historische Therme (Foto: Jan Gruber).
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Ergebnisse des Thermencheck Awards 2025: Österreichs beliebteste Wellnessziele gekürt

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Das Wellnessportal thermencheck.com hat die Resultate seiner jährlichen Publikumsabstimmung für das Jahr 2025 bekannt gegeben. Mit einer Beteiligung von insgesamt 363.964 abgegebenen Stimmen markiert der Award einen zentralen Referenzpunkt für die Beliebtheit der heimischen Thermenlandschaft.

Aus einem Feld von 39 zur Wahl stehenden Betrieben ging das steirische Rogner Bad Blumau bereits zum zehnten Mal als Gesamtsieger hervor. Die von Friedensreich Hundertwasser gestaltete Anlage sicherte sich mit 53.661 Stimmen den Gold-Status. Insbesondere die Nutzung der Vulkania-Heilquelle, die als eine der mineralstoffreichsten Quellen der Region gilt, trägt maßgeblich zur stabilen Marktposition dieses Hauses bei.

Auf dem zweiten Platz folgt die Sole-Felsen-Welt im niederösterreichischen Gmünd, die 48.304 Stimmen auf sich vereinen konnte und mit dem Silber-Award ausgezeichnet wurde. Der Betrieb profitiert vor allem von seinem Fokus auf die Bad Ischler Heilsole und einer Wasserfläche von über 1.000 Quadratmetern im Waldviertel. Den dritten Platz und damit den Bronze-Award belegte das Asia Spa Leoben mit 46.660 Stimmen. Die steirische Therme setzt auf eine Verbindung aus fernöstlicher Architektur und einem breit gefächerten Saunaprogramm. Ergänzend zu den Spitzenplätzen wurde die Therme Nova Köflach als Aufsteiger des Jahres geehrt, da sie ihre Stimmenanzahl im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 260 Prozent steigern konnte.

Branchenanalysen unterstreichen die ökonomische Relevanz dieser Auszeichnungen für den österreichischen Gesundheitstourismus. Der Wellnesssektor stellt ein wesentliches Standbein der regionalen Wertschöpfung dar, wobei die Gastbindung durch solche Community-Votings gezielt gestärkt wird. Michael Semmler, Geschäftsführer der New Mediacheck GmbH, wertet die hohe Wahlbeteiligung als Beleg dafür, dass Thermenbesuche in Österreich fest in der Freizeitkultur verankert sind. Die Vielfalt der ausgezeichneten Betriebe – von architektonischen Unikaten bis hin zu spezialisierten Sole-Heilbädern – spiegelt das breite Spektrum des Marktes wider, der sich zunehmend über qualitative Differenzierung definiert.

Die wirtschaftliche Bedeutung der Thermenstandorte reicht weit über den reinen Badebetrieb hinaus. Sie fungieren oft als Leitbetriebe für die Hotellerie und Gastronomie ihrer jeweiligen Regionen. Während das Thermen- und Vulkanland Steiermark mit zwei Betrieben unter den Top 3 seine Vormachtstellung behauptet, festigt das Waldviertel durch den Erfolg in Gmünd seine Position als wichtige Destination für Kur- und Erholungsaufenthalte. Experten weisen darauf hin, dass die kontinuierliche Modernisierung der Infrastruktur und die Ausrichtung auf spezifische Zielgruppen entscheidende Faktoren für den langfristigen Erfolg im harten Wettbewerb der Wellnessanbieter bleiben.

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