man unter anderem mit German Airways (vormals WDL) aktiv. Ehemals war man Blue Air beteiligt. Die einstige Zeitfracht-Tochter Luftfahrtgesellschaft Walter musste zu Beginn der Corona-Pandemie Insolvenz anmelden.

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Thailand für geimpfte Flugreisende wieder erreichbar

Thailand öffnet seine Grenzen ab dem 1. November für vollständig geimpfte Flugreisende aus dem Ausland. Zugelassen werden zunächst Touristen aus zehn Staaten, die als Niedrigrisikoländer gelten, wie der ORF berichtet. Dazu zählen neben Deutschland unter anderem die USA, China, Großbritannien und Singapur. Im Dezember soll die Regelung dann auf weitere Länder ausgeweitet werden. Die Erleichterung sei aber gleichzeitig auch an einige Bedingungen geknüpft. So muss unmittelbar nach der Ankunft ein negativer PCR-Test vorgezeigt werden. Aber auch damit ist es nicht getan. Denn zusätzlich dazu müsse auch vor Ort eine Testung durchgeführt werden. Aktuell müssen geimpfte Touristen mindestens sieben Tage in einem Hotel in Quarantäne bleiben. Eine Ausnahme bietet die Insel Phuket, wo Urlauber sich frei bewegen dürfen und nach einer Woche in andere Regionen weiterreisen können.

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Fiji Airways: Comeback mit Impfpflicht

Die Corona-Pandemie zwang die Langstreckenflotte von Fiji Airways lange auf den Boden. Nun kündigt der Carrier das Comeback per 1. Dezember 2021 an. Befördern wird aber nur vollständig gegen Covid-19 geimpfte Personen. Zunächst sollen die Ziele Sydney, Melbourne, Brisbane, Los Angeles, San Francisco, Port au Prince, Auckland, Christchurch, Wellington, Hong Kong, Singapur und Tokio-Narita reaktiviert werden. In Richtung Australien kommen die Maschinentypen Airbus A350-900 und Boeing 737 Max zum Einsatz. In die Vereinigten Staaten will Fiji Airways A330 und A350 an. „Für uns war es ein langer Weg, bei geschlossener Grenze zu warten. Und natürlich hat es uns als kleine nationale Fluggesellschaft sehr unter Druck gesetzt, dass unsere Einnahmen im April 2020 über Nacht auf Null gesunken sind. Ich kann Ihnen nicht die Aufregung und die Euphorie erzählen, die unser Unternehmen und unser Land über die Tatsache, dass wir uns öffnen werden. Wir arbeiten rund um die Uhr daran, dass wir dafür bestens gerüstet sind“, erklärt Firmenchef André Viljoen gegenüber CH-Aviation.com.

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Cebu Pacific vertickt Neun-Stunden-Flüge für 27 Euro-Cent

Neun Stunden fliegen für nur rund 27 Euro-Cent? Die philippinische Billigfluggesellschaft Cebu Pacific macht es im Rahmen einer Werbeaktion auf der Strecke Manila-Dubai möglich. Andere Destinationen werden zum Teil für nur zwei Cent angeboten. Cebu Pacific führt derzeit eine fünftägige Werbeaktion durch. Im Rahmen dieser bietet man Tickets um nur einen Peso an. Umgerechnet entspricht das in etwa einem Euro-Cent. Die Dubai-Strecke hat man für einen VAE-Dirham, also etwa 27 Euro-Cent, im Sonderangebot. Es handelt sich nicht um die erste Werbeaktion dieser Art, denn Cebu Pacific bietet immer wieder Tickets zu so günstigen Preisen an. Inkludiert ist aber nichts, denn wie bei anderen Lowcostern auch muss für so ziemlich alles extra bezahlt werden. Wer aber kein Gepäck aufgeben will, kann ein kurioses Schnäppchen machen. Interessant ist aber der Reisezeitraum, denn dieser wurde für den Zeitraum zwischen 1. Juni und 31. August 2022 festgelegt. Buchbar sind die Schnäppchentickets laut Cebu Pacific noch bis zum 14. Oktober 2021 – vorausgesetzt man findet diese in der Buchungsmaschine.

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Dänemark: Great Dane Airlines ist pleite

Die Fluggesellschaft Great Dane Airlines musste am Montag Insolvenz anmelden. Der Flugbetrieb wurde ohne Vorwarnung eingestellt, so dass unter anderem in Billund Passagiere eines Reiseveranstalters temporär gestrandet sind. Der Carrier war bereits vor der Corona-Pandemie defizitär. So flog man im Jahr 2019 einen Fehlbetrag in der Höhe von 25,3 Millionen Dänischen Kronen ein. Im Vorjahr lag das Minus bei 50,6 Millionen Dänischen Kronen. Nun war der Mehrheitseigentümer offenbar nicht mehr bereit die anhaltenden Verluste zu tragen. Great Dane Airlines hat den Flugbetrieb mit sofortiger Wirkung eingestellt. Die drei von SEBC Aviation geleasten Embraer 195 sind abgestellt. Zwei Maschinen befinden sich auf dem Flughafen Billund und eine in Kopenhagen. Derzeit wird nicht damit gerechnet, dass sich der Carrier wieder in die Luft erheben wird.

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Montenegro Airlines startet als Mietwagen-Anbieter neu durch

Die insolvente Fluggesellschaft Montenegro Airlines wird wieder in der Personenbeförderung tätig. Zunächst nicht in der Luft, sondern unter Federführung des Insolvenzverwalters steigt man ins Mietwagengeschäft unter Beistellung von Fahrern ein. Der Masseverwalter teilte mit, dass ein neuer Transferservice ins Leben gerufen wurde. Dabei bietet Montenegro Airlines Fahrten mit Minibussen, die eine Kapazität zwischen acht und 18 Sitzplätzen haben, an. Mit dieser Maßnahme sollen Einnahmen für die Insolvenzmasse generiert werden. Gleichzeitig wurde auch kommuniziert, dass sämtliche Verkaufsbüros von Montenegro Airlines ihren Betrieb wiederaufnehmen. Diese sollen Pauschalreisen und Tickets anderer Fluggesellschaften sowie die neuen Transferservices verkaufen. Auch will man Touristen künftig Exkursionen, die in den Büros gebucht werden können, anbieten. Da der insolvente Carrier selbst nicht mehr fliegt, ist man als Travel Agent tätig. Erst kürzlich wurde bekannt, dass der Verwalter in Belgrad die Zulassung als Part-145-Wartungsbetrieb beantragt hat. Man will künftig Dienstleistungen für die Muster Embraer 195 und Fokker 100 anbieten. Eigenen Angaben nach hat man bereits erste Verträge mit Fluggesellschaften unterschrieben.

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