Deutsche Luftwaffe hat weitere C130-J Super Hercules übernommen

Lockheed Martin C-130J Super Hercules (Foto: Lockheed Martin).
Lockheed Martin C-130J Super Hercules (Foto: Lockheed Martin).

Deutsche Luftwaffe hat weitere C130-J Super Hercules übernommen

Lockheed Martin C-130J Super Hercules (Foto: Lockheed Martin).
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Die deutsche Bundeswehr hat mit der 55+02 eine weitere Maschine des Typs C130-J Super Hercules übernommen. Insgesamt hat die Luftwaffe sechs Stück bestellt. Das erste Flugzeug wurde bereits gegen im Feber 2022 übernommen und trägt die Registrierung 55+01.

Gemeinsam mit der französischen Armée de l´Air et de l´Espace baut die Luftwaffe in Evreux eine Staffel auf. Deutschland und Frankreich werden sich Flugzeuge, Techniker, Soldaten und die Infrastruktur teilen. Gestartet wird zunächst mit vier französischen Super Hercules C-130J, zwei davon in der Tankerversion. 2024 ist die Staffel mit zusätzlich sechs deutschen Maschinen komplett. Zum Verband werden dann insgesamt rund 300 Soldatinnen und Soldaten beider Nationen gehören.

Das Besondere an diesem Verband ist die komplette Integration: Zum allersten Mal leben, trainieren und arbeiten hier französische und deutsche Piloten, Mechaniker, Avioniker und technische Ladungsmeister gemeinsam. Binationale Crews fliegen die Einsätze und am Boden werden deutsche und französische Maschinen ebenfalls gemeinsam gewartet.

Die Flotte der deutsch-französischen Lufttransportstaffel wird künftig aus zehn Super-Hercules-Maschinen der Firma Lockheed Martin bestehen: fünf C-130J-30 und fünf 5 KC-130J (Tankerversion). Frankreich stellt zwei C-130J-30 und zwei KC-130J. Deutschland stellt drei C-130J-30 und drei KC-130J. Die C-130J-30 ist die Langversion der C-130J, die KC-130J verfügt über die Fähigkeit zur Luftbetankung.

Die vier französischen Flugzeuge wurden zwischen Januar 2018 und Februar 2020 ausgeliefert und sind derzeit noch in Orléans-Bricy stationiert. Die erste deutsche Super Hercules wurde am 19. Februar 2022 ausgeliefert. Die weiteren folgen jeweils im Abstand von etwa sechs Monaten, so dass die Flotte 2024 komplett ist.

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