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Estland: Xfly gab letzten CRJ-700 an Lessor zurück

Die estnische Fluggesellschaft Xfly (vormals: Regional Jet) trennte sich von ihrer letzten Bombardier CRJ-700. Die Maschine mit der Registrierung ES-ACE war jedoch zuvor aufgrund der Corona-Pandemie rund 1,5 Jahre lang im Long-Time-Storage. Hierzu berichtet CH-Aviation.com, dass dieser CRJ-700 zuletzt am 18. März 2020 für SAS im Wetlease-Einsatz war. Seither war die Maschine in Tallinn abgestellt. Vergangene Woche wurde die EC-ACE nach Keflavik ausgeflogen. Es handelt sich um ein Leasingflugzeug, das im Eigentum von Regional One steht. In der Vergangenheit stand die Maschine auch in den Diensten der Lufthansa Cityline. Xfly ist eine Tochtergesellschaft von Nordica. Die polnische LOT ist gegen Ende des Vorjahres ausgestiegen, so dass beide Firmen nun im vollständigen Eigentum von Estland stehen.

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Wien-Dreieck: Etihad fliegt via Mailand nach Abu Dhabi

Am Dienstag kündigte Etihad Airways nach mehreren Verschiebungen die Aufnahme einer Direktverbindung von Wien nach Abu Dhabi an. Es handelt sich in luftfahrtrechtlicher Hinsicht tatsächlich um einen so genannten Direktflug, denn auf dem Weg in die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate wird in Mailand-Malpensa unter gleichbleibender Flugnummer ein Stopp eingelegt. Immer wieder werden die Begriffe „Direktflug“ und „Nonstopflug“ verwechselt bzw. sogar gleichgesetzt. Nur ein Nonstopflug ist eine Verbindung von A nach B, die ohne Zwischenlandung durchgeführt wird. Ein Direktflug führt zwar auch von A nach B, kann jedoch unter gleichbleibender Flugnummer beliebig viele Zwischenstopps haben. Besonders in Reisekatalogen sollte bei Charterflügen zu weniger frequentierten Urlaubszielen aufgepasst werden, denn es findet sich häufig das Wort „Direktflug“, jedoch kein Hinweis auf mögliche Zwischenlandungen. Es können jedoch beliebig viele sein. Etihad Airways wird nonstop von Abu Dhabi nach Wien fliegen, jedoch auf dem Rückflug eine Zwischenlandung in Mailand-Malpensa einlegen. Die Dauer des Aufenthalts auf dem italienischen Airport beträgt laut Flugplan 85 Minuten. Formell wird das komplette Dreieck als „Direktflug“ durchgeführt, denn das Routing Abu Dhabi-Wien-Malpensa-Abu Dhabi wird unter gleichbleibender Flugnummer angeboten. Deutlich längere Reisezeit – keine Point-to-Point-Beförderung zwischen Wien und Mailand Reisende sollten beachten, dass die Reisezeit zwischen Abu Dhabi und Wien mit 5 Stunden 50 Minuten deutlich kürzer ist als von Wien via Mailand-Malpensa nach Abu Dhabi. Die Flugzeit von Österreich in die italienische Metropole wird mit 1,5 Stunden angegeben. Anschließend folgt ein 85-minütiger Aufenthalt. Die Flugzeit von Mailand in die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate beträgt 5 Stunden und 55 Minuten.

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Norwegian schließt Irland – neues AOC in Norwegen

Die irische Norwegian International steht unmittelbar vor der Schließung. Die Geschäftsleitung informierte die Belegschaft mittels Rundschreiben, dass in Kürze die Kündigungen ausgesprochen werden. Der Norwegian-Konzern musste im Zuge der Corona-Pandemie in verschiedenen Ländern Insolvenz anmelden. Der Carrier will sich künftig auf den Verkehr innerhalb Skandinaviens sowie touristische Europa-Strecken konzentrieren. Laut einem Bericht der Irish Independet sollen die Flugbetriebe von fünf auf zwei reduziert werden. Von der Schließung betroffen sind die AOCs in Irland, Schweden UK und Argentinien. Schweden ist ein Sonderfall, denn der bestehende Flugbetrieb wird in Insolvenz geschickt, während man gleichzeitig mit einem neuen AOC durchstartet. Angeblich soll es im Zuge dieser Maßnahme zu keinen Kündigungen kommen. Laut CH-Aviation.com stellt Norwegian generell die AOCs neu auf, denn auch in Norwegen erhielt man unter dem Namen Norwegian Air Shuttle AOC ein weiters. Künftig soll unter den neuen AOCs, namentlich Norwegian Air Shuttle AOC und Norwegian Air Sweden AOC, geflogen werden. Alle anderen sind zur Schließung bzw. Auflösung bestimmt. Mittlerweile wurden auch im großen Stil die Flugzeuge auf die beiden neuen Flugbetriebe verschoben. Ein Sprecher von Norwegian Air Shuttle sieht die Situation aber gänzlich anders und erklärt unter anderem: „NAI ist aufgrund spezifischer innereuropäischer Strecken und Ticketverkäufe, die untrennbar mit NAI verbunden sind, ein strategisch und kommerziell wichtiger Teil der norwegischen Gruppe. Wir passen jeden Aspekt von Norwegian in allen Regionen an die richtige Größe an, einschließlich unserer Support-Büros in Norwegen. Dies steht im Einklang mit unserem jetzt kleineren Betrieb und der Konzentration auf unser nordisches Kerngeschäft.“

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USA: Kalitta Air führt neue Livery ein

Die U.S.-amerikanische Frachtfluggesellschaft Kalitta Air führt derzeit eine neue Livery ein. Am Dienstag präsentierte die Airline eine Boeing 747-400F, die bereits das neue Farbenkleid trägt. Sukzessive soll die gesamte Flotte das neue Design bekommen. Das erste Flugzeug, das die neue Livery trägt, ist die N403KZ, eine Boeing 747-400FSCD. „Ein schöner Tag für ein schönes Flugzeug. Wir sind sehr stolz, dass dieses Projekt verwirklicht wurde“, so die Frachtfluggesellschaft in einer kurzen Erklärung. Kalitta Air wurde im Jahr 2000 gegründet und nutzt Detroit-Willow Run aus Homebase. Die Flotte setzt sich aus insgesamt 40 Boeing-Maschinen zusammen. Dabei handelt es sich um fünf B777-200F, acht B767-300ERBDSF, eine B767-400ERBCF, 13 Boeing 747-400FSCD, eine B747-400ERF, und zehn Boeing 747-400BCF. Im Wetlease hält man zwei Boeing 777-300ER und erwartet die Auslieferung einer Maschine dieses Typs.

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Swiss startet Premium-Eco im vierten Quartal 2021

Die Lufthansa-Tochter Swiss wird am 28. Juni 2021 die neue Premium-Economy-Class vorstellen. Auf der Langstrecke soll diese ab dem vierten Quartal 2021 zur Verfügung stehen. Der Verkauf soll noch Ende Juni 2021 gestartet werden. Travel Inside berichtet unter Berufung auf Swiss, dass die Umsetzung zu den genannten Terminen angepackt werden soll. Die Premium-Eco wurde bereits im März 2021 für die Langstreckenflotte angekündigt, jedoch kam es aufgrund der Corona-Pandemie zu Verzögerungen. Die Lufthansa-Tochter rechnet mit einer hohen Nachfrage für die Beförderungsklasse, die zwischen Business- und Economy-Class angesiedelt ist. Man möchte damit unter anderem Geschäftsreisende ansprechen, die aufgrund von Firmenvorgaben nicht in die „C“ buchen dürfen, aber auch Privatreisende, die bereit sind ein bisschen mehr zu bezahlen, jedoch die Business-Class zu teuer wäre.

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Die Drohnenrevolution auf Malta

Mitte Juni startete ein Triumvirat aus Handson Systems, QuAero und dem deutschen Unternehmen Phoenix-Wings GmbH eine Reihe von Versuchen, eine Frachtdrohne zwischen Malta und der fast unbewohnten Insel Comino, auf der derzeit nur zwei ältere Bewohner leben zu fliegen. MaviO News sprach mit dem CEO von HandsOn Systems Geoffrey Farrugia, der erklärte, dass diese Versuche das enorme Potenzial von Drohnen auf Malta voll zum Ausdruck gebracht haben. Der Frachtlieferdienst soll noch in diesem Jahr starten. Zunächst werden medizinische Hilfsgüter zwischen Malta und Gozo transportiert, aber das Unternehmen wurde von anderen potenziellen Kunden angesprochen, darunter auch solche, die Ersatzteile für kritische Geräte liefern. Die in den Tests eingesetzte Drohne hat eine Nutzlast von 10 kg. Transport Malta – Civil Aviation Directorate hat die Flughöhe der Drohne auf 400 Fuß AMSL begrenzt. Die Versuche, die über einen Zeitraum von fünf Tagen durchgeführt wurden, wurden unter den wachsamen Augen der lokalen Behörden durchgeführt. Der erste offizielle Flug der SkyMax-Drohne wurde auch vom Minister für Verkehr, Infrastruktur und Investitionsprojekte, Dr. Ian Borg, beobachtet, der die drei an diesem futuristischen Projekt beteiligten Partner lobte und bekräftigte, wie begeistert er war, einen solchen technologischen Durchbruch in der maltesischen Logistik mitzuerleben Netzwerk. Geoffrey Farrugia gab bekannt, dass die 25 kg schwere Drohne 20 Minuten braucht, um von Maltas Hauptstadt Valletta zur Schwesterinsel Gozo zu fliegen. Die drei Unternehmen haben ehrgeizige Expansionspläne und alle drei sind sich einig, dass Passagierdrohnen, die zwischen den Inseln fliegen, innerhalb der nächsten drei bis fünf Jahre Realität werden. Das Kommando- und Kontrollzentrum

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LOT bringt Hybrid-Livery nach Malta

LOT Polish Airlines startete einen neuen Service für die Sommermonate, der jeden Montag und Mittwoch von Warschau aus nach Luqa fliegt. Der erste Flug brachte eine interessante Embraer 195 auf die Insel in einer Hybrid-Lackierung, die an das leuchtende Gelb von Ivolga Airlines erinnert, die früher als Saratov Airlines bekannt war. Saratov Airlines wurde nach einem aufsehenerregenden Absturz, der sie ins Rampenlicht der russischen Behörden brachte, zu einer Namensänderung gezwungen. Die Flugzeugzelle wurde ursprünglich im Jahr 2007 an die inzwischen aufgelöste Fluggesellschaft FlyBe geliefert. Alex Cardona, Leiter der Verkehrsentwicklung beim Flughafen Luqa, erklärte, dass sich alle beim Malta International Airport nach einem kurzen Gastspiel im letzten Jahr freuen, die polnische Fluggesellschaft wieder für einen regelmäßigeren Betrieb begrüßen zu dürfen. Er betonte, dass der Zeitplan optimiert wurde, um ihn ideal für Urlauber zu machen, die für ihren nächsten Urlaub eine europäische Städtereise planen. Dieser Beitrag wurde verfasst von: Chris Cauchi – MAviO News

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Eurowings Discover: D-AXGB wird in Luqa auf den Erstflug vorbereitet

Eurowings Discover hat seit wenigen Tagen AOC und Betriebsbewilligung in der Tasche. Der kommerzielle Flugbetrieb soll Ende Juli 2021 aufgenommen werden. Derzeit befindet sich die D-AXGB auf dem Flughafen Luqa. Lufthansa Technik Malta bereitet den Airbus A330 für den ersten kommerziellen Linienflug unter der Marke Eurowings Discover vor. Der Langstreckenjet trägt bereits die vollständige Livery des neuen Lufthansa-Ablegers. Diese ist kein großer neuer Wurf, sondern entspricht der Lackierung von Eurowings, lediglich um den Schriftzug „Discover“ ergänzt. Der maltesische Airport Luqa konnte sich in den letzten Jahrzehnten im Bereich der Wartung von Flugzeugen ein wichtiges Standbein aufbauen. So haben sich unter anderem Lufthansa Technik, SR Technics und Medavia angesiedelt. Für Airlines aus – fast – aller Welt werden hier Wartungen durchgeführt. Luqa ist der einzige Flughafen der Republik Malta. Auf der Insel Gozo existiert ein Heliport, jedoch hat dieser definitiv schon bessere Zeiten gesehen. Derzeit gibt es konkrete Überlegungen, dass der „GZM“ eine Pistenverlängerung bekommt, so dass unter anderem kleine Privatflugzeuge dort landen können.

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Delta fliegt täglich nach Frankfurt

Die deutsche Regierung lässt die Einreisebeschränkungen für Einreisende aus den Vereinigten Staaten fallen. Das ruft Delta Air Lines auf den Plan. Der US-Carrier fliegt täglich von Atlanta nach Frankfurt. Amerikanische Privatreisende können das Land zum ersten Mal seit über einem Jahr wieder besuchen. Bisher war die Einreise ausschließlich für nachweislich dringend notwendige Reisen, etwa geschäftlicher Natur, möglich. Die Airline nimmt im Zuge dessen täglich eine Nonstop-Verbindung zum Frankfurter Flughafen auf. Dabei kommt ein Airbus A330-300 zum Einsatz. „Wir begrüßen die Entscheidung der deutschen Bundesregierung, US-Touristen wieder in das Land zu lassen, was Familien und Freunde wieder zusammenbringt und die wirtschaftliche Erholung von der globalen Pandemie weiter unterstützt“, sagte Amy Martin, Deltas Managing Director – International Network Planning. „Deutschland war einer von Deltas ersten transatlantischen Märkten und wir freuen uns, dass wir wieder Freizeitreisende hierher fliegen können und bequeme Anschlüsse aus den gesamten USA an Deltas Drehkreuz Atlanta anbieten können.“  Nötig sei in sämtlichen Fällen der Nachweis einer vollständigen Impfung.

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Ab 1. Juli 2021: Dr. Richard nimmt Graz-Flughafen Wien wieder auf

Nach langer „Corona-Pause“ nimmt der Busbetreiber Dr. Richard am 1. Juli 2021 die Flixbus-Linie X95 zwischen Graz und Flughafen Wien-Schwechat wieder auf. Zunächst werden in beide Richtungen neun Fahrten pro Tag angeboten. Abfahrtsorte in Graz sind Girardigasse (Thalia) und Murpark (Ostbahnstraße). Auf dem Weg zum Flughafen Wien gibt es am P+R Parkplatz Pinggau Süd (Bezirk Hartberg-Fürstenfeld) noch die Möglichkeit zum Ein- bzw. Aussteigen. Die Fahrzeit von der Landeshauptstadt der Steiermark zum größten Airport Österreichs beträgt etwa zwei Stunden und 40 Minuten. Fahrscheine sind auf der Homepage von Flixbus, in den Columbus-Reisebüros von Dr. Richard sowie direkt beim Busfahrer erhältlich. Der Fahrplan, der ab 1. Juli 2021 gilt, ist unter diesem Link im PDF-Format zum Download bereitgestellt.

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