Die Fluggesellschaft Emirates hat sich den Erwerb von zwei weiteren Airbus A380 gesichert. Die Vereinbarung wurde mit der südafrikanischen Bank Investec getroffen und sieht die Übernahme der Flugzeuge nach dem Auslaufen ihrer Leasingverträge vor.
Die Transaktion, die als Forward Sale bezeichnet wird, ermöglicht es Emirates, die Flugzeuge zu einem vorab festgelegten Preis zu erwerben und so die Flottenstrategie langfristig abzusichern. Derzeit verfügt die Airline über mehr als 100 Superjumbos in ihrer Flotte.
Während viele andere Fluggesellschaften den A380 ausmustern, setzt Emirates weiterhin auf das Großraumflugzeug als zentralen Bestandteil ihrer Flotte. Die Akquise der zwei zusätzlichen Maschinen unterstreicht die Unternehmensstrategie, Kapazitäten für Langstreckenflüge zu sichern.
Der Erwerb der Flugzeuge gilt als ein Signal für das Vertrauen von Emirates in die anhaltende Nachfrage auf stark frequentierten internationalen Routen. Er zeigt, daß die Airline den Superjumbo auch in Zukunft als Schlüsselkomponente für ihr Geschäftsmodell betrachtet.