Boeing 737-800 (Foto: EuroAirport).
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Corendon Airlines verdoppelt Flugzeug-Stationierung am Flughafen Nürnberg

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Mit dem Beginn der bayerischen Osterferien am 27. März 2026 hat Corendon Airlines den Sommerflugplan am Airport Nürnberg mit einer signifikanten Kapazitätserweiterung gestartet. Die Ferienfluggesellschaft hat ein zweites Flugzeug fest am fränkischen Standort stationiert, um der steigenden Nachfrage in der Metropolregion gerecht zu werden.

Diese Maßnahme ermöglicht eine höhere Flexibilität in der Flugplanung und sorgt für zusätzliche Arbeitsplätze am Boden sowie in der Kabine. Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe bewertet die Stationierung als wichtiges Signal für die Stabilität des Standorts Nürnberg, während die Airline damit ihre Marktposition gegenüber Wettbewerbern im touristischen Segment weiter ausbaut.

Zusätzliche Branchenanalysen zeigen, dass Corendon Airlines ihr Angebot auf insgesamt 14 Nonstop-Ziele ausgeweitet hat, was eines der umfangreichsten Programme der letzten Jahre darstellt. Neben Klassikern wie Mallorca, Hurghada und den griechischen Inseln Korfu, Kos, Kreta und Rhodos liegt ein besonderer Schwerpunkt auf dem Ausbau der Kanaren-Routen. So wird Fuerteventura erstmals auch im Sommerflugplan mit bis zu drei wöchentlichen Rotationen bedient. Ein wesentliches Standbein bleiben zudem die Verbindungen in die Türkei, wobei neben Tourismuszentren wie Antalya und Izmir auch anatolische Ziele wie Kayseri und Adana angeflogen werden, um den Bedarf an ethnischem Reiseverkehr zu decken.

Ein besonderes Merkmal der aktuellen Saison ist die strategische Kooperation mit dem Fußballprofi Lukas Podolski und seinem Gastronomie-Konzept „Mangal Döner“. Seit Februar 2026 integriert die Fluggesellschaft türkische Spezialitäten wie Lahmacun in das Bordmenü ausgewählter Routen. Diese Marketingmaßnahme zielt darauf ab, das Borderlebnis von herkömmlichen Ferienfliegern abzuheben und die Markenbindung zu stärken. Parallel dazu erwartet der Flughafen Nürnberg für die gesamte Ferienzeit ein Aufkommen von rund 250.000 Passagieren, wobei Corendon Airlines einen wesentlichen Teil der touristischen Sitzplatzkapazitäten stellt und damit die regionale Wertschöpfung in Nordbayern stützt.

Wirtschaftlich betrachtet festigt die Stationierung des zweiten Jets die operative Basis von Corendon in Deutschland, da Nürnberg neben Flughäfen wie Düsseldorf und Köln/Bonn zu den wichtigsten Pfeilern im europäischen Netz der Airline gehört. Die Airline nutzt für diese Expansion überwiegend Maschinen des Typs Boeing 737-800, die für ihre Zuverlässigkeit auf Mittelstrecken bekannt sind. Experten weisen darauf hin, dass die verstärkte Präsenz in Nürnberg auch eine Reaktion auf den Rückzug anderer Anbieter aus dem regionalen Markt sein könnte. Durch die Bündelung von Wartungskapazitäten und Personal direkt vor Ort optimiert die Fluggesellschaft zudem ihre Kostenstruktur für die Sommersaison.

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