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Weniger Nachfrage: Mietwagenpreise sinken wieder

Im Sommer 2022 waren Mietwägen stark gefragt, jedoch das Angebot war aufgrund von Flottenverkleinerungen und Lieferverzögerungen bei neu bestellten Fahrzeugen reduziert. Die Folge daraus: Gewerbliche Autoverleiher haben kräftig an der Preisschraube gedreht. Nun befinden sich die Preise aber wieder im Sinkflug. Thorsten Lehmann, Geschäftsführer des Mietwagenvermittlers Sunny Cars, stellte fest, dass die Mieten seit dem Ende der Haupt-Feriensaison 2022 wieder sinken. Im Frühsommer kamen auf viele Reisende wenige Mietwagen, im Herbst dreht sich dieses Verhältnis saisonbedingt um. Daher sinkt der Preis: Statt 647 Euro pro Anmietung im Juni 2022 lag eine durchschnittliche Buchung im September bei 425 Euro. Dies entspricht rund 35 Prozent günstigeren Preisen binnen einem Quartal. Dennoch liegt das gesamte Preisniveau deutlich höher verglichen mit 2019. Dies wirkt sich auch auf die gesamte Anzahl an Anmietungen aus: Rund 25 Prozent weniger als vor der Pandemie gönnten sich heuer ein Urlaubsauto. Im Hochsommer 2022 hatten Mietwagen-Kunden auch stark mit Flugunregelmäßigkeiten zu kämpfen. Besonders bei stark verspäteten bzw. gestrichenen Verbindungen waren die Reisenden oftmals auf die Kulanz der Vermieter angewiesen. Nicht alle Firmen haben sich bei nicht-stornierbaren Tarifen flexibel und kundenfreundlich gezeigt. Umgekehrt hatten die Anbieter auch damit zu kämpfen, dass sie von ihren Mietern oftmals nicht über Flugänderungen informiert wurden. Tipp: Trotz strapazierten Nerven bei Flugausfall oder -verschiebung daran denken, den Mietwagen-Anbieter entsprechend zu informieren. So erhalten Reisende sicher ihr Fahrzeug. Weiterhin erschwert die Situation an den Airports auch das Mietwagen-Business. Verspätungen und zahlreiche Streichungen von Flügen wirkten sich im September auf die Anmietungen aus. Denn die Kundinnen und

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Basel: Air Arabia Maroc legt Zusatzflüge nach Nador und Fez auf

Der Billigflieger Air Arabia Maroc legt im März 2023 zusätzliche Flüge zum französisch-schweizerischen Flughafen Basel-Mulhouse auf. Ab Fez und Nador werden an je zwei Tagen Sonderflüge aufgelegt. Von der zuerst genannten Stadt aus fliegt Air Arabia Maroc am 15. März 2023 und am 22. März 2023 jeweils unter den Flugnummern 3O323/324 nach/von Basel. Am 15. März 2023 hebt man in Fez um 7 Uhr 20 ab, während am 22. März 2023 eine Stunde später geflogen wird. Die Sonderflüge von Nador zum Euroairport sind für den 17. März 2023 und den 24. März 2023 geplant. Durchgeführt werden diese jeweils als 3O321/322. Der Abflug am 17. März 2023 soll gegen 15 Uhr 30 erfolgen. Am 24. März 2023 verlässt man Nador schon eine Stunde früher. Auf beiden Strecken will Air Arabia Maroc das Muster Airbus A320 einsetzen. Der Carrier ist ein Ableger der Air Arabia Group. Die Flotte besteht derzeit aus neun Airbus A320ceo. Schwestergesellschaften sind unter anderem: Fly Jinna, Fly Arna, Air Arabia Egypt, Air Arabia, Air Arabia Abu Dhabi, Air Arabia Jordan und Air Arabia Sudan. Nicht an allen Airlines hält die Group auch tatsächlich die Mehrheit. Häufig ist man – auch aus luftfahrtrechtlichen Gründen – nur als Minderheitsgesellschafter an Bord.

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Für FTI: Smartlynx Malta fliegt mit Boeing 737-Max-8 zwischen Berlin und Dubai

Im Veranstalterauftrag führt Smartlynx seit 3. Oktober 2022 bis zu drei wöchentliche Flüge zwischen Berlin und Dubai durch. In den Vereinigten Arabischen Emiraten steuert man den World-Central-Airport (DWC) an. Auftraggeber der Flüge zwischen Berlin und Dubai-DWC ist der Reiseveranstalter FTI. Dieser hat sich für den World-Central-Flughafen entschieden. Anders als der Name des Airports vermuten lassen würde, wird dieser fast ausschließlich im Regionalverkehr und von Billigfluggesellschaften genutzt. In der Vergangenheit flog auch Wizz Air den DWC an, jedoch zog man zwischenzeitlich nach Abu Dhabi und zum häufiger genutzten Flughafen Dubai-DXB um. FTI erklärt, dass man derzeit an den Verkehrstagen Montag, Donnerstag und Samstag zwischen Berlin und Dubai-DWC fliegen lässt. Die Rückflüge werden jeweils Dienstags, Freitags und Sonntags durchgeführt. Per 28. November 2022 kommt es zu einer Änderung der Flugtage: Die Boeing 737 Max 8 von Smartlynx Malta werden dann jeweils Montags, Donnerstags und Samstags von Berlin nach Dubai-DWC fliegen, während es Montags, Freitags und Sonntags wieder zurück in die deutsche Bundeshauptstadt geht. Smartlynx Malta hat seit 1. Oktober 2022 eine Boeing 737 Max 8 auf dem Flughafen BER stationiert. Wenn diese Maschine nicht für FTI im Dubai-Verkehr im Einsatz ist, fliegt man mit dieser beispielsweise nach Hurghada. Auch hierbei handelt es sich um Charterflüge im Auftrag des Tour Operators FTI. Die Flotte von Smartlynx Malta ist mittlerweile auf 25 Flugzeuge angewachsen. Man betreibt sieben Airbus A320, vier A321-200, vier A321F, sechs A330-300 und vier Boeing 737-Max-8. Das Unternehmen ist ein Ableger der lettischen Smartlynx Airlines, die auch in anderen Staaten, darunter

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Für einen guten Zweck: Lufthansa-Mitarbeiter versteigern Sitze und Co auf Ebay

Für einen guten Zweck werden derzeit diverse Gegenstände der Lufthansa Group auf der Online-Auktionsplattform Ebay versteigert. Der Erlös soll Hilfsprojekten für traumatisierte Kinder in Buenos Aires sowie Inclusion rocks for Everyone in Hamburg zu Gute kommen. Organisiert wird die Versteigerung von Lufthansa Young Network, Lufthansa Help Alliance und der Nordstern Community. Die Auktionen, die über Ebay durchgeführt werden, laufen noch bis zum 13. November 2022. Angeboten werden diverse Gegenstände, die bei Airlines der Lufthansa Group im Einsatz waren. Es handelt sich beispielsweise um Schilder, Sitze, Sidewall-Panels, Rollups und Sticker. Man versteigert auch Flugzeugmodelle und kleinere Gegenstände von konkurrierenden Fluggesellschaften. Wer sich das eine oder andere Sammlerstück sichern möchte oder sich schon immer Business- oder Economy-Class-Sitze ins Wohnzimmer stellen wollte und gleichzeitig Hilfsprojekte unterstützen möchte, findet den Ebay-Auktionskatalog der Initiative unter diesem Link.

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Zürich: Helvetic legt Flüge nach Harstad/Narvik auf

Die Regionalfluggesellschaft Helvetic Airways legt im Winterflugplan 2022/23 eine neue Strecke zwischen der Schweiz und Norwegen auf. Man plant zeitlich befristet zwischen Zürich und Harstad/Narvik zu fliegen. Die Route soll zwischen 4. Feber und 11. März 2023 bedient werden. Die Durchführung der Flüge erfolgt jeweils an Samstagen mit Regionaljets des Typs Embraer 190-E2. Derzeit ist geplant, dass ab Zürich-Kloten jeweils als 2L7412 um 10 Uhr 00 abgehoben werden soll. Die Ankunft in Norwegen soll gegen 14 Uhr 25 erfolgen. Als 2L7413 wird der Embraer 190-E2 von Helvetic Airways den Flughafen Harstad/Narvik um 15 Uhr 10 verlassen und die schweizerische Wirtschaftsmetropole gegen 17 Uhr 45 erreichen. Helvetic Airways betreibt derzeit acht Embraer 190-E2, vier E195-E2 und vier E190. Erst kürzlich wurde bekannt, dass man die Exemplare des zuletzt genannten Maschinentyp käuflich erworben hat. Zuvor wurden diese geleast. Die Embraer E190 waren vormals unter anderem bei der nicht mehr existierenden Niki im Einsatz.

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TAP Air Portugal schafft Basic-Tarif auf der Kurzstrecke ab

Die Fluggesellschaft TAP Air Portugal wird ihren Basic-Tarif auf Strecken innerhalb Europas sowie auf ausgewählten Nordafrika-Routen abschaffen. Der Carrier teilte mit, dass es künftig nur noch drei Economy-Tarifklassen geben wird: Discount, Classic und Plus. Bislang ist Basic zwischen Discount und Classic angesiedelt. Inkludiert sind unter anderem ein Handgepäckstück sowie ein Aufgabekoffer, der maximal 23 Kilogramm wiegen darf. Den Sitzplatz kann man aber nicht kostenfrei auswählen. Hierfür ist eine Extragebühr zu entrichten. TAP Air Portugal begründet die Entscheidung, die zur Abschaffung des Basic-Tarifs geführt hat, unter anderem damit, dass man die Produktauswahl vereinfachen will. Allerdings gilt die Abschaffung nicht für alle Strecken. Zunächst will man diesen Tarif auf Europa- und ausgewählten Nordafrika-Strecken nicht mehr anbieten. Unternehmensangaben nach soll sich auf der Langstrecke zunächst nichts ändern, denn hier will man den Basic-Tarif vorerst weiterhin anbieten. Auf jenen Routen, auf denen der zur Abschaffung anstehende Tarif nicht mehr angeboten wird, können Passagiere künftig wie folgt wählen: Discount inkludiert lediglich die Mitnahme eines Handgepäckstücks. Bei Classic sind ein Aufgabekoffer, ein Handgepäckstück sowie Standard-Sitzauswahl inklusive. Plus beinhaltet weiters, dass Tickets umgebucht und zumindest teilweise erstattet werden können. Weiters sollen die Passagiere auch Comfort-Seats auswählen können und die Priority-Check-in-Schalter nutzen dürfen. Im Bereich der Business-Class bietet TAP Air Portugal zwei Tarifklassen an: Executive inkludiert zwei Handgepäckstücke sowie zwei Aufgabekoffer. Weiters sind Serviceleistungen wie Lounge-Zugang, Sitzplatzauswahl, Security-Fastlane und der gleichen inkludiert. Allerdings sind Umbuchungen und Erstattungen nicht ohne Mehrkosten möglich. Hierfür müsste man Top-Executive buchen. In den letzten Wochen stand TAP Air Portugal wiederholt im Kreuzfeuer der

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BER übt für den Ernstfall

Großeinsatz am Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt: Die Flughafengesellschaft probte gestern im Rahmen einer Notfallübung gemeinsam mit Bundespolizei, Feuerwehr und dem Landkreis Dahme-Spreewald für den Ernstfall. Es handelte sich um eine sogenannte „Vollübung“ gemäß den Richtlinien der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) bzw. der internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO), die in der Regel alle zwei Jahre stattfindet. Bei der ersten Übung nach der Inbetriebnahme des BER wurde unter dem Namen „Quadriga“ ein Szenario geübt: Der Zusammenstoß eines mit Passagieren besetzten Flughafenbusses mit einem Winterdienstfahrzeug auf dem Vorfeld, mit indirekter Beteiligung eines zweiten Vorfeldbusses sowie Verunglückten und Sachschäden. Übungsziele waren die Menschenrettung, Technische Hilfeleistung und das Zusammenwirken der internen Einsatzkräfte und des Katastrophenschutzes bei einem Massenanfall von Verletzten (sogenannte MANV-Lagen). Das Notfallmanagement mit dem Airport Care Team der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB), die Flughafensicherheit, die Flughafenfeuerwehr, der Bereich Verkehr und das Terminalmanagement kamen dabei zusammen mit der Bundespolizei sowie dem Landkreis Dahme-Spreewald zum Einsatz. Insgesamt nahmen ca. 180 Einsatzkräfte sowie ca. 110 Komparsen teil. Der Flugbetrieb am Flughafen BER war nicht beeinträchtigt. Die regelmäßige Durchführung von Notfallübungen ist von der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) für alle Verkehrsflughäfen vorgeschrieben. Verkehrsflughäfen werden von der zuständigen Luftfahrtbehörde nach den Vorgaben der EASA zertifiziert.  „Bereits vor der Eröffnung des BER wurden alle Prozesse am Flughafen ausführlich erprobt – so auch der Ernstfall. Heute üben wir das erste Mal seit der Inbetriebnahme turnusmäßig eine Notfallsituation, damit wir mit unseren Partnern wie dem Landkreis und der Bundespolizei auch im Ernstfall in geübten Prozessen routiniert zusammenarbeiten. Die geprobten

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United Airlines nimmt Berlin-Washington D.C. auf

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft United Airlines legt ab Mai 2023 eine saisonale Nonstopverbindung zwischen Berlin und Washington D.C. auf. Diese soll mit Langstreckenflugzeugen des Typs Boeing 767-400ER bedient werden. Der Erstflug ist für den 26. Mai 2023 angekündigt. Im Sommer 2023 will der Carrier täglich zwischen Washington (Dulles) und Berlin-Brandenburg pendeln. Dem aktuellen Stand der Dinge nach wird man Alleinanbieter auf dieser Route sein. Die neue saisonale Verbindung ergänzt die bereits bestehenden, ganzjährig durchgeführten Flüge zwischen Berlin und New York – sowie das umfangreiche Angebot von Frankfurt und München zu den Drehkreuzen New York/Newark, Chicago, Washington, Houston, Denver und San Francisco. Damit fliegt United bereits öfter zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten als jede andere US-Fluggesellschaft. Dank der zusätzlichen Verbindung von Berlin nach Washington/Dulles wächst das Angebot im Sommer 2023 auf 18 tägliche Flüge. „Wir freuen uns sehr, mit der neuen Hauptstadt-zu-Hauptstadt-Verbindung einen weiteren Nonstop-Service in die USA aufzulegen und damit auch unser Netzwerk in Deutschland vergrößern zu können“, sagte Thorsten Lettnin, Director Sales Continental Europe, India and West Africa bei United Airlines. „Für unsere internationalen Flüge erwarten wir für den Sommer 2023 wieder eine hohe Nachfrage, weshalb es für die Passagiere aus Deutschland umso erfreulicher ist, dass wir unser ohnehin sehr umfangreiches Streckennetz ausbauen. Sie erhalten noch mehr Reisemöglichkeiten, zumal sie über unsere Drehkreuze in den USA bequem zu vielen weiteren amerikanischen Reisezielen fliegen können“. Ergänzend zu den neu angekündigten Flügen wird United 2023 auch neun Verbindungen fortführen, die erst im letzten Sommer aufgenommen wurden. Dazu gehören die Flüge zwischen

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American Airlines schraubt Umsatzprognose hoch

Die Sommermonate liefen wohl besser als erwartet: Die US-Fluggesellschaft American Airlines hat ihre Umsatzprognose für das laufende Quartal angehoben. Die Erlöse dürften um rund 13 Prozent höher ausfallen als im Vergleichszeitraum 2019, dem letzten Jahr vor der Coronapandemie, teilte das Unternehmen am Dienstag in Fort Worth mit. Bisher hatte American Airlines lediglich einen Umsatzanstieg um 10 bis 12 Prozent in Aussicht gestellt. Die Marge vor Steuern und Sondereffekten soll mit 4,5 Prozent nun ebenfalls höher ausfallen als bisher gedacht. Die Fluggesellschaft will ihre endgültigen Quartalszahlen am 20. Oktober veröffentlichen. Während die Einnahmen allem Anschein nach über dem Niveau von 2019 liegen werden, begrüßte der US-Carrier verglichen mit dem Vorkrisen-Niveau knapp 10 Prozent weniger Passagiere an Bord – ein weiterer Beweis dafür, dass die Fluggäste mehr für das Fliegen bezahlen.

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Auch Boeing legt bei Auslieferungen zu

Der US-Flugzeugbauer Boeing konnte seine Auslieferungen im abgelaufenen Monat deutlich steigern. Insgesamt übergab die Verkehrsflugzeugsparte 51 Maschinen an die Kundschaft. Das waren 16 mehr als im August, wie das deutsche Luftfahrtportal Aero berichtet. Neben 37 Mittelstreckenjets vom Typ 737 Max bekam der amerikanische Flugzeughersteller im September auch sieben Exemplare des Langstreckenjets 787 „Dreamliner“ vom Hof, nachdem die Auslieferung des Typs nach einer mehr als einjährigen Unterbrechung wegen Produktionsmängeln erst im August wieder aufgenommen worden war. Unterdessen holte Boeing Aufträge über 96 neue Maschinen herein, musste aber auch 6 Stornierungen hinnehmen. Zum Vergleich: Der europäische Boeing-Rivale Airbus hatte im September 55 Maschinen an seine Kunden übergeben sowie Bestellungen über 13 Flugzeuge und drei Stornierungen verbucht.

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