Easyjet fordert Industrie und Regierungen zur Zusammenarbeit auf

Airbus A319 (Foto: Jan Gruber).
Airbus A319 (Foto: Jan Gruber).

Easyjet fordert Industrie und Regierungen zur Zusammenarbeit auf

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Die Fluggesellschaft fordert heute Industrie und Regierungen auf, eng zusammenzuarbeiten, um emissionsfreie Technologien zu fördern, die die Branche im kommenden Jahrzehnt und darüber hinaus verändern wird.

Zum einen müssten Regierungen die Entwicklung der Wasserstoffversorgung und -infrastruktur an Flughäfen zusammen mit Investitionen in erneuerbare Energien unterstützen, um die Schaffung von grünem Wasserstoff für die Luftfahrt zu fördern. Zweitens sollten nicht nur finanzielle Anreize geboten werden, um die Entwicklung und Verbreitung emissionsfreier Technologien durch Unternehmen zu unterstützen, sondern sie sollten auch die durch Luftverkehrssteuern eingenommenen Mittel in die erforderliche Forschung und Entwicklung investieren.

Auch fordert Easyjet Anreize in Form von ermäßigten Luftfahrt- und Flughafengebühren für Carrier, die sich für einen frühzeitigen Einsatz der neuen Technologie entscheiden. Außerdem sollten ihnen Steuerbefreiungen gewährt werden, wenn sie emissionsfreie Flugzeuge einsetzen, und bei der Vergabe von Flughafenslots bevorzugt werden. Abschließend sei es vorrangig notwendig, den richtigen Rahmen zu schaffen, um Fortschritte und Unterstützung für die breite Einführung von emissionsfreien Flugzeugen zu gewährleisten, beispielsweise auf Kurzstreckennetzen. Als Zwischenlösung werde Easyjet Sustainable Aviation Fuels (SAFs) einsetzen. Das Unternehmen sei jedoch überzeugt, dass emissionsfreie Flugzeuge langfristig die nachhaltigste Lösung für Kurzstreckenverbindungen sind.

„Dies ist eine aufregende Zeit für die Branche, in der ein wirklich emissionsfreier Flug in greifbare Nähe rückt. Wasserstoff- und elektrisch betriebene Flugzeuge fliegen bereits und Unternehmen wie Airbus haben sich verpflichtet, die Technologie für kommerzielle Flüge zu skalieren und eine Inbetriebnahme in den 2030er Jahren anzustreben. Wir alle müssen also unseren Beitrag leisten, um sicherzustellen, dass die Infrastruktur für diese aufregenden neuen Flugzeuge bereit ist”, so Easyjet-Chef Johan Lundgren. “Aber die Industrie kann es nicht allein schaffen. Wir benötigen die Unterstützung von Regierungen, damit die Branche ihre ehrgeizigen Emissionsreduktionsziele erreichen kann, indem sie sich für die finanzielle und regulatorische Unterstützung grüner Technologien und Investitionen in emissionsfreie Flugzeuge einsetzen.”

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