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Griechenlands Tourismusboom im Sommer 2025: Rekordzahlen bei Flugkapazitäten und neue Marktverschiebungen

Griechenland erlebt im Sommer 2025 einen bemerkenswerten Aufschwung im Tourismussektor. Der Juli hat sich mit nahezu 5,3 Millionen angebotenen Flugsitzen als der bisher stärkste Monat der Saison erwiesen und setzt den Ton für eine robuste Performance im August. Dies geht aus Daten des INSETE, dem Forschungsinstitut des Griechischen Tourismusverbandes (SETE), hervor. Die Analyse der internationalen Flugkapazitäten zeigt einen deutlichen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr, wobei insbesondere der britische und der deutsche Markt weiterhin führend sind. Bemerkenswerte Zuwächse verzeichnen dabei Länder wie Israel, die Türkei und die Vereinigten Staaten, während einige osteuropäische Märkte leichte Rückgänge aufweisen. Athen bleibt die unangefochtene Top-Destination, doch zeigen sich bei Inselzielen wie Santorini gemischte Entwicklungen. Juli 2025: Ein Monat der Rekorde für den griechischen Luftverkehr Der Juli 2025 markiert einen Höhepunkt in der touristischen Entwicklung Griechenlands. Laut den Daten des Air Data Tracker von INSETE erreichte die internationale Flugkapazität für diesen Monat beeindruckende 5.299.114 Sitze. Dies entspricht einem Anstieg von 3,8 Prozent gegenüber dem gleichen Monat im Jahre 2024, als 5.103.185 Sitze verfügbar waren. Diese Zahlen verdeutlichen die anhaltend hohe Nachfrage nach Griechenland als Reiseziel und die Fähigkeit der Fluggesellschaften, diese Nachfrage durch eine erhöhte Kapazität zu bedienen. Bereits in der ersten Juliwoche wurde eine Sitzplatzverfügbarkeit von 1.165.638 prognostiziert, wobei der Höhepunkt der Kapazität für die letzte Woche des Monats mit projizierten 1.209.409 Sitzen erwartet wird. Solche Prognosen basieren auf den Flugplänen der Airlines und spiegeln das Vertrauen der Branche in die griechische Tourismuswirtschaft wider. Dieser Kapazitätsanstieg ist nicht nur eine quantitative Größe, sondern auch ein

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Schauinsland-Reisen pflegt direkten Kontakt zu österreichischen Reisebüros

Der Reiseveranstalter Schauinsland-Reisen belebt mit seiner Veranstaltungsreihe „Taste & Talk“ regelmässig die österreichische Reisebüroszene. Bei informellen Treffen in lockerer Atmosphäre nutzen zahlreiche Reisebüromitarbeiter die Gelegenheit zum Austausch und zur Information. Die Initiative legt dabei einen bewussten Schwerpunkt auf Standorte ausserhalb der grossen Städte, um eine breitere Abdeckung der regionalen Partner zu gewährleisten. Die kleinen, aber feinen Zusammenkünfte erfreuen sich grosser Beliebtheit, wie Beispiele aus Neusiedl am See oder dem Tiroler Brixlegg zeigen. Im Mittelpunkt stehen persönliche Gespräche auf Augenhöhe, die Vermittlung von Neuigkeiten aus erster Hand und das gemeinsame Netzwerken in ungezwungener Umgebung. Diese Art der direkten Kommunikation wird in der Reisebranche als besonders wertvoll erachtet, da sie Vertrauen fördert und es den Vertriebspartnern ermöglicht, Produkte und Dienstleistungen besser zu verstehen. Solche regionalen Treffen bieten eine wichtige Plattform für den persönlichen Austausch, der im digitalen Zeitalter oft zu kurz kommt, aber für den Verkaufserfolg von Reiseprodukten nach wie vor unerlässlich ist. An den jüngsten „Taste & Talk“-Veranstaltungen nahmen langjährige Partner wie Grecotel, Barut Hotels, Explorer und Condor teil, die ihre neuesten Angebote präsentierten. Auch Schauinsland-Reisen selbst hatte aktuelle Informationen im Gepäck, darunter druckfrische Winternews und exklusive Details zur kommenden Saison. Katharina Larch, Regionalleiterin für Österreich, unterstrich die Bedeutung der persönlichen Nähe zu den österreichischen Vertriebspartnern: „Wir wollen dort präsent sein, wo unsere Partner sind – nicht nur in den Städten, sondern auch in den Regionen. Genau diese Bodenständigkeit macht unsere Zusammenarbeit aus.“ Die Veranstaltungen, die durch abwechslungsreiche Köstlichkeiten und eine freundschaftliche Stimmung geprägt waren, erwiesen sich als erfolgreich. Die Botschaft

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Dnata zieht sich aus Köln/Bonn zurück: Frachtgeschäft eingestellt, strategische Neuausrichtung im Fokus

Die Emirates-Tochter Dnata wird ihren deutschen Standort am Flughafen Köln/Bonn zum Jahresende aufgeben. Das Unternehmen beendet sein Frachtgeschäft und hat den Mietvertrag für das Betriebsgebäude zum 31. Dezember 2025 gekündigt, wie aus Branchenkreisen verlautet und von Dnata bestätigt wurde. Als Hauptgrund für den Rückzug nannte der Konzern eine umfassende Geschäftsanalyse, die ergeben habe, daß sich der Betrieb trotz erheblicher Investitionen nicht wie geplant entwickelt habe und die Marktbedingungen das Wachstumspotenzial begrenzten. Diese Entscheidung betrifft 90 Mitarbeiter am Standort Köln/Bonn, wirft aber gleichzeitig ein Schlaglicht auf die internationale Expansionsstrategie des weltweit agierenden Dienstleisters, der verstärkt auf Übernahmen in anderen Regionen setzt. Ein ambitionierter Start und ein unerwartetes Ende in Deutschland Dnatas Eintritt in den deutschen Markt erfolgte im Jahre 2022 durch die Übernahme von Wisskirchen Handling Services. Dieser Schritt war Teil einer breiteren Strategie des Konzerns, seine Präsenz in Schlüsselmärkten auszubauen und das globale Netzwerk zu stärken. Das erworbene Frachtzentrum am Flughafen Köln/Bonn verfügte über eine beeindruckende Fläche von 12.000 Quadratmetern und wickelte bisher jährlich mehr als 85.000 Tonnen Fracht ab. Der exklusive Betrieb dieser Anlage sollte den Grundstein für ein erfolgreiches Deutschland-Geschäft legen und Dnata als wichtigen Akteur im deutschen Luftfrachtmarkt etablieren. Die Hoffnungen, die mit dieser Akquisition verbunden waren, haben sich jedoch nicht erfüllt. Ein Sprecher von Dnata erklärte, daß sich der Betrieb trotz erheblicher Investitionen nicht wie geplant entwickelt habe. Die genauen Gründe für das Ausbleiben des erwarteten Wachstums wurden nicht detailliert genannt, doch verwies das Unternehmen auf Marktbedingungen, die das Wachstumspotenzial begrenzt hätten. Dies könnte auf verschiedene

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Reisekonflikte in Deutschland: Flugreisen dominieren Beschwerden trotz leichtem Rückgang der Gesamtzahl

Die Schlichtungsstelle Reise und Verkehr hat in den ersten sechs Monaten des Jahres 2025 etwas mehr als 18.800 Beschwerden von Verbrauchern registriert, die Konflikte mit Reiseunternehmen hatten. Dies geht aus dem jüngsten Halbjahresbericht der Schlichtungsstelle hervor. Obwohl die Gesamtzahl der eingereichten Beschwerden im Vergleich zum ersten Halbjahr 2024 (rund 700 Fälle weniger) leicht gesunken ist, zeigt sich eine deutliche Tendenz: Der überwiegende Großteil der Schlichtungsanträge betrifft weiterhin Flugreisen, und dieser Anteil nimmt sogar leicht zu. Konflikte im Bahnverkehr sind hingegen seltener geworden, was auf die unterschiedlichen rechtlichen Rahmenbedingungen und die Höhe der möglichen Entschädigungen in den verschiedenen Verkehrsträgern zurückgeführt wird. Schlichtungsstelle Reise und Verkehr: Eine wichtige Instanz für Verbraucherrechte Seit ihrer Gründung im Jahre 2010 fungiert die Schlichtungsstelle Reise und Verkehr als unabhängige Anlaufstelle für Verbraucher, die Probleme bei Flug-, Bus-, Bahn- und Schiffsreisen haben. Ihre Aufgabe ist es, bei Streitigkeiten zwischen Reisenden und Verkehrsunternehmen eine außergerichtliche Einigung zu erzielen. An diesem Schlichtungsverfahren beteiligen sich rund 400 Verkehrsunternehmen, die das Verfahren selbst finanzieren. Dies unterstreicht die Bereitschaft der Branche, Konflikte im Sinne der Kunden und zur Vermeidung langwieriger Gerichtsverfahren beizulegen. Die Existenz einer solchen Schlichtungsstelle ist ein wichtiger Pfeiler des Verbraucherschutzes im Reiseverkehr. Sie bietet eine niederschwellige Möglichkeit, zu ihrem Recht zu kommen, ohne sofort den Weg einer gerichtlichen Auseinandersetzung beschreiten zu müssen. Die Art der Beschwerden ist vielfältig, doch geht es zum größten Teil um Entschädigungen bei Verspätungen oder Ausfällen von Flügen und Bahnfahrten. Dies sind die häufigsten Ursachen für Unzufriedenheit bei Reisenden und stellen eine erhebliche Belastung dar,

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Lufthansa A380 muss Notlandung durchführen: Treibstoffmangel durch unerwartet lange Routenführung im überlasteten US-Luftraum

Ein Langstreckenflug der Lufthansa von München nach Washington Dulles International Airport mußte am Montag, dem 30. Juni 2025, außerplanmäßig in Boston, Massachusetts, landen. Der Grund für die Umleitung des Airbus A380 war unzureichender Treibstoff, um die vorgesehene Zieldestination zu erreichen, nachdem das Flugzeug eine unerwartet lange Route nehmen mußte. Während die genaue Ursache für die irreguläre Routenführung noch unbekannt ist, wird die chronische Überlastung des nordöstlichen Luftraums der Vereinigten Staaten als ein wesentlicher Faktor in Betracht gezogen, da dieser Korridor bekanntermaßen anfällig für Verzögerungen und Engpässe ist. Glücklicherweise blieben Passagiere und Besatzungsmitglieder bei diesem Vorfall unversehrt, was die Wirksamkeit der Sicherheitsprotokolle und das professionelle Handeln der Flugbesatzung unterstreicht. Flug LH414: Eine transatlantische Reise mit unerwarteter Wendung Der betroffene Flug, Lufthansa Flug Nummer 414, war als regulärer Dienst zwischen dem Drehkreuz der Fluggesellschaft am Flughafen München und dem Washington Dulles International Airport vorgesehen. Laut den Daten von Flightradar24 hob das Flugzeug, ein Airbus A380, um etwa 10:59 Uhr Eastern Standard Time (EST) in der bayerischen Hauptstadt ab und begann seinen planmäßigen Transatlantikflug. Solche Überquerungen des Atlantiks sind für moderne Großraumflugzeuge Routine, erfordern jedoch präzise Planung und ständige Überwachung. Als sich der Gigant der Lüfte jedoch der Küste Neuenglands näherte, zeigten Gespräche zwischen der Flugzeugbesatzung und der Flugverkehrskontrolle an, daß die Treibstoffsituation kritisch wurde. Berichten zufolge hatte die Maschine eine längere Routenführung als erwartet erhalten. Dies ist in dicht frequentierten Lufträumen nicht ungewöhnlich; Fluglotsen leiten Maschinen oft um, um Gewitterzellen zu umfliegen, Verkehrsstaus zu entlasten oder militärischen Luftraum zu meiden. Eine solche

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Airbus A220 als Teilespender: Seltene und teure Komponenten treiben Zerlegung voran

Ein erst fünf Jahre alter Airbus A220, der sich im Besitz der US-Leasinggesellschaft Azorra befand, ist zerlegt und zu einem Teilespender geworden. Dieser Schritt, der als Premiere für den modernen Flugzeugtyp gilt, verdeutlicht die aktuelle Knappheit und die hohen Preise für Ersatzteile des A220, insbesondere für seine Getriebefan-Triebwerke (GTF). Für Azorra schien der Wert der Einzelteile des Flugzeuges den Restwert der voll funktionsfähigen Maschine zu übersteigen. Die Zerlegung erfolgte, nachdem Egyptair Anfang 2024 ihre gesamte zwölf A220 umfassende Teilflotte aufgelöst hatte und die Flugzeuge an Azorra übergingen. Es wird erwartet, daß weitere A220 demselben Schicksal folgen werden, um den Bedarf an Komponenten zu decken. Egyptairs Abschied vom A220: Eine teure Unverträglichkeit Die Geschichte der betroffenen A220 beginnt mit der ägyptischen Nationalfluggesellschaft Egyptair. Diese hatte im Jahre 2019 eine Flotte von zwölf Airbus A220-Flugzeugen in Dienst gestellt, in der Hoffnung, ihre regionale Flotte zu modernisieren und zu erweitern. Der A220, ursprünglich als Bombardier CSeries entwickelt, ist ein modernes Kurz- und Mittelstreckenflugzeug, das für seine Effizienz und seinen Komfort bekannt ist. Doch die Beziehung zwischen Egyptair und ihren A220 gestaltete sich schwierig. Das Hauptproblem lag offenbar in der Wartungsanfälligkeit der Maschinen und ihrer Inkompatibilität mit der übrigen Flotte von Egyptair. Die Wartung von Flugzeugen ist ein komplexes und kostspieliges Unterfangen, und wenn ein Flugzeugtyp nicht gut in die bestehenden Wartungsstrukturen und die Ersatzteilversorgung einer Airline paßt, kann dies zu erheblichen operativen Schwierigkeiten und hohen Kosten führen. Im Falle von Egyptair, die eine heterogene Flotte aus Airbus A320, A330, A340 und Boeing 737,

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Lufthansa Cargo verleiht „Excellence Award 2024“ an Expeditors

Lufthansa Cargo hat während ihres diesjährigen Global Partner Councils (GPC) im französischen Chantilly das internationale Logistik- und Transportunternehmen Expeditors mit dem „Excellence Award 2024“ ausgezeichnet. Dieser Preis, der seit dem Jahre 1999 jährlich an einen ausgewählten Partner verliehen wird, würdigt die herausragende Zusammenarbeit und Leistung im globalen Luftfrachtgeschäft. Das GPC ist ein jährliches Treffen, das Lufthansa Cargo mit ihren grössten Kunden und dem eigenen Top-Management veranstaltet. Ashwin Bhat, der Geschäftsführer von Lufthansa Cargo, hob die Bedeutung von Expeditors als „starken globalen Partner“ hervor. Die Zusammenarbeit sei von Professionalität auf allen Ebenen geprägt, vom Handling bis zur Unternehmensführung. Er lobte Expeditors für offene Kommunikation, proaktives Handeln und ein hohes Mass an Zuverlässigkeit und Vertrauen. Im Jahre 2024 wurde die globale Zusammenarbeit mit einem umfassenden Vertrag neu aufgestellt. In den kommenden Monaten liegt der gemeinsame Fokus auf dem weiteren Ausbau des Healthcare- und insbesondere des Pharma-Segments. Diese enge Abstimmung auf globaler Ebene leiste einen wichtigen Beitrag zur Mission von Lufthansa Cargo, dem „Enabling Global Business“. Tim Barber, Executive Vice President Europe von Expeditors, nahm die Auszeichnung in Chantilly entgegen und betonte, daß sich die Partnerschaft zwischen Expeditors und Lufthansa Cargo durch enge Zusammenarbeit und gegenseitiges Vertrauen kontinuierlich weiterentwickelt habe. Dies sei getragen vom gemeinsamen Bekenntnis zu operativer Exzellenz und dem Engagement der Teams auf beiden Seiten. Er bezeichnete Lufthansa Cargo als einen „geschätzten strategischen Partner“ und drückte seine aufrichtige Dankbarkeit und Wertschätzung für die Anerkennung aus. Lufthansa Cargo ist eine der weltweit führenden Frachtfluggesellschaften und gehört zur Lufthansa Group, dem grössten Airline-Konzern

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Lufthansa plant Boeing 787-Einsatz trotz Zertifizierungshürden: Geblockte Business Class ermöglicht früheren Start

Die Deutsche Lufthansa AG bereitet sich darauf vor, ihre lang erwarteten Boeing 787-Flugzeuge trotz anhaltender Zertifizierungsprobleme ab Herbst im Liniendienst einzusetzen. Die Fluggesellschaft plant, die neuen Dreamliner zunächst mit einer vorübergehenden Lösung zu betreiben, bei der die noch nicht zugelassenen Allegris-Business-Class-Sitze von Collins Aerospace geblockt werden. Dieser strategische Schritt soll die Kapazitätsengpässe der Lufthansa lindern und die Integration der hochmodernen Flugzeuge in die Flotte beschleunigen. Der Einsatz der ersten 787-Maschinen auf ausgewählten Strecken wird für den Herbst erwartet, obschon konkrete Ziele und der Buchungsstart noch bekanntgegeben werden müssen. Herausforderungen bei der Zertifizierung: Die Allegris-Sitze im Fokus Die Auslieferung von insgesamt 15 bestellten Boeing 787-9 Dreamlinern an die Lufthansa verzögert sich bereits seit Monaten. Der Hauptgrund für diese Verzögerungen liegt in ausstehenden Zertifizierungen der neuen Allegris-Business-Class-Sitze des Herstellers Collins Aerospace durch die US-Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration). Die FAA hat ihre Anforderungen für Crash-Tests verschärft, was die Zulassungsprozesse für neue Kabinenprodukte verkompliziert und verlängert. Das „Allegris“-Kabinenprodukt ist Teil einer umfassenden Investition von Lufthansa in die Modernisierung ihrer Langstreckenflotte und des Passagiererlebnisses. Es verspricht einen höheren Reisekomfort, mehr Privatsphäre und eine verbesserte Ausstattung in allen Reiseklassen. Das Herzstück der neuen Business Class sind Sitze, die verschiedene Konfigurationsmöglichkeiten bieten, darunter Suiten mit Türen und besonders geräumige Sitze am Fenster oder mit extra langem Bett. Die Verzögerungen bei der Zertifizierung dieser Schlüsselkomponente stellen eine erhebliche Herausforderung für die Lufthansa dar, da die neuen Flugzeuge dringend benötigt werden, um die gestiegene Nachfrage zu bedienen und die Betriebskosten zu optimieren. Die Lufthansa hat im Jahre 2019

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Andrés Heinemann wird neuer Geschäftsführer des Flughafens Münster/Osnabrück

Die Gesellschafterversammlung der FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH hat in ihrer jüngsten Sitzung einstimmig Andrés Heinemann zum neuen Geschäftsführer bestellt. Er wird sein Amt zum 1. Januar 2026 antreten. Heinemann folgt auf Prof. Dr. Rainer Schwarz, der zum Jahresende aus Altersgründen aus der Geschäftsführung ausscheidet. Prof. Dr. Schwarz leitet den Flughafen seit Anfang des Jahres 2017 und prägte in dieser Zeit massgeblich die Entwicklung des regionalen Airports. Landrat Dr. Martin Sommer, der Vorsitzende des Aufsichtsrates, erklärte, die Personalentscheidung solle den erfolgreichen Weg der letzten Jahre fortsetzen. Die Wahl eines internen Kandidaten unterstreiche das Vertrauen in die gewachsene Kompetenz innerhalb des Unternehmens. Dr. Sommer zeigte sich überzeugt, daß Andrés Heinemann gemeinsam mit dem langjährigen Prokuristen Thorsten Brockmeyer den FMO verantwortungsvoll und mit grossem Engagement in eine erfolgreiche Zukunft führen werde. Er hob Heinemanns langjährige Expertise, tiefe Verbundenheit zum Standort und seine klare Zukunftsorientierung hervor, welche beste Voraussetzungen für die Weiterentwicklung des Flughafens in einem dynamischen Marktumfeld böten. Das Auswahlverfahren wurde von einem Düsseldorfer Personalberatungsunternehmen gesteuert, und die Findungskommission unter Vorsitz von Dr. Sommer sprach sich einstimmig für Herrn Heinemann aus. Der 53-jährige Diplom-Kaufmann Andrés Heinemann studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität Osnabrück. Er verfügt über umfassende Erfahrung in der Luftverkehrsbranche und ist mit den spezifischen Herausforderungen und Potentialen des Flughafens Münster/Osnabrück bestens vertraut. Seit dem Jahre 1996 ist Heinemann in verschiedenen verantwortlichen Positionen am FMO tätig gewesen. In den letzten Jahren war er als Leiter Marketing und Kommunikation massgeblich für die positive Verkehrsentwicklung und die kommunikative Neuausrichtung des Airports in der Region verantwortlich.

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Spanisches Verbraucherministerium weitet Ermittlungen gegen Billigfluggesellschaften aus

Das spanische Verbraucherministerium hat seine Untersuchungen gegen Billigfluggesellschaften ausgeweitet und ein Verfahren gegen eine sechste Airline wegen umstrittener Gebührenpraktiken eingeleitet. Im Zentrum der Kritik stehen zusätzliche Kosten für größeres Handgepäck, die Sitzplatzwahl und den Ausdruck von Bordkarten. Des Weiteren wird den Fluggesellschaften vorgeworfen, keine Barzahlungen am Check-in-Schalter oder für Einkäufe an Bord zu akzeptieren. Dieser jüngste Schritt folgt auf bereits verhängte Strafen in Höhe von insgesamt 179 Millionen Euro gegen fünf andere Fluggesellschaften. Während drei dieser Airlines – Ryanair, Norwegian Air und Vueling – die Strafen erfolgreich vor Gericht ausgesetzt haben, bleibt der Konflikt zwischen Verbraucherschutz und den Geschäftsmodellen der Billigflieger eine zentrale Herausforderung für die Luftfahrtindustrie und die Reisenden in Europa. Der Kern der Kontroverse: Gebühren für vermeintliche Basisleistungen Die Praxis, für Dienstleistungen, die einst als integraler Bestandteil eines Flugtickets galten, zusätzliche Gebühren zu erheben, hat sich in den letzten Jahren bei vielen Billigfluggesellschaften etabliert. Das spanische Verbraucherministerium nimmt diese Geschäftsmodelle nun verstärkt ins Visier. Konkret geht es um folgende umstrittene Gebühren: Ein weiterer Kritikpunkt des Ministeriums ist die Weigerung einiger Airlines, Barzahlungen an Check-in-Schaltern oder für Bordkäufe zu akzeptieren. Dies schließt bestimmte Bevölkerungsgruppen aus, die keine Kreditkarte besitzen oder lieber mit Bargeld bezahlen möchten, und schränkt die Wahlfreiheit der Konsumenten ein. Verhängte Strafen und juristische Auseinandersetzungen Das spanische Verbraucherministerium hat bereits gegen fünf Fluggesellschaften Strafen in Höhe von insgesamt 179 Millionen Euro verhängt. Die betroffenen Airlines sind Ryanair, Norwegian Air, Vueling (eine IAG-Tochtergesellschaft), Easyjet und die private Airline Volotea. Der juristische Kampf um diese Strafen ist jedoch noch

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