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TAP Air Portugal schafft Basic-Tarif auf der Kurzstrecke ab

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Die Fluggesellschaft TAP Air Portugal wird ihren Basic-Tarif auf Strecken innerhalb Europas sowie auf ausgewählten Nordafrika-Routen abschaffen. Der Carrier teilte mit, dass es künftig nur noch drei Economy-Tarifklassen geben wird: Discount, Classic und Plus.

Bislang ist Basic zwischen Discount und Classic angesiedelt. Inkludiert sind unter anderem ein Handgepäckstück sowie ein Aufgabekoffer, der maximal 23 Kilogramm wiegen darf. Den Sitzplatz kann man aber nicht kostenfrei auswählen. Hierfür ist eine Extragebühr zu entrichten. TAP Air Portugal begründet die Entscheidung, die zur Abschaffung des Basic-Tarifs geführt hat, unter anderem damit, dass man die Produktauswahl vereinfachen will.

Allerdings gilt die Abschaffung nicht für alle Strecken. Zunächst will man diesen Tarif auf Europa- und ausgewählten Nordafrika-Strecken nicht mehr anbieten. Unternehmensangaben nach soll sich auf der Langstrecke zunächst nichts ändern, denn hier will man den Basic-Tarif vorerst weiterhin anbieten.

Auf jenen Routen, auf denen der zur Abschaffung anstehende Tarif nicht mehr angeboten wird, können Passagiere künftig wie folgt wählen: Discount inkludiert lediglich die Mitnahme eines Handgepäckstücks. Bei Classic sind ein Aufgabekoffer, ein Handgepäckstück sowie Standard-Sitzauswahl inklusive. Plus beinhaltet weiters, dass Tickets umgebucht und zumindest teilweise erstattet werden können. Weiters sollen die Passagiere auch Comfort-Seats auswählen können und die Priority-Check-in-Schalter nutzen dürfen.

Im Bereich der Business-Class bietet TAP Air Portugal zwei Tarifklassen an: Executive inkludiert zwei Handgepäckstücke sowie zwei Aufgabekoffer. Weiters sind Serviceleistungen wie Lounge-Zugang, Sitzplatzauswahl, Security-Fastlane und der gleichen inkludiert. Allerdings sind Umbuchungen und Erstattungen nicht ohne Mehrkosten möglich. Hierfür müsste man Top-Executive buchen.

In den letzten Wochen stand TAP Air Portugal wiederholt im Kreuzfeuer der Kritik. Beispielsweise geriet man im Heimatland in die Schlagzeilen, weil die Führungsebene BMW-Fahrzeuge statt Peugeots bestellt hat. Angesichts des Umstands, dass der Carrier nur aufgrund hoher Staatshilfen durch die Corona-Pandemie gekommen ist und gleichzeitig viele Mitarbeiter abgebaut hat, sprechen Gewerkschaften von einer schiefen Optik. Es handelt sich allerdings um Leasingautos.

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