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ATR entwickelt erstes hybrid-elektrisches Regionalflugzeug

Der französisch-italienische Flugzeughersteller ATR hat den Auftrag erhalten: Er wird zwei große, von der Europäischen Union geförderte Projekte leiten, die darauf abzielen, bis zum Jahr 2030 das weltweit erste hybrid-elektrische Regionalflugzeug in die Luft zu bringen. Die Initiative ist Teil des Clean Aviation Joint Undertaking-Programms und soll die technologische Führungsrolle Europas in der Luftfahrtindustrie untermauern. Als Testplattform wird eine ATR 72-600 dienen, an der ein Hybrid-Antriebssystem, bestehend aus einem thermischen Motor und Hochleistungsbatterien, erprobt werden soll. Das Vorhaben verspricht eine massive Reduktion der Betriebskosten und eine höhere Effizienz, die den Regionalflugverkehr revolutionieren könnten. Die Bemühungen signalisieren einen tiefgreifenden Wandel in der Branche, die nach neuen Antriebskonzepten sucht. Ein ehrgeiziger Zeitplan für eine technologische Revolution Die Ankündigung von ATR, in den nächsten fünf Jahren das weltweit erste hybrid-elektrische Regionalflugzeug zu realisieren, unterstreicht den Ehrgeiz des Unternehmens. Das Projekt wird im Rahmen des Clean Aviation-Programms durchgeführt, einer öffentlich-privaten Partnerschaft, die darauf abzielt, die Entwicklung innovativer Flugzeugtechnologien voranzutreiben. ATR wurde auserwählt, zwei Schlüsselprojekte zu leiten: Hercles und Demetra. Das Heracles-Projekt konzentriert sich auf die Entwicklung des Hybrid-Antriebskonzepts. Es wird einen thermischen Motor, der mit 100%igem Sustainable Aviation Fuel (SAF) betrieben wird, mit Hochleistungsbatterien und einem elektrischen Motor kombinieren. Diese Kombination soll eine höhere Effizienz und eine verbesserte Leistung, insbesondere bei Start- und Landevorgängen, ermöglichen. Der thermische Motor könnte zum Beispiel während des Fluges die Batterien aufladen, während der elektrische Motor die Schübe bei Start und Steigflug unterstützt. Diese Synergie würde nicht nur die Betriebskosten senken, sondern auch die operative Flexibilität erhöhen. Die eigentlichen

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Flughafen Innsbruck baut Winterflugplan 2025/26 aus

Der Flughafen Innsbruck hat die Erweiterung seines Flugplans für die Wintersaison 2025/26 bekannt gegeben. Neue Direktflüge nach Brüssel, zusätzliche Verbindungen nach Deutschland und optimierte Flugzeiten nach Spanien sollen für eine verbesserte Anbindung an wichtige europäische Märkte sorgen. Ab dem 19. Dezember 2025 wird die Fluggesellschaft Tuifly Belgium erstmals Direktflüge von Innsbruck nach Brüssel anbieten. Die neue Verbindung wird jeweils montags und freitags bedient und ergänzt das bestehende Angebot von Austrian Airlines, die weiterhin einen wöchentlichen Flug auf dieser Strecke durchführen. Auch bestehende Routen werden ausgebaut. Eurowings wird künftig zweimal pro Woche nach Düsseldorf fliegen sowie die Frequenz nach Hamburg auf fünf Flüge pro Woche erhöhen. Zudem nimmt Iberia die Verbindung zur spanischen Hauptstadt Madrid zweimal wöchentlich in ihren Flugplan auf, wobei die angepassten Abflugzeiten die Anschlüsse für die Passagiere verbessern sollen.

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Flughafen Lüttich meldet deutliches Frachtwachstum

Der Flughafen Lüttich (Liege Airport) hat in den Sommermonaten Juli und August ein starkes Wachstum im Frachtgeschäft verzeichnet. Im Juli wurden 109.370 Tonnen Güter umgeschlagen, ein Anstieg von 14 Prozent. Im August stiegen die Mengen auf 111.491 Tonnen, ein Plus von 29 Prozent im Jahresvergleich. Seit Jahresbeginn beträgt das umgeschlagene Frachtvolumen bereits 847.551 Tonnen, was einem Anstieg von 13 Prozent entspricht. Die Anzahl der Flugbewegungen im gleichen Zeitraum erhöhte sich auf 18.710, ein Wachstum von acht Prozent. Die Zahlen bestätigen die Position des belgischen Flughafens als wichtiger europäischer Frachthafen, der sich auf reine Luftfrachtflüge konzentriert. Die Bekanntgabe der Ergebnisse fällt mit dem Beginn der Fachmesse ACE Air Cargo Event zusammen, die vom 8. bis 11. September in Lüttich stattfindet. Die Veranstaltung bringt Experten zusammen, um über Innovation und Digitalisierung in der Luftfrachtindustrie zu diskutieren.

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United Nigeria Airlines investiert in gebrauchte Boeing 737 zur strategischen Neuausrichtung

Die nigerianische Fluggesellschaft United Nigeria Airlines (UNA) steht vor einer umfassenden strategischen Neuausrichtung. Das Unternehmen, das bisher eine kleine Flotte aus regionalen Jets betreibt, plant eine massive Aufstockung seiner Kapazitäten durch die Übernahme von sechs Boeing 737-800-Flugzeugen von der US-amerikanischen Fluggesellschaft Southwest Airlines. Dieser Schritt könnte die Flotte von UNA potenziell verdreifachen und die Fluggesellschaft in eine neue Liga im hart umkämpften afrikanischen Luftverkehrsmarkt heben. Die Übernahme, die in den ersten Quartalen 2026 und 2027 erfolgen soll, wird nicht nur die operative Reichweite von UNA erweitern, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit der Fluggesellschaft in der Region stärken. Die neuen Flugzeuge sollen es UNA ermöglichen, sowohl innernigerianische Hauptrouten als auch internationale Ziele in West- und Zentralafrika effizient zu bedienen. Vom Regionaljet zum Kurz- und Mittelstrecken-Powerhouse Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat United Nigeria Airlines eine bescheidene Flotte von vier Embraer ERJ-45 Regionaljets und einer Boeing 737-500 betrieben. Dieses Geschäftsmodell war auf die Bedienung innernigerianischer Routen mit begrenzter Reichweite und Kapazität ausgerichtet. Mit der geplanten Übernahme der sechs Boeing 737-800 von Southwest Airlines ändert sich dies grundlegend. Diese Jets, die auch unter dem Namen Boeing 737 Next Generation bekannt sind, können mit bis zu 189 Passagieren in einer Einklassen-Konfiguration fliegen, was eine erhebliche Steigerung gegenüber den rund 50 Sitzen in den Embraer-Jets darstellt. Die 737-800-Flugzeuge sind bekannt für ihre Zuverlässigkeit und ihre Reichweite von rund 3.000 nautischen Meilen (ca. 5.556 km). Diese Eigenschaften sind ideal für die Expansionspläne von UNA. Das Unternehmen kann nicht nur seine Kapazitäten auf den lukrativen Hauptrouten innerhalb

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Qatar Airways und China Southern erweitern Kooperation

Die Fluggesellschaften Qatar Airways und China Southern Airlines erweitern ihr bestehendes Codeshare-Abkommen, um die Flugverbindungen zwischen China und weiteren internationalen Zielen über das Drehkreuz in Doha zu verbessern. Die neue Vereinbarung tritt am 16. Oktober in Kraft und fällt mit dem Beginn der chinesischen Ferienzeit zusammen. Im Rahmen des Abkommens wird Qatar Airways seinen Codeshare-Code auf drei wöchentliche Flüge von China Southern zwischen dem neuen Flughafen Peking Daxing und Doha plazieren. Im Gegenzug wird China Southern seinen Code auf 15 Strecken von Qatar Airways in Afrika, Europa und dem Nahen Osten nutzen. Codeshare-Abkommen ermöglichen es den Airlines, Flüge unter ihrer eigenen Flugnummer anzubieten, ohne die jeweilige Strecke selbst zu bedienen. Die Ausweitung der Partnerschaft baut auf einer früheren Vereinbarung aus dem Jahre 2024 auf, die sich auf die Verbindung Guangzhou–Doha bezog. Die Unternehmen planen, die Codeshare-Flüge auf weitere chinesische Städte auszuweiten, darunter Chengdu, Chongqing, Hangzhou und Shanghai. Zusammen mit der bereits bestehenden Kooperation mit Xiamen Airlines wird das Netzwerk künftig 64 wöchentliche Flüge aus acht chinesischen Städten umfassen. Zukünftig soll auch eine intensivere Zusammenarbeit in den Bereichen Fracht und Loyalitätsprogramme erfolgen.

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Boeing strebt Erhöhung der 737-Max-Produktion an

Der Flugzeughersteller Boeing hat seinen Großkunden eine Wiederanhebung der monatlichen Produktionsrate für die Flugzeugreihe 737 Max in Aussicht gestellt. Gleichzeitig dämpft die zuständige US-Luftfahrtbehörde FAA diese Erwartungen und verweist auf die langsamere Umsetzung notwendiger Verbesserungen im Herstellungsprozeß. Die FAA hatte die Produktion im Januar 2024 auf 38 Einheiten pro Monat begrenzt, nachdem sich bei einem Flug einer 737 Max 9 von Alaska Airlines ein Türsegment aus dem Flugzeugrumpf gelöst hatte. Darauffolgende Kontrollen ergaben Mängel bei den Prozessen und der Dokumentation im Boeing-Werk in Renton. Laut Aussagen des Großkunden Ryanair sollte die Produktionsrate im Oktober auf 42 Maschinen pro Monat steigen. Der Boeing-Chef hatte zuvor einen Stufenplan angekündigt, der weitere Erhöhungen auf 47 und 52 Einheiten in Abständen von jeweils mindestens sechs Monaten vorsieht. Der Chef der FAA jedoch betonte, daß die Fortschritte nicht so schnell vorankämen, wie sich das Unternehmen wünsche.

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Rückzug aus Wien: Wizz Air macht die Basis dicht

Die Fluggesellschaft Wizz Air hat eine strategische Entscheidung von weitreichender Konsequenz für den Flughafen Wien bekanntgegeben: die schrittweise Schließung ihrer Basis in der österreichischen Hauptstadt. Als Hauptgrund nennt das Unternehmen eine strategische Überprüfung seiner Betriebsabläufe, die ergeben habe, daß die stark gestiegenen Flughafengebühren und Steuern in Wien den Betrieb des Ultra-Low-Cost-Geschäftsmodells nicht mehr rechtfertigen. Der Wettbewerb mit Ryanair scheint seinen Beitrag geleistet zu haben. Der Rückzug soll in zwei Phasen erfolgen, beginnend am 26. Oktober 2025 mit der Einstellung von zwei Flugzeugen und zwei Strecken, gefolgt von der endgültigen Schließung am 15. März 2026. Diese Entscheidung, die 28 Routen zu 20 Ländern betrifft und 27.000 Passagiere pro Woche berührt, markiert einen schmerzhaften Verlust für den Wiener Flughafen und wirft ein Schlaglicht auf die harten wirtschaftlichen Bedingungen im europäischen Luftverkehr. Damit dürfte sich im Bereich der Lowcost-Carrier in Wien die Ryanair Group durchgesetzt haben. Die beiden Konzerne haben sich über einen längeren Zeitraum hinweg einen harten Wettbewerb auf vielen Routen geliefert. Seit einiger Zeit ist zu beobachten, dass Wizz Air auf dem Rückzug ist. „Der Flughafen Wien bedauert die Entscheidung von Wizz Air, sich vom Standort Wien zurückzuziehen, und hält dazu fest: Die Flughafen-Entgelte sind für alle Airlines gleich und werden mit 1.1.2026 um bis zu 5% gesenkt. Der Flughafen Wien ist ein hochqualitativer Standort und im Vergleich zu vielen anderen Airports sehr wettbewerbsfähig. Aber im internationalen Standortwettbewerb spielen Kostenbelastungen wie die staatliche Flugabgabe eine große Rolle – die gibt es zum Beispiel in Österreichs Nachbarländern Ungarn und der Slowakei nicht.

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London Heathrow: Ein harmloser Vorfall legt Terminal 4 lahm und wirft Fragen zur Sicherheit auf

Am späten Nachmittag dieses Sonntags kam es am Londoner Flughafen Heathrow zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte, der die Evakuierung des gesamten Abflugbereichs in Terminal 4 zur Folge hatte. Feuerwehr, Polizei und Sanitäter wurden zu einem mutmaßlichen „Gefahrstoffvorfall“ gerufen, nachdem mehrere Personen über Unwohlsein geklagt hatten. Trotz der umfassenden Vorsichtsmaßnahmen und der sofortigen Räumung des Bereichs konnte die Metropolpolizei später Entwarnung geben: Es wurde keine gefährliche Substanz gefunden. Dennoch mußten rund 20 Personen medizinisch betreut werden, die über leichte Verletzungen klagten. Die Behörden vermuten, daß der Vorfall auf eine Form der „Massenhysterie“ zurückzuführen sein könnte. Der Zwischenfall, der dreieinhalb Stunden andauerte, zeigt, wie sensibel die Sicherheitsvorkehrungen an einem der größten Flughäfen der Welt sind. Schreckmoment und rasche Reaktion Der Alarm wurde gegen 17:00 Uhr Ortszeit ausgelöst, als die Londoner Feuerwehr (London Fire Brigade) zu einem Einsatz in Terminal 4 gerufen wurde. Sofort entsandten die Einsatzkräfte Spezialteams, um die Lage zu beurteilen. Aus reiner Vorsicht wurde der gesamte Check-in-Bereich geräumt, während die Experten die Lage untersuchten. Die Metropolpolizei bestätigte in einer späteren Mitteilung, daß die Notfallmaßnahmen unverzüglich eingeleitet wurden, um die Sicherheit von Passagieren und Personal zu gewährleisten. Der Vorfall wurde nach etwa dreieinhalb Stunden für beendet erklärt, und die Behörden gaben Entwarnung. „Es wurde keine Spur einer schädlichen Substanz gefunden“, bestätigte die Metropolpolizei. Obwohl die Ursache des Unwohlseins unklar blieb, deuteten die Behörden an, daß es sich um eine Form von Massenpanik oder Hysterie handeln könnte, die auf eine anfängliche, falsche Wahrnehmung zurückzuführen war. Insgesamt 20 Personen klagten über leichte Beschwerden,

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Lufthansa City Airlines stellt Flüge ab Hamburg ein

Die Lufthansa Group hat angekündigt, daß ihre neue Tochtergesellschaft Lufthansa City Airlines die Flugverbindungen vom Flughafen Hamburg einstellen wird. Die Airline hatte die Strecke nach München seit Juli 2024 bedient. Der letzte Flug findet am 24. Oktober statt, womit das Engagement der Gesellschaft in Norddeutschland vorläufig endet. Als Grund für die Änderung wird die hohe Nachfrage auf der Verbindung zwischen Hamburg und München genannt. Auf dieser häufig genutzten Route werden künftig wieder verstärkt Flugzeuge der Muttergesellschaft Lufthansa eingesetzt, welche eine höhere Passagierkapazität bieten. Die Lufthansa City Airlines operiert vorwiegend mit Maschinen des Typs Airbus A319 und A320, während auf der genannten Strecke die größeren Lufthansa-Jets bis zur Größe des A321 zum Einsatz kommen sollen. Die Einstellung des Betriebes in Hamburg ist somit eine strategische Anpassung an die Marktbedingungen.

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City Airport Train bietet Kombi-Tickets für Wien-Touristen an

Der City Airport Train (CAT) hat eine Zusammenarbeit mit den Anbietern von Touristenkarten für die Stadt Wien bekanntgegeben. Reisende können ihre Transfertickets vom Flughafen in die Stadt nun gemeinsam mit der Vienna City Card und dem Vienna Pass erwerben. Durch die Kooperation soll der Kauf von Flugplatz-Transfer und Sightseeing aus einer Hand möglich gemacht werden. Die Vienna City Card bietet Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln und rund 200 Rabattangeboten. Der Vienna Pass hingegen ermöglicht freien Eintritt in bis zu 90 Sehenswürdigkeiten in der Stadt. Die Geschäftsführer des CAT betonten, daß dieses neue Angebot die Planung für die Reisenden vereinfache. Die Strategie, den Flughafentransfer mit touristischen Dienstleistungen zu kombinieren, dient dazu, die Position des City Airport Train als bevorzugte Premium-Verbindung im Wettbewerb mit anderen Transportmöglichkeiten zu stärken.

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