Airbus A321 (Foto: Cebu Pacific).
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Cebu Pacific bestellt 70 Airbus A321neo

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Die philippinische Low-Cost-Airline Cebu Pacific setzt ihren Expansionskurs fort und bekräftigt ihr Engagement für Effizienz und Nachhaltigkeit mit einer bedeutenden Investition: Das Unternehmen hat eine festgelegte Bestellung von 70 Airbus A321neo unterzeichnet, was eine Absichtserklärung aus dem Juli dieses Jahres bestätigt.

Der Abschluss dieses Kaufvertrags signalisiert nicht nur einen Meilenstein für die Fluggesellschaft, sondern auch für Airbus, da Cebu Pacific auf bewährte Technologien setzt, um seine Flotte zu modernisieren und gleichzeitig seinen CO₂-Fußabdruck erheblich zu reduzieren.

Effizienz im Fokus

Mike Szucs, CEO von Cebu Pacific, unterstrich bei der Vertragsunterzeichnung in Manila die strategische Bedeutung dieses Deals. Mit der Entscheidung für die A321neo verfolgt die Fluggesellschaft klare Ziele: betriebliche Effizienz, Nachhaltigkeit und die Implementierung innovativer Technologien. Szucs hob hervor, dass der Einsatz dieser Flugzeuge entscheidend dazu beitragen wird, die Umweltauswirkungen der Airline zu minimieren. Die neuen Flugzeuge werden den CO₂-Ausstoß pro Flugzeug um mehr als 20 % senken, was vor allem durch den Einsatz von Triebwerken der neuen Generation und sogenannten Sharklets – einer speziellen Flügeltechnologie – erreicht wird.

Für Cebu Pacific bedeutet dies nicht nur eine Verbesserung des ökologischen Fußabdrucks, sondern auch eine höhere Wettbewerbsfähigkeit im hart umkämpften Luftfahrtmarkt. Die Effizienz der A321neo wird der Airline dabei helfen, die Betriebskosten zu senken und gleichzeitig höhere Servicestandards zu bieten. Dies kommt nicht nur der Umwelt, sondern auch den Passagieren zugute, die von günstigeren Ticketpreisen profitieren könnten.

Stärkung der Marktposition in Asien

Die Entscheidung für den Airbus A321neo spiegelt auch das langfristige Wachstumsziel von Cebu Pacific wider, insbesondere im asiatisch-pazifischen Raum. Die Fluggesellschaft hat sich als einer der führenden Low-Cost-Carrier in der Region etabliert und setzt diesen Kurs fort. Benoît de Saint-Exupéry, Executive Vice President Sales bei Airbus, betonte bei der Vertragsunterzeichnung die enge Zusammenarbeit der beiden Unternehmen, die bereits über zwei Jahrzehnte andauert. Airbus hat maßgeblich zur Entwicklung des Streckennetzes von Cebu Pacific beigetragen, sowohl auf Inlands- als auch auf internationalen Kurzstrecken.

Mit der Bestellung von 70 neuen Flugzeugen stärkt Cebu Pacific seine Rolle als „reiner Airbus-Betreiber“. Der Airbus A321neo, das größte Mitglied der A320neo-Familie, bietet eine besonders große Reichweite und Leistung, was der Airline eine größere Flexibilität bei der Streckenplanung ermöglicht. Dies wird besonders in einer Region von Vorteil sein, die für ihre weiten Distanzen und hohe Passagiernachfrage bekannt ist. Durch die Investition in eine moderne, effiziente Flotte bereitet sich Cebu Pacific auf die nächste Expansionsphase vor und stellt sicher, dass sie im schnell wachsenden asiatischen Markt wettbewerbsfähig bleibt.

Ausbau der Flotte und zukünftige Perspektiven

Cebu Pacific betreibt bereits eine umfangreiche Flotte von Airbus-Flugzeugen. Derzeit umfasst die Flotte 61 Flugzeuge der A320-Familie, die auf regionalen Routen eingesetzt werden, sowie neun Airbus A330 für Verbindungen mit hoher Nachfrage, darunter auch Routen in den Nahen Osten. Mit der Bestellung von weiteren 70 A321neo und dem bestehenden Auftragsbestand von 94 Flugzeugen der A320neo-Familie und sieben A330neo befindet sich die Airline auf einem klaren Expansionskurs.

Durch die Erweiterung und Modernisierung der Flotte bereitet sich Cebu Pacific nicht nur auf die steigende Nachfrage nach erschwinglichen Flugreisen in Asien vor, sondern unterstützt auch die wirtschaftliche Entwicklung der Philippinen. Der wachsende Luftverkehr ist ein zentraler Bestandteil des Wirtschaftswachstums und der touristischen Entwicklung des Landes. Cebu Pacific trägt mit seinen Expansionsplänen maßgeblich dazu bei, die Konnektivität der Philippinen zu verbessern und die Zugänglichkeit des Landes für internationale Touristen und Geschäftsreisende zu erhöhen.

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