Costa Kreuzfahrten schließt im November ein umfangreiches Modernisierungsprogramm seiner Flotte ab und plant gleichzeitig eine Umstrukturierung. Die Costa Serena, die sich derzeit im Asien-Einsatz befindet, soll nach ihrer Modernisierung im Trockendock im November 2025 in den Jahren 2026 und 2027 zunächst eine Weltreise von Tokio nach Buenos Aires unternehmen, bevor sie im Frühjahr 2027 ins Mittelmeer zurückkehrt. Im Zuge dieser Neuausrichtung wird Costa die Costa Fortuna, das älteste Schiff der Flotte, im September 2026 an einen neuen Eigentümer übergeben.
Die Modernisierung der Costa Serena umfasst ein neues gastronomisches Konzept mit einem zentralen Food Court, Restaurants von Sterneköchen, einer Pizzeria und einer Sushi-Bar. Auch die Hauptrestaurants, Poolbereiche und Suiten werden überarbeitet. Costa hat seit 2021 nach eigenen Angaben über 200 Millionen Euro in die Erneuerung der Flotte investiert. Mit dem Verkauf der Costa Fortuna, einem Schiff mit einer Kapazität von rund 2.700 Passagieren, verfolgt Costa das Ziel, Ressourcen auf modernisierte und stärker nachgefragte Angebote zu konzentrieren.
Die Strategie von Costa zielt laut Unternehmensangaben auf Qualität, innovative Routenkonzepte und einen nachhaltigeren Betrieb ab. Die Rückkehr der modernisierten Costa Serena ins Mittelmeer soll das Angebot in den europäischen Kernmärkten stärken. Bis zur Übergabe an den neuen Eigentümer im September 2026 bleibt die Costa Fortuna im Einsatz und wird im Sommer 2026 wie geplant Kreuzfahrten nach Griechenland und in die Türkei sowie im Winter zu den Kanarischen Inseln anbieten. Der Käufer der Costa Fortuna wurde bisher nicht bekanntgegeben.