Die Fluggesellschaft Easyjet, Airbus, London Gatwick und Air Products haben eine Partnerschaft zur Erweiterung der Wasserstoffinfrastruktur in Großbritannien geschlossen. Diese Zusammenarbeit soll den Weg für den Einsatz von wasserstoffbetriebenen Flugzeugen ebnen und ist Teil des Ziels, bis 2035 ein entsprechendes Flugzeug in Betrieb zu nehmen.
Im Rahmen des Projekts „Hydrogen Hubs at Airports“ wird die Infrastruktur für die Versorgung, Speicherung und Betankung von Flüssigwasserstoff am Flughafen London Gatwick ausgebaut. Dies umfasst auch die Erprobung von Wasserstoffnutzung und die Unterstützung für kurz- und mittelstreckige Flüge. Die Partnerschaft zielt darauf ab, das notwendige Ökosystem für den Wasserstoffbetrieb zu schaffen und die Dekarbonisierung des Luftverkehrs voranzutreiben.
Die Beteiligten betonen, dass Wasserstoff eine Schlüsselrolle bei der Reduzierung von Emissionen im Luftverkehr spielen wird. London Gatwick ist aufgrund seiner Bedeutung im britischen Flugverkehr und der operativen Erfahrung von Easyjet ein ideales Testfeld für diese Technologie. Air Products bringt ihre Expertise in der Wasserstoffproduktion und -verteilung ein, während Airbus die Entwicklung und Integration von Wasserstoffflugzeugen vorantreibt.
Stewart Wingate, CEO von London Gatwick, hebt hervor, dass der Flughafen neben nachhaltigen Kraftstoffen auch Wasserstoff als entscheidenden Faktor für die Reduzierung von Emissionen sieht. Suzanne Lowe von Air Products betont die Bedeutung der Partnerschaft für die künftige nachhaltige Luftfahrt und die Wirtschaft Großbritanniens.